1795-1797, Beschaupunze Augsburg mit Jahreszeichen H, Meistermarke Friedrich Jakob Biller (Meister 1782-1810), auf vierpassigem, gewölbtem und gekehltem Stand entspringender kannelierter Schaft in konischer Form, amphorenförmiger oberer Abschluss mit feststehender Tülle mit Tropfschale, verziert mit Akanthusstab und Floralismen, Alters- und Gebrauchsspuren, H 26 cm, G ca. 376 g.
Lot-No.: 3400
Limit: 650.00 €, Acceptance: 0.00 €
2. Hälfte 17. Jh., Silver vergoldet, Beschaupunze Nürnberg, Meisterpunze Reinhold Riel/Rühl (Meister 1652–1686?/1705?), gegossen und getrieben, fein ziseliert, mehrteilig zusammengesetzt, gebuckelter Standfuß, figürlicher Schaft als Baumstamm, traubenförmige, gebuckelte Kuppa, abnehmbarer, ebenfalls gebuckelter Deckel mit feiner floraler Bekrönung, kleiner Haarriss am Schaft, altersgemäß seltene sehr gute Erhaltung, H 25,5 cm, G ca. 141 g. Quelle: M. Rosenberg, Der Goldschmiede Merkzeichen, Band III., III. Auflage, S. 227 ff., Nr. 4232.
Lot-No.: 3401
Limit: 6600.00 €, Acceptance: 0.00 €
1816/17, Silber gestempelt mit Augsburger Beschau Zirbelnuss mit Buchstabe B für 1816/17, Meister Johann Balthasar Heckenauer, Nachfahre Jeremias Balthasar Heckenauer, Vertriebsstempel Seethaler, auf facettierten Standfüßen mit gerippter Oberseite ruhende kannelierte Schäfte mit konischem Verlauf, feststehende Tüllen, ebenfalls facettiert und ausschwingend, Alters- und Gebrauchsspuren, gefüllt, H je 19,5 cm. Quelle: Seling, Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529–1868, Band III., S. 383, Nr. 2368.
Lot-No.: 3403
Limit: 900.00 €, Acceptance: 0.00 €
1839-1849, Silber gestempelt mit Beschau Breslau, Jahreszeichen S im Kreis sowie Meistermarke Klose (wohl Johann David Klose, Meister 1816-1848), graviertes Besitzermonogramm S.P., Paar großer Tafelleuchter mit auf quadratischen Ständen entspringenden getreppten und gekehlten Glockenfüßen, facettierte Balusterschäfte, feststehende Tüllen mit herausnehmbaren Tropfschalen, verziert mit umlaufenen reliefierten Floralbändern und verschiedenem Kymation, Alters- und Gebrauchsspuren, etwas gedellt, H je 38,5 cm, G zusammen ca. 960 g. Quelle: C. Gündel, Die Goldschmiedekunst in Breslau, 1942, S. 88.
Lot-No.: 3404
Limit: 1800.00 €, Acceptance: 0.00 €
um 1835, Silber mit Nürnberger Beschau, Feingehalt 13 Lot, Meistermarke GS für Johann Georg Simmerlein oder Johann Georg Sippel (beide zur angegebenen Zeit in Nürnberg tätig), auf ausschwingenden Standfüßen ruhendes hexagonal facettiertes Postament, daraus entspringender Schaft mit angesetzten Voluten, am oberen Schaft reliefierte spitzovale Kartuschen mit Vögeln zwischen Beerenzweigen, herausnehmbare Tüllen mit weiten Tropfschalen, Alters- und Gebrauchsspuren, H je 26 cm, G zusammen ca. 643 g. Quelle: Nürnberger Goldschmiedekunst, BZ51 F, MZ1040.
Lot-No.: 3405
Limit: 1200.00 €, Acceptance: 0.00 €
19. Jh., Silber geprüft, innen vergoldet, ovale Zuckerdose, mit gebauchter, gedreht gerippter Wandung und korrespondierendem, gewölbtem Klappdeckel in barocker Form, geringe Alters- und Gebrauchsspuren, L 13 cm, G ca. 243 g.
Lot-No.: 3409
Limit: 260.00 €, Acceptance: 0.00 €
um 1900, Silber gestempelt 999/1000 Fine, Herstellermarke Alvin Corporation USA, Schriftzug Patented, Modellnummer 3600QT, gravierte Widmung: "von PSM in Dankbarkeit OW", farbloses Glas mit eingeschliffenem Bodenstern, laut Einlieferer aus dem Nachlass des Kofferfabrikanten Mädler in Leipzig, im Jahr 1886 ließ Alvin ein System patentieren, bei dem Objekte aus verschiedenen Materialien mit Silber überzogen und im Nachgang die Silberauflage mit Durchbrüchen verziert wurde, feine Karaffe aus Glas, mit feiner Silberauflage, verziert mit fein verschlungenen Bandmotiven mit Durchbrüchen, Altersspuren, Standspuren, H 33,5 cm.
