nackte Nymphe am Rand eines Tümpels in einer Felsgrotte, umgeben von allerlei Getier und Menschen, Werksverzeichnis Linck 136, kontrastreiche Radierung auf schwachem Bütten, unterhalb der Darstellung in der Platte bezeichnet "Dietricy Dd. Aquia fort. A 1741 den 6. Oktober", minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 28 cm, Blattmaße ca. 22,5 x 31 cm. Künstlerinfo: eigentlich Christian Wilhelm Ernst Dietrich, auch Ditrich oder Christian Guillaume Ernest Dietricy, Dietrici, Dietricij oder Dietericy, dt. Maler, Zeichner, Radierer und Kupferstecher (1712 Weimar bis 1774 Dresden), zunächst Schüler seines Vaters, des Hofmalers Johann Georg Dietrich in Weimar, ab 1724 Ausbildung zum Malerradierer bei Johann Alexander Thiele in Dresden, ab 1728 mit Thiele in Arnstadt, später wieder in Weimar tätig, 1738 Rückkehr nach Dresden, hier Förderung durch Heinrich Graf Brühl und Carl Heinrich von Heinecken, unternahm Studienreise nach Holland, 1741 Ernennung zum Hofmaler, 1743 Italienreise auf königliche Kosten, infolge der Italienreise Annahme des Künstlernamens "Dietricy", 1748 Ernennung zum Inspektor der Königlichen Gemäldegalerie, befreundet mit Anton Graff, Adrian Zingg, Daniel Chodowiecki und Johann Georg Wille, ab 1764 Direktor der Meißner Zeichenschule und 1765 Prof. an der Dresdner Kunstakademie, Ehrenmitgliedschaften der Akademien in Augsburg, Bologna und Kopenhagen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL, Allgemeine Deutsche Biographie, Müller-Singer, Müller-Klunzinger, Seubert, Nagler und Wikipedia.
Lot-No.: 4050
Limit: 120.00 €
rechter Teil einer zweiteiligen Karte, im unteren Bereich detaillierte Bergbauszene mit Göbel, Querschnitt eines Bergwerks und Wasserhebung, oben links Komposition aus verschiedenen geographischen und kartographischen Instrumenten, Stecher Tobias Conrad Lotter, verlegt bei Matthäus Seutter in Augsburg, Darstellung des Gebiets zwischen Dresden im Norden, Böhmisch Kamnitz (Česká Kamenice) im Osten, Einsiedel im Süden und Freiberg im Westen, flächenkolorierter Kupferstich, um 1740, ursprünglich quadriert und wieder zusammengesetzt, restauriert, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 58 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmiedes Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.
Lot-No.: 4051
Limit: 100.00 €
leicht hügelige Landschaft mit dem weit ausgedehnten Tal der Mulde mit vereinzelten Gebäuden, vermutlich Kloster Nimbschen, im Vordergrund Figurenstaffage, lavierte Tuschezeichnung, Mitte 19. Jh., unter der Darstellung rechts signiert "F. Harnisch fecit.", auf Rahmenrückwand bezeichnet "Nördliche Ansicht des Muldenthales bei Grimma vom Burgberg aus", hier seltene Zeichnung von Friedrich Harnisch, welcher eigentlich nur als Lithograph in Erscheinung trat, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 16 x 22 cm.
