Sächsische Künstler

Lot-No. 3954

Peter Schenk, Neue sächsische Postkarte

links oben Kartusche und hier betitelt "Neue sächsische Post-Carte mit den Postwegen und Strassen wieviel Meile die Stationen voneinander liegen gestochen von P. Schenk...", rechts unten Szene mit Postkutschen und Reitern, oben rechts Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Magdeburg im Norden, Prag im Südosten und Schmalkalden im Westen, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, 1734, übliche Faltlinie, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 50,5 x 59 cm, Blattmaße ca. 56 x 66,5 cm. Künstlerinfo: auch Petrus Schenk, deutsch-niederländischer Kupferstecher und Kartenverleger (1693 Amsterdam bis 1775 Amsterdam), Sohn und Schüler des Peter Schenk des Älteren (1660–1718), ab 1718 Erbe des väterlichen Verlags, den er wesentlich ausbaute und um topographische Ansichten des mitteldeutschen Raumes erweiterte, Zusammenarbeit mit dem sächsischen Kartographen und Land- und Grenzkommissar Adam Friedrich Zürner (1679–1742), später Übernahme der Druckplatten des Amsterdamer Kartenverlegers Nicolas Jansson Visscher II. und Herausgabe selbiger unter eigenem Namen, nach dem Tod seiner Schwester Maria 1770 Übernahme der Globenproduktion seines schon 1746 verstorbenen Schwagers Leonard Valck, erhielt 1752 ein auf zehn Jahre befristetes kursächsisch-polnisches Privileg zur Herausgabe seines "Atlas Saxonicus Novus", welcher letztendlich 49 sächsische Spezialkarten, meist auf Grundlage der Zürnerschen Vermessungen und diverse Veduten enthielt, neben den Karten Zürners verwendete Schenk zahlreiche Entwürfe des engen Mitarbeiters Zürners, des kursächsischen Grenzkondukteurs und Geografen Johann Paul Trenckmann aus Geringswalde, Schenk galt als bedeutendster Verleger sächsischer Spezialkarten der 1. Hälfte des 18. Jh., tätig in Amsterdam und in der bereits vom Vater begründeten Leipziger Zweigstelle seines Verlags, Quelle: Wikipedia, Sächsische Biografie und Internet.

Limit:
80.00 €

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