Menschenmenge auf einer Rennbahn mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln, in der Hoffnung das Ziel zu erreichen, eine Schar von Schaulustigen beobachtet das Treiben, rechts unten freie Stelle für Text, vermutlich Illustrationsentwurf für die Zeitschrift Jugend, Tusche Aquarell und Graphit auf Pergamentpapier, Anfang 20. Jh., rückseitig in Blei bezeichnet "I. Taschner München", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30,5 x 23 cm. Künstlerinfo: auch Ignatz Taschner, dt. Bildhauer, Gestalter, Graphiker und Illustrator (1871 Kissingen bis 1913 Mitterndorf bei Dachau), Kindheit in Lohr am Main, 1885-88 Lehre als Steinmetz, 1889-1895 Studium an der Akademie in München, 1894 erster öffentlicher Auftrag, durch Karl von Marr Vermittlung von mehreren Aufträgen, Arbeit für den Verleger Martin Gerlach in Wien, 1899-1905 war der Bildhauer Hermann Nolte sein Assistent, Teilnahme an der Pariser Weltausstellung, ab 1903 Dozent an der Kunst- und Gewerbeschule Breslau und enge Freundschaft mit Ludwig Thoma, Mitarbeit am Simplicissimus, ab 1904 in Berlin tätig, Entwurf des Tafelsilbers für Kronprinz Wilhelm, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1906 Umzug nach Mitterndorf bei Dachau, Gestaltung des Märchenbrunnens im Volkspark Friedrichshain/Berlin, 1911 Fertigstellung seiner Künstlervilla, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3725
Limit: 200,00 €
Kate und Fischerboote an den Dünen und im Hintergrund die ruhige See, Aquarell auf leichtem Karton, um 1970, rechts unten signiert H. Teuber, geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 31 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1894 Dresden bis 1985 München), 1908–14 Schüler des katholischen Lehrerseminars in Bautzen, zunächst Abendkurse ab 1919 Studium an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Georg Oskar Erler, studiert ab 1922 an der Kunsthochschule Berlin-Charlottenburg bei Hans Meid und von 1924–26 in der Malklasse von Karl Hofer, erhielt früh zahlreiche Anerkennungen wie 1926 Medaille des Preußischen Kulturministeriums, 1928 Iltgenpreis der Stadt Dresden, 1931 Dürerpreis, 1935 Atelierstipendium der Kasseler Akademie, Rompreis und einjähriger Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, zunächst in Dresden-Blasewitz ansässig, 1935–45 Mitglied der Ateliergemeinschaft Klosterstraße in Berlin, 1943 Umzug nach Kalkar, 1950 Berufung zum Professor für Druckgraphik an die Kunsthochschule Berlin-Charlottenburg, 1961 Rückzug nach Bad Heilbrunn, 1966 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, 1972 Umzug nach München, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3726
Limit: 40,00 €
breite Dorfstraße mit vereinzelten Häusern in heller, sonnendurchfluteter Landschaft, Aquarell, um 1960, rechts unten signiert "H. Teuber", leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 31 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1894 Dresden bis 1985 München), 1908–14 Schüler des katholischen Lehrerseminars in Bautzen, zunächst Abendkurse ab 1919 Studium an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Georg Oskar Erler, studiert ab 1922 an der Kunsthochschule Berlin-Charlottenburg bei Hans Meid und von 1924–26 in der Malklasse von Karl Hofer, erhielt früh zahlreiche Anerkennungen wie 1926 Medaille des Preußischen Kulturministeriums, 1928 Iltgenpreis der Stadt Dresden, 1931 Dürerpreis, 1935 Atelierstipendium der Kasseler Akademie, Rompreis und einjähriger Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, zunächst in Dresden-Blasewitz ansässig, 1935–45 Mitglied der Ateliergemeinschaft Klosterstraße in Berlin, 1943 Umzug nach Kalkar, 1950 Berufung zum Professor für Druckgraphik an die Kunsthochschule Berlin-Charlottenburg, 1961 Rückzug nach Bad Heilbrunn, 1966 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, 1972 Umzug nach München, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3727
