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Lot-No. 3683

Friedrich Wilhelm Kleukens, Ausstellungswerbung Darmstadt 1914

Ankündigung zu der im Jahr 1914 stattfindenden Ausstellungen "Künstlerkolonie" und "Jahrhundertausstellung Deutscher Kunst", Lithographie, im rechten Bereich in der Darstellung monogrammiert "FWK", rückseitig Werbeanzeige "Pössenbacher Werkstätten München – Berlin", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas im geschnitzten Modellrahmen, Passepartoutausschnitt ca. 17 x 11 cm. Künstlerinfo: dt. Buch- und Schriftgestalter, Kunstgewerbler, Maler und Graphiker (1878 Achim bei Bremen bis 1956 Nürtingen/Württemberg), zunächst Lehre als Zeichner in der Silberwarenfabrik Wilkens & Söhne in Hemelingen, anschließend Studium an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Emil Döpler, ab 1900 freischaffend, betrieb mit Fritz Helmut Ehmcke und Georg Belwe 1900–03 das Entwurfsatelier „Steglitzer Werkstatt“, 1903–06 Professor an der Leipziger Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe, 1906 Berufung an die Künstlerkolonie Darmstadt "Mathildenhöhe" und 1907–11 Lehrer an den großherzoglichen Lehrateliers für angewandte Kunst, parallel 1907–14, zusammen mit seinem Bruder Christian Heinrich Kleukens, Leiter der Ernst-Ludwig-Presse, betrieb 1919–30 mit Rudolf Ludwig Wittich und Wilhelm Rudolf Wittich die Ratio-Presse in Darmstadt, 1924 Berufung an die Schriftgießerei "D. Stempel AG" nach Frankfurt am Main als deren künstlerischer Leiter, entwarf zahlreiche Schriften wie die „Kleukens-Antiqua“, die „Ingeborg-Antiqua“, die „Kleukens-Fraktur“, die „Helga Antiqua“, die „Gotische Antiqua“ und die „Ratio-Latein“ sowie die „Omega“ und die „Kleukens-Scriptura“, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Italien und Spanien und lebte zeitweise auf Mallorca, Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Neue Deutsche Biographie und "Die Künstler der Mathildenhöhe".

Limit:
20.00 €

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