Sächsische Künstler

...

Harry Billig, Mappe "Staatsbad Bad Elster"

Mappenwerk mit zehn Szenen aus dem Kurort im Vogtland, dabei "Am Badeplatz", "Sanatorium Karl-Marx-Hof (ehem. Wettiner Hof)", "Badehaus", "Zubereitung des Moorbades", "Marienquelle", "In der Quellenhalle der Marienquelle", "An der Moritzquelle", "Sanatorium Sachsenhof und Kurtheater" sowie "Kurhaus", 10 Radierungen, teils mit Aquatinta, von 1965, je re. unten in Blei handsign. "Harry Billig", sowie Titelblatt mit handschriftl. Widmung "Zur freundlichen Erinnerung an Bad Elster Im Oktober 1968 ...?", min. Gebrauchsspuren, in orig. Leinenmappe mit Goldprägung "Bad Elster", Blattmaß je 40,3 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1914 Leipzig bis 2008/09 Bad Elster), stud. an der Akad. für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig, anschl. Kriegsdienst und -gefangenschaft, ab 1947 freischaffend, Mitgl. des VBK der DDR, tätig in Bad Elster, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 4207
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

Mehr Informationen...

...

Hans Sachs, Blumenstraußstudie

Bechervase mit buntem Strauß aus Kornblumen, Mohn, Glockenblumen, Fingerhut, Margeriten und anderen Blüten, vor braunem Grund, partiell pastose Malerei, Öl auf Malkarton, rechts unten signiert und datiert "Hans Sachs [19]38", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 52 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1904 Jocketa bis 1944 in Afrika gefallen), Mitglied der vogtländischen Malerfamilie Sachs, Schüler der Kunstschule Plauen und seines Vaters Richard Sachs, tätig in Plauen und Jocketa, ab Mitte der 1930er Jahre durch Heirat in Kiel, Quelle: Familie des Künstlers und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 4255
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 200,00 €

Mehr Informationen...

...

Albert Schwarz, Winter im Erzgebirge

mit einigen Bäumen bewachsener und verschneiter Hang mit vereinzelten Häusern, Kreiden auf grauem Papier, um 1960, links unten teils verdecktes Monogramm „AS“, geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 47 x 62 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler, Graphiker und Plastiker (1895 Zwickau bis 1977 Zwickau), ab 1910 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler sowie autodidaktische künstlerische Ausbildung, seit 1932 freischaffend, nach 1945 Lehrtätigkeit an der Mal- und Zeichenschule Zwickau, Mitglied des VBK-DDR, 1984 Retrospektive in Karl-Marx-Stadt. Quelle: Lexikon Eisold „Künstler in der DDR“.

Katalog-Nr.: 4260
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

Mehr Informationen...

...

Thomas Ranft, "Porträt einer Landschaft"

Gesicht über eine ebene Landschaft gelagert, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Ranft“ und links betitelt „Porträt einer Landschaft“, in der Platte nochmals signiert und datiert „Ranft (19)73“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 18,7 x 14,9 cm, Blattmaße 46,5 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Graphiker und Illustrator (geboren 1945 in Königsee in Thüringen), 1961–66 Lehre und Tätigkeit als Baumschulgärtner in Weimar und Markkleeberg, 1966–67 tätig am Städtischen Theater Leipzig, studierte 1967–72 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Fritz Fröhlich, Irmgard Horlbeck-Kappler, Heinz Wagner und Hans Mayer-Foreyt, ab 1972 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Mitglied der Karl-Marx-Städter "Galerie Oben", 1977 zusammen mit Carlfriedrich Claus, Michael Morgner, Dagmar Ranft-Schinke und Gregor-Thorsten Schade Gründungsmitglied der Künstlergruppe und Produzentengalerie "Clara Mosch" im Karl-Marx-Städter Stadtteil Adelsberg, 1978 Studienreise nach Südfrankreich, 1986–89 Lehrtätigkeit an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig,1994 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Kunst für Chemnitz“, tätig in Dittersdorf/Striegistal, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 4251
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

Mehr Informationen...