Lot-No.: 4052
Limit: 390.00 €
Blatt aus dem Zy1klus "Eine Liebe", Heliogravüre auf Chinapapier und auf leichtem Karton kaschiert, Anfang 20. Jh., unter der Darstellung im Druck bezeichnet "Max Klinger" und "Gravure Hanfstaengl.", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 22 x 34,5 cm, Blattmaße ca. 35,5 x 48 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker, Maler und Bildhauer (1857 Leipzig bis 1920 Großjena bei Naumburg/Saale), Sonntagsschüler der Zeichenschule Bauer in Leipzig, studierte ab 1874 bei Karl Gussow und Ludwig Des Coudres an der Akademie Karlsruhe, 1875 Wechsel mit Gussow an die Akademie Berlin, erhält 1876 Akademiezeugnis mit Prädikat „Außerordentlich“ und Silberne Medaille, 1879 in Brüssel tätig, hier Schüler von Emile Charles Wauters, 1880 in München ansässig, ab 1881 Atelier in Berlin, Freundschaft zu Karl Stauffer-Bern und Bekanntschaft zu Alfred Lichtwark, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris und Rom, 1892 Gründungsmitglied der “Gruppe der XI”, ab 1893 Atelier in Leipzig, 1897 zum Professor der Leipziger Akademie ernannt, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, 1901 Gründungsmitglied und ab 1906 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins, 1903 Erwerb des Weinberghäuschens in Großjena bei Naumburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 4053
Limit: 20.00 €
felsige Fantasielandschaft mit Pinienwäldern und im Vordergrund die stehende Medusa im Harnisch, einen gefallenen Engel mit dem Fuß zu Boden drückend, aus "Vom Tode, Zweiter Teil Opus XI, Blatt 11", Radierung mit dezentem Plattenton, unter der Darstellung in Blei rechts gewidmet "Seinem lieben Freund Peter M. Klinger 15. Dez. (18)92, vermutlich Zustandsdruck, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 36,3 x 26 cm, Blattmaße ca. 55 x 41 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker, Maler und Bildhauer (1857 Leipzig bis 1920 Großjena bei Naumburg/Saale), Sonntagsschüler der Zeichenschule Bauer in Leipzig, studierte ab 1874 bei Karl Gussow und Ludwig Des Coudres an der Akademie Karlsruhe, 1875 Wechsel mit Gussow an die Akademie Berlin, erhält 1876 Akademiezeugnis mit Prädikat „Außerordentlich“ und Silberne Medaille, 1879 in Brüssel tätig, hier Schüler von Emile Charles Wauters, 1880 in München ansässig, ab 1881 Atelier in Berlin, Freundschaft zu Karl Stauffer-Bern und Bekanntschaft zu Alfred Lichtwark, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris und Rom, 1892 Gründungsmitglied der “Gruppe der XI”, ab 1893 Atelier in Leipzig, 1897 zum Professor der Leipziger Akademie ernannt, korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, 1901 Gründungsmitglied und ab 1906 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins, 1903 Erwerb des Weinberghäuschens in Großjena bei Naumburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 4054
Limit: 600.00 €
felsige, in das warme Licht der untergehenden Sonne getauchte Küstenpartie mit zum Land rudernden Seeleuten, Gegenstück zu einer sich in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden befindlichen Arbeit, Öl auf Pappe, um 1847, unsigniert, rückseitig Bestätigung von Dr. W. Holzhäuser vom 7.10.1942, gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 39,5 cm, wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling für die Bestätigung der Authentizität der Arbeit. Künstlerinfo: Carl Robert Kummer, dt. Landschaftsmaler (1810 Dresden bis 1889 Dresden), Patenkind von Caspar David Friedrich, 1826–29 Studium an der Akademie in Dresden bei Carl August Richter, nachfolgend im Atelier von Johann Christian Clausen Dahl, um 1831–33 durch Stipendium Reise nach Italien, es folgten weitere Italienreisen und Reisen nach Dalmatien, Montenegro und Kroatien, 1859 begleitete er Prinz Georg von Sachsen nach Portugal, Gründungsmitglied der Deutschen Kunstgenossenschaft, 1859 Ernennung zum Professor, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher und Wikipedia.
Lot-No.: 4055
Limit: 1000.00 €
zweimal Bäuerin bei der Arbeit und ein Blatt Bergbauernhof mit Kühen in alpiner Landschaft (rückseitig mit Zeichnungsfragment), auf Unterlagekarton montiert und hier in Blei ungeprüfte Zuschreibung "A. Venus", unterschiedliche Erhaltungen, Blattmaße max. ca. 18,5 x 15 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker der Spätromantik (1842 Dresden bis 1871 Dresden), ab 1856 Studium an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Dresden, 1860-66 Schüler im Atelier von Ludwig Richter, dessen Lieblingsschüler er war, 1861 zusammen mit Viktor Paul Mohn, Adolf Thomas und Carl Wilhelm Müller Studienreise durch Nordböhmen, mehrmalige Aufenthalte in Italien, 1868 durch Stipendium einjähriger Aufenthalt in Rom, Quelle: Thieme-Becker, Friedrich „Ludwig Richter und sein Schülerkreis“ und Wikipedia.
Lot-No.: 4056
Limit: 240.00 €
vier Blatt mit der detaillierten Darstellung von blühenden Pflanzen wie Rosen, Hornveilchen, Akelei und Malven, Aquarell auf Papier, auf Rahmenrückwand jeweils bezeichnet "Eduard Voigt, Porzellanmaler der Staat. Manufaktur Meißen um 1830", leichte Erhaltungsmängel, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 17 x 27,5 cm.
