Gemälde

Katalog-Nr. 4248

Max Wissner, Ansicht Regensburg

sommerlicher Blick über die Donau zur berühmten Altstadtsilhouette von Regensburg mit der Steinernen Brücke, dem Salzstadel mit dem Stadttor und dem Dom "St. Peter", lasierende, teils gering pastose Vedutenmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten monogrammiert und datiert "m.w. [19]55", rückseitig neuzeitliches Etikett "Max Wissner 1873/1959", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 64,5 x 79 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maximilian Wissner, irrtümlich Wißner, dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Poet (1873 Geiersberg [tschechisch: Letohrad] in Böhmen bis 1959 Regensburg), 1882 Umzug nach Karlsruhe, ab 1887 hier Lehre zum Dekorationsmaler, 1890–93 Schüler der Badischen Kunstgewerbeschule Karlsruhe bei Hermann Götz, 1891 Umzug nach Regensburg, 1893–96 Militärdienst, anschließend Wanderschaft, ab 1900 zeitweise wieder in Regensburg und Bekanntschaft mit dem Bankier Max Weinschenk, 1908–14 Studium an der Akademie Stuttgart bei Robert Haug, 1914–18 als Freiwilliger Teilnahme am 1. Weltkrieg, ab 1918 wieder in Regensburg, 1924 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "Eule", bis 1933 Mitglied der Schlaraffia Ratisbona, ab 1937 Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, ab 1945 kurzzeitig Vorsitzender der Künstlervereinigung Regensburg, 1946 Ehrenpräsident des Verbandes Bildender Künstler Niederbayern und Oberpfalz, Mitglied der Münchner Sezession, beschickte den Münchner Glaspalast, Mitglied und ab 1952 Ehrenmitglied des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg, 1955 Schlaganfall und rechtsseitige Lähmung, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Uta Spies in "Max Wissner … ein Regensburger Maler" und Internet.

Limit:
1900,00 €

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