Gemälde

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Nikola Tanev, Straße in Tirnova

enge, sich durch ein Häusergewirr windende Straße mit einigen Bewohnern, im kräftigen Sonnenlicht mit schattigen Stellen, kontrastreiche Malerei mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "Nik Taneff" und bezeichnet "Tirnowo" (gebräuchlicher Name auch Weliko Tarnowo, Stadt in Bulgarien) sowie "M", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 65,5 x 50,5 cm. Künstlerinfo: auch Taneff, bulgarischer Maler (1890 Swischtow bis 1962 Sofia), ab 1905 in Paris und hier von 1908–12 Studium an der Pariser Akademie bei Paul Renoir, im 1. Weltkrieg Kriegsmaler in Mazedonien, Gründungsmitglied der Native Art Society, 1970 Eröffnung eines Museums in den ehemaligen Wohnräumen des Künstlers in Sofia, Quelle: Lexikon mazedonischer Maler und Internet.

Katalog-Nr.: 4225
Limit: 1800,00 €

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Desiderio Tanfani, Ungarisches Ochsenfuhrwerk

sommerlich-sonnige Puszta-Landschaft mit Bauern auf der Landstraße mit zweirädrigem Karren, von zwei weißen Ochsen gezogen, gering pastose, sachliche Malerei in flirrender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten ungarisch signiert und datiert "Tanfani D. [19]27" (Datierung teils sekundär nachgezogen), rückseitig auf dem Rahmen kleines Etikett "Tanfani, Desiderio signiert (1897–1977) ...", geringe Altersspuren, sehr schön neuer gerahmt, Falzmaße ca. 56 x 68 cm. Künstlerinfo: italienischer Maler (1897 Settignano bis 1977 Florenz), tätig erwähnt in Florenz, Quelle: Renato Delfiol "Inventar der Archive der Vereinigung der Maler und Bildhauer von Florenz (1926–1956)" und Internet.

Katalog-Nr.: 4226
Limit: 120,00 €

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Pietro Toretti, Mediterrane Landschaft

Uferpartie mit Häusern, Pinien und Segelbooten, im Hintergrund Bergrücken, pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "P. Toretti", restauriert, in Goldstuckrahmen mit Metallschild "P. Toretti", Falzmaße ca. 28 x 22 cm. Künstlerinfo: ital. Maler (1888 bis 1927), bekannt für seine in lebhaften Farben gemalten Küstenpartien, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4227
Limit: 150,00 €

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August Trümper, Gartenecke

zwischen Zaun und Wiese angelegtes Beet mit blühenden gelben Stauden, lockere, an den Pointilismus angelehnte Malerei in leuchtender Farbigkeit und mit pastosem Farbauftrag, Öl auf fester Pappe, Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "Trümper", minimale Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 46 x 67,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich August Julius Amandus Trümper, dt. Maler, Illustrator, Graphiker, Kunstpädagoge und Gestalter (1874 Hamburg-Altona bis 1956 Oberhausen), zunächst 1891–94 Lehre zum Theatermaler bei G. Strube und parallel Schüler der Gewerbeschule Altona, 1994–99 Studium an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin bei Max Seliger, ab 1896 mit Stipendium und 1898 dreimonatiger Studienaufenthalt in Rom, 1899–1901 Assistent an der Königlichen Kunstschule Berlin und parallel Gasthörer an der Berliner Akademie, ab 1901 zum Lehrer an die Handwerker- und Kunstgewerbeschule Trier berufen, 1915 Ehrung mit dem Professorentitel, 1930 Pensionierung, Initiator zur Gründung der "Trierer Künstlergilde“ von 1920, ab 1930 in Düsseldorf tätig, ab 1939 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", später Umzug nach Oberhausen-Sterkrade, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Busse, Ries, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4228
Limit: 20,00 €

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nach Karl Truppe, "Jugend"

auf einer Wiese liegender Damenakt, ein zahmes Reh streichelnd, neben einer Frau im weiten hellen Gewand beim Spiel eines Instruments und im Vordergrund nacktes Mädchen, getaucht ist die Szenerie in das warme Licht der untergehenden Sonne, großformatige Genremalerei in warmer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., links unten bezeichnet "Alfred Krüger n. Truppe", geringe Erhaltungsmängel, in ca. 11 cm breiter vergoldeter Leiste mit Eckapplikationen gerahmt, Falzmaße ca. 93 x 125 cm.