...

Martin Erich Philipp, Blumenstillleben

Strauß mit Zinnien, in bauchiger Keramikvase vor einem Tuch, Farbholzschnitt, um 1930, rechts oben monogrammiert „MEPH“, geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 35,5 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904–08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908–13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4246
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €

Mehr Informationen...

...

Rudolf Poeschmann, Sommer am See

Blick vom Ufer auf einen See mit Segelbooten vor Bergkulisse, unter locker bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei in warmer, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert und bezeichnet „Rud. Poeschmann Dr(esden)“, partiell geringe Verluste in der Malschicht, gerahmt, Falzmaße ca. 56 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844–1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Katalog-Nr.: 4247
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 220,00 €

Mehr Informationen...

...

Paul Groß, Herbst im Mittelgebirge

Blick auf sanfte Hügel und im Vordergrund herbstlich gefärbte Baumgruppe, Aquarell, rechts unten signiert und datiert „P Groß (19)34“, Blattmaße ca. 38,5 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Emil Groß, dt. Maler, Zeichner, Illustrator, Graphiker, Sachautor und Kunstpädagoge (1873 Dresden bis 1942), ab 1891 Schüler der königlichen Kunstgewerbeschule Dresden, tätig als Zeichen- und Kunstlehrer am St.-Annen-Gymnasium Dresden, beschickte die Große Dresdner Kunstausstellung, Mitglied der Dresdner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und im Reichsverband Akademischer Zeichenlehrer, tätig in Dresden-Blasewitz, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4225
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 20,00 €

Mehr Informationen...

...

Erzgebirgslandschaft

Blick über eine Wiese, auf die bewaldete Hügellandschaft des Erzgebirges, unter blauen Himmel, pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, um 1930, im Randbereich Knickspur und Farbverlust sowie leicht wellig, restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 77,5 x 96 cm.

Katalog-Nr.: 4267
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Ernst Busch, Harlekin und Columbine

kniender Harlekin, Columbine anbetend, Radierung in Dunkelblau, um 1920–30, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Ernst Busch“ und links bezeichnet „Orig. Radierung“, in der Platte nochmals signiert „Ernst Busch“, im Randbereich leicht wellig, Darstellungsmaße ca. 42,5 x 29,5 cm, Blattmaße ca. 62,5 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Gebrauchsgraphiker (erwähnt 1. H. 20. Jh.), tätig wohl in Dresden, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4210
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 70,00 €

Mehr Informationen...

...

Rudolf Nehmer, "Märchen"

im Wald, auf einer kleinen Lichtung sitzendes Mädchen, Holzschnitt, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Rud. Nehmer“ und links betitelt „Märchen“, in der unteren linken Ecke datiert „1939“ und unten mittig Widmung in Blei mit Datierung „11.11.(19)49“, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 23,5 x 20 cm, Blattmaße ca. 45 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1912 Bobersberg [Bobrowice] bis 1983 Dresden), zunächst Schüler der Privaten Malschule Simonson-Castelli in Dresden bei Johannes Sierks und Kurt Hängekorb sowie Woldemar Winkler, studierte 1932–36 an der Akademie Dresden bei Richard Müller und 1934–36 Schüler von Willy Kriegel, anschließend freischaffend in Dresden, 1939–39 Aufenthalt in Norddeutschland, 1941–45 Kriegsdienst und -gefangenschaft, Mitbegründer der Künstlergruppe „Das Ufer – Gruppe 1947", Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1963 Werkvertrag mit dem VEB Fahrzeugelektrik Pirna-Copitz, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1977 den Kunstpreis der DDR, tätig in Dresden-Klotzsche, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4245
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Richard Müller, "Maus und Nuß"

Maus, an einer Walnuss knabbernd, Werksverzeichnis Günther 58, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Rich. Müller.“ und in der Platte monogrammiert und datiert „R. M. 1910“, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 7,8 x 21,3 cm, Blattmaße ca. 17,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz bei Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißener Porzellanmalers Johann Heinrich Theil ab 1888 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, studierte ab 1890, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“, 1900–35 Professor für Malerei und Zeichenkunst und Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1933–35 deren Rektor, beschickte die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4239
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 420,00 €

Mehr Informationen...

