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Cornelis Bega, Konvolut Radierungen

drei Blatt, "Bäuerin Korb tragend", Bartsch 18; "Bauer seine Pfeife anzündend", Bartsch 20 und "Der Tanz", Bartsch 26, Radierungen, Mitte 17. Jh., Altersspuren, je auf Unterlagekarton montiert, Darstellungsmaße max. 11,3 x 9 cm. Künstlerinfo: Cornelis Pietersz. Bega, niederländischer Maler und Radierer (um 1631 Harlem bis 1664), Schüler von Adriaen von Ostade, sein druckgraphisches Gesamtwerk umfasst nur 34 Arbeiten im Themenkreis der einfachen Bevölkerung, 1653–54 Reise durch Deutschland, Schweiz und Frankreich, ab 1654 Mitglied der Lukasgilde in Haarlem, Werke des Künstlers befinden sich in nahezu allen größeren Museen Europas wie dem Louvre in Paris und der Eremitage in St. Petersburg, Quelle: u. a. Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3600
Limit: 150.00 €

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nach Abraham Bloemaert, "Das Goldene Zeitalter"

paradiesische sommerliche Landschaft mit Gesellschaft beim Müßiggang, Tanz, Speis´ und Trank unter knorrigen Laubbäumen, inmitten von Pfauen, Hasen, Hunden und anderen Tieren, Saturn, auf einer Wolke sitzend, beobachtet nachdenklich das frivole Treiben, Stich zu Ovids "Metamorphosen", rechts unten lateinische Kartusche "Aurea Saturno Rutilabant secula Rege Nectaris et passim flumina lactis erant Sponte decus florum tellus jnculta ferebat Bacchiq et Cereris sponte ferebat opes. [dt.: Unter König Saturn erstrahlte das Goldene Zeitalter. Nektar und Ströme von Milch flossen allenthalben. Die unbestellte Erde brachte von sich aus die Gaben des Bacchus [Wein] und der Ceres [Lebensmittel] hervor.] ...", das Motiv von Abraham Bloemaert (1564-1651) schien sich größerer Beliebtheit zu erfreuen, in der Folge stachen diverse Kupferstecher selbiges, teils auch als Tondo abgewandelt, mitunter auch seitenverkehrt, es sind Stiche von Johann Theodor de Bry (1561-1623), Orazio Brunetti (erwähnt 1610-1630) nach Zeichnungen von Nicolaes de Bruyn (1571-1656) bekannt, Kupferstich, wohl 17. Jh., Altersspuren, hinter Glas und Passepartout neuzeitlich gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 33 x 51 cm.

Lot-No.: 3601
Limit: 80.00 €

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nach Albrecht Dürer, Der Marktbauer und sein Weib

Bauernpaar beim Verpacken ihrer Waren, gleichgroße, seitenverkehrte Kopie nach Albrecht Dürer, frühe Kopie, wohl 16. Jh., ein weiterer Abzug wird in der der Carrara-Akademie Bergamo verwahrt, Kupferstich auf dünnem Bütten, Erhaltungsmängel, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt.

Lot-No.: 3602
Limit: 80.00 €

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Frans Hogenberg, Danzig

Ansicht der bedeutenden Handelsstadt mit Personenstaffage im Vordergrund, oben mittig betitelt "Danzig" und zwei Wappen, erschienen in "Civitates Orbis Terrarum", kolorierter Kupferstich, um 1580, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32 x 47,5 cm. Künstlerinfo: Maler, Kupferstecher und Verleger (vor 1540 in Mecheln bis um 1590 in Köln), Stiefvater war der Kartenmacher Hendrik Terbruggen (Pontanus), Zuflucht in Köln 1570, nachdem er wegen der religiösen Unruhen in den Niederlanden verbannt wurde, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3603
Limit: 80.00 €

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Frans Hogenberg, Magdeburg an der Elbe

frühe Ansicht der Stadt an der Elbe, im Vordergrund Figurenstaffage, im oberen Bereich bezeichnet "Magdebvrgvm", aus "Civitates Orbis Terrarum", kolorierter Kupferstich, um 1580, geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32 x 43,5 cm. Künstlerinfo: Maler, Kupferstecher und Verleger (vor 1540 in Mecheln bis um 1590 in Köln), Stiefvater war der Kartenmacher Hendrik Terbruggen (Pontanus), Zuflucht in Köln 1570, nachdem er wegen der religiösen Unruhen in den Niederlanden verbannt wurde, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3604
Limit: 80.00 €

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Marie Madelaine Igonet, "Die Malerei"