Katalog-Nr.: 4229
Limit: 240,00 €

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Otto Vaeltl, Sommerblumenstrauß

irdener Krug mit vielen verschiedenen Sommer- und Wiesenblumen wie Mohn, Margeriten und Kornblumen, großformatige Blumenmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "Vaeltl", Craquelure, gerahmt, Falzmaße ca. 113 x 93,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1885 Moosburg bis 1977 Seeshaupt), Lehre als Theatermaler, ab 1900 Schüler von Ludwig Hartmann in München, 1944 Übersiedlung nach Seeshaupt am Starnberger See, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler, Quellen: Bruckmann Münchner Malerei im 19./20. Jh., Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4230
Limit: 240,00 €

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Rudolf Vent, Waldinneres

sonniger lichter Hochwald an einem Hang, leicht pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Pappe, um 1930, rechts unten signiert "Vent", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1880 Niedergrunstedt bis 1948 Weimar), ab 1894 Lehre zum Dekorationsmaler in Weimar, durch Unfall Verlust der linken Hand und fortan als Aktenschreiber in Anwaltskanzleien tätig, 1900–1901 wegen hoher zeichnerischer Begabung Freistelle an der Akademie Weimar, 1901–05 Wanderschaft durch West- und Süddeutschland, die Schweiz und Italien, 1905–14 als Dekorationsmaler in Niedergrunstedt, parallel Schüler von Eduard Weichberger, 1914–18 Kriegsdienst in Belgien, 1918–19 Verwaltungsangestellter in Weimar, ab 1919 künstlerisch freischaffend in Weimar, beschickte die Ausstellungen des Weimarer Kunstvereins, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4231
Limit: 120,00 €

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János Viski, Ungarische Pferdekutsche

ungarischer Bauer in Tracht, auf einem mit zwei Pferden bespannten Erntewagen, in abendlicher Sommerlandschaft, gering pastose, studienhaft-flott erfasste Genremalerei mit lockerem, breitem Pinselduktus, Öl auf grober Leinwand und Keilrahmen, um 1930, rechts unten ungarisch signiert "Viski J.", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 41 x 50,5 cm. Künstlerinfo: auch Janos, Jean oder Johann Viski, ungarischer Maler (1891 Szokolya bis 1987 Budapest), studierte in Budapest, regelmäßige Studienaufenthalte in der Puszta, von 1919 bis 1929 Aufenthalt in den argentinischen Pampas, danach wieder in Budapest tätig, wo er sich Motiven der ungarischen Pferdehirten in der Puszta widmete, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 4232
Limit: 120,00 €

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Christiane Vleugels, Junges Brautpaar

Ganzfigurenbildnis eines jungen Brautpaars im Stil der 1910er Jahre, umgeben von Blumen, im lichten Interieur, lasierende, nahezu fotorealistische Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 2000, rückseitig in Bleistift signiert "C. Vleugels", im prächtigen Goldstuckrahmen mit ovalem Bildausschnitt gerahmt, Falzmaße ca. 84 x 62 cm, Bildausschnitt ca. 78 x 59 cm. Künstlerinfo: belgische Malerin des Realismus und Hyperrealismus (geboren 1963 in Antwerpen), 1980–82 als Dekorationsmalerin tätig, 1983–84 Besuch der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen, seitdem zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quelle: Internetpräsenz der Künstlerin.

Katalog-Nr.: 4233
Limit: 390,00 €

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Fritz Voirol, Gartenszene

romantischer sommerlicher Blick auf eine Gartenmauer mit gedecktem Tisch und rankenden Pflanzen, fein mit spitzem Pinsel erfasste Genremalerei, gemaltes Craquelé, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert und datiert September 0?, rückseitig bezeichnet "Zuhause" mit Adressangabe "Pfisterg. 25 Basel", in schlichter, alt reparierter Leiste gerahmt, Altersspuren, Falzmaße ca. 76 x 57 cm. Künstlerinfo: Fritz Voirol (1887 Basel bis 1928 Olten), Schweizer Landschaftsmaler, Zeichner und Aquarellist, Ausbildung zunächst an der Gewerbeschule Basel (1904-1907), anschließend Studium an der Königlichen Akademie der Künste in München, dort Schüler in der Zeichenklasse von Peter von Halm sowie bei dem bedeutenden Symbolisten Franz von Stuck, der auch Lehrer von Kandinsky und Klee war, nach Rückkehr in die Schweiz 1911 als Zeichenlehrer in Basel und Zürich tätig, Studienaufenthalt in Paris, ab 1922 Lehrtätigkeit an der Gewerbeschule Olten, Voirols Œuvre umfasst vornehmlich naturnahe, atmosphärische Landschaften aus dem Baselbiet und dem Engadin, die durch eine feinsinnige Lichtführung und handwerkliche Präzision bestechen, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4234
Limit: 20,00 €