Limit: 40,00 €
Stallbursche mit Pferd, im Gespräch mit älteren Herren, Illustrationszeichnung für Simplicissimus, Tusche auf Schabkarton und auf Karton kaschiert, rechts unten in der Ecke monogrammiert und unleserlich datiert "E. Th. ... ", auf der Rückseite Verlagsetikett mit handschriftlicher Angabe der Nummer "209", Künstler, Titel, Text zum Bild "Johann versuch mal das Wasser, ob es der Gaul saufen kann." und Vermerk "Erschienen im Simplicissimus, Jahrgang V No 11", vorwiegend rückseitig geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 42,5 x 18 cm, Maße Unterkarton ca. 45 x 22,5 cm. Künstlerinfo: österr. Zeichner und Karikaturist (1866 Brixen bis 1950 Holzhausen am Ammersee), 1883–92 Studium an der Akademie in München bei Ludwig Löfftz und Gabriel von Hackl und bei seinen Taufpaten Franz von Defregger, 1890 Aufenthalt in Paris, 1896, bereits im ersten Jahr der von Albert Langen gegründeten Zeitschrift Simplicissimus, erschienen hier Zeichnungen des Künstlers, häufige Aufenthalte in Berlin zwecks Studium der wilhelminischen Gesellschaftsstrukturen, aufgrund seiner Beliebtheit erschienen zahlreiche Zeichnungen in Alben, auch Illustration mehrerer Bücher, 1904 zusammen mit Ludwig Thoma und Rudolf Wilke Fahrradreise nach Südfrankreich mit Abstecher nach Marokko, ab 1906 Mitgesellschafter des Simplicissimus, 1908 Erwerbung eines Seegrundstücks am Ammersee und Umbau des Hauses nach Plänen von Bruno Paul, während des 1. Weltkriegs als Kriegsmaler tätig, ab 1928 Ausgestaltung mehrerer Schiffe des Norddeutschen Lloyd, wegen sein „Staatsgefährdenden Karikaturen“ Ablehnung der Berufung als Professor an die Kunstakademie, 1933 Ernennung zum Ehrenmitglied der Münchner Kunstakademie, 1938 durch Adolf Hitler zum Professor ernannt, mehrmalige Teilnahmen an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München, 1944 Aufnahme in die Gottbegnadeten-Liste, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3728
Limit: 390,00 €
mit sicherem Pinselstrich angelegte Studien des locker bewölkten Himmels, Mischtechnik (Deckfarben und Aquarell) auf Karton, um 1900, bei zwei Arbeiten unten rechts verblichene Signatur "W. Weichberger", eine Arbeit auf Passepartout bezeichnet "Nachlass E. Weichberger", Erhaltungsmängel, in Rahmen unter Passepartout und hinter Glas, Passepartoutausschnitt max. ca. 16 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Radierer (1843 Krauthausen bis 1913 Weimar), ab 1848 in Eisenach lebend, studierte 1860-61 am Polytechnikum Dresden, 1861-68 an der Kunstschule Weimar bis 1862 bei Arnold Böcklin und Franz von Lenbach, 1862-68 bei Alexander Michaelis und Max Schmidt, Sommeraufenthalte in Italien und an der Ostsee, 1877-1906 Mitglied des Weimarer Radiervereins, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1888 Silbermedaille zur Weltausstellung in Melbourne und 1893 in London, Ritterkreuz II. Klasse des Sachsen- Weimarischen Hausorden zum Weißen Falken, 1899 zum Professor ernannt, beschickte zahlreiche Ausstellungen, tätig in Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Internet und Scheidig „Die Weimarer Malerschule“.
