Ochsenwagen mit Kaffee trinkender Gesellschaft, umgeben von Passanten und diversen Tieren, humorvolle Arbeit, Mischtechnik, Mitte 20. Jh., rechts unten von Hand signiert "Bele Bachem", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 27,5 x 36,5 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin, Illustratorin, Bühnenbildnerin und Schriftstellerin (1916 Düsseldorf bis 2005 München), zunächst Schülerin ihres Vaters, des Malers Gottfried Maria Bachem, studierte 1934–38 an der Akademie Gablonz und Berlin bei Ludwig Bartning, Max Kraus und Professor Rössner, 1933–45 Ausstellungsverbot, 1937 erste Veröffentlichungen von Miniaturen in den Zeitschriften "Die Dame" und "Elegante Welt" sowie Buchillustrationen für den Verleger Woldemar Klein in Baden-Baden, 1943 erstes Bühnenbild bei Otto Falckenberg in München und Übersiedlung nach Sonnenburg bei Frankfurt/Oder, 1945 Übersiedlung nach Feldafing am Starnberger See und 1947 Umzug nach München, ab 1954 als Bühnenbildnerin und Filmausstatterin tätig, 1951–60 künstlerische Mitarbeiterin der Porzellanmanufaktur Rosenthal in Selb, 1954–56 als Dozentin am Lehrstuhl für Illustration an der Werkkunstschule in Offenbach/Main, 1977 erste Buchveröffentlichung als Schriftstellerin, erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u. a. 1997 "Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland", tätig in München, Quelle: Vollmer, AKL und Internet.
Lot-No.: 3825
Limit: 100.00 €
Matrosen in Gesellschaft von Meerjungfrauen, beim gemeinsamen Frühstück, Tuschefeder, partiell aquarelliert, rechts unten signiert und datiert "Bele 1947", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin, Illustratorin, Bühnenbildnerin und Schriftstellerin (1916 Düsseldorf bis 2005 München), zunächst Schülerin ihres Vaters, des Malers Gottfried Maria Bachem, studierte 1934–38 an der Akademie Gablonz und Berlin bei Ludwig Bartning, Max Kraus und Professor Rössner, 1933–45 Ausstellungsverbot, 1937 erste Veröffentlichungen von Miniaturen in den Zeitschriften "Die Dame" und "Elegante Welt" sowie Buchillustrationen für den Verleger Woldemar Klein in Baden-Baden, 1943 erstes Bühnenbild bei Otto Falckenberg in München und Übersiedlung nach Sonnenburg bei Frankfurt/Oder, 1945 Übersiedlung nach Feldafing am Starnberger See und 1947 Umzug nach München, ab 1954 als Bühnenbildnerin und Filmausstatterin tätig, 1951–60 künstlerische Mitarbeiterin der Porzellanmanufaktur Rosenthal in Selb, 1954–56 als Dozentin am Lehrstuhl für Illustration an der Werkkunstschule in Offenbach/Main, 1977 erste Buchveröffentlichung als Schriftstellerin, erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u. a. 1997 "Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland", tätig in München, Quelle: Vollmer, AKL und Internet.
Lot-No.: 3826
Limit: 100.00 €
vier Arbeiten mit für die Künstlerin typischen Motiven, Tuschefeder, Aquarell und Kreiden auf Papier, Mitte 20. Jh., eine Arbeit signiert "Belle" und betitelt "Schülerinnen", unterschiedliche Erhaltung, in drei Rahmen hinter Glas, Blattmaße max. ca. 15 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Graphikerin, Illustratorin, Bühnenbildnerin und Schriftstellerin (1916 Düsseldorf bis 2005 München), zunächst Schülerin ihres Vaters, des Malers Gottfried Maria Bachem, studierte 1934-38 an der Akademie Gablonz und Berlin bei Ludwig Bartning, Max Kraus und Professor Rössner, 1933-45 Ausstellungsverbot, 1937 erste Veröffentlichungen von Miniaturen in den Zeitschriften "Die Dame" und "Elegante Welt" sowie Buchillustrationen für den Verleger Woldemar Klein in Baden-Baden, 1943 erstes Bühnenbild bei Otto Falckenberg in München und Übersiedlung nach Sonnenburg bei Frankfurt/Oder, 1945 Übersiedlung nach Feldafing am Starnberger See und 1947 Umzug nach München, ab 1954 als Bühnenbildnerin und Filmausstatterin tätig, 1951-60 künstlerische Mitarbeiterin der Porzellanmanufaktur Rosenthal in Selb, 1954-56 als Dozentin am Lehrstuhl für Illustration an der Werkkunstschule in Offenbach/Main, 1977 erste Buchveröffentlichung als Schriftstellerin, erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u. a. 1997 "Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland", tätig in München, Quelle: Vollmer, AKL und Internet.
