Gemälde

Lot-No. 4279

Paul Constantin Gabriel, Windmühle

Niederländische Landschaft mit Windmühlen, im Vordergrund ein Moor mit einem Weg, im Mittelgrund ein Gatter, im Hintergrund rechts eine weitere Windmühle mit weiterer Bebauung erkennbar, die Wolken werden von der untergehenden Sonne in ein leichtes Orange gehüllt, leicht pastose Malerei, Öl auf Holz, rechts unten signiert, zweite Hälfte 19. Jh., dringend reinigungsbedürftig, Altersspuren, Rahmen, Falzmaße 26 x 30 cm. Künstlerinfo: Niederländischer Maler und Zeichner (1828 in Amsterdam bis 1903 in Scheveningen), Schüler seines Vaters Paulus Joseph Gabriel sowie bei Barend Cornelis Koekkoek, größere Veränderung in seiner Kunst durch die Bekanntschaft zum jüngeren Maler Anton Mauve, mit dem er eine lebenslange Freundschaft verknüpft, wird zum Freiluftmaler, ab 1853 unter anderem in Oosterbeek, ab 1860 Übersiedlung nach Brüssel, Mitglied der Haager Schule, 1884 Rückkehr nach Scheveningen in die Nähe von Den Haag, anfangs ist sein Werk sehr von Romantikern wie Koekkoek beeinflusst, ab Mitte des Jahrhunderts immer mehr Hinwendung zur Schule von Barbizon und zu einem Vorboten des Impressionismus, in heutiger Rezeption gilt er als einer der wichtigsten Landschaftsmaler der Niederlanden des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu seinen Malerfreunden der Haager Schule zeichnet sich sein Werk durch die Adjektive "farbig, saftig, fett" aus und nicht durch graue Farbtöne. Quelle: Thieme-Becker, Allgemeines Künstlerlexikon, "Die Haager Schule", Ausstellungskatalog Kunsthalle Mannheim 20.09.1987 bis 06.01.1988.

Limit:
180.00 €
€

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