Katalog-Nr.: 3729
Limit: 80,00 €
sanft durch ein weites Tal fließender Fluss mit vereinzeltem Ufergehölz und an das Ufer angrenzendem Garten im Vordergrund, mit sicherem Pinselstrich eingefangene Morgenstimmung, Deckfarben, um 1920-30, links unten signiert "B. Wennerberg", auf dem Etikett "...Eigentum der bayerischen Gemeindebank München" und darauf Stempel "Entwertet zu Gunsten Aktion Sternstunden" und Inventarnummer "II/107", an der linken Kante geringer Farbverlust und im unteren linken Bereich einige Kratzspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 69 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gunnar Brynolf Wennerberg, dt.-schwedischer Maler, Zeichner, Illustrator und Gebrauchsgraphiker (1866 Otterstad/Schweden bis 1950 Bad Aibling), studierte ab 1885 an der Kunstgewerbeschule in Stockholm, wechselte 1886-88 an die Kunstnernes Frie Studieskoler (die freien Studienschulen der Künstler) in Kopenhagen und wurde Meisterschüler von Peder Severin Krøyer, ab 1888 Zeichenlehrer und Gebrauchsgraphiker in Leipzig, 1900 Umzug nach München, 1901-05 tätig in Emmering bei Fürstenfeldbruck, ab 1905 in München ansässig, im Frühjahr 1912 Übersiedlung auf die Isle of Wight und ab Herbst 1912 nach Paris, mit zeitweisen Aufenthalten im Sommerquartier in Glarisegg in der Schweiz, 1914 Beginn des 1. Weltkriegs und Verlust seiner Pariser Habseligkeiten, ab 1915 in Bad Aibling unter anderem im ehemaligen Atelier von Wilhelm Leibl tätig, 1892-1900 Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift "Meggendorfer Blätter", 1909-19 Mitarbeiter des "Simplicissimus", ab 1916 Mitarbeiter der "Lustigen Blätter" und zeitweise Illustrator der Zeitschrift "Die Woche", darüber hinaus tätig für die amerikanischen Zeitschriften "Puck" und "Pictorial Review", Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Benezit, Wikipedia und Internet.
Katalog-Nr.: 3730
Limit: 190,00 €
feinfühlige Komposition aus feinst erfassten Darstellungen von Kirschen, Orangen, Hagebutten und Schneckenhaus, vor marmorartig strukturiertem Hintergrund mit applizierten Brief- und Papierfragmenten des 19. Jh., hierzu schreibt Wikipedia "... Anfang der 1990er Jahre hat sich Wolfgang Zelmers Werk zu einer originalen Bildsprache mit durchdachten Kompositionen von höchst subtiler Farbigkeit und meisterhafter Darstellung hinentwickelt. Rätselhafter Ausdruck und klassische Symbolik verweisen als mystische Stillleben auf die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Charakteristisch für Zelmers Kunst sind ferner auch Konstruktionszeichnungen, Bildunterschriften und alte Schriftstücke, die der Künstler in seinen Unikaten als Bildelemente verwendet. ...", Mischtechnik (Collage, Aquarell, Gouache, Bleistift) auf Bütten auf Papier aufgezogen, rechts unten ortsbezeichnet, signiert und datiert "Maremo Zelmer [19]89", darunter undeutliche Annotationen des Künstlers "24. I. ... ich ziemlich Zeit genommen also jetzt weiß ich nicht mehr weiter ...", rückseitig originales Künstleretikett mit Angaben zum Bild und Künstleranschrift "Wolfgang Zelmer – Titel: Gruppierung II, WVZ. Nr., Technik: Mischt., Entstehungsjahr: 1989 ... Fliederstrasse 9. 8011 Vaterstetten ...", geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Darstellungsgröße ca. 48 x 62,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1948 geboren in München), Kindheit am Fuße des Wendelsteins, zunächst Volontär in der Tourismusabteilung des ADAC, 1866 Übersiedlung nach England, 1968–72 in London-Hampstead tätig in einem Reisebüro, parallel 1968–70 Studium an der Hampstead-School of Arts in London, 1971–72 parallel Weiterbildung an der Académie Julian (eigentlich ab 1968 "École supérieure d’arts graphiques (ESAG) Penninghen" – umgangssprachlich jedoch nach wie vor "Académie Julian") Paris, 1972–82 Tätigkeit als Studienreiseleiter, 1975–92 tätig in Vaterstetten im oberbayerischen Landkreis Ebersberg, ab 1976 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, Studienaufenthalte in der Toscana, Umbrien und Venetien in Italien, unterhielt ab 1980 weiteres Atelier, das "Maremo-Studio" an der ligurischen Riviera und ab 1990 ein Atelier in der Villa Barca in Ligurien, 2000–2010 tätig im Oakmountstudio in West Cork in Irland, ab 2000 Gastdozent an der Kunstakademie Bad Reichenhall sowie der Akademie der bildenden Künste Kolbermoor und der Akademie Wildkogel, ab 2010 Atelier auf einem Bauernhof in Zitna Südböhmen, lebt wechselnd in Deutschland (am Chiemsee), Italien, Irland und Tschechien, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem in Nürnberg, Nizza, New York, Buenos Aires, Paris, Berlin, London, Nizza und Brüssel, tätig in Neuried bei München, Quelle: Kürschners Handbuch bildender Künstler, Homepage des Künstlers und Internet.