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Hans Wagner, attr., Marine gestern und heute

symbolistische Marinemalerei, bei stürmischer, dramatisch bewegter See in starker Seitneigung, dem Untergange nahe, dargestellte Galeone des 17. Jh., vor steiler Küste mit Klippen und Leuchtturm und in gegensätzlicher Richtung fahrendem Schaufelraddampfer mit rauchender Esse und dezentem Feuerschein, effektvolle, lasierende, teils pastose Marinemalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten in Rot mit Pseudonym "P. Cerneri" signiert, Altersspuren, im alten Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 75 x 101 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Wagner, verwandte wohl auch das Pseudonym "P. Cerneri", österreichischer Marinemaler (1866 Wien-Döbling bis 1940 Perchtoldsdorf), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4235
Limit: 600,00 €

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F. Walter, Enten am Brunnen

vier Enten an einer Wasserlache neben einem Brunnen in hügeliger Landschaft, teils pastose Tiermalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe, Mitte 20. Jh., links unten Ritzsignatur "F Walter", minimale Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 28 x 51 cm.

Katalog-Nr.: 4236
Limit: 20,00 €

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Alfred Weczerzick, "Thüringer Landschaft"

Blick vom erhöhten Standpunk über bereits herbstlich bunt verfärbte Laubwälder in weite, sanft bewegte Mittelgebirgslandschaft mit Feldern, Wiesen und Wäldern im hellen Sonnenlicht, gering pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Leinwand und Keilrahmen, um 1900, rechts unten unscheinbar signiert "A. Weczerzick", rückseitig auf dem Keilrahmen schwer lesbar betitelt "Thüringer Landschaft ..." und Annotation "Schwarz in Gold" und fragmentarisches Etikett mit Info zum Künstler, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 74,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1864 Herischdorf bei Warmbrunn in Schlesien bis 1952 Berlin), Kindheit in Dresden, regelmäßige Aufenthalte im Riesengebirge bei seinem Großvater Franz Pohl, dem Direktor der Josephinenhütte Schreiberhau [Szklarska Poręba], zunächst kaufmännische Ausbildung, 1882-86 Schüler der Unterrichtsanstalt am Berliner Kunstgewerbemuseum, studierte 1886-87 bei Otto Brausewetter an der Berliner Akademie, gefördert von Paul Meyerheim und dessen Meisterschüler, beschickte ab 1889 die Großen Berliner Kunstausstellungen, vertreten auf den Berliner Akademieausstellungen und ab 1906 im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4237
Limit: 100,00 €

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Uta von Weech, "Walburgenkästchen"

kleines vergoldetes Kästchen zum Aufbewahren von Walburgisöl, umgeben von verschiedenen Pretiosen wie Glasflakon, Schmuck und Taschenuhr, Stillebenmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit und teils pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., links oben signiert "U. v. Weech", auf Keilrahmenrückseite handschriftliches Etikett "Uta von Weech/München, Holbeinstr. 6/"Stilleben"/"Walburgenkästchen)", winzige Retusche, gerahmt, Falzmaße ca. 43 x 36,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Augusta Uta von Weech, dt. Künstlerin (1866 Karlsruhe bis 1944 Freiburg im Breisgau), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4238
Limit: 200,00 €

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Georg Wegener, Waldrand im Vorharz

Blick entlang eines Weges über ein Kornfeld, auf die hügelige sommerliche Landschaft bei leicht bewölktem Himmel, teilweise pastose Malweise, Öl auf Leinwand, rechts unten Ritzsignatur, in gekehlter goldbronzierter Leiste mit Rahmungsetikett Kunst-Schäfer Wiesbaden, geringe Altersspuren, Falzmaße 60 x 80 cm. Künstlerinfo: deutscher Landschafts- und Genremaler (1917 in Magdeburg bis ?), absolvierte ab 1935 eine Ausbildung zum Maler und Graphiker in Magdeburg, nach verschiedenen Auslandsaufenthalten Ausstellungen seiner Werke, u. a. in Dresden, Düsseldorf und München, spezialisierte sich auf atmosphärische Landschaftsdarstellungen aus dem Harz, der Alpenregion und winterliche Szenen (u. a. Troika-Motive), seine Werke zeichnen sich durch eine detailgetreue, teils spätromantische Auffassung aus, Quellen: AKL Online/Saur (Allgemeines Künstlerlexikon), Kulturhistorisches Museum Magdeburg.

