Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Max Flashar, „Der barmherzige Michel"

stolzer junger Bauer, mit drei jungen Frauen in Tracht, auf dem Weg ins Dorf, im Hintergrund einsame Almwirtschaft vor der imposanten Kulisse des Matterhorns, Illustrationszeichnung für die Fliegenden Blätter, erschienen in Heft 3744 auf Seite 204 im Jahr 1917, Grisaillemalerei mit gekonnter Behandlung des Lichts, Aquarell und Weißhöhung, links unten signiert und datiert "M. Flashar (19)14", auf der Rahmenrückwand Kopien der Blattrückseite, geblichen und etwas fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Zeichner, Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Stanislaus von Kalckreuth, nachfolgend Studienreise nach Paris und anschließend Studium in Berlin, ab 1883 als Illustrator für die „Fliegenden Blätter“ tätig, ab 1909 Beteiligung an den Ausstellungen des Münchner Glaspalastes, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3700
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Pierre Grisot, Bei der Ernte

Bauern beim Pflügen und Abtransport der Früchte, locker ausgeführte Malerei in freundlicher Farbigkeit, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell Graphit), 2. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "Grisot", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 22,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler und Illustrator (1911 Besançon/Frankreich bis 1995 Paris), Studium an der École des Beaux-Arts in Paris, 1942 erste Einzelausstellung, Teilnahme an Ausstellungen im Salon des Indépendants, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3701
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hartmut Hansen, Konvolut abstrakte Arbeiten

neun auf vier Bogen arrangierte Papierarbeiten, auf zwei Bogen signiert "Hartmut Hansen" sowie betitelt "Triumvirat" und "dunkle Etage", unterschiedliche Techniken, teils datiert "1690", leichte Altersspuren, der Unterlagekarton teils fleckig, Maße Unterkarton ca. 50 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3703
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hartmut Hansen, Aquarellkonvolut

drei Blatt, "Halle Moritzkirchhof"; "Halle – Neue Residenz (Geiseltal Museum)" und Altes Haus, Tusche und Aquarell auf Papier, 2. Hälfte 20. Jh., zwei Arbeiten auf Passepartout signiert "Hansen", fest in einfaches Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957–66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3704
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gundram Holdgrün, Konvolut Vogeldarstellungen

16 Arbeiten mit der detailreichen Darstellung verschiedener Greifvögel, Aquarell auf Karton, meist signiert "Gundram Holdgrün", datiert zwischen 1984 und 1995, teils leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 56 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3705
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Max Kaus, Dünen auf Sylt

Blick auf die spärlich bewachsenen Dünen und im Hintergrund das Meer, wohl während seiner alljährlichen Aufenthalte auf Sylt entstanden, Faserstifte und Kreiden auf Papier, unten links signiert "M Kaus", datiert "(19)66" und bezeichnet "Sylt", rückseitig Galerieetikett "Commetersche Kunsthandlung Hamburg", leichte Gebrauchsspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 29,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator (1891 Berlin bis 1977 Berlin), zunächst Malerlehre, 1908-13 Schüler der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums, 1913 eigenes Atelier, 1913-14 Studium an der Akademie in Berlin bei Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner, 1914 mit Reisestipendium in Paris, ab 1920 Mitglied der “Freien Sezession” und Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff und Otto Mueller, weiterhin Mitglied der "Berliner Sezession" und der "Münchner Expressionistischen Werkstätten", ab 1926 Dozent an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, 1936-39 Professor an den Vereinigten Staatsschulen Berlin, 1945-59 tätig als Professor und stellvertretender Direktor der Hochschule der Bildenden Künste Berlin, Mitglied der “Neuen Gruppe” Berlin, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1927 den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und 1929 den Villa-Romana-Preis, in zahlreichen Museen vertreten, u. a. in der Nationalgalerie und im Kupferstichkabinett Berlin, dem Städelinstitut Frankfurt am Main, dem Museum Moritzburg Halle, dem Wallraf-Richartz-Museum Köln sowie den Museen in Stettin, Erfurt, USA (Detroit), Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und im Deutschen Künstlerbund Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Goldstein und Internet.