Katalog-Nr.: 3731
Limit: 450,00 €
junge, elegant gekleidete Dame überbringt ein Blumensträußchen des im Hintergrund wartenden Verehrers, wohl Illustrationszeichnung für Fliegende Blätter, Tuschefeder auf Karton, um 1910, links unten signiert "C. Zopf", minimale Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 43,5 x 33,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Zopf, dt. Maler und Illustrator (1858 Neuruppin bis 1944 wohl München), Besuch der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin, 1882–86 Studium an der Akademie der Künste in München, tätig in München, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler und der Münchner Künstlergenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Katalog-Nr.: 3732
Limit: 120,00 €
Gänsehütender Junge am Teich, hocherfreut, dass unweit von ihm ein von einer Dampflok gezogener Zug vorbeirauscht, Aquarell in Braun- und Grautönen mit sparsamer Weißhöhung, links unten monogrammiert und datiert "FH (19)07", leicht knitterspurig und fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 37,5 x 54 cm.
Katalog-Nr.: 3733
Limit: 20,00 €
nach einem Selbstportrait von Käthe Kollwitz, einfühlsame Zeichnung mit gekonnter Behandlung des Lichts, Graphit auf Papier und auf Karton kaschiert, 2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Papier gebräunt, im oberen Bereich fleckig, Blattmaße ca. 21 x 17,5 cm.
Katalog-Nr.: 3734
Limit: 120,00 €
an einem Altartisch, sich vor einer rauchenden Schale Kauernde und auf einer Wiese liegender, sich sonnender Akt in parkähnlicher Landschaft, Aquarell und Mischtechnik auf Papier, um 1930-50, jeweils monogrammiert "KS", leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 23 x 29 cm.
Katalog-Nr.: 3735
Limit: 160,00 €
vier Blatt mit der Darstellung von weiblichen und männlichen Akten, Tusche oder Graphit auf verschiedenen Papieren, eine Arbeit signiert und datiert "R. J. Bock (19)32" (Robert Jakob Bock) und ein weiteres Blatt bezeichnet "Fritzi Fritz...", unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. 47 x 32 cm.
Katalog-Nr.: 3736
Limit: 150,00 €
stilisierte, vorwiegend in Grautönen gehaltene hügelige Landschaft, Pastell, rechts unten unleserlich signiert und datiert "(19)26", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 78,5 x 62 cm.
Katalog-Nr.: 3737
Limit: 100,00 €
verwinkelte Straßensituation in Prag mit der Teynkirche im Hintergrund, Mischtechnik auf Papier und auf Karton kaschiert, rechts unten unleserlich signiert und datiert "1906", Malgrund gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 62 x 45 cm.
Katalog-Nr.: 3738
Limit: 150,00 €
Zinnkanne mit Nelken vor blauem Tuch, kontrastreiche Blumenmalerei, Deckfarben auf Karton, unten rechts monogrammiert und datiert "E (19)61", Malträger gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 32 x 50,5 cm.