Lot-No.: 3413
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €
Italien, Ende 20. Jh., Silber gestempelt 800, italienische Beschau mit Stern, Nr. 3 und VO für Castaudi & Gautero di Emanuelli & Pastore sowie R im Viereck, reich im Barockstil gehaltene Leuchter mit gewölbten Standfüßen mit je vier angedeuteten Füßchen, Balusterschäften und schraubbaren Tüllen mit Tropfschalen, alles verziert mit Rocaillen, stilisiertem Akanthuslaub und Blüten und Voluten, geringe Alters- und Gebrauchsspuren, geputzt, gefüllt, H je 27,5 cm.
Lot-No.: 3422
Limit: 1100.00 €, Acceptance: 0.00 €
1966, ein Teil gestempelt 925 S Sterling, Herstellermarke MEMA L, Jahreszahl Q9, die anderen beiden Teile geprüft, Einsätze aus blauem Glas, kleine Miniaturvase, Saliere und Zuckerdose mit abnehmbarem Deckel, die Glaseinsätze umfangen von Montierungen mit Festons, Ornamentbändern, Schleifen und Widderköpfen, Deckel der Zuckerdose mit Zapfenknauf, H max. 9,5 cm, G ca. 185 g.
Lot-No.: 3423
Limit: 220.00 €, Acceptance: 0.00 €
wohl Hanau, 19. Jh., gekrönte Zirbelnuss/Traube, Lion Rampant nach links, simulierter Tremolierstich, Silber, auf drei Kugelfüßen ruhend, die leicht konische Wandung verziert mit Ornamenten und Maskaronen im Renaissancestil, geputzt, alt repariert, H 11 cm, G ca. 163 g.
Lot-No.: 3426
Limit: 300.00 €, Acceptance: 0.00 €
Mitte/Ende 19. Jh., Silber gestempelt mit ungedeuteten Punzen, Reste alter Vergoldung, in Form eines Ziergiebels mit Fialen gestaltete sakrale Ziertafel, reich verziert mit aufgesetzten Halbedelsteinen (Amethyst, Sodalith, Achat, Jaspis, verschiedenes Glas), Engelsköpfen und architektonischen Elementen, mittig reliefierte Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes dem Täufer, eingerahmt von jeweils einem betenden Engel, Altersspuren, Vergoldung berieben, Maße 62 x 39 cm, G ca. 1674 g.
Lot-No.: 3430
Limit: 6800.00 €, Acceptance: 0.00 €
2. Hälfte 17. Jh., Beschauzeichen Augsburger Zirbelnuss um 1690, Meisterzeichen Michael Hafner (Meister 1665–1700), partiell vergoldet, Klinge und Zinken aus Eisen, Gabel, Messer und Löffel mit Griffen aus feinster Silberdrahtbiegearbeit, altersgemäß gut erhalten, L max. 17 cm, G total ca. 70 g. Quelle: J. Amme, Historische Bestecke, Arnoldsche Art Publishers, S. 115, Nr. 277, gleiche Machart und Schmiedezeichen des Klingenschmieds als ebenfalls sechsstrahliger Stern.
Lot-No.: 3445
Limit: 1400.00 €, Acceptance: 0.00 €
Anfang 19. Jh., Beschaupunze Dresden, weiterer Stempel mit bekrönten gekreuzten Schwertern, Buchstabe P, Meistermarke Schüller, Tremolierstich, schauseitig gravierte offene Wappenkartusche unter Lorbeerkranz, im Etui, L je 15 cm, G ca. 76 g.
Lot-No.: 3446
Limit: 180.00 €, Acceptance: 0.00 €
1879, Silber gestempelt mit Drei-Türme-Marke Dänemarks, Jahreszahl (18)79, Beschaumeister Simon Groth (Beschaumeister 1863-1904), Meister wohl Valdemar Christensen Kopenhagen, weitere Punze mit Engel und undeutlicher Schriftzug Enererettiget? (Alleinrecht), Laffe innen vergoldet, feiner Vorlegelöffel mit weiter Laffe mit rückseitigem Mittelgrat, der figürlich gestaltete Griff mit reliefiertem Floraldekor und Abschluss als bärtiger, gehörnter Pan, geringe Gebrauchsspuren, L 17,5 cm, G ca. 53 g.
Lot-No.: 3447
Limit: 200.00 €, Acceptance: 0.00 €
Sachsen, 1. Hälfte 19. Jh., Silber oder schwer versilbert, gestempelt mit gekreuzten Schwertern im Quadrat, ungedeutete Marke St im Quadrat, weiterer Buchstabe F, Tremolierstich, schlichte ovale Kelle mit flachem Boden, geschwungener gedrechselter und geschnitzter Griff aus Edelholz, altersgemäß gut erhalten, L 40 cm, G total ca. 120 g.
Lot-No.: 3454
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €
2. Hälfte 19. Jh., gemarkt James Dixon & Sons Sheffield mit Pferd und Hund im Banner, weitere gestempelte Firmenmarke J D & S EP, Modellnummer 1343, Metall versilbert, teils innen vergoldet, bestehend aus Kaffeekanne, Teekanne, Sahnegießer und Zuckerdose, bauchige Gefäße auf ausgestellten Standfüßen, Volutenhenkel, alles reich verziert mit Perlbändern, graviertem Ornament und Floraldekor mit Festons, scharnierte und abnehmbare Deckel mit urnenförmigen Knäufen mit spitzem Abschluss, normale Alters- und Gebrauchsspuren, H max. 29 cm.
