Gemälde

Lot-No. 4110

Das Urteil des Salomon, Barock

das Gemälde erzählt die alttestamentarische Geschichte um das weise Urteil des König Salomon, hierzu berichtet das erste Buch der Könige [Kön. 3, 16–22] "... Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König. Die eine sagte: „Bitte, Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren. Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während ich schlief, und legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte.“ Da rief die andere Frau: „Nein, mein Kind lebt, und dein Kind ist tot.“ ... So stritten sie vor dem König. ...", links thront Salomon mit seinen Beratern, im Mittelgrund sind die zwei Frauen und zwei Kinder zu sehen, von denen eins offensichtlich verstorben ist, das Gemälde fängt genau jenen dramatischen Moment ein, den Salomon zur Ermittlung der Wahrheit herbeiführt, der König befahl einem Knecht, das lebende Kind mit einem Messer zu teilen und jeder der Frauen eine Hälfte zukommen zu lassen, darauf hinderte die echte Mutter den Knecht an seinem Tun und sprach aus Mutterliebe zum König, er möge von seinem Vorhaben absehen und das Kind der anderen Frau überlassen, der König erkannte daraus die echte Mutter und sprach in seinem sprichwörtlich gewordenen "Salomonischen Urteil" ihr das Kind zu, effektvolle, gering pastose, religiöse Genremalerei des Barock, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, doubliert, Altersspuren, im neueren Schattenfugenrahmen, Bildmaße ca. 66 x 147 cm.

Limit:
280.00 €

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