Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

Lot-No. 3815

Carl Spitzweg, Soldatenstudie

stehender Soldat mit vor sich haltendem Gewehr und leicht zur Seite gerichtetem Blick, die Studie weißt große Ähnlichkeit zu dem Gemälde "Der strickende Vorposten" auf, Bleistift auf Papier, Mitte 19. Jh., links unten Nachlassstempel (Lugt 2307) "Spitzweg", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 21,5 x 9 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Carl, auch Karl, Spitzweg, bedeutender dt. Illustrator, Genremaler u. -zeichner (1818 Unterpfaffenhofen bis 1885 München), 1825 Lehre als Apotheker an der Münchner Hofapotheke, ab 1829 in der Löwenapotheke im malerischen Straubing tätig, 1830–32 Studium der Pharmazie, Chemie und Botanik an der Universität München, 1832 Italienreise, 1833 Kur in Bad Sulz, hier Anregung durch Künstler wie C. H. Hansonn, durch dessen Ermunterung beschließt Spitzweg, Maler zu werden, weitestgehend Autodidakt, gefördert unter anderem durch G. Flüggen, H. Dyck, C. D. Friedrich-Schüler, B. Stange, C. Morgenstern und Ed. Schleich, zunächst Zeichner und Illustrator, unter anderem Mitarbeiter der 1844 begründeten „Fliegenden Blättern“ des Münchner Verlages Braun & Schneider, Ende der 1840er Jahre, zusammen mit Schleich und Langko, Sommeraufenthalte in Pommersfelden bei Bamberg, 1850 Venedigreise, 1851 in Paris, London und Belgien, seitdem tätig in München, Sommeraufenthalte in Benediktbeuern, Quelle: unter anderem Thieme-Becker und Internet.

Limit:
390.00 €

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