Katalog-Nr.: 3707
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wilhelm Kohlhoff, attr., Pferdebändiger

junger Mann, die Zügel seines Pferdes haltend, Graphit auf Papier, rechts unten in Kugelschreiber "Kohlhoff (19)61 Wien" (teils vom Passepartout verdeckt), Kratzspuren im Papier, unter Passepartout und hinter Kunststoffscheibe gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Porzellanmaler, Maler, Zeichner und Graphiker (1893 Berlin bis 1971 Schweinfurt), Vertreter der sogenannten "Verschollenen Generation" und des Expressiven Realismus, ab 1909 Lehre an der Königlichen Porzellanmanufaktur und Schüler der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin, autodidaktische Studien in Malen und Zeichnen, beschickte ab 1914 die Große Berliner Kunstausstellung, 1916 Beteiligung an der 2. Ausstellung der Freien Sezession und an der Juryfreien Kunstschau, beschickte ab 1917 Ausstellungen der Berliner Sezession, 1917 Ehrung mit dem Großen Preußischen Staatspreis (Romstipendium) und Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, 1918 Gründung einer Kunstschule mit Franz Heckendorf, Bruno Krauskopf und Heinrich Harry Deierling in Berlin, 1918 zeitweilig zweites Atelier in Heidelberg, Erwerb eines Hauses in Saarow bei Fürstenwalde, beschickte 1925 den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Sezession, nach 1933 teils als "entartet" verfemt, 1935–36, auf Einladung der türkischen Regierung, in Ankara und Konstantinopel tätig, ab 1939 Kriegsmaler, 1943 Zerstörung seiner Ateliers in Berlin und Bromberg, 1945 Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Zell im Fichtelgebirge, ab 1949 in Hof an der Saale tätig, 1953 Eigenheim in Hof-Krötenhof, unternahm Studienreisen nach Paris, Südfrankreich, Italien und der Schweiz, 1969 Übersiedlung nach Schweinfurt, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus", Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 3709
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Lasko, Beim Unterricht

Schulklasse während des Unterrichts, mit einem Schüler helfender Lehrerin, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Deckfarben) auf Papier, links unten signiert und datiert "H. Lasko 1950", war gerollt, geringe Altersmängel, Blattmaße ca. 45 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1900 Trakies/Ostpreußen bis 1979 Jena), 1920-25 Studium an der Akademie in Königsberg, 1925-31 Meisterschüler von Artur Degner an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, nachfolgend in Berlin tätig, 1938 Rückkehr in seine ostpreußische Heimat, Soldat im 2. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft, ab 1946 in Bad Klosterlausnitz und ab 1950 in Jena ansässig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3711
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gerhard Marcks, attr., Zeichnungskonvolut

fünf Blatt mit der Darstellung von Akten, Menschengruppen und sitzender Frau, Graphit gewischt auf verschiedenen Papieren, ein Blatt datiert "25 XI (19)26", teils mit seinem Kürzel, unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. ca. 36 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Grafiker (1889 Berlin bis 1981 Burgbrohl), ab 1908 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe, Förderung durch August Gaul und Georg Kolbe, Tätigkeit als Entwerfer für die Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1917 Zusammenarbeit mit der Steingutfabrik Velten-Vordamm, ab 1918 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 Berufung an das Bauhaus in Weimar, ab 1920 Leiter der Bauhaustöpferei in Dornburg, hier Zusammenarbeit mit Otto Lindig und Max Krehan, durch Lyonell Feininger Anregung, sich mit dem Holzschnitt zu beschäftigen, 1925 Berufung an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle, 1928 Villa-Romana-Preis, 1933 Entlassung aus dem Lehramt, 1937 Beschlagnahmung von 86 seiner Werke durch die Nationalsozialisten, Diffamierung als „Entarteter Künstler“ und mit Ausstellungsverbot belegt, 1945 Berufung an die Landeskunstschule Hamburg, ab 1950 freischaffend in Köln tätig, ab 1955 Mitglied der Akademie der Künste, 1974 Umzug in die Eifel, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3712
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Erwin Schoultz-Carrnoff, Berglandschaft

herbstlicher Blick auf Ortschaft, vor imposanter Gebirgskulisse in trüb-regnerischer Stimmung, wohl Ansicht von Traunstein in Oberbayern, Aquarell auf Aquarellkarton, unten in Kugelschreiber signiert und datiert "Schoultz-Carrnoff [19]67", geringe Altersspuren, auf schwarzem Karton freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49,5 x 64,5 cm. Künstlerinfo: auch Erwin Schulz Carnoff bzw. Schoultz-Carrnoff, nannte sich ab 1960 "Erwin Shoultz-Carrnoff", dt. Maler und Graphiker (1913 Königsberg/Preußen bis 1990 München), Kindheit bei Groß Skaisgirren/Kreuzingen [Bolschakowo], Kreis Elchniederung, Malschüler bei Heinrich Schmalz und Rudolf Lengrüsser in Königsberg, studierte an der Akademie Königsberg, folgte 1939 Rudolf Lengrüsser bei seinem Weggang nach Wien, zeitweise in Stuttgart tätig, Studienaufenthalt in den Niederlanden, anschließend Schüler von Karl Caspar in München, 1936 erster Aufenthalt in Traunstein, hier beeinflusst von Werner von Houwald, Kriegsdienst im 2. Weltkrieg in Finnland und Norwegen, 1945 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Der Rote Reiter" in Traunstein/Oberbayern und bis 1990 deren Präsident, unternahm Studienreisen nach Belgien, Holland, Italien, Finnland und Norwegen, beschickte 1949 die 2. Deutsche Kunstausstellung in Dresden, 1975 Ehrung mit dem Schwabinger Kunstpreis, tätig in Traunstein, Mitte der 1960er Jahre Übersiedlung nach München, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Ausstellungskatalog "Rote Reiter“ 2005 Traunstein, "Künstlerlexikon Ostpreußen und Westpreußen" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3722
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Brynolf Wennerberg, Herbst im Chiemgau