Katalog-Nr.: 4239
Limit: 100,00 €

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Johanna Marie Weinland, Blumenstillleben

blühende Rotdornzweige in auf einem Tisch stehender Keramikvase vor hellem Grund, teils pastose Blumenmalerei, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "J. Weinland", minimale Erhaltungsmängel, Retuschen, in Rahmen der Zeit gerahmt, Falzmaße ca. 87 x 68 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (geboren 1867 in Fauhershöhe), in München Schülerin von Ludwig Schmid-Reutte, Friedrich Fehr, Paul Nauen und H. Gröber, war tätig in Frankfurt am Main und Esslingen, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4240
Limit: 180,00 €

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Leo von Welden, Kneipenrunde

fünf Männer beim geselligen Beisammensein am Tisch in der Gastwirtschaft, lasierende, partiell gering pastose Genremalerei, Öl auf Malplatte, um 1960, rechts unten signiert "Welden", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 48,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1899 Paris 1967 Bad Feilnbach), studierte 1913–14 an der Académie Julian in Paris, mit Ausbruch des 1. Weltkriegs Internierung und 1915 Übersiedlung nach München, 1919–20 Schüler der Malschule von Heinrich Knirr in München, 1920–25 Studium an der Akademie München bei Angelo Jank, Peter von Halm und Adolf Schinnerer, 1925–41 freischaffend in Trudering bei München, zeitweise Arbeit für die Zeitschrift "Jugend", ab 1941 Kriegsdienst, 1943 Vernichtung eines Großteils seines Werkes bei Bombenangriff und Übersiedlung nach Bad Aibling, nach Kriegsende und -gefangenschaft Rückkehr nach Bad Aibling, Mitglied der „Gruppe 51“, 1952 Umzug nach Bad Feilnbach in Oberbayern, unternimmt jährliche Studienreisen, unter anderem nach Italien, Griechenland und Frankreich, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Vereins für Originalradierung, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4241
Limit: 150,00 €

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Wenzel Wendlberger, Asternstillleben

violette, weiße und rosa Astern in bauchiger Vase auf einer Tischplatte, gering pastose Stilllebenmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "W. H. Wendlberger", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse Annotationen, unter anderem "Wendlberger", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wenzel Hermann Wendlberger, dt. Maler (1882 Cervená [Rothsaifen] im Böhmerwald bis 1945 München), studierte ab 1916 an der Akademie München bei Heinrich von Zügel und Adolf Hengeler, beschickte den Glaspalast München und 1938–42 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Münchner Künstlervereinigung "Der Bund", tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Saur und Internet.

Katalog-Nr.: 4242
Limit: 120,00 €

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Paul Werner, Blumenstück mit Vase und Apfel

farbenfrohe, mit breitem Pinselduktus flott aufgetragene Blumenmalerei, Öl auf Malkarton, rückseitig bezeichnet und monogrammiert PW 73, weiterhin aufgeklebter Ausdruck mit Details aus seinem Leben, in heller gekehlter Leiste der Zeit, Falzmaße 78 x 59 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler, Graphiker und Konservator (1904 Gersdorf/Sachsen bis 1985 Immenstadt im Allgäu), zunächst Ausbildung zum Musterzeichner, ab 1928 ansässig in Immenstadt, tätig als Konservator am dortigen Heimatmuseum (heute Museum Hofmühle), bekannt für seine farbstarken, expressionistischen Landschaftsdarstellungen des Allgäus sowie Stillleben und Städtebilder, Gründungsmitglied der Kultur- und Freizeitgemeinschaft Immenstadt, unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Italien, Frankreich und in die Schweiz, vertreten in öffentlichen Sammlungen wie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Quelle: Wikipedia, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon und lokale Chroniken.

Katalog-Nr.: 4243
Limit: 80,00 €

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Weyh, "Partie auf der Mühlenbacherhöhe"

sommerlicher Blick von der Mühlenbacher Höhe im Schwarzwald, pastose Landschaftsmalerei in fein abgestimmter, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1930er Jahre, rechts unten signiert "T Weyh" sowie datiert "193[...]", rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei betitelt, breite Schellackleiste, Falzmaße ca. 23 x 30 cm.