...

Thomas Ranft, Paar Radierungen

zwei für den Künstler typische Blätter, Radierungen, je unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Ranft“ und links betitelt „Flugzauber II“/„Kleine Landschaft“, einmal in der Platte nochmals signiert und datiert „Ranft (19)73“, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 7,3 x 9,2 cm/3,5 x 11,7 cm, Blattmaße 20,3 x 27 cm/15,3 x 21,3 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Graphiker und Illustrator (geboren 1945 in Königsee in Thüringen), 1961–66 Lehre und Tätigkeit als Baumschulgärtner in Weimar und Markkleeberg, 1966–67 tätig am Städtischen Theater Leipzig, studierte 1967–72 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Fritz Fröhlich, Irmgard Horlbeck-Kappler, Heinz Wagner und Hans Mayer-Foreyt, ab 1972 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Mitglied der Karl-Marx-Städter "Galerie Oben", 1977 zusammen mit Carlfriedrich Claus, Michael Morgner, Dagmar Ranft-Schinke und Gregor-Thorsten Schade Gründungsmitglied der Künstlergruppe und Produzentengalerie "Clara Mosch" im Karl-Marx-Städter Stadtteil Adelsberg, 1978 Studienreise nach Südfrankreich, 1986–89 Lehrtätigkeit an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig,1994 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Kunst für Chemnitz“, tätig in Dittersdorf/Striegistal, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 4252
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Richard Müller, "Schottischer Schäferhund"

Seitenansicht eines stehenden Hundes, Werksverzeichnis Günther 109, Radierung, unter der Darstellung rechts in Blei signiert „Rich. Müller.“, in der Platte ligiertes Monogramm und datiert „RM 1921“, minimale Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 16,7 x 21 cm, Blattmaße ca. 24 x 31 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz bei Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißener Porzellanmalers Johann Heinrich Theil ab 1888 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, studierte ab 1890, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“, 1900–35 Professor für Malerei und Zeichenkunst und Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1933–35 deren Rektor, beschickte die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4244
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 120,00 €

Mehr Informationen...

...

Jürgen Wenzel, "Karpfen"

teils skelettierter Karpfen mit auf den Betrachter gerichtetem Blick, Radierung und Lithographie auf Bütten, unter der Darstellung in Blei nummeriert „66/100“, betitelt „Karpfen“ sowie signiert und datiert „Wenzel (20)04“, am unteren Blattrand Prägestempel „B53“, Darstellungsmaße ca. 25 x 20,5 cm, Blattmaße ca. 39,5 x 27 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1950 in Annaberg), 1967–71 Lehre zum Porzellanmaler an der Staatlichen Porzellanmanufaktur in Meißen und Zusammenarbeit mit den Meißener Künstlern Wolfram Hänsch und Lothar Sell, bis 1975 Porzellanmaler an der Meißener Porzellanmanufaktur, 1975–80 Studium an der Hochschule für bildende Künste Dresden bei Gerhard Kettner, Hans Mroszinski und Jutta Damme, 1977 Ateliergemeinschaft mit Goran Djuroviç, 1980–82 freischaffend in Meißen, 1982–92 tätig in Dresden-Blasewitz und Gründung des Atelierhauses und der Druckerei »B 53«, ab 1983 Mitglied im VBK der DDR, 1992 Umzug der neuen Grafikwerkstatt nach Burgstädtel, 1997 Bau der drei Atelierhäuser in Burgstädtel, zusammen mit Bernd Hahn und Anton P. Kammerer, 1998 Umzug nach Burgstädtel bei Dresden, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 4262
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Willy Rosenthal, Romantischer Altstadtwinkel