Katalog-Nr.: 3739
Limit: 20,00 €
Arrangement aus roter Fläche und stilisiertem Palmenzweig in Gold, Collage auf Bütten, am unteren Blattrand rechts in Blei signiert und datiert "Lore Bert 2008", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 11,5 x 17,5 cm. Künstlerinfo: deutsche bildende Künstlerin (1936 Gießen bis lebt in Mainz und Venedig), Studium 1953–57 der Malerei an der Werkkunstschule Darmstadt und an der Hochschule für Bildende Künste Berlin u. a. bei Hans Uhlmann, später Schwerpunkt auf Objektkunst, Skulptur, Collagen und großformatigen Rauminstallationen mit fernöstlichen Papieren, seit den 1980er Jahren Entwicklung von Skulpturen und Environments in Papier, Neon und Blattgold, Arbeiten thematisieren Raum, Form, Zahlen und Zeichen sowie kulturelle Bezüge, über 250 Einzel- und Gruppenausstellungen in mehr als 25 Ländern, wiederholt auf Biennalen vertreten, u. a. als Ehrenkünstlerin in Sharjah und Izmir sowie mit Collateral Event in Venedig, Werke in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, 2017 Medaille der Stadt Lublin für herausragende künstlerische Leistungen. Quelle: Galerie- und Ausstellungstexte zu Lore Bert (1936), u. a. Galerie Roy, Galerie Schrade, DE-Lexikon.
Katalog-Nr.: 3740
Limit: 200,00 €
geometrische Strukturen vor amorphem Grund, Mischtechnik (Aquarell, Stifte und Gouache), links unten in der Darstellung betitelt "Scheibenbild" und rechts handsigniert und datiert "Leo Grewenig [19]83", rückseitig Münchner Rahmungsetikett, hinter Glas im sehr schönen schlichten Designerrahmen (Altersspuren) gefasst, Falzmaße ca. 24 x 32 cm. Künstlerinfo: irrtümlich Grewening, dt. Kunstmaler und Kunsterzieher (1898 Heusweiler/Saarland bis 1991 Bensheim), zunächst 1914 Lehre zum Stubenmaler im elterlichen Betrieb, gefördert vom älteren Bruder Fritz Grewenig, 1916 Kriegshilfsdienst als technischer Zeichner in einer Fabrik für Generatorenbau, 1921-23 Kunststudium an der Kunstakademie Kassel bei Kurt Witte und Kay Heinrich Nebel, unternahm Studienreise nach Paris, 1924-25 Wechsel ans Bauhaus nach Weimar, zunächst Schüler bei László Moholy-Nagy und Josef Albers, später Schüler von Wassily Kandinsky und Paul Klee, 1925 Gesellenbrief des Bauhauses und Meisterprüfung für Wandmalerei, 1925 Wegzug des Bauhauses aus Weimar und 1926-28 Lehrtätigkeit an der Gewerblichen Berufsschule in Wadgassen/Saar, 1928 Umzug nach Berlin und 1929-31 Schüler der Kunstschule Berlin-Schöneberg bei Georg Tappert, hier 1931 Staatsexamen als Kunsterzieher, zunächst künstlerisch freischaffend in Berlin, beschickte hier die Ausstellungen der Berliner Sezession, ab 1932 Kunsterzieher in Dillingen, danach am Staatlichen Knaben-Realgymnasium Völklingen im Saarland, während des 3. Reichs 1942 Ausstellungsverbot und Ausschluss aus der Reichskulturkammer, 1944-45 Kriegsdienst an der Ostfront und Erkrankung im 2. Weltkrieg, 1945-57 wieder als Kunsterzieher im Saarland tätig, parallel künstlerisch freischaffend und zunehmende Hinwendung zur Abstraktion, 1957 Pensionierung und Umzug nach Bensheim an der Bergstraße, hier bis in die 1970er Jahre am Alten Kurfürstlichen Gymnasium nebenamtliche Lehrtätigkeit als Kunsterzieher, 1973 Ehrung mit dem Professorentitel durch die Saarländische Regierung und 1977 mit dem Bundesverdienstkreuz, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und in der 1957 gegründeten "Neuen Gruppe Saar", Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Kürschners Lexikon bildender Künstler, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777-2010", Bütow "Europäisches Künstlerlexikon - Deutschland", Gorenflo, Schweers und Homepage des Künstlers und Internet.
Katalog-Nr.: 3741
Limit: 80,00 €
Komposition aus dynamisch geschwungenen Linien in verschiedener Farbigkeit, Mischtechnik auf Bütten, rechts unten in Blei signiert und datiert "Willi Hess 1992", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 107 x 78 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler (1936 in Raumbach geboren), autodidaktische Hinwendung zur Kunst. Quelle: Webseite des Künstlers.