Maler bei der Arbeit an einem Landschaftsgemälde, angesiedelt ist die Szenerie in einem mit allerlei Gegenständen gefüllten Atelier und drei interessiert blickenden Zuschauern, seitenverkehrte Kopie nach dem Gemälde "Der Landschaftsmaler" von Francois Boucher, siehe Portalis & Beraldi II, S. II 300, unter der Darstellung betitelt "La Peinture", Radierung auf Bütten, unterhalb der Darstellung rechts bezeichnet "Gravé par Marie Madeleine Igonet, May 1752" und links "Peint par Boucher, de l´Acad. Rte. de Peinture", unten betitelt "La Peinture", stärkere Altersspuren, Darstellungsmaße (ohne Text) ca. 31,5 x 24,4 cm, Blattmaße ca. 36,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: wohl frz. Graphikerin mit italienischen Wurzeln (ca. 1725 Genua? bis ca. 1767), weitere biographische Daten sind leider nicht bekannt, nur dass sie in Paris lebte, die wenigen erhaltenen Arbeiten befinden sich unter anderem im Louvre Paris und im Metropolitan Museum auf Art New York, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3605
Limit: 80.00 €

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Johannes Jacobi, Turteltaube am Nest

am Rand eines Vogelnestes mit zwei Eiern sitzende Taube, oberhalb der Darstellung bezeichnet "Turtur" und unterhalb "Ex Museo Virorum Praenobilissimorum Antonü et Johannis Jacobi á Rensselaar, Amstelaedami.", handkolorierte Radierung auf Bütten, 2. Hälfte. 18. Jh., Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 43 x 28,5 cm.

Lot-No.: 3606
Limit: 20.00 €

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Andonio Lafréry, Das Kolosseum in Rom

das antike, imposante Bauwerk im ruinösen Zustand, partiell mit Bewuchs, unter der Darstellung im Druck bezeichnet "Theatrum Sive Coliseum Romanum", Kupferstich auf Bütten, Ende 16. Jh., weiterhin in der Platte bezeichnet "Henricum van Schoel excudit" (Verleger) und "Ant. Lafereri Sequani formis" (Besitzer der Druckplatte), Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 22,5 x 32,5 cm. Künstlerinfo: auch Antoine Lafréry, in Rom ansässiger französischer Verleger, Kartenhändler und Drucker sowie vermutlich auch Kupferstecher (1512 Orgelet/Frankreich bis 1577 Rom), Herausgeber der sogenannten „Lafreri-Atlanten“, um 1540 Herausgabe einige Drucke mit Ansichten des antiken Roms, nach 1548 Herausgabe der über 130 Stiche umfassenden Serie „Speculum romanae magnificentiae“ (Ein Spiegel von der Pracht Roms), um 1570 Herausgabe einer Kartensammlung, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3607
Limit: 80.00 €

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Kaspar Merian, "Ritterliches Köpferennen"

in zahlreichen kleinen Szenen Darstellung der neun Aufzüge der Ritterspiele in Frankfurt am Main 1658, dabei Deutsche, Ungarn, Moskowiter, Schweizer und Freie Ritter meist zu Pferde, unter der Darstellung bezeichnet "Eigentliche Abbildung undt Beschreibung des Auffzugs zu dem Ritterlichen Köpfe Rennen (...)", Blatt aus dem Theatrum Europaeum, Kupferstich auf Papier in mehreren Teilen und mit üblichen Faltungen, 1658, rechts unten im Druck signiert "Casp. Merian delineavit et fecit", geringe Erhaltungsmängel, im Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 25,5 x 72 cm. Künstlerinfo: auch Caspar M., bedeutender dt. topographischer Kupferstecher und Verleger (1627 Frankfurt am Main bis 1686 Schloss Waltha Westfriesland), entstammt dem Frankfurter Zweig der aus Basel stammenden Kupferstecherfamilie Merian, Sohn und Schüler des Matthäus Merian des Älteren, als Mitarbeiter seines Vaters zeitweilig in Paris und Nürnberg, führte nach dem Tod seines Vaters 1650 zusammen mit seinem Bruder Matthäus den Jüngeren dessen Verlag weiter der noch bis 1727 existierte, 1672 auf ärztlichen Anraten Rückzug nach Wertheim, 1677 Anschluß an die Labadisten und Übersiedlung nach Schloß Waltha in Westfriesland (Holland), Quelle: Internet, Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3608
Limit: 100.00 €

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Kaspar Merian, Einzug zur Wahl Kaiser Leopolds I.

