Sächsische Künstler

Lot-No. 3964

Ludwig Richter, "Aschenputtel am Grab der Mutter"

das trauernde Aschenputtel, auf das Grab ihrer Mutter ein Bäumchen pflanzend, im unteren linken Bereich bezeichnet "Aschenputtel", poesievolles Blatt, vermutlich Vorzeichnung zur Illustration des 1862 erschienen Buches "Es war einmal - ein Bilderbuch von Dresdner Künstlern", siehe Hoff/Bude 2796, Bleistift und Aquarell auf Karton, rechts unten monogrammiert und datiert "L. R. 1860", minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout gerahmt, Maße ca. 14 x 12,2 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adrian Ludwig (Louis) Richter, dt. Maler, Radierer, Zeichner und Illustrator (1803 Dresden-Friedrichstadt bis 1884 Dresden-Loschwitz), ab 1815 Lehre bei seinem Vater, dem Zeichner und Kupferstecher Carl August Richter, studierte parallel dazu mit Stipendium an der Akademie Dresden, 1820-21 als Zeichner und Reisebegleitung des russischen Fürsten Narischkin in Südfrankreich und Paris (die entstandenen Werke gingen als Geschenke an die russische Zarin), 1821-23 Mitarbeiter seines Vaters in Dresden, 1823-26 Italienreise mit längerem Romaufenthalt, 1828-35 Lehrer an der Staatlichen Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, ab 1836 Nachfolger seines Vaters als Lehrkraft an der Dresdner Akademie, 1836 Wanderung durch den Harz, Franken und das Riesengebirge, ab 1838 erste Holzschnittillustrationen und 1841 Ernennung zum Professor für Landschaftsmalerei an der Dresdner Akademie, zahlreiche Ehrungen, unter anderem Goldmedaille auf der Weltausstellung Paris 1855 für sein Gemälde „Brautzug im Frühling“, 1873 Aufgabe der künstlerischen Arbeit in Folge eines Augenleidens, 1876 Ausscheiden aus der Dresdner Akademie, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Limit:
600.00 €

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