Lot-No.: 3827
Limit: 100.00 €
Baumgruppe in sonnendurchfluteter Küstenlandschaft mit Meer im Hintergrund, vermutlich Motiv aus Bulgarien, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell), um 1960, rechts unten in Blei signiert "Bauer-Pezellen", gering wasserrandig (technikbedingt), unter Passepartout und hinter Glas gerahmt. Künstlerinfo: eigentl. Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917-24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921-22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923-24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930-32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3828
Limit: 80.00 €
drei auf einer Landstraße marschierende und singende Kinder, wobei das linke Mädchen Halstuch und Fähnchen der Jungpioniere trägt, im Hintergrund Felder mit vereinzelten Gehöften, Deckfarben auf Papier und auf starken Karton kaschiert, um 1960, rückseitig handschriftliche Nummer "13P", leichte Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 72,5 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer, nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3829
Limit: 300.00 €
zwischen Blumenbeeten stehender Junge mit gepflückten Blumen in seinen Händen, typische Malerei der Künstlerin in heller, freundlicher Farbigkeit, Deckfarben auf Karton, an der unteren Kante signiert und datiert "Bauer-Pezellen (19)77", auf Unterlagekarton montiert, partiell geringes Craquelure, in den Ecken Reißzweckenlöchlein, minimale Altersspuren, Maße ca. 55 x 71 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer, nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3830
Limit: 150.00 €
verschiedenes Obst und Gemüse auf blauem Tuch, farbenfrohe Stilllebenmalerei in warmer Farbigkeit, Deckfarben auf Papier, um 1970, im unteren Bereich betitelt "Bulgarisches Stillleben", auf Unterlagekarton montiert, in den Ecken Reißzweckenlöchlein, leichte Erhaltungsmängel, Maße ca. 72,5 x 51 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer, nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3831
Limit: 150.00 €
Blick von einer Anhöhe auf ein am breiten Strand eines Sees gelegenes Zeltlager, im Hintergrund Bergkette, wohl Szene aus Bulgarien, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Deckfarbe) auf festem Papier, unten rechts in Blei signiert und datiert "Bauer-Pezellen (19)69", links unten unleserlich betitelt, auf Unterlagekarton montiert, in den Ecken Reißzweckenlöchlein, minimale Altersspuren, Maße ca. 36 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Klementine Rosa Agnes Pezellen, österr.-dt. Malerin und Graphikerin (1897 Cattaro/Dalmatien bis 1979 Weimar),1917–24 Besuch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1921–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien, es folgten Arbeiten zu sozialkritischen Themen im Stil des Verismus, der Neuen Sachlichkeit und des Expressiven Realismus, 1923–24 Studium an der Kunstgewerbeschule in München bei Richard Riemerschmid, 1930–32 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1937 mit ihrem Mann, dem Fotografen Siegbert Bauer, nach Weimar, während des Nationalsozialismus Einstufung ihrer Arbeit als entartet, in den 1950er Jahren Beschäftigung mit der Lithographie, Studienreisen nach Südfrankreich und Bulgarien, ab den 1960er Jahren vermehrte Hinwendung zur Landschafts- und Stilllebenmalerei, war auch als Illustratorin tätig, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3832
Limit: 120.00 €
Blick auf die in den Zentralen Ostalpen gelegene Gebirgskette, Farbkreiden auf Papier, unter der Darstellung links "Robert Bock 1938", rückseitig betitelt "Silvretta" und Nachlassstempel, minimale Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 32 x 42 cm. Künstlerinfo: mitunter nur Jakob Bock, dt. Maler, Zeichner, Radierer und Kopist (1896 Darmstadt bis 1943 Pirmasens), Vertreter der "Verlorenen Generation", kurzzeitig Schüler der Kunstschule Mainz, studierte ab 1916 an der Münchner Akademie bei Peter von Halm, ab 1919 Meisterschüler bei Franz von Stuck, beschickte unter anderem die Ausstellungen der "Juryfreien", 1920–31 vertreten auf Ausstellungen im Münchner Glaspalast, lieferte 1927 Beitrag für die Münchner Zeitschrift "Jugend", Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, 1936 tätig als Graphiker für die Olympischen Spiele in Berlin, tätig in München, starb jung an Tuberkulose, Quelle: Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Wikipedia.