herbstlicher Blick über gepflasterte Gasse auf altehrwürdige Fachwerkhäuser einer Kleinstadt, wohl Ansicht von Nossen, lasierende Malerei, Öl auf Pappe, um 1940, links unten signiert "Willy Rosenthal", laut Vorbesitzerangabe jüdischer Maler, welcher während des 2. Weltkriegs in Nossen versteckt wurde, Farbplatzer, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 50 x 60 cm.

Katalog-Nr.: 4254
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 60,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Richard Müller, "Pekinese"

stehender Hund mit zum Betrachter gewandtem Gesicht, Werksverzeichnis Günther 112, Radierung, unter der Darstellung rechts in Blei signiert „Rich. Müller.“, in der Platte ligiertes Monogramm und datiert „RM 1922“, braunfleckig, Darstellungsmaße ca. 7 x 8,3 cm, Blattmaße ca. 18 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz bei Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißener Porzellanmalers Johann Heinrich Theil ab 1888 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, studierte ab 1890, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“, 1900–35 Professor für Malerei und Zeichenkunst und Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1933–35 deren Rektor, beschickte die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4243
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 100,00 €

Mehr Informationen...

...

Pol Cassel, "Frühlingszauber"

Zweig vor dunklem Grund, von Schmetterlingen umschwirrt, Linolschnitt, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert „Pol Cassel (19)29“ und links betitelt „Frühlingszauber“, oberer Blattrand etwas beschädigt, Darstellungsmaße ca. 27 x 38 cm, Blattmaße ca. 45 x 56 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Ernst Karl Cassel, dt. Maler und Graphiker (1892 München bis 1945 Kischinew), 1907–09 Besuch der Kunstgewerbeschule von Erfurt und 1909–14 Besuch der Kunstgewerbeschule von Dresden, Freundschaft zu Conrad Felixmüller, Elfriede Lohse-Wächtler, Otto Dix und Otto Griebel, ab 1919 als freischaffender Maler tätig, 1921 Umzug von Dresden nach Wehlen, 1926 Studienreise nach Frankreich, 1930 Ankauf eines Gemäldekonvoluts durch die Stadt Dresden, 1933 Einstufung seiner Werke als entartet und präsentiert in den Ausstellungen „Entartete Kunst“ in Dresden und München, Eintritt in die NSDAP, 1939 Dienstverpflichtung vom Wasserbauamt Pirna, 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, in sowjetischer Kriegsgefangenschaft verstorben, Quelle: Vollmer, Zimmermann – Expressiver Realismus und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4211
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

Mehr Informationen...

...

Rolf Krause, "Melioration"

Bauarbeiter zwischen zahlreichen Rohrsegmenten bei ihrer Frühstückspause, pastose Genremalerei, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert „Rolf Krause“, rückseitig betitelt „Melioration“ sowie bezeichnet und datiert „Beton Öl (19)74“, weiterhin rückseitig mehrfach Künstlerstempel, gerahmt, Falzmaße ca. 55 x 125,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1908 Dresden bis 1982 Dresden), studierte 1926–33 an der Akademie in Dresden bei Ludwig von Hofmann, Meisterschüler von Max Feldbauer, 1933–40 freischaffend als Bildnis-, Stillleben- und Landschaftsmaler in Dresden, 1940–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, ab 1946 wieder freischaffend in Dresden und zunehmend Hinwendung zur Graphik, 1947 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“, 1955–68 Dozent an der Arbeiter- und Bauernfakultät der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, 1965–68 Lehrbeauftragter an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Dresden, Mitglied des Verbandes bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Hütt „Graphik in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 4234
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 1000,00 €

Mehr Informationen...

...