vielfigurige Darstellung mit Kutschen, Reitern und Fußvolk unter Panoramaansicht der Stadt Frankfurt am Main, unter dem Druck bezeichnet "Dero zu Hungarn und Bohaim Königl. May. Herrn He. Leopoldi und Ihrer Hoch Ertzfürstl. Durchl. Herrn He. Leopoldi Wilhelmi, Ertzherzogen zu Östreich. Einzug zu dem nacher Franckfurt außgeschriebenen Wahltag, so geschegen in Franckfurt, den 19/29 Mertz. Anno 1658", Kupferstich auf Papier in zwei Teilen mit üblichen Faltungen, 1658, geringe Erhaltungsmängel, im Passepartout hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29,5 x 78 cm. Künstlerinfo: auch Caspar M., bedeutender dt. topographischer Kupferstecher und Verleger (1627 Frankfurt am Main bis 1686 Schloss Waltha Westfriesland), entstammt dem Frankfurter Zweig der aus Basel stammenden Kupferstecherfamilie Merian, Sohn und Schüler des Matthäus Merian des Älteren, als Mitarbeiter seines Vaters zeitweilig in Paris und Nürnberg, führte nach dem Tod seines Vaters 1650 zusammen mit seinem Bruder Matthäus den Jüngeren dessen Verlag weiter der noch bis 1727 existierte, 1672 auf ärztlichen Anraten Rückzug nach Wertheim, 1677 Anschluß an die Labadisten und Übersiedlung nach Schloß Waltha in Westfriesland (Holland), Quelle: Internet, Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3609
Limit: 100.00 €

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Francesco Piranesi, "Veduta del Pantheon d´Agrippa"

Blick auf das Pantheon mit reichlicher Figurenstaffage im Vordergrund, im unteren Bereich betitelt "Veduta del Pantheon d´Agrippa" und ausführlich bezeichnet, Radierung, Ende 18. Jh., (späterer Abzug), in der Platte signiert "Piranesi F.", Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 47,5 x 69 cm.

Lot-No.: 3610
Limit: 100.00 €

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Giovanni Battista Piranesi, Die Engelsburg in Rom

Blick auf das imposante Bauwerk mit der Ponte Sant'Angelo, unter der Darstellung in der Platte Beschreibung zum Dargestellten, in den beiden oberen Ecken bezeichnet "Tom. IV" und "171 IV", Radierung, 1756 (erste Erscheinung), rechts unten in der Platte bezeichnet "Piranesi Archit. dis. et inv", restauriert, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 49,5 x 64,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. italienischer Kupferstecher, Zeichner, Archäologe, Verleger, Architekt und Architekturtheoretiker (1720 Mogliano Veneto bei Treviso bis 1778 Rom), Ausbildung als Architekt am Magistrato delle Acque bei seinem Onkel Matteo Lucchesi in Venedig, anschließend Ausbildung zum Bühnenbildner bei Giovanni Scalfarotto und Radierung und Perspektive bei Carlo Zucchi, 1740 Reise als Zeichner im Gefolge des venezianischen Gesandten beim Vatikan, Marco Foscarini, nach Rom, hier zunächst als Architekt tätig, aus wirtschaftlichen Gründen Hinwendung zur Malerei und Kupferstich, 1741 Schüler in Kupferstich und Radierung bei dem Vedutenzeichner Giuseppe Vasi, 1743 Veröffentlichung der ersten Kupferstichvedutensammlung, 1743 über Neapel und die eben begonnenen Ausgrabungen von Pompeji Rückreise nach Venedig, 1743–47 Aufenthalt bei Giovanni Battista Tiepolo in Venedig, 1748 wieder in Rom und schuf bis 1774 weitere Folgen von Veduten barocker und antiker Baudenkmäler, gefördert von Papst Benedikt XIV., 1757 Aufnahme in die Londoner Gesellschaft für Altertumsforscher, 1761 Gründung des eigenen Verlags und Aufnahme in die Accademia di San Luca, 1763 Auftrag von Papst Clemens XIII. zum Umbau des Chores von San Giovanni in Laterano, 1764 durch Kardinal Giovanni Battista Rezzonico mit der Neugestaltung von Santa Maria del Priorato beauftragt, 1767 durch Clemens XIII. zum Ritter ernannt, signierte seine Werke fortan mit "Cavalier Piranesi F.", Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3611
Limit: 240.00 €

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nach Rembrandt, "Bildnis Jan Uijtenbogaert"

seitenrichtige Kopie der 1635 entstandenen und unter Bartsch 279 verzeichneten Radierung "Bildnis des Jan Uijtenbogaert", jedoch entgegen dem Original im Bereich des Buchs signiert "Rembrandt ", mit sicherem Strich ausgeführte Radierung auf Bütten, wohl 17. Jh., geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 19,5 x 17,3 cm, Blattmaße (oktogonal beschnitten) ca. 23 x 19 cm.

