Gemälde

Lot-No. 4364

Willy Orth, Schweinehirte vor Dachau

spärlich bekleideter Jüngling, in sommerlicher Landschaft vor der Kulisse Dachaus lagernd, beim Schweine hüten, der vor allem religiöse Sujets schaffende Maler erzählt hier wohl die biblische Geschichte vom "Verlorenen Sohn" vor heimatlicher Dachauer Kulisse, 1920 beteiligte sich Orth mit einem Ölgemälde "Der verlorene Sohn" an der Ausstellung im Münchner Glaspalast (Kopie der Katalogseite beigegeben), eventuell handelt es sich bei vorliegendem Gemälde um jenes der Münchner Ausstellung, pastose, partiell lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und ortsbezeichnet "W. Orth Dachau", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 62 x 73 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Wilhelm Orth, laut Grieb auch Johann Michael Orth, nannte sich in den USA John William Orth, dt.-amerikanischer Maler, Zeichner, Illustrator und Graphiker (1889 Marktsteft in Unterfranken bis 1957 München oder 1976 Santa Ana/Kalifornien), Kindheit in Nürnberg, ab 1905 Schüler der Nürnberger Kunstgewerbeschule, studierte ab 1907 an der Akademie München bei Gabriel von Hackl, Schüler von Hugo von Habermann in München, weitergebildet in Paris, unternahm Studienreisen durch Europa, um 1913–14 in Nürnberg tätig erwähnt, 1906 erster kurzer Aufenthalt in Dachau, 1914–1924 in Dachau lebend, ab 1919 Mitglied der Dachauer Künstlergruppe, beteiligte sich 1920–24 an den Ausstellungen im Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, ca. 1924 Auswanderung in die USA und in Kansas City und Holly tätig, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", "Who‘s Who in American Art" 1936/37, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Grieb "Nürnberger Künstlerlexikon", Falk, Ries, Thiemann-Stoedtner-Hanke "Dachauer Maler", Reitmeier "Dachau ein Kunst-Bilder-Buch", Glaspalastkataloge und Internet.

Limit:
650.00 €

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