Rolf Krause, "Am frühen Morgen"

Bauern an der Eisenbahnstrecke bei der Feldarbeit, Farbholzschnitt, um 1970, links unter dem Druck in Blei handsigniert und bezeichnet "Rolf Krause – Holzschnitt/Handdruck" sowie rechts betitelt "Am frühen Morgen", gering fleckig, hinter Glas gerahmt, Druckmaße ca. 31 x 59 cm. Falzmaße ca. 48 x 78 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1908 Dresden bis 1982 Dresden), studierte 1926–33 an der Akademie in Dresden bei Ludwig von Hofmann, Meisterschüler von Max Feldbauer, 1933–40 freischaffend als Bildnis-, Stillleben- und Landschaftsmaler in Dresden, 1940–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, ab 1946 wieder freischaffend in Dresden und zunehmend Hinwendung zur Graphik, 1947 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“, 1955–68 Dozent an der Arbeiter- und Bauernfakultät der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, 1965–68 Lehrbeauftragter an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Dresden, Mitglied des Verbandes bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Hütt „Graphik in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 4232
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 140,00 €

Mehr Informationen...

...

Otto Eduard Voigt, Paar Pflanzenstudien

gekonnte, lebhafte Darstellung von verschiedenfarbigen Stockrosenblüten, Deckfarben auf gräulichem Papier, Ende 19. Jh., signiert „O. Voigt“, minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas in Vergolderleiste gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 41 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Keramiker und Zeichner (1870 Dresden bis 1949 Meißen) studierte an der Berliner Kunstschule und an der Akademie in Dresden, 1895-1932 für die Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen tätig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 4205
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 180,00 €

Mehr Informationen...

...

Walther Gasch, "Falterfang"

nackte junge Frau auf einer Blumenwiese, in einem Schwarm von Faltern, Deckfarben auf leichtem Karton, unten mittig datiert, signiert und monogrammiert „1919 Walther Gasch“, am unteren Blattrand nochmals signiert, datiert und betitelt „Walther Gasch 1919 Falterfang“ und bezeichnet „Canova b 93“, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße D ca. 25,5 cm, Blattmaße ca. 51 x 36,5 cm. Künstlerinfo: auch Walter Gasch, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Restaurator, Autor und NS-Funktionär (1886 Leipzig bis ca. 1962 Nentershausen-Dens bei Bebra), studierte ab 1905 an der Akademie Dresden bei Emanuel Hegenbarth und Oskar Zwintscher, hier Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl und später bei Richard Müller, unternahm Studienreisen nach Holland, Frankreich und Italien, ab 1929 Assistent für Licht- und Tiefdruck an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig tätig, als sächsischer Gaufachgruppenleiter der Bildenden Künste der NSDAP ab 1933 maßgeblicher Initiator der restriktiven NS-Kulturpolitik in Dresden, Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, Vorstandsmitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und Mitglied des "Deutschen Künstlerverbandes Dresden", beschickte 1939 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Tsuḳerman "Geschichte und bildende Kunst – Jahrbuch 2006 für Deutsche Geschichte".

Katalog-Nr.: 4224
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 400,00 €

Mehr Informationen...

...

Victor Schlötzer, "Bauernhaus in Ahrenshoop"

sommerliche Dorflandschaft mit reetgedeckten Bauernkaten, Mischtechnik (Aquarell und Gouache), rechts unten monogrammiert "V.S.", auf Unterlagekarton geheftet, hier links unten betitelt "Bauernhaus in Ahrenshoop" und rechts signiert sowie datiert "V. Schlötzer 1966", hinter Glas und freigestellt im Passepartout gerahmt, Blattmaße ca. 35,5 x 47,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1923 Suceava/Rumänien bis 1998? Dresden), 1941 Umsiedlung nach Deutschland, 1943–49 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1953–56 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät und 1956–61 Kunststudium an der Hochschule der bildenden Künste (HbK) Dresden, hier Schüler von Paul Michaelis, parallel als Künstler Mitglied einer Komplexbrigade im Edelstahlwerk Freital, ab 1961 freischaffend, Mitglied des Verbandes bildender Künstler (VBK) der DDR, beschickte Ausstellungen in Dresden, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR" und Internet (Bildatlas: Kunst in der DDR").

