Blick entlang der Dorfstraße, auf Feld mit Bauern und idyllischen Bauernhof, in sommerlicher Landschaft, Mischtechnik (Aquarell und Gouache) auf Aquarellkarton, rechts unten signiert "Ad. Jöhnssen" und undeutlich wohl datiert "1932", rückseitig in Tusche bezeichnet "Motiv aus Michelfeld/Oberpfalz" sowie altes Etikett "Nr. 17/174 – Dr. med. J. F. Buchaly – Chemnitz, Zeisigwaldstr. 76.", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 43 x 54 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Theodor Friedrich Jöhnssen, dt. Maler, Gebrauchsgraphiker, Zeichner, Entwerfer und Illustrator (1871 Rostock bis 1950 Nürnberg), sechsjährige Lehre als Lithograph an der Lithographischen Anstalt Tiedemann in Rostock, parallel für den Direktor des Schweriner Museums Friedrich Schlie tätig, ab ca. 1895 mit Stipendium der Stadt Rostock Schüler der Nürnberger Kunstgewerbeschule, ab November 1896–99 Meisterschüler von Karl Raupp an der Akademie der Bildenden Künste in München, anschließend wieder in Nürnberg, hier Anstellung an der Kunstanstalt für graphische Reproduktionen Ernst Nister, neben Malerei und Illustration auch Tätigkeit als Musiker, Mitglied des Bundes Fränkischer Künstler, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Nürnberger Künstlergenossenschaft und Ehrenmitglied des Kunstvereins Nürnberg, später Mitglied in der Reichskammer der Bildenden Künste, beim Nürnberg Künstlerverein als Lautenspieler aktiv, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Müller-Singer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Grieb, Grewolls "Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern", Ries und Internet.
Lot-No.: 3850
Limit: 120.00 €
Ansicht eines durch Bombenangriffe während des 2. Weltkriegs zerstörten Hauses in Potsdam, Tuschefeder auf Papier, kurz vor Mitte 20. Jh., links unten signiert "E. v. Kameke", rückseitig Stempel "Nachlass E. v. Kameke..." mit handschriftlicher Werksnummer B9 sowie Stempel der Galerie Kurgan mit Unterschrift in Blei, minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 54,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalasts in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle. Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Lot-No.: 3851
Limit: 100.00 €
einsame, mit Reet gedeckte Kate, umgeben von Bäumen, Tuschefeder auf Papier, um 1930, links unten von Hand signiert "E. v. Kameke", in Rahmenrückwand Aussparung und hier bezeichnet "E. v. Kameke, Potsdam, Persinstr. 7" und betitelt "Bauernhaus im Haff", minimale Altersspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 24,5 x 35,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalasts in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle. Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Lot-No.: 3852
Limit: 20.00 €
auf einem Ast sitzende Eule, misstrauischen den Betrachter mit einem Auge anblickend, mit sicherem Strich ausgeführte Tiermalerei in kräftiger Farbigkeit, Tusche und Aquarell auf Papier, links unten signiert "Klot", auf der Rückseite in Blei bezeichnet, datiert und signiert "Eule/1951/vKlot", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 62 x 48 cm.
Lot-No.: 3853
Limit: 120.00 €
ineinander verschachtelte, ortstypische Häuser mit ihren Schornsteinen am Giebel, Aquarell auf Papier, rechts unten datiert und signiert "11.7.(19)56 RKoch", auf Passepartout betitelt "Bretonisches Dorf", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 42 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1902 Braunschweig bis 1985), Besuch der Kunstgewerbeschule in Braunschweig, ab 1939 als Zeichenlehrer tätig, Quelle: Vollmer und Internet.