Katalog-Nr.: 4244
Limit: 20,00 €

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H. Wilhelm, Ländliche Kleinstadt

sommerlicher Blick über einen Weg, auf ein Dorf mit zwei Kirchen, oberhalb ein Schloss oder Kloster thronend, Öl auf Leinwand, links unten in Schwarz signiert und datiert (19)42, gerahmt, oben mittig gedellt und etwas restaurierungsbedürftig sowie kleinere Farbfehlstellen, Falzmaße ca. 60 x 73 cm.

Katalog-Nr.: 4245
Limit: 80,00 €

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Josef Wilk, Blumenstillleben

üppiger Frühlingsblumenstrauß mit Tulpen, Osterglocken und Schwertlilien, in bauchiger Vase vor lichtem Grund, pastose Malerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "J. Wilk", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 48 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Wilk, dt.-böhmischer Maler und Restaurator (1872 Karlsbad [Karlovy Vary] bis 1948 Walchsee), künstlerisch gebildet in München, unternahm Studienreise nach Italien, malte zunächst vor allem religiöse Sujets, später Landschafts-, Bildnis- und Stilllebenmaler, tätig in München, ab 1945 in Walchsee bei Kufstein in Tirol, der Heimat seiner Ehefrau wohnhaft, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Fuchs, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Internet.

Katalog-Nr.: 4246
Limit: 150,00 €

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Willroider, Seelandschaft

an einem Waldrand gelegener stiller See, Landschaftsmalerei in heller Farbigkeit mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Holztafel, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "Willroider", leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 40 x 47 cm.

Katalog-Nr.: 4247
Limit: 80,00 €

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Max Wissner, Ansicht Regensburg

sommerlicher Blick über die Donau zur berühmten Altstadtsilhouette von Regensburg mit der Steinernen Brücke, dem Salzstadel mit dem Stadttor und dem Dom "St. Peter", lasierende, teils gering pastose Vedutenmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten monogrammiert und datiert "m.w. [19]55", rückseitig neuzeitliches Etikett "Max Wissner 1873/1959", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 64,5 x 79 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maximilian Wissner, irrtümlich Wißner, dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Poet (1873 Geiersberg [tschechisch: Letohrad] in Böhmen bis 1959 Regensburg), 1882 Umzug nach Karlsruhe, ab 1887 hier Lehre zum Dekorationsmaler, 1890–93 Schüler der Badischen Kunstgewerbeschule Karlsruhe bei Hermann Götz, 1891 Umzug nach Regensburg, 1893–96 Militärdienst, anschließend Wanderschaft, ab 1900 zeitweise wieder in Regensburg und Bekanntschaft mit dem Bankier Max Weinschenk, 1908–14 Studium an der Akademie Stuttgart bei Robert Haug, 1914–18 als Freiwilliger Teilnahme am 1. Weltkrieg, ab 1918 wieder in Regensburg, 1924 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Eule", bis 1933 Mitglied der Schlaraffia Ratisbona, ab 1937 Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, ab 1945 kurzzeitig Vorsitzender der Künstlervereinigung Regensburg, 1946 Ehrenpräsident des Verbandes Bildender Künstler Niederbayern und Oberpfalz, Mitglied der Münchner Sezession, beschickte den Münchner Glaspalast, Mitglied und ab 1952 Ehrenmitglied des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg, 1955 Schlaganfall und rechtsseitige Lähmung, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Uta Spies in "Max Wissner … ein Regensburger Maler" und Internet.

Katalog-Nr.: 4248
Limit: 1900,00 €

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Peter Würth, Heiliger Martin

der Schutzpatron der Armen, Reisenden und Bettler zu Pferd, beim Teilen seines Mantels für einen Armen, Heiligenmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit, Öl auf festem Gewebe, um 1930, rechts unten Signatur "Würth", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 71 x 79 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Exlibriskünstler, Graphiker, Illustrator und Gebrauchsgraphiker (1873 Würzburg bis 1945 Würzburg-Veitshöchheim), zunächst Lehre zum Lithographen bei Franz Schreiner in Würzburg, als Maler Autodidakt, zeitweise als Kirchenmaler in Offenbach am Main und in Karlstadt tätig, Lehrer an der Kunstschule Nürnberg, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Würzburg-Veitshöchheim, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Katalog-Nr.: 4249
Limit: 120,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion