Reinier Marinus Pynenburg, Bäuerliches Interieur
poesievoller Winkel im bäuerlichen Flur in Brabant mit altertümlicher Wasserpumpe mit Ausgussbecken und Waschutensilien, pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts oben signiert "R. Pynenburg", geringe Altersspuren, gerahmt (bestoßen), Falzmaße ca. 60,5 x 50,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Reinier Marinus Pijnenburg, niederländischer Maler (1884 Vught bis 1968 Den Bosch [’s-Hertogenbosch]), ab 1899 Schüler von Frans Kops und Studium an der Königlichen Kunstschule ’s-Hertogenbosch, parallel Abendschüler von Piet Slager Senior, Bekanntschaft und lebenslange Freundschaft mit Arnold van de Laar, 1903–04 Schüler von Jan Dunselman in Amsterdam, 1905–06 weitergebildet an der Akademie Antwerpen, 1906–15 Aufenthalt in Paris, hier 1906–08 Atelierschüler bei Fernand Sabatté, parallel autodidaktische Studien im Louvre und in Versailles, beschickte 1908–14 den Pariser Salon des Independants, 1915 Eheschließung mit der Malerin Gertrude Frieda Pfeifer, mit der er 1915–20 Spanien (Barcelona, Cordoba) und Marokko (Tanger) bereist, ab 1920 tätig auf Landgut Bleijendijk in Vught bei ’s-Hertogenbosch und zeitweise Aufenthalte auf Marken sowie in Volendam und Staphorst, unternahm später Studienreisen nach Marokko, Spanien und der Bretagne, Mitglied der Künstlervereinigungen Arti et Amicitiae in Amsterdam, der Vereeniging Sint Lucas Amsterdam und der Teekengenootschap Pictura in Dordrecht, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Scheen, Info Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie, Veronica Dénis-van Sleeuwen "Reinier Pijnenburg – kunstschilder – bon vivant 1884–1968", Ráfols und Internet.