Lot-No.: 3854
Limit: 100.00 €
junger Mann, die Zügel seines Pferdes haltend, Graphit auf Papier, rechts unten in Kugelschreiber "Kohlhoff (19)61 Wien" (teils vom Passepartout verdeckt), Kratzspuren im Papier, unter Passepartout und hinter Kunststoffscheibe gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellanmaler, Maler, Zeichner und Graphiker (1893 Berlin bis 1971 Schweinfurt), Vertreter der sogenannten "Verschollenen Generation" und des Expressiven Realismus, ab 1909 Lehre an der Königlichen Porzellanmanufaktur und Schüler der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin, autodidaktische Studien in Malen und Zeichnen, beschickte ab 1914 die Große Berliner Kunstausstellung, 1916 Beteiligung an der 2. Ausstellung der Freien Sezession und an der Juryfreien Kunstschau, beschickte ab 1917 Ausstellungen der Berliner Sezession, 1917 Ehrung mit dem Großen Preußischen Staatspreis (Romstipendium) und Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, 1918 Gründung einer Kunstschule mit Franz Heckendorf, Bruno Krauskopf und Heinrich Harry Deierling in Berlin, 1918 zeitweilig zweites Atelier in Heidelberg, Erwerb eines Hauses in Saarow bei Fürstenwalde, beschickte 1925 den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Sezession, nach 1933 teils als "entartet" verfemt, 1935-36, auf Einladung der türkischen Regierung, in Ankara und Konstantinopel tätig, ab 1939 Kriegsmaler, 1943 Zerstörung seiner Ateliers in Berlin und Bromberg, 1945 Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Zell im Fichtelgebirge, ab 1949 in Hof an der Saale tätig, 1953 Eigenheim in Hof-Krötenhof, unternahm Studienreisen nach Paris, Südfrankreich, Italien und der Schweiz, 1969 Übersiedlung nach Schweinfurt, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus", Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Müller-Singer und Internet.
Lot-No.: 3855
Limit: 20.00 €
Portrait eines den Betrachter freudig anblickenden Clowns, Aquarell, Mitte 20. Jh., links unten signiert "Alexander", rückseitig Infos zum Künstler, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19 x 13 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1929 Berlin bis 2011 Wiesbaden), Studium in München und Berlin, 1953 Begegnung mit Karl Schmidt-Rottluff, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3856
Limit: 100.00 €
Dampfboote im Hafen vor Industrieanlagen, flott erfasste Mischtechnik (Aquarell und Pastellkreide) unter Freilassung weißer Stellen des Papiers, um 1950, rechts unten signiert "Kressel", rückseitig Etikett mit gedruckter und maschinenschriftlich und handschriftlich ergänzter Dedikation "Senat der Freien und Hansestadt Hamburg – Sportamt – der siegreichen Mannschaft beim Fecht-Turnier der Groß-Flottbeker Spielvereinigung von 1912 e.V. – d. 22. April 1956 – gegeben vom Sportamt – Gerhard Stöck – Direktor – Anschrift: Hamburg 36, Kaiser-Wilhelm-Strasse 85 ...", Altersspuren, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 46 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Dieter Kressel, dt. Maler und Grafiker (1925 Düsseldorf bis 2015 Hamburg), Anfang der 1930er Jahre Umzug der Familie nach Hamburg, Soldat und Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg, 1945–48 Studium an der Landeskunstschule Hamburg bei Willi Tietze und Erich Hartmann, auf Sylt Bekanntschaft mit Axel Springer, in den 1950er Jahren intensive Beschäftigung mit dem Holzschnitt und Tätigkeit als Illustrator für das Hamburger Abendblatt und den Stern, ab 1965 intensive Beschäftigung mit der Radierung, Anfang der 1970er Jahre erwirbt der Künstler in Schleswig-Holstein ein altes Friesenhaus, von nun an abwechselnd auf dem Land und in Hamburg tätig, Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen Sammlungen und Museen, Quelle: Wikipedia, Der neue Rump, Hamburger Abendblatt und Internet.
