Martin Martin, attr., Sommerlandschaft mit Kirche
wohl Ansicht der Wallfahrtskirche St. Anna im heute zu München gehörenden Ort Harlaching, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "M 1819", hierzu bemerkt das Monogrammlexikon Nagler: "... In seinen Mussestunden [sic.] malte er fortan Landschaften, Ansichten von Ortschaften in der Umgebung von München, von oberbayerischen Gebirgs-Städten u.s.w. ... Auf solchen Gemälden von 1820–1838 kommt der Buchstabe "M" (als Monogramm) mit wechselnder Jahreszahl vor. ...", rückseitig auf dem Keilrahmen teils unleserliche Zuschreibung "Martin Martin fit [sic. – eigentlich fecit = hat gemacht] München 1819, Monogramm, unten links ...", Altersspuren, alt gerahmt, Falzmaße ca. 21 x 26 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1792 oder 1798 München bis 1865 München), Zeichenschüler von Prof. Hermann Josef Mitterer und Schüler von Dillis, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, zeitweise Porzellanmaler an der Porzellanmanufaktur Nymphenburg, ab 1820 Offiziant (Hofbeamter) am königlichen Hofmarschallamt München, später hier Sekretär und Stabs-Cassier, parallel als Maler und Zeichner tätig, lebte in München, Quelle: Thieme-Becker, Monogrammlexikon und Künstlerlexikon Nagler, S. Wichmann, Bruckmann und Eugen Roth "Damals in Oberbayern".