August Trümper, Gartenecke
zwischen Zaun und Wiese angelegtes Beet mit blühenden gelben Stauden, lockere, an den Pointilismus angelehnte Malerei in leuchtender Farbigkeit und mit pastosem Farbauftrag, Öl auf fester Pappe, Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "Trümper", minimale Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 46 x 67,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich August Julius Amandus Trümper, dt. Maler, Illustrator, Graphiker, Kunstpädagoge und Gestalter (1874 Hamburg-Altona bis 1956 Oberhausen), zunächst 1891–94 Lehre zum Theatermaler bei G. Strube und parallel Schüler der Gewerbeschule Altona, 1994–99 Studium an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin bei Max Seliger, ab 1896 mit Stipendium und 1898 dreimonatiger Studienaufenthalt in Rom, 1899–1901 Assistent an der Königlichen Kunstschule Berlin und parallel Gasthörer an der Berliner Akademie, ab 1901 zum Lehrer an die Handwerker- und Kunstgewerbeschule Trier berufen, 1915 Ehrung mit dem Professorentitel, 1930 Pensionierung, Initiator zur Gründung der "Trierer Künstlergilde“ von 1920, ab 1930 in Düsseldorf tätig, ab 1939 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", später Umzug nach Oberhausen-Sterkrade, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Busse, Ries, Müller-Singer und Wikipedia.