Gemälde

Lot-No. 4499

Wilhelm Schmurr, Altes Bauernpaar auf dem Felde

Bauer, sich auf Mistgabel stützend, Frau mit weißem Tuch in der Hand, dahinter ein Feld mit kargem Baum, rechts oben Sonne, Herbsttag, gering pastose Malerei in brauntoniger Farbigkeit, durchweg melancholisch gestimmte Bildschöpfungen mit Darstellung des weitestgehend einfachen bäuerlichen Lebens, das Bild in seiner Gestaltung an die Worpsweder Malerkolonie, allen voran an Paula Modersohn-Becker erinnernd, Öl auf Karton, links unten signiert, Altersspuren, geringe Retuschen, Rahmen, Falzmaße 43 x 35,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Josef Wilhelm Schmurr, dt. Maler (1878 Hagen/Westfalen bis 1959 Düsseldorf), zunächst Kindheit in Hagen, ab 1892 in Düsseldorf, zunächst kurzzeitig Schüler der Kunstgewerbeschule Düsseldorf, studierte 1894 kurzzeitig an der Düsseldorfer Akademie bei Heinrich Lauenstein, weitergebildet bei Johann Peter Theodor Janssen, Eduard von Gebhardt und Arthur Kampf, zuletzt Meisterschüler von Claus Meyer, unternahm Studienreisen nach Italien, England, Holland, Frankreich, Spanien und Belgien, 1904/05 Ausstellungsbeteiligungen in Wien und Salzburg, Ehrung mit der Goldenen Staatsmedaille, 1905–06 mit seiner Ehefrau Emmy in Paris, 1907 Goldmedaille auf der Großen Berliner Kunstausstellung, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg in Russland, 1901–59 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", 1904–14 Mitglied der Künstlergruppe "Laetitia", 1905 Mitglied des „Kunstverbandes Düsseldorf“, 1906 mit Julius Bretz, Max Clarenbach, August Deusser und Walter Ophey Gründung des Ausstellungsclubs "Weißer Nessel", 1909 Mitbegründer des Sonderbundes in Düsseldorf, später Mitglied der Künstlervereinigung „Die Friedfertigen“ und in der "Rheinischen Sezession", der "Westfälischen Sezession" und im „Westdeutscher Künstlerbund“, 1927–47 Professor an der Akademie Düsseldorf, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, beschickte 1937–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1938 Einzelausstellung im Düsseldorfer Kunstverein, 1954 Ehrung mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen und 1958 Bundesverdienstkreuz sowie Ehrenmitglied des "Wirtschaftsverbandes bildender Künstler Düsseldorf“ und des Künstlervereins "Malkasten", tätig in Düsseldorf-Oberkassel, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Jansa, Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Davidson, Pavière und Wikipedia.

Limit:
600.00 €
€

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