Lot-No.: 3833
Limit: 80.00 €
Blick auf mehrere umfriedete Fachwerkhäuser mit hochgezogenen Dächern, im Hintergrund Kirchturm, Aquarell über Graphit, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "F. Böhm", Erhaltungsmängel, ansprechend hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 51,5 x 71 cm. Künstlerinfo: tschech. Maler (1890 bis nach 1938), Studium an der Akademie in Prag, auch als Zeichenlehrer tätig, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3834
Limit: 40.00 €
unbekleidete, kniende junge Frau mit zum Betrachter gerichtetem Blick, mit sicherem Strich ausgeführte Aktzeichnung, Graphit, partiell gewischt auf Papier, Mitte 20. Jh., rechts unten in Blei signiert "Marcelle Cahn", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 27,5 cm. Künstlerinfo: frz. Künstlerin mit jüdischen Wurzeln (1895 Straßburg bis 1981 Neuilly-sur-Seine), Besuch der Schule für dekorative Kunst in Straßburg, 1915–18 in Berlin ansässig und hier Schülerin von Lovis Corinth und Eugen Spiro, Kontakt zu Künstlern der Sturm Galerie um Herwarth Walden, ab ca. 1920 in Paris und hier Studium an verschiedenen Akademien, Mitglied des Circle and Square und Kontakt zu Piet Mondrian, Fernand Léger, Hans Arp und Wassily Kandinsky, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3835
Limit: 120.00 €
gut besuchte Strandpromenade im hellen Sonnenlicht, locker angelegte Malerei in freundlicher Farbigkeit, Gouache auf Papier, rechts unten signiert bezeichnet und datiert "WDepas Capri 1951", geringe Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 51 x 69,5 cm.
Lot-No.: 3836
Limit: 120.00 €
sanfte Hügelkette mit Wäldern und einzelnen Baumgruppen sowie wenigen verstreuten Häusern unter Himmel mit Schönwetterwolken, impressionistische Landschaftzeichnung mit pointilistischen Einflüssen, Farbstifte auf Papier, rechts unten signiert und datiert "H. Diersch (19)17", auf Rahmenrückwand alt montierte Pappe und hierauf betitelt "Lahnberge b. Biedenkopf", auf Rückwand Zuschreibung "Heinrich Diersch (1880-1969) Meistersch. v. C. Bantzer", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 43,5 cm.
Lot-No.: 3837
Limit: 150.00 €
stehender und liegender Löwe in nicht näher erfasster Umgebung, mit sicherem Strich angelegte Tierzeichnung, Tuschepinsel auf Papier, 1. Hälfte 20. Jh., unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Otto Dill", auf der Rahmenrückwand von fremder Hand bezeichnet "Privatbesitz F. Mulley/1956 gekauft/"Ruhende Löwen"/unverkäuflich", Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 22 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Tier- und Landschaftsmaler sowie Lithograph (1884 Neustadt an der Weinstraße bis 1957 Bad Dürkheim), gilt heute als der populärste und neben Max Slevogt bedeutendste Maler der Pfalz, zunächst Lehre zum Verlagskaufmann, studierte 1908-13 an der Akademie München bei Heinrich von Zügel, unternahm Studienreisen nach Italien, Spanien, Holland, Frankreich und Nordafrika, ab 1916 freischaffend in München, beschickte ab 1917 die Ausstellungen im Münchner Glaspalast, Vorstandsmitglied der Münchner Sezession, 1924 zum Professor ernannt, 1930 Übersiedlung nach Neustadt an der Weinstraße und 1941 nach Bad Dürkheim, 1943 Kriegsverlust zahlreicher Arbeiten, erhielt diverse Ehrungen unter anderem Ehrenbürgerschaft von Bad Dürkheim und Ehrenmitglied der Münchner Akademie, vertreten in zahlreichen Museen, Ehrenmitglied der Gesellschaft der Zügelfreunde, Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, der Wiener Sezession und der Dresdener Kunstgenossenschaft, Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Internet.