sanft durch ein weites Tal fließender Fluss mit vereinzeltem Ufergehölz und an das Ufer angrenzendem Garten im Vordergrund, mit sicherem Pinselstrich eingefangene Morgenstimmung, Deckfarben, um 1920-30, links unten signiert "B. Wennerberg", auf dem Etikett "...Eigentum der bayerischen Gemeindebank München" und darauf Stempel "Entwertet zu Gunsten Aktion Sternstunden" und Inventarnummer "II/107", an der linken Kante geringer Farbverlust und im unteren linken Bereich einige Kratzspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 69 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gunnar Brynolf Wennerberg, dt.-schwedischer Maler, Zeichner, Illustrator und Gebrauchsgraphiker (1866 Otterstad/Schweden bis 1950 Bad Aibling), studierte ab 1885 an der Kunstgewerbeschule in Stockholm, wechselte 1886-88 an die Kunstnernes Frie Studieskoler (die freien Studienschulen der Künstler) in Kopenhagen und wurde Meisterschüler von Peder Severin Krøyer, ab 1888 Zeichenlehrer und Gebrauchsgraphiker in Leipzig, 1900 Umzug nach München, 1901-05 tätig in Emmering bei Fürstenfeldbruck, ab 1905 in München ansässig, im Frühjahr 1912 Übersiedlung auf die Isle of Wight und ab Herbst 1912 nach Paris, mit zeitweisen Aufenthalten im Sommerquartier in Glarisegg in der Schweiz, 1914 Beginn des 1. Weltkriegs und Verlust seiner Pariser Habseligkeiten, ab 1915 in Bad Aibling unter anderem im ehemaligen Atelier von Wilhelm Leibl tätig, 1892-1900 Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift "Meggendorfer Blätter", 1909-19 Mitarbeiter des "Simplicissimus", ab 1916 Mitarbeiter der "Lustigen Blätter" und zeitweise Illustrator der Zeitschrift "Die Woche", darüber hinaus tätig für die amerikanischen Zeitschriften "Puck" und "Pictorial Review", Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Benezit, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3730
Limit: 190,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Carl Zopf, Blumen vom Verehrer

junge, elegant gekleidete Dame überbringt ein Blumensträußchen des im Hintergrund wartenden Verehrers, wohl Illustrationszeichnung für Fliegende Blätter, Tuschefeder auf Karton, um 1910, links unten signiert "C. Zopf", minimale Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 43,5 x 33,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Zopf, dt. Maler und Illustrator (1858 Neuruppin bis 1944 wohl München), Besuch der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin, 1882–86 Studium an der Akademie der Künste in München, tätig in München, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler und der Münchner Künstlergenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3732
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Frauenkopf

nach einem Selbstportrait von Käthe Kollwitz, einfühlsame Zeichnung mit gekonnter Behandlung des Lichts, Graphit auf Papier und auf Karton kaschiert, 2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Papier gebräunt, im oberen Bereich fleckig, Blattmaße ca. 21 x 17,5 cm.

Katalog-Nr.: 3734
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Konvolut Aktdarstellungen

vier Blatt mit der Darstellung von weiblichen und männlichen Akten, Tusche oder Graphit auf verschiedenen Papieren, eine Arbeit signiert und datiert "R. J. Bock (19)32" (Robert Jakob Bock) und ein weiteres Blatt bezeichnet "Fritzi Fritz...", unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. 47 x 32 cm.

Katalog-Nr.: 3736
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Lore Bert, Komposition

Arrangement aus roter Fläche und stilisiertem Palmenzweig in Gold, Collage auf Bütten, am unteren Blattrand rechts in Blei signiert und datiert "Lore Bert 2008", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 11,5 x 17,5 cm. Künstlerinfo: deutsche bildende Künstlerin (1936 Gießen bis lebt in Mainz und Venedig), Studium 1953–57 der Malerei an der Werkkunstschule Darmstadt und an der Hochschule für Bildende Künste Berlin u. a. bei Hans Uhlmann, später Schwerpunkt auf Objektkunst, Skulptur, Collagen und großformatigen Rauminstallationen mit fernöstlichen Papieren, seit den 1980er Jahren Entwicklung von Skulpturen und Environments in Papier, Neon und Blattgold, Arbeiten thematisieren Raum, Form, Zahlen und Zeichen sowie kulturelle Bezüge, über 250 Einzel- und Gruppenausstellungen in mehr als 25 Ländern, wiederholt auf Biennalen vertreten, u. a. als Ehrenkünstlerin in Sharjah und Izmir sowie mit Collateral Event in Venedig, Werke in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, 2017 Medaille der Stadt Lublin für herausragende künstlerische Leistungen. Quelle: Galerie- und Ausstellungstexte zu Lore Bert (1936), u. a. Galerie Roy, Galerie Schrade, DE-Lexikon.

