Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

Katalog-Nr. 3741

Leo Grewenig, "Scheibenbild"

geometrische Strukturen vor amorphem Grund, Mischtechnik (Aquarell, Stifte und Gouache), links unten in der Darstellung betitelt "Scheibenbild" und rechts handsigniert und datiert "Leo Grewenig [19]83", rückseitig Münchner Rahmungsetikett, hinter Glas im sehr schönen schlichten Designerrahmen (Altersspuren) gefasst, Falzmaße ca. 24 x 32 cm. Künstlerinfo: irrtümlich Grewening, dt. Kunstmaler und Kunsterzieher (1898 Heusweiler/Saarland bis 1991 Bensheim), zunächst 1914 Lehre zum Stubenmaler im elterlichen Betrieb, gefördert vom älteren Bruder Fritz Grewenig, 1916 Kriegshilfsdienst als technischer Zeichner in einer Fabrik für Generatorenbau, 1921-23 Kunststudium an der Kunstakademie Kassel bei Kurt Witte und Kay Heinrich Nebel, unternahm Studienreise nach Paris, 1924-25 Wechsel ans Bauhaus nach Weimar, zunächst Schüler bei László Moholy-Nagy und Josef Albers, später Schüler von Wassily Kandinsky und Paul Klee, 1925 Gesellenbrief des Bauhauses und Meisterprüfung für Wandmalerei, 1925 Wegzug des Bauhauses aus Weimar und 1926-28 Lehrtätigkeit an der Gewerblichen Berufsschule in Wadgassen/Saar, 1928 Umzug nach Berlin und 1929-31 Schüler der Kunstschule Berlin-Schöneberg bei Georg Tappert, hier 1931 Staatsexamen als Kunsterzieher, zunächst künstlerisch freischaffend in Berlin, beschickte hier die Ausstellungen der Berliner Sezession, ab 1932 Kunsterzieher in Dillingen, danach am Staatlichen Knaben-Realgymnasium Völklingen im Saarland, während des 3. Reichs 1942 Ausstellungsverbot und Ausschluss aus der Reichskulturkammer, 1944-45 Kriegsdienst an der Ostfront und Erkrankung im 2. Weltkrieg, 1945-57 wieder als Kunsterzieher im Saarland tätig, parallel künstlerisch freischaffend und zunehmende Hinwendung zur Abstraktion, 1957 Pensionierung und Umzug nach Bensheim an der Bergstraße, hier bis in die 1970er Jahre am Alten Kurfürstlichen Gymnasium nebenamtliche Lehrtätigkeit als Kunsterzieher, 1973 Ehrung mit dem Professorentitel durch die Saarländische Regierung und 1977 mit dem Bundesverdienstkreuz, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und in der 1957 gegründeten "Neuen Gruppe Saar", Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Kürschners Lexikon bildender Künstler, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777-2010", Bütow "Europäisches Künstlerlexikon - Deutschland", Gorenflo, Schweers und Homepage des Künstlers und Internet.

Limit:
80,00 €

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