Walther Caspari, "Das verkannte Genie"
in einem Sessel sitzender, gut situierter Herr mit Zigarre und zum Betrachter gerichtetem Blick und Windhund, angesiedelt ist die Szenerie in einem holzvertäfelten Raum oder einer Bibliothek, ungewöhnlich große Illustrationszeichnung, erschienen in Heft 3495 der Fliegenden Blätter, Tuschefeder auf Karton, links unten signiert und datiert "Caspari 1912", in der unteren linken Blattecke teils unleserlich in Blei bezeichnet "... übers Ganze", auf der Rückseite von Hand bezeichnet "Caspari/Das unerkannte Genie" sowie Stempel 3495" und "21. Juni 1912", leichte Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 62,5 x 47,5 cm. Künstlerinfo: auch Walter Caspari, dt. Maler, Grafiker, Gebrauchsgraphiker, Buchschmuckkünstler und Illustrator (1869 Chemnitz bis 1913 München), älterer Bruder von Gertrud Caspari, Ausbildung zum Kaufmann, 1891-93 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig, 1893-96 Studium an der Kunstschule Weimar, ab 1897 Besuch der Kunstakademie München bei Paul Hoecker, bereits ab 1896 Veröffentlichung erster Illustrationen, Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter", "Lustige Blätter", "Gartenlaube" und bis 1906 für die „Jugend“ tätig sowie von 1897-1900 Illustrator für den „Simplicissimus“, ab 1906 enge Zusammenarbeit mit seiner Schwester Gertrud Caspari, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.