Katalog-Nr.: 3740
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Willi Hess, Abstraktion

Komposition aus dynamisch geschwungenen Linien in verschiedener Farbigkeit, Mischtechnik auf Bütten, rechts unten in Blei signiert und datiert "Willi Hess 1992", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 107 x 78 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler (1936 in Raumbach geboren), autodidaktische Hinwendung zur Kunst. Quelle: Webseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3742
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Franz Ringel, Portraitzeichnung

mit wenigen gekonnten Strichen angelegtes Bildnis eines älteren Herren, im oberen Bereich typographisch bezeichnet "Franz Ringel/Die Reise nach Petuschki", Graphit und Farbstifte, im unteren rechten Bereich datiert "2003" und signiert "M. J. M. Ringel, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 26 x 21 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1940 Graz bis 2011 Graz), 1955-59 Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz, 1960-65 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, 1968 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Wirklichkeiten“, ab 1980 signierte er mit „M. J. M. Ringel“. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3745
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wolfgang Schlick, "yoga olé“

fein nuancierte Zeichnung mit surrealen Einflüssen, Farbstifte auf leichtem Karton, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Schlick (19)67" sowie mittig betitelt "yoga olé", auf der Rückseite handschriftlich bezeichnet, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 58 x 39,5 cm, Blattmaße ca. 61 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (1941 Frankfurt am Main bis 2014), Mitarbeiter der Edition Offizin Parvus mit Helmut Schulz-Reichenberg und Otto Dörris, Schlagzeuger der Free Jazz Group Wiesbaden, in der Steinbock-Presse in Stierstadt erschienen mehrere originalgraphische Bücher, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3748
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bjørn Wiinblad, attr., Harlekin und Colombina

zwei studienhaft-flott, mit gekonntem Strich erfasste Figuren der Commedia dell’arte - eines stehenden Harlekins bzw. einer Colombina als Gegenstücke, zwei Tuschezeichnungen in Blau auf Papier, um 1960, unsigniert, je stärkere Erhaltungsmängel des Papiers, Provenienz: Nachlass Karl Fischer, ehemals Mitarbeiter von Rosenthal in Selb, als Pendants hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitte je ca. 33 x 22,5 cm. Künstlerinfo: auch Bjørn, Bjoern oder Björn Wiinblad, dänischer Maler, Designer, Illustrator und Bühnenbildner (1918 Kopenhagen bis 2006 Lyngby), zunächst Lehre zum Typograph, 1940-43 Studium der Malerei und Illustration an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei Aksel Jørgensen, später Ausbildung als Plastiker und Bildhauer bei Lars Syberg, zunächst tätig als Szenograph und Theatermaler, 1945 erste eigene Ausstellung, 1946-56 Chefdesigner bei Associated Nymølle Fajancefabrik, 1952 Eröffnung seiner Werkstatt mit 13 Mitarbeitern, 1954 erste Ausstellung in New York, ab 1957 49 Jahre Chefdesigner bei Rosenthal in Selb, von 1947-2006 war er weiterhin als Bühnen- und Kostümbildner weltweit tätig, 1971 Eröffnung seines Ausstellungshauses in Kopenhagen, 1994-2006 Beschäftigung mit dem Konzept des „Luna-Park“ in Japan und Umbau seines Wohnsitzes „Blaa Hus“ in Lynby zum Museum, Quelle: Wikipedia, Dieter Struss "Rosenthal - Service, Figuren, Zier- und Kunstobjekte", Nachruf auf den Künstler im Kristeligt Dagblad vom 10.06.2006 und Internet.

Katalog-Nr.: 3750
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Zwei Entwürfe zu "Geburt des Lichtes"

zwei Arbeiten, Komposition aus dynamischen, verschiedenfarbigen Strukturen, jeweils betitelt "Geburt des Lichtes..." sowie "Sonnenfackel" und "Der Strom von Blei und Rost", wohl Entwurf für Bleiglasfenster, Deckfarben auf leichtem Karton, jeweils rechts unten in Blei unleserlich signiert und datiert "(19)56", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße je ca. 32,5 x 44 cm, Blattmaße ca. 36,5 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 3751
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion