August Roeseler, "Münchner Rundfahrten"
humorvolle Karikatur für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", erschienen in Nummer 4176, S. 78, 1925 (Ausdruck der Seite in verkleinerter Kopie beigegeben), die beiden Karikaturen zeigen Touristen nebst Fremdenführer im offenen Omnibus mit Aufschrift "Münchner Rundfahrten", in der obigen Zeichnung sieht man gelangweilte wie sittsam im Bus sitzende Touristen – in den "Fliegenden Blättern" ist diese Zeichnung unterschrieben "Wenn die Fremden auf die Glaspalast-Kunstausstellung ..." und die zweite Zeichnung mit tumultartigen Szenen aufspringender und rückwärts gewandter Fahrgäste ist unterschrieben "... und wenn sie auf das Hofbräuhaus aufmerksam gemacht werden.", Mischtechnik (Tusche über Bleistift mit geringer Korrektur in Deckweiß) auf kräftigem Papier, um 1925, rechts unten signiert "A. Roeseler", in der Zeichnung teils nicht weiter ausgeführte Vorzeichnungen in Bleistift und später ausradierte Unterschriften der Motive, rückseitig Münchner Kunsthandelsetikett und teils unkorrekte Info zum Blatt, Erhaltungsmängel, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: auch Röseler, dt. Genremaler, Plakatkünstler, Karikaturist und Illustrator (1866 Hamburg bis 1934 München), studierte ab 1884 an der Münchner Akademie, hier Meisterschüler bei Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren, Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter", der "Jugend" und des "Simplicissimus", Mitglied im Verein "Luitpoldgruppe München" und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München-Riesenfeld, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Matrikel der Münchner Akademie, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19. Jh.", Müller-Singer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher und Wikipedia.