Lovis Corinth, Selbstbildnis
Selbstbildnis als Halbfigur in Frontalansicht mit vor der Brust verschränkten Händen, Werksverzeichnis Müller 679, sehr schöne gratige Radierung auf starkem Japanpapier, 1923, rechts unter dem Druck in Blei signiert, leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Bildmaße ca. 16,5 x 10,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth, bedeutender dt. Maler, Lithograph und Radierer (1858 Tapiau/Ostpreußen bis 1925 Zandvoort), Studium an der Akademie Königsberg bei Otto Günther und ab 1880 an der Akademie München bei Franz von Defregger und Ludwig von Loefftz, beeinflusst von Wilhelm Trübner, als Radierer angelernt von Otto Eckmann, später in Paris und Bouguereau, neben Max Liebermann und Max Slevogt wichtigstes Mitglied der Berliner Sezession, 1918 Verleihung des Professorentitels durch die Berliner Akademie der Künste, 1921 Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, tätig in Berlin und in Urfeld am Walchensee, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie München und Internet.