Lot-No.: 3612
Limit: 200.00 €

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Johann Elias Ridinger, Paar Jagddarstellungen

jeweils unter der Darstellung bezeichnet "Anno 1720/Habe diese Baehren Hatz nach der Natur Gezeichnet" (1746) und "Raub Vögel bey Tage..." (1744), detailreiche Radierungen mit dynamischer Lichtbehandlung auf Bütten, unterhalb der Darstellung rechts in der Platte signiert "Joh. El. Ridinger fec. et exud.", breitrandige Exemplare, geringe Erhaltungsmängel, je unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße (ohne Schrift) 28 x 26 cm und 29 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713-14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3613
Limit: 160.00 €

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Johann Elias Ridinger, Drei Jagddarstellungen

betitelt "Dieser Hirsch von 19 Enden...", "Nimmersatt! Auf der Donau..." und Hirsch mit anormalem Geweih, differenzierte Radierungen auf Bütten, ein Blatt datiert "1742", jeweils in der Platte signiert "Joh. El. Ridinger ...", leichte Altersspuren, je unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. max. 29 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3614
Limit: 240.00 €

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Johann Elias Ridinger, Jagdszene

Hetzjagd mit zahlreichen Treibern und Hunden auf Rehe im dichten Wald, unter der Darstellung betitelt "Wie die Rehe in Hezen oder Garn gefangen werden" sowie ausführliche Schilderung der Darstellung, Kupferstich, um 1730, an der unteren rechten Darstellungskante bezeichnet "I. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et exud. Aug. Vind.", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 26,5 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Verleger (1698 Ulm bis 1767 Augsburg), Schüler seines Vaters Johann Ridinger, ab ca. 1711 Schüler des Malers Christoph Resch in Ulm, ab 1713–14 bei Johann Falch in Augsburg, durch Vermittlung von Gabriel Spitzel drei Jahre im Diensten Graf Metternichs in Regensburg, ab ca. 1718 Schüler der Augsburger Stadtakademie bei Georg Philipp Rugendas dem Älteren, hier 1757 zum “Assessor des evangelischen Ehegerichts” und 1759 zum Direktor der Stadtakademie ernannt, wurde durch Tier- und Jagddarstellungen berühmt, die einen Hauptteil seines Schaffens ausmachten, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3615
Limit: 120.00 €

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Matthäus Seutter, Schloss Friedenstein und Gotha

Ansicht aus der Vogelschau auf Gotha mit seinen Wehranlagen und Schloss Friedenstein im Hintergrund, nebst dem Fürstlichen Lustgarten, im oberen Bereich prächtige Kartusche mit Schriftband "Die Hochfürstliche Residenz Friedenstein und Hauptstadt Gotha", kolorierter Kupferstich, um 1750, übliche Faltspur, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 49,5 x 57 cm, Blattmaße ca. 55 x 63 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3616
Limit: 100.00 €

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Michael Wening, "Der Marckh zu München"

Blick aus der Vogelschau auf geschäftiges Treiben auf dem Marktplatz (dem heutigen Marienplatz) von München mit der mächtigen Mariensäule, gerahmt von prächtigen Bürgerhäusern und den Türmen der Marienkirche im Hintergrund, oben in Schriftkartusche bezeichnet "Der Marckh [sic.] zu München", Kupferstich auf aus zwei Teilen zusammengefügtem Bütten, Blatt aus "Historico Topographica Descriptio" um 1700, unsigniert, geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 28 x 73,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1645 Nürnberg bis 1718 München), seit 1666 in München tätig, zunächst Fourier am bayerischen Hof, 1669 Ernennung zum Hofkupferstecher von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und 1680 Ernennung zum kurfürstlichen Ritterstubenportier, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3617
Limit: 20.00 €

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Johann Ziegler, Schloss Rolandseck und Nonnenwerth