Katalog-Nr.: 3742
Limit: 80,00 €
expressive Komposition in leuchtender Farbigkeit, kraftvolle Malerei mit teils pastosem Farbauftrag, Acryl auf festem Papier, unten rechts signiert "Mackensen" und datiert "1993", auf der Rückseite betitelt "Thüringer Land mit Tierschädel" sowie verworfene Arbeit, sehr gut erhalten, Maße ca. 56 x 79 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1949 Nordhausen bis 2023 Sondershausen), 1964–68 Lehre als Kühlanlagenbauer mit Abitur, 1970–1975 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Gerhard Kettner und Günter Horlbeck, 1975–78 freier Mitarbeiter im Trickfilmstudio der DEFA, 1975–80 freier Mitarbeiter im Kinderbuchverlag Berlin, Mitglied des VBK der DDR, lebt seit 2008 in Sondershausen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3743
Limit: 80,00 €
mit stark kontrastierenden Farbtönen in Orange und Schwarz angelegte Landschaftsstruktur unter leuchtend bewölktem Himmel mit blauen Durchbrüchen, Aquarell auf Bütten, um 1985, links unten monogrammiert "LM" und signiert "L. Malskat", auf Rahmenrückseite bezeichnet "Aquarell von Lothar Malskat (Königsberg 1913 – 1988 Wulfsdorf/Lübeck) monogrammiert und signiert...", auf schwarzer Unterlage und hinter Glas in schlichter, über Eck gearbeiteter Silberleiste, Blattmaße ca. 54 x 69 cm, Falzmaße ca. 69 x 83,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Kunstfälscher (1913 Königsberg bis 1988 Wulfsdorf bei Lübeck), zunächst Malerlehre, studierte bei Max Block und Josi Formako sowie bei Grün, Schön, Wulff, Wissel und Straube an der Akademie Königsberg, Ausstellungstätigkeit in Königsberg, später in Berlin ansässig, hier mit Empfehlung seiner Königsberger Professoren Anstellung beim Kirchenhistoriker und Restaurator Professor Ernst Fey und dessen Sohn Dietrich Fey, zunächst als Gehilfe, im Frühjahr 1937 beteiligt am Restaurierungsauftrag Ernst Feys im Dom von Schleswig, hier erste Fälschungen frühgotischer Malerei, 1948 zusammen mit Dietrich Fey Fälschung gotischer Deckenfresken in der Lübecker Marienkirche, parallel dazu Kunstfälschungen für den Kunsthandel, galt seinerzeit als“größter Fälscher aller Zeiten“, 1952 Selbstanzeigen und Ende der Fälschertätigkeit, die Geschichte wurde filmisch und im Roman „Die Rättin“ von Günter Grass verarbeitet, Malskat schuf fortan eigene Werke, tätig in Deepenmoor und Wulfsdorf bei Lübeck, zeitweise in Odderkjer in Dänemark, Quelle: Vollmer und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3744
Limit: 200,00 €
mit wenigen gekonnten Strichen angelegtes Bildnis eines älteren Herren, im oberen Bereich typographisch bezeichnet "Franz Ringel/Die Reise nach Petuschki", Graphit und Farbstifte, im unteren rechten Bereich datiert "2003" und signiert "M. J. M. Ringel, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 26 x 21 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1940 Graz bis 2011 Graz), 1955-59 Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz, 1960-65 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, 1968 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Wirklichkeiten“, ab 1980 signierte er mit „M. J. M. Ringel“. Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3745
Limit: 300,00 €
mit wenigen Strichen und Buchstaben angelegte Komposition, Kugelschreiber auf Papier, im unteren Bereich rechts signiert "Santomaso" und links datiert "14-2-(19)74", im Randbereich leicht gebräunt, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 29,5 x 20,2 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler und Graphiker (1907 Venedig bis 1990 Venedig), 1932-34 Studium an der Accademia di bella arti in Venedig, 1934 Teilnahme an der Biennale von Venedig, 1937 Studienreise in die Niederlande, 1939 Ausstellung in der Galerie Rive Gauche in Paris, ab 1946 Mitbegründer der Künstlergruppe Nuova Secessione Artistica Italiana (nannte sich später Fronte Nuovo delle Arti), in den 1950er Jahren Beschäftigung mit dem Informel, 1954-74 Lehrer an der Accademie di Bella Arti, 1955, 1959 und 1964 Teilnahme an der documenta in Kassel, 1983 Verleihung des Antonio-Feltrinelli-Preises, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3746