Lot-No.: 3857
Limit: 80.00 €
auf den Boden liegender Leopard mit konzentriertem, den Betrachter fokussierendem Blick, gekonnt ausgeführte Tierdarstellung, Pastell auf Velourpapier, um 1930, rechts unten signiert "W. Lorenz", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39,5 x 56 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm, auch Willy Lorenz, dt. Jagd- und Tiermaler (1901 Köln bis 1981 Köln), tätig in Köln, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3858
Limit: 240.00 €
Konvolut aus drei Blumenstücken – Mohnblumen, Sonnenblumen und Enzian, Mischtechniken (Gouache und Aquarell), um 1970, je monogrammiert "JM", einmal rückseitig in Kugelschreiber bezeichnet "Julie Madlener Amendingen", einmal rückseitig Artikel zum Vater Josef Madlener, je hinter Glas und Passepartout im Goldstuckrahmen, Passepartoutmaße maximal 11 x 15 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Illustratorin und Schriftstellerin (1910 Amendingen bis 1999 Memmingen), Tochter und Schülerin des Malers Josef Madlener (1881–1967), Schülerin der Höheren Töchterschule, künstlerisch gebildet an zwei privaten Münchner Malschulen, studierte 1932–33 an der Münchner Akademie, später tätig im Elternhaus in Amendingen sowie im elterlichen Sommerhaus am Memmingerberg in Kotzenbrühl, Mitglied der Alt-Memminger Künstlergilde und der Münchner Künstlergenossenschaft, bis 1997 tätig in Amendingen, anschließend Umzug ins Bürgerstift Memmingen, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie, Artikel in der Allgäuer Zeitung und Info Stadtmuseum im Hermansbau Memmingen.
Lot-No.: 3859
Limit: 120.00 €
Darstellung der Bauarbeiten an der Lochhhausenbrücke in München, Deckfarben auf Papier, rechts unten signiert, datiert und bezeichnet "Bert Mallad, 1962, Lochhausen", auf Rahmenrückwand von Hand bezeichnet "Tempera von Bert Mallad München/Brückenbau Lochhausen", minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 66 x 93 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1913 Klingenberg bis 1995 München, ab 1946 in München tätig, lieferte 1956-58 Illustrationen für den "Münchner Merkur", Quelle: Info Museum Lenbachhaus und Internet.
Lot-No.: 3860
Limit: 240.00 €
Blick in den im Wiederaufbau befindlichen Zuschauerraum des im Zuge des 2. Weltkriegs zerstörten Nationaltheaters in München, Deckfarben auf Papier, rechts unten signiert und datiert "Bert Mallat (19)61", auf Rahmenrückwand in Blei bezeichnet "Wiederaufbau des Nationaltheaters, Bauzustand am 31. Mai 1961", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 93 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1913 Klingenberg bis 1995 München, ab 1946 in München tätig, lieferte 1956-58 Illustrationen für den "Münchner Merkur", Quelle: Info Museum Lenbachhaus und Internet.
Lot-No.: 3861
Limit: 240.00 €
Blick in den Zuschauerraum während der Bauarbeiten am durch den 2. Weltkrieg schwer beschädigten Nationaltheater in München, Deckfarben auf Papier, rechts unten signiert und datiert "Bert Mallad (19)61", auf Rahmenrückwand von Hand bezeichnet "Wieder Aufbau Nationaltheater München April 1961", minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 67 x 92 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1913 Klingenberg bis 1995 München, ab 1946 in München tätig, lieferte 1956-58 Illustrationen für den "Münchner Merkur", Quelle: Info Museum Lenbachhaus und Internet.
Lot-No.: 3862
Limit: 240.00 €
idyllische Altstadtstraßenszene aus dem von osmanischer Konak-Architektur geprägten Ohrid [auch: Ochrid, mazedonisch: Охрид, bzw. albanisch: Ohri] am Ohridsee in Nordmazedonien, Aquarell auf Aquarellkarton, rechts unten signiert und datiert "Fr. Malý 1936" und in Bleistift undeutlich betitelt "Motiv aus Ochrid a. See", rückseitig Etikett "Motiv aus Ohrid am Ohrid-See 1936 Makedonien" und mehrfach Eigentümerstempel Penzberg in Oberbayern, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 76 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich František Hájek-Hvezdínský, nannte sich als Künstler ab 1931 nach dem Mädchennamen seiner Mutter "Franta Malý" oder anglisiert "Francis Small", tschechischer Maler, Graphiker, Zeichner, Illustrator, Karikaturist und Schriftsteller (1900 Pardubice/OT Rosice nad Labem bis 1980 Karlsbad), ab 1904 Kindheit in Suchovrsice bei Trutnova, nach dem 1. Weltkrieg Pläne zur Gründung einer Galerie in Suchovrsice, lebte in den 1920er Jahren in Prag, hier Gründung der Zeitschrift "Zivot (dt. Leben)" und bis 1930 als Schriftsteller auf dem Gebiet der Philosophie, des Spiritismus und Okkultismus tätig, 1931–45 in Belgrad als Maler tätig und Studienreisen durch Serbien, Bosnien, Dalmatien und Montenegro, ab 1945 in Karlsbad ansässig, 1947 Gründungsmitglied des Karlsbader Künstlerbundes und dessen langjähriger Vorsitzender, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3863
Limit: 80.00 €
zwei ältere Studenten im angeregten Gespräch vor einem Geschäft mit der Werbetafel "Zwirnschneider", lavierte Tuschezeichnung auf Papier, um 1900, links oben signiert "Aug. Mandlick", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 30 x 21 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Illustrator (1860 Wien bis 1934 Wien), Studium an der Akademie in Wien, ab 1882 Studium an der Akademie in München, tätig als Zeichenlehrer und langjähriger Mitarbeiter der „Fliegenden Blätter“, Quelle: Thieme-Becker, Österreichisches Biographisches Lexikon und Matrikeln der Münchner Akademie.
Lot-No.: 3864
Limit: 80.00 €
flott skizzierte Waldlandschaft mit geschwungenem Weg über eine Brücke, Kreidezeichnung in Schwarz auf Papier, wohl um 1930, links monogrammiert "L.M.", geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 38 x 56 cm. Künstlerinfo: 1919–25 verehelichte Lore Goilav-Masius, dt. Malerin, Graphikerin, Zeichnerin und Kunsterzieherin (1889 Potsdam bis 1970 auf einer Reise nach Ischia in Serrara Fontana), studierte 1907–10 an der königlichen Kunstschule Berlin, danach zweijährige Weiterbildung an der Privatschule von Moritz Heymann in München, beschickte 1914 die Werkbundausstellung in Köln, beteiligte sich 1916 an einer Ausstellung im Folkwangmuseum unter der Leitung von Karl Ernst Osthaus, um 1916 tätig als Zeichenlehrerin in Essen, später eigenes Atelier in München, 1918 Eheschließung mit dem rumänischen Architekten Mihai Goilav und bis 1925 in Rumänien lebend, 1925 Scheidung, 1925–70 in Gauting bei München tätig, Quelle: Adressbuch für Essen und Umgebung 1916 und Homepage zur Künstlerin.
Lot-No.: 3865
Limit: 80.00 €
flott mit breitem Pinselstrich erfasster Blumentopf mit großen, leicht asymmetrischen Blättern der Blattbegonie, Aquarell auf Japanpapier, links unten mit Bleistift signiert und datiert "Lore Masius [19]65", Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 53 x 44 cm. Künstlerinfo: 1919–25 verehelichte Lore Goilav-Masius, dt. Malerin, Graphikerin, Zeichnerin und Kunsterzieherin (1889 Potsdam bis 1970 auf einer Reise nach Ischia in Serrara Fontana), studierte 1907–10 an der königlichen Kunstschule Berlin, danach zweijährige Weiterbildung an der Privatschule von Moritz Heymann in München, beschickte 1914 die Werkbundausstellung in Köln, beteiligte sich 1916 an einer Ausstellung im Folkwangmuseum unter der Leitung von Karl Ernst Osthaus, um 1916 tätig als Zeichenlehrerin in Essen, später eigenes Atelier in München, 1918 Eheschließung mit dem rumänischen Architekten Mihai Goilav und bis 1925 in Rumänien lebend, 1925 Scheidung, 1925–70 in Gauting bei München tätig, Quelle: Adressbuch für Essen und Umgebung 1916 und Homepage zur Künstlerin.
Lot-No.: 3866
Limit: 80.00 €
abendlicher Blick auf ein an einer Straßenecke stehendes Hotel mit nackter Frau am Fenster, im linken Bildbereich betitelt "Hotel Colon Paradiso", Deckfarben auf Karton, neben der Tür sehr klein signiert und datiert "J. McNaught, 2000", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 25,2 x 8 cm. Künstlerinfo: schottischer Maler (1948 in Glasgow geboren), 1966–70 Studium an der Glasgow School of Art, 1973–2007 als Kunstlehrer tätig, 2010 Preisträger des William Gillies Award, Quelle: Internetseite des Künstlers.
Lot-No.: 3867
Limit: 20.00 €
sieben Monotypien und eine aquarellierte Zeichnung, vorhanden sind, tanzende Mary Wigman, unten rechts signiert und datiert "E. Mende (19)30", 2 x weibliche Akte, Tanzende (Mary Wigman?), 2 x teils karikierte Personen, 1 x Straßenszene, links unten signiert und datiert "E. Mende (19)30" und Bettler vor Brücke, aquarellierte Tuschefederzeichnung, Arbeiten des Künstlers sind kaum auf dem Markt zu finden, meist unter Passepartout montiert, Altersspuren, Blattmaße max. ca. 23 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Graphiker und Fotograf (1905 Leipzig bis 1948 Göhren/Thüringen), 1927–30 Studium am Bauhaus bei Wassily Kandinsky, Josef Albers und Joost Schmidt, 1931 Bauhausdiplom, als freier Graphiker tätig, Quelle: Bauhauskooperation und Lot-tissimo.
Lot-No.: 3868
Limit: 200.00 €
Konversation zweier Studenten beim Katerfrühstück neben Bierkrug und Teller mit Fischresten, Originalentwurf für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", Gouache in Grisailletechnik auf Karton, links unten signiert und undeutlich datiert "A. Otrey [1]904", erschienen in den "Fliegenden Blättern" Band 122, Nr. 3103, Seite 35 im Jahre 1905 (Seitenkopie beigegeben), hier ist die Karikatur mit "Anstrengend" überschrieben und die Bildunterschrift gibt den Dialog der Studenten wieder »"O die schrecklichen Kopfschmerzen! Nie mehr schreib´ ich abends Briefe" – "Strengt Dich denn das so sehr an?" – "Das weniger! Aber der Brief sollte gestern abend noch abgehen, und da bin ich in zehn Wirtschaften gewesen, bis ich eine Freimarke bekam!"«, Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Darstellungsgröße ca. 33 x 25 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Karikaturist und Illustrator (1877 Wien bis 1939 Wien), studierte an der Wiener Akademie, 1895–97 Studium an der Münchner Akademie bei Otto Seitz und Franz von Defregger, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschriften "Jugend" und "Fliegende Blätter", tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Flemig, Fuchs, Müller-Singer und Internet.
Lot-No.: 3869
Limit: 80.00 €
glücklich auf einem Pferd sitzender Junge mit zum Betrachter gerichtetem Blick, Pastell auf Papier in freundlicher Farbigkeit, links unten signiert und datiert "C.M.R. 1941", auf der Rahmenrückwand bezeichnet "Peter 1941 im Berliner Zoo gemalt von Carl Max Rebel...", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 39,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner (1874 Berlin bis 1954), Studium an der Königlichen Akademie in Berlin, durch Vermittlung des Schriftstellers Ernst Hardt erste Ausstellung im Kunstsalon Ernst Arnold/Dresden, ab 1891 Studienreise in die Niederlande, um 1909 Romreise, es entstehen zahlreich Portraitgemälde von Stefan George, 1937 Ausstellung in der Kunsthandlung Gurlitt, Verlust von zahlreichen Werken durch die Bombardierung von Berlin. Quelle: Internetpräsenz der Württembergischen Landesbibliothek.
Lot-No.: 3870
Limit: 130.00 €
an der Bettkante sitzende weinende junge Frau und im Hintergrund blickt ihr besorgtes Kind zu seiner Mutter, rührende, im Großbürgertum angesiedelte Szene, Tuschepinsel und Deckweiß auf Papier und auf Karton kaschiert, auf Unterlagekarton von Hand signiert und datiert "E. Reinicke (19)05", minimale Altersspuren, Maße Unterlagekarton ca. 38 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Illustrator und Karikaturist (1859 Zerbst bis ca. 1942), 1876-80 Studium an der Akademie in Dresden, 1880-82 Studium an der Akademie in München, hier bis mindestens 1930 ansässig und für die "Fliegenden Blätter" tätig, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quellen: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Internet.
Lot-No.: 3871
Limit: 100.00 €
humorvolle Karikatur für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", erschienen in Nummer 4176, S. 78, 1925 (Ausdruck der Seite in verkleinerter Kopie beigegeben), die beiden Karikaturen zeigen Touristen nebst Fremdenführer im offenen Omnibus mit Aufschrift "Münchner Rundfahrten", in der obigen Zeichnung sieht man gelangweilte wie sittsam im Bus sitzende Touristen – in den "Fliegenden Blättern" ist diese Zeichnung unterschrieben "Wenn die Fremden auf die Glaspalast-Kunstausstellung ..." und die zweite Zeichnung mit tumultartigen Szenen aufspringender und rückwärts gewandter Fahrgäste ist unterschrieben "... und wenn sie auf das Hofbräuhaus aufmerksam gemacht werden.", Mischtechnik (Tusche über Bleistift mit geringer Korrektur in Deckweiß) auf kräftigem Papier, um 1925, rechts unten signiert "A. Roeseler", in der Zeichnung teils nicht weiter ausgeführte Vorzeichnungen in Bleistift und später ausradierte Unterschriften der Motive, rückseitig Münchner Kunsthandelsetikett und teils unkorrekte Info zum Blatt, Erhaltungsmängel, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: auch Röseler, dt. Genremaler, Plakatkünstler, Karikaturist und Illustrator (1866 Hamburg bis 1934 München), studierte ab 1884 an der Münchner Akademie, hier Meisterschüler bei Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren, Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter", der "Jugend" und des "Simplicissimus", Mitglied im Verein "Luitpoldgruppe München" und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München-Riesenfeld, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Matrikel der Münchner Akademie, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19. Jh.", Müller-Singer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher und Wikipedia.
Lot-No.: 3872
Limit: 80.00 €
mitten im Wald an einem Bach gelegene Mühle im Licht eines Sommertages, detailreiche Arbeit mit gekonnter Behandlung der Farbnuancen, Aquarell mit partieller Weißhöhung, links unten von Hand signiert "Leop. Rothaug" und rechts unten datiert "(19)34", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 27 x 36 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alexander Theodor Rothaug, österr. Maler und Illustrator (1870 Wien bis 1946 Wien), zusammen mit seinem Bruder Leopold erster Malunterricht bei seinem Vater Theodor Rothaug, 1884 Bildhauerlehre bei Johann Schindler und ab 1885 Studium der Malerei an der Wiener Akademie der Künste bei Franz Rumpler, August Eisenmenger und Christian Griepenker, ab 1892 in München ansässig und Illustrator für die Fliegenden Blätter, Studienreisen nach Rügen, Dalmatien und Italien, ab 1910 Mitglied der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, 1912 Mallorcaaufenthalt auf Einladung von Erzherzog Ludwig Salvator, auf dem Grinzinger Friedhof in Wien befindet sich sein Ehrengrab, Quelle: Vollmer, Dressler, Österreichisches Biographisches Lexikon und Wikipedia.
Lot-No.: 3873
Limit: 240.00 €
die in sanfte Grün- und Gelbtöne getauchte Adriaküste unter locker bewölktem Himmel, Pastell auf Papier, rechts unten monogrammiert "HRS", auf Passepartout von Hand bezeichnet ""Adria-Küste" (1927)" und "Herbert Rolf Schlegel, Schondorf/Ammersee", gut erhalten, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 48 x 58 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Neuen Sachlichkeit (1889 Breslau bis 1972 Landsberg am Lech), kaufmännische Lehre, 1909–10 Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf, 1910–11 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar, 1913–21, mit Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg, Studium an der Königlichen Kunstakademie in Kassel und parallel Lehramtsstudium, 1921–23 als Kunstmaler in Kassel ansässig, ab 1924 in St. Georgen am Ammersee tätig, 1932–40 Übernahme der Töpferei in Schondorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.
Lot-No.: 3874
Limit: 120.00 €