Lot-No.: 3838
Limit: 120.00 €
auf einem Lager aus Decken und Kissen schlafende nackte junge Frau, Pastell auf Papier, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert "Diosl", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 48 x 96 cm.
Lot-No.: 3839
Limit: 180.00 €
stehende Mutter im hellblau karierten Kleid und mit geflochtenem Haar, ihre linke Hand auf der Schulter ihrer Tochter, verschiedenfarbige Kreiden auf Papier, links unten gewidmet, datiert und signiert "für Paul Bosse/zur freundlichen Erinnerung "21. April 1926/Franz Eichhorst", Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 19 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker, Illustrator (1885 Berlin bis 1948 Innsbruck), Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Friedrich Kallmorgen, 1909 Ausstellungsbeteiligung an der „Großen Berliner Kunstausstellung“, ab den frühen 1920er Jahren in Matrei/Osttirol tätig, 1938 Verleihung des Professorentitels, Quellen: Vollmer, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3840
Limit: 180.00 €
Blick vom Canal Grande auf den Markusplatz mit Dogenpalast und Markusturm, Aquarell, um 1900, rechts unten signiert "Fusari", minimale Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 22 cm.
Lot-No.: 3841
Limit: 100.00 €
auf einem Misthaufen unterm Fenster eines Bauernhofes sitzender und von Stalljungen verwundert betrachteter Bauer neben seinen Hühnern, wohl Illustrationsentwurf für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", humorvolles Aquarell in Grisailletechnik auf Karton, um 1910, unten handsigniert "Th. Grätz", rückseitig Annotationen teils zum Künstler, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Abbildungsmaße ca. 53,5 x 27 cm, Falzmaße ca. 62 x 34,5 cm. Künstlerinfo: auch Graetz, dt. Maler und Illustrator (1859 Hamburg-Altona bis 1947 München), Schüler der Kunstgewerbeschule Hamburg, studierte ab 1880 an der Akademie München bei Ludwig von Löfftz, tätig als Illustrator und Karikaturist für die Münchner "Fliegenden Blätter" (Braun & Schneider) und 1890–97 Mitarbeiter des "Münchner Bilderbogen", Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Verband Deutscher Illustratoren und in der Münchner Sezession, vertreten auf zahlreichen Ausstellungen, unter anderem mehrmals im Münchner Glaspalast, den Ausstellungen der Münchner Sezession und der Großen Berliner Kunstausstellung, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Akademie München, Bruckmann "Münchner Maler des 19. Jh.", Müller-Singer und Internet.
Lot-No.: 3842
Limit: 20.00 €
Bauern beim Pflügen und Abtransport der Früchte, locker ausgeführte Malerei in freundlicher Farbigkeit, Mischtechnik (Deckfarben, Aquarell Graphit), 2. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "Grisot", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 22,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler und Illustrator (1911 Besançon/Frankreich bis 1995 Paris), Studium an der École des Beaux-Arts in Paris, 1942 erste Einzelausstellung, Teilnahme an Ausstellungen im Salon des Indépendants, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3843
Limit: 60.00 €
Blick über prächtig blühende Wiese auf ortstypische Häuser und Kirche sowie blühende Obstbäume, im Hintergrund teils schneebedecktes Bergpanorama, Deckfarben auf Papier/Karton, um 1930-40, links unten signiert und bezeichnet "Jak. Hellmann/Partenkirchen", minimal gebräunt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 61 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1877 Homburg an der Saar bis 1953 Partenkirchen?), als Maler Autodidakt, Quelle: Vollmer und Internet.
Lot-No.: 3844
Limit: 70.00 €
auf dem Boden sitzender älterer Mann mit gestreiftem Hemd, beim Präparieren seiner Tabakspfeife, Graphit und Deckweiß auf Karton, Anfang 20. Jh., im linken Bereich signiert "P. Hey", Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Illustrator und Graphiker (1867 München bis 1952 Gauting), studierte 1886–89 an der Münchner Akademie bei Karl Raupp, Johann Caspar Herterich und Ludwig von Löfftz, 1889 Eintritt in das 1. Bayerische Infanterieregiment, unternahm Studienreisen nach Ägypten, Italien, Griechenland, England und Schottland, beschickt seit 1896 den Glaspalast München und seit 1903 die Große Berliner Kunstausstellung, um 1900 als Zeichner für Ansichtskarten für den Münchener Verleger Ottmar Zieher tätig, 1914 Einberufung als Kriegsmaler im 1. Weltkrieg, 1917 zum "königlichen Professor" ernannt, Hey erlangte 1939 große Popularität durch die Illustrationen deutscher Märchen auf den Zigarettensammelbildern im Auftrag der Firma Reemtsma, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, der Münchner Künstlergenossenschaft und des Süddeutschen Illustratorenbundes München, zunächst tätig in München, ab 1910 in Gauting in Oberbayern, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Lot-No.: 3845
Limit: 20.00 €
16 Arbeiten mit der detailreichen Darstellung verschiedener Greifvögel, Aquarell auf Karton, meist signiert "Gundram Holdgrün", datiert zwischen 1984 und 1995, teils leichte Altersspuren, Blattmaße max. ca. 56 x 42 cm.
Lot-No.: 3846
Limit: 300.00 €
charaktervolles Bildnis eines Herrn mit zum Betrachter gerichtetem Blick, Tuschepinsel auf Papier, rechts oben ligiertes Monogramm und datiert "EH (19)32", geringe Altersspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 28 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1907 Gera bis verschollen im 2. Weltkrieg), 1930–36 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller, Einzelschüler bei Otto Dix, 1936 Ehrenzeugnis und Stipendium der Hugo-Göpfert-Stiftung, Quelle: Kopie Akademiezeugnis und Internet.
Lot-No.: 3847
Limit: 280.00 €
nackte, aufrecht stehende Frau mit leicht nach unten gerichtetem Kopf, Kohle, partiell gewischt auf Papier, rechts unten ligiertes Monogramm "EH" und datiert "(19)33", auf der Rahmenrückwand Kopie vom Zeugnis der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Dresden, geringe Altersspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 51,5 x 32,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1907 Gera bis verschollen im 2. Weltkrieg), 1930–36 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller, Einzelschüler bei Otto Dix, 1936 Ehrenzeugnis und Stipendium der Hugo-Göpfert-Stiftung, Quelle: Kopie Akademiezeugnis und Internet.
Lot-No.: 3848
Limit: 80.00 €
prächtiges, von Säulen getragenes Treppenhaus mit Schillerbüste in einer Nische, Kohle auf Papier, rechts unten signiert und datiert, "Franz Huth/1955", Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 34,5 x 27,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz O. Richard Huth, dt. Aquarellmaler und Pastellzeichner (1876 Pößneck in Thüringen bis 1970 Weimar), zunächst Porzellanmalerlehre beim Vater Louis Huth, ab 1892 bei Volkstedt/Rudolstadt als Porzellanmaler, ab 1894 Glasmalerlehre im Riesengebirge, befreundet sich hier mit Arthur Julius Barth, 1896–97 einige Semester an der Kunstgewerbeschule Dresden, 1897–98 Studienreisen durch Oberitalien, Südfrankreich und die Schweiz, ab 1900 an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin, ab 1903 Gründung einer Porzellanmanufaktur in Heidelberg, 1907 Übernahme der väterlichen Porzellanhandlung und Porzellanmalerei, zusammen mit dem Bruder Hermann Huth, ab 1909 künstlerisch freischaffend in Heidelberg, 1911–18 wechselnde Aufenthalte in Cuxhaven, Heidelberg, Rom, Darmstadt und Weiterbildung in München, 1918 Übersiedlung nach Bensheim an der Bergstraße, ab 1922 in Weimar tätig, 1946 zum Professor ernannt, malte neben Landschaften vorwiegend Kirchen- und Schlossinterieurs, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Verband Bildender Künstler in Hessen und in der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler und später Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Neuwirth "Porzellanmalerlexikon", Müller-Singer, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 2001–2010", Dressler, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.
Lot-No.: 3849
Limit: 80.00 €