Katalog-Nr.: 4258
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 130,00 €

Mehr Informationen...

...

Ernst Frommhold, Landschaft mit Weidezaun

Blick auf einen von Gras bewachsenen Hügel mit Weidezaun, unter blauem Himmel mit einigen Schönwetterwolken, pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten signiert „Ernst Frommhold“, doubliert, restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 77,5 x 52 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Theater- und Marinemaler (1879 Leipzig bis 1955 Leipzig), studierte an der Akademie Leipzig, Studienaufenthalte in der Schweiz, Italien, Island und Österreich, bereiste darüber hinaus ganz Deutschland und malte auch im Vogtland, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4216
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

Mehr Informationen...

...

Rolf Krause, An einem Sommertag

Blick auf eine Terrasse mit Sonnenschirm und Tisch und einer den Briefkasten leerenden Frau, im Hintergrund dichte von Grün umgebene Bebauung, Fettkreidezeichnung, um 1970, links unten signiert „Rolf Krause“, in Passepartout montiert und in Wechselrahmen eingelegt, Passepartoutausschnitt ca. 54 x 73 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1908 Dresden bis 1982 Dresden), studierte 1926–33 an der Akademie in Dresden bei Ludwig von Hofmann, Meisterschüler von Max Feldbauer, 1933–40 freischaffend als Bildnis-, Stillleben- und Landschaftsmaler in Dresden, 1940–46 Kriegsdienst und -gefangenschaft, ab 1946 wieder freischaffend in Dresden und zunehmend Hinwendung zur Graphik, 1947 Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“, 1955–68 Dozent an der Arbeiter- und Bauernfakultät der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, 1965–68 Lehrbeauftragter an der Hochschule für bildende Künste (HBK) Dresden, Mitglied des Verbandes bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dresden, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Hütt „Graphik in der DDR“ und Internet.

Katalog-Nr.: 4235
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 300,00 €

Mehr Informationen...

...

Prof. Richard Müller, "Schneelandschaft"

Blick über die verschneiten Dächer und Höfe von Meißen, Werksverzeichnis Günther 106/10, Radierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert „Rich. Müller.“ und in der Platte nochmals signiert und datiert „Rich. Müller 1921“, minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 26 x 19,8 cm, Blattmaße ca. 33,5 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Entwerfer (1874 Tschirnitz bei Eger bis 1954 Dresden-Loschwitz), früh zeigte sich sein außerordentliches künstlerisches Talent, auf Anregung des Meißener Porzellanmalers Johann Heinrich Theil ab 1888 Schüler der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, studierte ab 1890, trotz noch nicht erreichtem Mindesteintrittsalter, an der Akademie Dresden bei Leon Pohle, Ernst Moritz Geyger und Leonhard Gey, 1895 auf Anregung von Max Klinger autodidaktische Beschäftigung mit der Radiertechnik, gewann 1896 mit seiner Radierung „Adam und Eva“ den „Großen Rompreis“, 1900–35 Professor für Malerei und Zeichenkunst und Mitglied des Akademischen Rats an der Akademie Dresden, 1933–35 deren Rektor, beschickte die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Goldmedaille auf der Weltausstellung 1900 in Paris, ab 1944 Aufnahme in die „Gottbegnadeten-Liste“, vertreten unter anderem in Museen in Berlin, Dresden, Prag, Chicago, Karlsruhe, Leipzig und Bukarest, Vorstand des sächsischen Künstlerrats und Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4238
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €

Mehr Informationen...

Bevorstehende Termine

Wie funktioniert eine Auktion