Blick entlang des Rheins auf die Ruinen von Schloss Rolandseck und Nonnenwerth, im linken Bild Kleinstadtszene mit Figurenstaffage, wohl aus der ersten, 1798 bei Artaria u. Comp. erschienenen Ausgabe „Collection de cinquante vues du Rhin...", aquarellierte Radierungen, unter der Darstellung, im Druck bezeichnet rechts "Gestochen von J. Ziegler" und links "Nach der Natur gezeichnet von L. Janscha" und in Deutsch und Französisch betitelt "Ansicht des Schlosses Rolandseck und der Abtey Nennenwerth", auf Rahmenrückwand das zur Darstellung gehörige Textblatt, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße mit Umrandung ca. 36 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Johann Andreas Ziegler, österr. Vedutenzeichner und Kupferstecher (1749 Meiningen/Vorarlberg? bis ca. 1812 Wien), studierte an der Akademie in Wien, stach Ansichten von Wien und Umgebung, Rhein- und Donaulandschaften sowie Ansichten aus den österr. Alpenländern, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3618
Limit: 280.00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Iberische Halbinsel

rechts unten prächtige vielfigürliche Kartusche mit Eroberungsszene und hier bezeichnet "Regnorum Hispaniae et Portugalliae... á Ioh. Bapt. Homanno...", Darstellung der gesamten Iberischen Halbinsel mit Anrainergebieten, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, kräftiger, präziser Druck, um 1700, oben links handschriftlich nummeriert "34", mittig kaum erkennbare Bugfalte, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 56,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3619
Limit: 80.00 €

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Jean Baptiste d'Anville, Weltkarte

rechts oben zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Orbis Veteribus Notus... Auctor D´Anville...MDCCLXXXI...", grenzkolorierter Kupferstich, 1781, mittig übliche Faltlinie, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 52,5 x 74 cm. Künstlerinfo: frz. Kartograph und Geograph (1697 Paris bis 1782 Paris), 1719 Ernennung zum königlichen Geograph, ab 1747 Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, 1773 Ernennung zum Mitglied der Akademie der Inschriften und Literatur, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3620
Limit: 20.00 €

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Johann Baptist Homann, Kupferstichkarte Thüringen

rechts unten Wappenkartusche in der Art der Zeit und hier betitelt "Principatus Isenachensis... Iohanne Bapt. Homanno...", Darstellung des Gebiets zwischen Mühlhausen im Norden, Jena im Osten, Königshofen im Süden und Friedewald im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Anfang 17. Jh., mittig übliche Faltlinie, geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 49 x 56 cm, Blattmaße ca. 52 x 61 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich-preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3621
Limit: 50.00 €

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Robert de Vaugondy, Kupferstichkarte Deutschland

links unten zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Germania Antiqua...", Karte mit Darstellung der verschiedenen Volksstämme, Darstellung des Gebiets zwischen Ostsee im Norden, Oder im Osten, Mittelmeer im Süden und Rheinmündung im Westen, grenzkolorierter Kupferstich, in der Kartusche datiert "1775", mittig teils eingerissene Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 47 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Didier Robert de Vaugondy, frz. Geograph, Kartograf, Kartenstecher, Verleger und königlicher Zensor (1723 Paris bis 1786), Sohn des königlichen Geographen Gilles Robert de Vaugondy (1688−1766) und Urenkel des „Vaters der französischen Geographie“ Nicolas Sanson (1600−1667), Mitarbeiter seines Vaters, schuf 1752 im Auftrag Ludwig XV. Erd- und Himmelsgloben, Mitarbeit mit seinem Vater an der 1751–80 erschienenen "Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers", 1772 Berufung zum königlicher Zensor der französischen Krone, tätig in Paris, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3622
Limit: 80.00 €

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Antonio Zatta, Markgrafschaft Bayreuth

rechts oben Kartusche und hier bezeichnet "... Anspach e Bayreuth nella Franconia ... Venezia 1779 ...", aus Atlante novissimo, Darstellung des Gebiets zwischen Salzungen im Norden, Passau im Osten, Innsbruck im Süden und Stuttgart im Westen, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, allseitig angerändert, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 39 x 31 cm, Blattmaße ca. 47 x 36 cm. Künstlerinfo: italienischer Kartograph und Verleger (wohl 1722 bis 1804), als Verleger in Venedig tätig, zu seinen wichtigsten Werken zählt „Atlante Novissimo“, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3623
Limit: 50.00 €

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Paar Landkarten Preußen

Johann Baptist Homann und Johannes Janssonius, jeweils Darstellung des Gebiets Ostpreußen in der Ausdehnung der Zeit, teilkolorierte Kupferstiche, ca. 1650–1700, unterschiedliche Erhaltungen, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße max. 48 x 56 cm.

Lot-No.: 3624
Limit: 100.00 €

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