Karl Walther, Villa im Garten
Blick auf eine in einem teils herbstlich bunt gefärbten park ähnlich angelegten Garten stehende Villa, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Walther (19)35", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 81 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1905 Zeitz bis 1981 Seeshaupt), zunächst Lehre zum Chromolithographen, 1920-22 Studium der Musik, anschließend autodidaktische Weiterbildung in Malerei, ab 1925 Studium an der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe (HGB) Leipzig bei Heinz Dörffel und Fritz Ernst Rentsch, erstes Atelier in Leipzig-Leutzsch, ab 1929 Schüler von Max Liebermann und Ulrich Hübner in Berlin, 1930 Studienaufenthalt am Luganer See, 1931 in Paris, 1932 in Amsterdam und 1933 Studienaufenthalt in Florenz, ab 1932 Meisterschüler von Max Slevogt, beschickte diverse Ausstellungen unter anderem im Carnegie Museum of Art in Pittsburgh, die Berliner Sezession, die Biennale Venedig und 1938-43 die Großen Deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, hier 1939 Ankauf eines Gemäldes für die Reichskanzlei, 1940 Übersiedlung nach München und 1943 nach Seeshaupt am Starnberger See, 1944 Malaufenthalt in Würzburg, ab 1944 Kriegsdienst in Italien, Rückkehr nach Seeshaupt, regelmäßige Malaufenthalte in den Alpen, Tirol (Gardasee) und Italien, 1974-1976 regelmäßige Aufenthalte in Leipzig und 1976 in Berlin, Mitglied und Vizepräsident der Münchner Künstlergenossenschaft, 1932 Albrecht Dürer-Preis und 1942 Veit Stoß-Preis der Stadt Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Davidson, Grieb "Nürnberger Künstlerlexikon" und Internet.