Konvolut Plakate Klaus Staeck
1970er Jahre, 27 Stück, alle bezeichnet, Druckvermerk Steidl Göttingen, Farblithografie bzw. Farboffset auf Papier, unterschiedliche satirische Motive mit beigegeben Erläuterungen im Postkartenformat, leichte Altersspuren, Maße je ca. 84 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Karikaturist und Jurist (1938 in Pulsnitz geboren), Kindheit in Bitterfeld, 1956 Übersiedlung nach Heidelberg, 1957-62 Jurastudium in Heidelberg, Berlin und Hamburg, 1965 Gründung des Produzentenverlags Edition Tangente (heute Edition Staeck), zu den verlegten Künstlern zählen unter anderem Nam June Paik, Wolf Vostell, Dieter Roth und Joseph Beuys, 1968 Zulassung als Rechtsanwalt in Heidelberg und Mannheim, 1971 Gastdozent an der Gesamthochschule Kassel, seit Anfang der 1970er Jahre als Graphiker tätig, schuf rund 300 Plakate aus einer Mischung aus Fotomontagen und eigenen ironischen Sprüchen, welche sich oft gegen Inhalte der Politik von CDU/CSU richteten, seitdem führen seine Plakat häufig zu Kontroversen und Gerichtsprozessen, Teilnahme an den documenten 5, 6, 7 und 8, 1986 Gastdozent an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 1990 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, 1997 Gründungsmitglied des Willy-Brandt-Kreises, 2006-2015 Präsident der Akademie der Künste, seit 2015 Ehrenpräsident der Akademie der Künste, Mitglied des PEN-Zentrum Deutschland, Quelle: Wikipedia.