Lot-No.: 3463
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
um 1730, Zinn mit Beschaupunze Dingolfing, Meistermarke Bernhard Meinig/Menig (erwähnt um 1729/31), Humpen mit weit ausgewölbtem Standfuß und angehobenem Boden, die Wandung mit gewölbten Kartuschen, Bandhenkel mit Maskaron als Abschluss, daran scharnierter Klappdeckel mit Kugeldrücker, alles verziert mit geflächelten floralen und ornamentalen Verzierungen, auf dem abgeflachten Deckel ein Einhorn, am Ansatz des Deckelknaufs ein kleiner Haarriss, sonst normale Altersspuren, H 22 cm.
Lot-No.: 3470
Limit: 650.00 €, Acceptance: 0.00 €
um 1880, ungemarkt, graviertes Besitzermonogramm E.B., Kokosnuss in Zinnfassung, bestehend aus drei angedeuteten Füßen als Akanthusblatt, s-förmigem Bandhenkel, daran scharnierter Deckel mit Zinneinfassung und figürlichem Melonen-Knauf, innen Reste alter Verpichung, Altersspuren, H 17 cm.
Lot-No.: 3471
Limit: 120.00 €, Acceptance: 0.00 €
2. Hälfte 19. Jh., Zinn, Messing, Flaschen aus farblosem Glas, gewölbter Stand auf vier angedeuteten Füßen, Schaft mit Halterung für Flaschen und mittigem Griff, dazu sechs verschiedene originale Flaschen mit floralem und Olivschliffdekor, zwei mit Aufsatz zum Streuen, ein Klappdeckel sowie drei Stopfen, alles altersgemäß gut erhalten, H ca. 38 cm.
Lot-No.: 3474
Limit: 80.00 €, Acceptance: 0.00 €
17. Jh., ungemarkt, Messing dunkel patiniert, auf Tatzenfüßen ruhender eckiger Standfuß, flach mit erhabenem Außenrand, mittig aufgewölbt, Balusterschaft, feststehende Tülle ohne Tropfschale, stärkere Alters- und Gebrauchsspuren, etwas verdrückt, H 20 cm.
Lot-No.: 3478
Limit: 240.00 €, Acceptance: 0.00 €
wohl 16. Jh., ungemarkt, Messing sehr fein abgedreht, flacher Fuß mit erhabenem Außenrand, daraus entspringender Balusterschaft, dieser fein mit vielen Messingspulen umgeben, kleine feststehende Tülle mit Durchbrüchen, Fuß etwas gedellt, Alters- und Gebrauchsspuren, H 22,5 cm.
Lot-No.: 3482
Limit: 1000.00 €, Acceptance: 0.00 €
Frankreich, 19. Jh., ungemarkt, Bronze dunkel patiniert und partiell vergoldet, auf Marmorpostamenten mit Tatzenfüßen stehende Amoretten mit Pfeilköcher bzw. Fackel als Attribut, jeweils einen fünfflammigen floralen Leuchter tragend, die schraubbaren Tüllen als Blütenkelche, im Sockel eingelegte Plaketten ebenfalls mit Puttenmotiven, Alters- und Gebrauchsspuren, etwas verdrückt, einer mit Chips am Sockel, H 54 und 55 cm.
Lot-No.: 3485
Limit: 500.00 €, Acceptance: 0.00 €
wohl Frankreich, Ende 19. Jh., Bronze vergoldet, aufgelegte, hellblau emaillierte Wappenschilder mit Monogramm IS, die Henkel fein martelliert, schraubbare Füße, Emaille nicht ganz komplett, als Ständer für plastisch gearbeitete Lilienzweige, Messing massiv und getrieben, goldbronziert bzw. farbig gefasst, aufwendig besetzt mit unzähligen Strasssteinen, nicht ganz komplett, Alters- und Gebrauchsspuren, H max. ca. 68 cm.
Lot-No.: 3486
Limit: 550.00 €, Acceptance: 0.00 €
wohl Frankreich, Ende 19. Jh., ungemarkt, Messing neu vergoldet, reich verziert mit Rocaillemotiven, schlichter verschraubter Fuß und Griff, Gebrauchs- und Altersspuren, H 62 cm.
Lot-No.: 3490
Limit: 20.00 €, Acceptance: 0.00 €
wohl Frankreich, Ende 19. Jh., ungemarkt, Metallguss dunkel patiniert, auf je drei Füßen mit angedeuteten Hufen ruhende Leuchter mit weitem Stand, darüber säulenartiger, sich dreipassig zu einer verbreiterten, mit Widderköpfen verzierten Schulter ausbreitender Schaft, schraubbare Tüllen, stilisierten Floralismen und reliefierten Instrumentendarstellungen, Alters- und Gebrauchsspuren, H je 25,5 cm.
Lot-No.: 3491
Limit: 90.00 €, Acceptance: 0.00 €