Lot-No.: 4057
Limit: 120.00 €
Blick von Cosels Garten, über die von Booten befahrene Elbe, nach Loschwitz, mit dezenter Figurenstaffage, wohl mit Tusche lavierte Radierung, spätes 18. Jh./frühes 19. Jh., unsigniert, rückseitig auf Klebeetikett handschriftliche Künstlerdaten und Titel "Aufsicht von Cosels Garten nach Loschwitz", in Passepartout eingebracht und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 9,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: auch Adrian Zink, schweizerischer Landschaftszeichner, Radierer und Kupferstecher (1734 St. Gallen bis 1816 Leipzig), gilt als Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei, Sohn des Büchsenmachers und Stahlschneiders Bartholomäus Zingg, Schüler von Johann Rudolf Holzhalb in Zürich, ab 1757 zunächst als Lehrling, später als Zeichner und Stecher bei Johann Ludwig Aberli in Bern tätig, 1759 Reise mit Aberli nach Paris, hier Bekanntschaft mit Johann Georg Wille, der ihn mit namhaften Persönlichkeiten bekannt machte, fortan bis 1766 Mitarbeiter Willes, 1764 durch Christian Ludwig von Hagedorn an die neu gegründete Dresdner Akademie berufen und ab 1766 hier tätig, Freundschaft zu Anton Graff, in Dresden beeinflusst von Christian Wilhelm Ernst Dietrich, genannt „Dietricy“ (1712–1774), dessen druckgraphisches Werk Zingg nach Dietricys Tod vollendete, 1769 Mitglied der Wiener Akademie, 1787 Mitglied der Berliner Akademie, ab 1803 Professor an der Dresdner Akademie und zum kurfürstlichen Hofkupferstecher ernannt, unterhielt eine Zeichen- und Kupferstichwerkstatt in Dresden, vertrieb seine Arbeiten unter anderem auf der Leipziger Messe selbst, Quelle: Thieme-Becker, Sikart und Wikipedia.
Lot-No.: 4058
Limit: 180.00 €
Blick zum Reisewitzschen Garten und nach dem Dorfe Plauen bei Dresden, mit auf dem Wege flanierenden Personen und gekonnter Sonneneinstrahlung, wohl mit Tusche lavierte Radierung, Ende 18./Anfang 19. Jh., unsigniert, rückseitig auf Klebeetikett handschriftliche Künstlerdaten und Titel "Eingang nach Reisewitz und Plauen", in Passepartout eingebracht und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 9,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: auch Adrian Zink, schweizerischer Landschaftszeichner, Radierer und Kupferstecher (1734 St. Gallen bis 1816 Leipzig), gilt als Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei, Sohn des Büchsenmachers und Stahlschneiders Bartholomäus Zingg, Schüler von Johann Rudolf Holzhalb in Zürich, ab 1757 zunächst als Lehrling, später als Zeichner und Stecher bei Johann Ludwig Aberli in Bern tätig, 1759 Reise mit Aberli nach Paris, hier Bekanntschaft mit Johann Georg Wille, der ihn mit namhaften Persönlichkeiten bekannt machte, fortan bis 1766 Mitarbeiter Willes, 1764 durch Christian Ludwig von Hagedorn an die neu gegründete Dresdner Akademie berufen und ab 1766 hier tätig, Freundschaft zu Anton Graff, in Dresden beeinflusst von Christian Wilhelm Ernst Dietrich, genannt „Dietricy“ (1712–1774), dessen druckgraphisches Werk Zingg nach Dietricys Tod vollendete, 1769 Mitglied der Wiener Akademie, 1787 Mitglied der Berliner Akademie, ab 1803 Professor an der Dresdner Akademie und zum kurfürstlichen Hofkupferstecher ernannt, unterhielt eine Zeichen- und Kupferstichwerkstatt in Dresden, vertrieb seine Arbeiten unter anderem auf der Leipziger Messe selbst, Quelle: Thieme-Becker, Sikart und Wikipedia.
Lot-No.: 4059
Limit: 180.00 €
prächtiges Herrenhaus in Parklandschaft mit Figurenstaffage, vor blauem Himmel mit aufziehenden Gewitterwolken, lasierende Malerei mit gering pastosen Akzenten in gelungener Lichtwirkung, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., unsigniert, rückseitig bezeichnet "Maison de Dresden" sowie undeutlich "Felicien de Seran(?)", Altersspuren, in gekehlter Rahmung, Falzmaße ca. 20,5 x 31 cm.
Lot-No.: 4060
Limit: 220.00 €
Mappe mit 13 auf Karton montierten großformatigen Fotografien von Albrecht Meydenbauer, sie zeigen den Dom vor seinem neugotischen Umbau, die Mappe wurde von der königlich-preußischen Messbildanstalt zu Berlin im Jahr 1898 herausgegeben, rote Flügelmappe mit Prägung "Dom in Meissen, Aufnahme der kgl. Pr. Messbildanstalt 1898", Flügelmappe mit leichten Erhaltungsmängeln, eine Fotografie mit Einzeichnung, ein Karton etwas eingerissen, sonst leichte Altersspuren, Fotomaße ca. 37 x 37 cm, Kartonmaße ca. 52 x 49 cm. Beigegeben weiteres, nicht auf Karton kaschiertes Foto des Doms im Maße von ca. 39 x 36,5 cm.
