Martin Erich Philipp, Paar Farbholzschnitte
"Rote Ara I", 1908, Werksverzeichnis Götze D 5 und "Japanische Quitte", 1933, Werksverzeichnis Götz D 48, Farbholzschnitte auf Japanpapier, jeweils im Stock monogrammiert "MEPH", rechts unter der Darstellung in Blei signiert "M. E. Philipp", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße 23 x 15,5 und 23 x 29 cm. Künstlerinfo: monogrammiert "MEPH", dt.-jüdischer Maler und Graphiker (1887 Zwickau bis 1978 Dresden), studierte 1904–08 an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1908–13 Studium an der Kunstakademie bei Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, Meisterschüler von Gotthardt Kuehl und Richard Müller an der Dresdner Akademie, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1914 die Sächsische Staats-Medaille auf der Bugra Leipzig, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Dölzschen bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Eisold “Künstler in der DDR”, Kürschners "Graphikerhandbuch" 1967 und Wikipedia.