Otto Altenkirch, "Sonnige Heide"
regelmäßig zog es Otto Altenkirch auf den Heller – einem durch Rodung nahezu kahlem, mit Heide bewachsenem Bergrücken im Norden von Dresden, mit wenigen Büschen und Birken, furios erfasste karge spätsommerliche Heidelandschaft im hellen Sonnenlicht, mit bunt verfärbten Birken und Büschen und von sandigen Partien durchzogenem Grasland, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Altenkirch 1913", rückseitig auf dem Keilrahmen vom Künstler betitelt "Sonnige Heide" sowie rechts datiert, signiert und ortsbezeichnet "1913 I Otto Altenkirch Dresden" und mehrfach Stempel der Dresdner Malutensilien-Handlung "Rudolf Kneifel", Altersspuren, in Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Bühnenbildner (1875 Ziesar bis 1945 Siebenlehn), 1889–93 Lehre zum Dekorationsmaler in Berlin, hier anschließend als Malergeselle tätig und parallel Zeichenunterricht an der „Freiwilligen Fortbildungsschule“ bei Hugo Händler, Militärdienst und Studienaufenthalt in Osteuropa und Ostpreußen, ab 1897 wieder in Berlin und 1898 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin bei Paul Vorgang, ab 1900 bei Eugen Bracht, 1902 Wechsel mit Bracht an die Akademie Dresden und seit 1903 dessen offizieller Assistent, studierte in Dresden neben Bracht bei Emanuel Hegenbarth, 1906 Studienabschluss und freischaffend in Dresden, Mitglied der Künstlervereinigung „Die Elbier“, 1910 Gründungsmitglied der „Künstlervereinigung Dresden“ und leitender Hoftheatermaler (Direktor) am königlich-sächsischen Hoftheater, 1917 von König Friedrich August zum Professor ernannt, 1920 Umzug nach Siebenlehn und freischaffend in Dresden-Neustadt tätig, beschickte ab 1904 die großen Kunstausstellungen Dresden, Berlin und den Glaspalast in München, 1941 und 1943 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Dresdner Kunst-Genossenschaft und im Dresdener "Märzbund", Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, AKL, Goldstein, Internetseite zum Künstler und Wikipedia.