Limit: 100,00 €
abstrakte Komposition, Mischtechnik (wohl Aquarell und Gouache) auf transparenter Folie, rückseitig auf der Folie signiert und datiert "Straub 1988", freigestellt auf weißem Karton montiert, rückseitig auf der Rahmungsrückwand Künstleranschrift "Saub, Hirschbergstr. Nr. 20, 8 München 19" und angehefteter Zettel "Saub Armin, Nr. 1 »Strandsteher« Nr. 1 (1988), Mischtechnik auf Folie, H: 45 B: 37", Altersspuren, hinter Plexiglas gerahmt, Folienmaße ca. 45 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Objektkünstler (geboren 1939 in Saarbrücken), Besuch der Werkkunstschule Saarbrücken und des Hochschulinstituts für Kunst- und Werkkunstschule, Studium der Kunstgeschichte und der Philosophie in Saarbrücken, seit 1967 freiberuflich tätig, 1975 Gründungsmitglied der Gruppe „Kollektiv Herzogstraße“, 1976–82 mehrere Arbeitsaufenthalte in Dänemark und Schweden, 1979–80, zusammen mit dem Kollektiv Herzogstraße, Entwicklung der Farb-Raum-Malerei, 1978–81 Arbeitsaufenthalte in Florenz, lebt und arbeitet in Gallenbach bei Augsburg, Quelle: Internetseite des Künstlers.
Katalog-Nr.: 3747
Limit: 120,00 €
fein nuancierte Zeichnung mit surrealen Einflüssen, Farbstifte auf leichtem Karton, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Schlick (19)67" sowie mittig betitelt "yoga olé", auf der Rückseite handschriftlich bezeichnet, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 58 x 39,5 cm, Blattmaße ca. 61 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (1941 Frankfurt am Main bis 2014), Mitarbeiter der Edition Offizin Parvus mit Helmut Schulz-Reichenberg und Otto Dörris, Schlagzeuger der Free Jazz Group Wiesbaden, in der Steinbock-Presse in Stierstadt erschienen mehrere originalgraphische Bücher, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3748
Limit: 80,00 €
stark abstrahierte Figuren vor kraftvoll farbigem Grund, expressive Mischtechnik (wohl übermalte Monotypie), rechts unten signiert und datiert "Alf Welski [19]59", rückseitig in Kugelschreiber bezeichnet "A. Welski » Figurativ 1. Variation«" und Bleistiftannotation "Koch Amselstr. 3b", Altersspuren, ins Passepartout eingeklebt, ungerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 33 x 46,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alfred Welski, dt. Pressezeichner, Maler, Zeichner, Graphiker, Freskant, Mosaikkünstler und Glasfenstergestalter (1926 Mülheim an der Ruhr bis 2007 Bad Oeynhausen), zunächst Lehre zum Technischen Zeichner und Reprofotograf, parallel künstlerische Weiterbildung an der Abendschule, 1941–43 Studium an der Folkwangschule Essen, nach Kriegsdienst und -gefangenschaft 1947 kurzzeitig Kunststudium an der Werkkunstschule Bielefeld bei Karl Muggly, tätig als Honorarprofessor und Kunstpädagoge im Fachbereich Gestaltung an der Fachhochschule Bielefeld und in der Behindertenförderung, Vorstandsmitglied Berufsverband Bildender Künstler, zeitweise Stadtzeichner von Krakau [ponisch: Kraków], Studienaufenthalt in St. Petersburg, Ehrenbürger der Stadt Krakau, tätig in Vlotho, Lebensabend am Steinhuder Meer und in Bad Oeynhausen, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bongers "Künstler im Lande Nordrhein-Westfalen", Ebert "Künstlerlexikon Westfalen-Lippe", Artikel der "Neuen Westfälische Zeitung" vom 11.5.2001 und Internet.
Katalog-Nr.: 3749
Limit: 20,00 €