Lot-No.: 4061
Limit: 360.00 €
sechs Arbeiten, J. Gray, Blick auf Plauen, kolorierter Stahlstich; H. Clerget, Plauen, kolorierte Xylographie; "Die Rähme mit Ebersteiner Schloss"; „Plauen, König-Albert-Brücke" kolorierte Radierungen, Sebastian Münster, "Plauen" Holzschnitt, 1598 und Landkarte "Das sächsische Vogtland", gezeichnet von Caspari, Direktor der Bürgerschule zu Plauen, erschienen bei Rudolph & Dieterici in Annaberg, unterschiedliche Erhaltungen, gerahmt, Blattmaße max. ca. 44 x 47 cm.
Lot-No.: 4062
Limit: 20.00 €
Blick auf die Schiffsanlegestelle an der Elbe mit Brühlscher Terrasse, Hofkirche, Hausmannsturm und Semperoper im Hintergrund, Mischtechnik (Aquarell und Deckweiß) auf leichtem Karton, um 1940, unten links signiert "Fritz Beckert", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 33,5 x 45 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Friedrich Beckert, dt. Architektur- und Landschaftsmaler (1877 Leipzig bis 1962 Dresden), Schulbesuch in Plauen, 1894-96 Studium an der Akademie für Graphische Künste Leipzig, 1896-1900 Weiterbildung an der Dresdner Akademie bei Friedrich Preller dem Jüngeren, Meisterschüler von Gotthard Kuehl, Abschluss der Akademie mit Goldmedaille, 1902 Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier", die 1909 in der "Dresdner Secession" aufging, ab 1901 regelmäßige Sommeraufenthalte in Franken, Studienreisen durch Bayern, Österreich und Italien, 1905 Versuch der Gründung einer Malerkolonie mit Rudolf Poeschmann und R. Müller-Ehrenberg in Kirchberg/Jagst, seit 1908 Privatdozent und 1925-45 Professor für Architekturmalerei und -zeichnen an der Technischen Universität Dresden, beschickte 1942-44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1945 Verlust des Ateliers und eines Großteils seines Lebenswerks bei der Zerstörung von Dresden, Mitglied des Dresdner Denkmalrates, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Dresdner Akademie, Wikipedia und AKL.
Lot-No.: 4063
Limit: 240.00 €
sommerlich-sonnige Parkansicht, Frauen mit Kinderwagen, Kindern und Hund, auf einer Bank im Schatten eines mächtigen Laubbaumes sitzend, gering pastose, impressionistische Genremalerei mit charaktervollem, lockerem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "Bertran", rückseitig auf der Leinwand nummeriert "2110/2896", gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 60 cm.
Lot-No.: 4064
Limit: 80.00 €
saftige Wiese mit zum Trocknen aufgetürmtem Heu und Stroh, vor vereinzelten Häusern und Bäumen, pastose, kraftvolle Malerei in heller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert und datiert "Fredo Bley (19)88", auf der Rückseite betitelt und bezeichnet "Lauschgrün Vogtland Ölmalerei 1988 Fredo Bley", ungerahmt, Maße ca. 52 x 61 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4065
Limit: 500.00 €
hügelige Landschaft mit vereinzelten Bäumen und zwischen Feldern und Wiesen verlaufendem Weg, kraftvolle, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, auf der Rückseite signiert, datiert und bezeichnet "Fredo Bley (19)73/Buchwald", ungerahmt, Maße ca. 47 x 29 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4066
Limit: 120.00 €
um einen kleinen Weiher stehende kahle Bäume mit Gehöft und Wald im Hintergrund, getaucht ist die vom Schnee bedeckte Szenerie in das Licht des zur Neige gehenden Tages, pastose Landschaftsmalerei in teils gedeckter Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten monogrammiert und datiert "FB (19)78", auf der Rückseite betitelt "Häusergruppe im Schnee" und vom Künstler bezeichnet "Fredo Bley Buchwald/Vogtl.", gerahmt, Falzmaße ca. 44,5 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4067
Limit: 300.00 €
durch ein vogtländisches Dorf, mit ineinander verschachtelten und vom Schnee bedeckten Häusern, führende Straße, kraftvolle Malerei mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Hartfaserplatte, links unten monogrammiert und datiert "FB (19)73", auf der Rückseite betitelt "Dorfstraße" und bezeichnet "Fredo Blei Buchwald/V. 92", ungerahmt, Maße ca. 43 x 62 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943–46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946–48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948–56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957–64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4068
Limit: 300.00 €
Baumallee und zwei Feldscheunen in winterlicher, teils bewaldeter, hügeliger Landschaft des Vogtlands, farbintensive, leuchtende Landschaftsschilderung, Faserstift und Ölpastell auf Karton, rechts unten monogrammiert und datiert "FB (19)95", unter Passepartout und hinter Glas ansprechend gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 35,5 x 46 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4069
Limit: 240.00 €
von Bäumen umgebenes Bauerngehöft, stimmungsvolle Malerei in warmer Farbigkeit, Mischtechnik (Faserschreiber und Aquarell) auf Sperrholzplatte, unten links signiert, betitelt und datiert "Fredo Bley Reinsdorf 2005", ohne Glas gerahmt, Falzmaße ca. 47,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 4070
Limit: 200.00 €
Gruppen von Landarbeitern bei der Arbeit am Feldrand, im Hintergrund vereinzelte Bäume und Berggruppe, Aquarell und Deckweiß auf Papier, rechts unten signiert und datiert "E. R. Dietze 1917", auf Rahmenrückseite Etikett der Dresdner Rahmenhandlung "A. Adam/H. K. Schütze", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 27,5 x 33 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1880 Obermeisa bei Meißen bis 1961 Traunstein), Besuch der Kunstgewerbeschule und der Akademie in Dresden, 1933 Eintritt in die NSDAP, 1935-45 Professor für Radierung an der Kunstakademie in Dresden, 1945 Zerstörung seines Ateliers während eines Bombenangriffs, da er als nationalistisch belastet galt, ließ er sich 1945 in Bayern nieder, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL und Wikipedia.
Lot-No.: 4071
Limit: 100.00 €
sturmgepeitschte schroffe Küste mit hoch aufschäumender Brandung und Vegetation, im Hintergrund nebelverhangene Berge, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei partiell in Spachteltechnik, in gedeckten Farben, Öl auf Leinwand, um 2000, links unten signiert "M. Feiler", rückseitig nummeriert "14", leichte Altersspuren, gerahmt in teils gelöster Goldleiste, Falzmaße ca. 30,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Entwerfer und Illustrator (1925 Plauen/Vogtland bis 2020 Plauen), 1939–43 Schüler der Plauener Kunstschule, gefördert von Kurt Geipel und Walther Löbering, ab 1943 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und schwere Verwundung, nach 1945 zeitweise Tätigkeit als Werbegestalter und Entwerfer für Textilunternehmen, ab 1952 künstlerisch freischaffend, Malaufenthalte in Venedig und auf Mallorca, 2011 Ernennung zum Ehrenbürger von Plauen, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.
Lot-No.: 4072
Limit: 120.00 €
Schafsbrücke über den Kemnitzbach im Burgsteingebiet, Fluss in verschneiter Landschaft und Sommer im Vogtland, Öl auf Platte, Ende 20. Jh., jeweils signiert "M. Feiler", unterschiedlich gerahmt, Sichtmaße max. ca. 18,5 x 13,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Entwerfer und Illustrator (1925 Plauen/Vogtland bis 2020 Plauen), 1939–43 Schüler der Plauener Kunstschule, gefördert von Kurt Geipel und Walther Löbering, ab 1943 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und schwere Verwundung, nach 1945 zeitweise Tätigkeit als Werbegestalter und Entwerfer für Textilunternehmen, ab 1952 künstlerisch freischaffend, Malaufenthalte in Venedig und auf Mallorca, 2011 Ernennung zum Ehrenbürger von Plauen, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.
Lot-No.: 4073
Limit: 120.00 €
Komposition aus verschiedenen Wiesenblumen wie Mohn und Margeriten, vor erdigem Hintergrund, pastose Blumenmalerei in teils freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "M. Feiler (20)02", sehr gut erhalten, gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Entwerfer und Illustrator (1925 Plauen/Vogtland bis 2020 Plauen), 1939–43 Schüler der Plauener Kunstschule, gefördert von Kurt Geipel und Walther Löbering, ab 1943 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und schwere Verwundung, nach 1945 zeitweise Tätigkeit als Werbegestalter und Entwerfer für Textilunternehmen, ab 1952 künstlerisch freischaffend, Malaufenthalte in Venedig und auf Mallorca, 2011 Ernennung zum Ehrenbürger von Plauen, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.
Lot-No.: 4074
Limit: 150.00 €