Grafik

...

Phillip Galle, Mythologische Szene

Gruppe von Vertretern eines besiegten Volkes werfen sich den Assyrern zu Füßen, angesiedelt ist die vielfigürliche Szene in einem prachtvollen Zelt, unter der Darstellung bezeichnet "Assyrii Pedibvs Svpplex Advolvitvr Hostis, Accvmbitqve Simvli, Dictis & Pectora Mvlcet", Kupferstich von Phillip Galle nach einer Vorlage von Marten van Heemskerck, Kupferstich auf schwachem Bütten mit umlaufendem Papierrand, Ende 16. Jh., rechts unten bezeichnet "MHeem in.", Altersspuren, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 19,3 x 24,5 cm, Blattmaße ca. 21,3 x 25,7 cm. Künstlerinfo: niederl. Kupferstecher und Verleger (1537 Harlem bis 1612 Antwerpen), wohl Schüler des Dirk Volkertsz Coornhert, Ausbildung bei Hieronymus Cock, ab 1564 in Antwerpen ansässig, nach dem Tod von Cock Aufbau eines eigenen Verlages und Kupferstichhandels, er arbeitete unter anderem für Pieter Brueghel, Frans Floris, Jan van der Straete und Maerten van Heemskerck, 1571 Verleihung des Bürgerrechts von Antwerpen, Quelle: Thieme-Becker, Nagler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3503
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Michael Wening, Konvolut Klosteransichten

fünf großformatige Kupferstiche mit der Darstellung von Kloster St. Nicolai in Passau aus der Vogelschau; Kloster Vornbach am Inn; Augustiner Chorherrenstift Herrenchiemsee; Kloster Tegernsee und Kloster Reichenberg, jeweils im oberen Bereich Schriftband und Wappen, erschienen in "Schlösser, Klöster, Kirchen und Ortschaften in Ober- und Niederbayern..." , Kupferstiche von mehreren Platten, Anfang 18. Jh., Bütten aus zwei Bogen zusammengesetzt, schöne kräftige Drucke, dem Alter entsprechend gut erhalten, identisch unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitte ca. 26 x 69 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher (1645 Nürnberg bis 1718 München), seit 1666 in München tätig, zunächst Fourier am bayerischen Hof, 1669 Ernennung zum Hofkupferstecher von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und 1680 Ernennung zum kurfürstlichen Ritterstubenportier, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3510
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Jean Baptiste d'Anville, Weltkarte

rechts oben zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Orbis Veteribus Notus... Auctor D´Anville...MDCCLXXXI...", grenzkolorierter Kupferstich, 1781, mittig übliche Faltlinie, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 52,5 x 74 cm. Künstlerinfo: frz. Kartograph und Geograph (1697 Paris bis 1782 Paris), 1719 Ernennung zum königlichen Geograph, ab 1747 Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, 1773 Ernennung zum Mitglied der Akademie der Inschriften und Literatur, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3511
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Johann Baptist Homann, Karte fränkischer Kreis-Mainz

links unten figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Electoratus Moguntinus ut et Palatin... Joh. Bapt. Homanno...", oberhalb der Karte bezeichnet "...Fränckischen Craisses...", Darstellung des Gebiets zwischen Marburg im Norden, Fulda im Osten, Stuttgart im Süden und Koblenz im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1710, sauberer Abzug, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 54 x 47,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3512
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Franz von Reilly, Kupferstichkarte Reuß

links oben zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Die Lande der Grafen von Reussen Nro 378", Darstellung des Gebiets zwischen Politz im Norden, Zwickau im Osten, Nordhalben im Süden und Saalfeld im Westen, erschienen in "Atlas von Deutschland: nach und zu Anton Friedrich Büschings großer Erdbeschreibung in einer General- und zwey hundert vier und achtzig Special-Karten", teilkolorierter Kupferstich, um 1800, schöner präziser Druck, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 27 cm. Künstlerinfo: österreichischer Verleger, Kartograf, Buchhändler und Schriftsteller (1766 Wien bis 1820 Wien), Sohn des aus Russland stämmigen Hofmeisters Johann Reilly, zunächst für drei Jahre unbezahlt tätig im österreichischen Staatsdienst, 1789 mit väterlichem Erbteil Hinwendung zur Geographie und Gründung des "Landkarten- und Kunstwerke-Verschleiß-Komptoir“, brachte infolge zahlreiche wegweisende Atlaswerke heraus wie 1789–1806 "Schauplatz der fünf Theile der Welt", 1791–92 den "Schul Atlas", 1792–93 die "Allgemeine Erdbeschreibung", 1794–96 den "Grossen deutschen Atlas" und 1799 den "Allgemeinen Post Atlas von der ganzen Welt", anschließend wandte er sich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte zahlreiche Werke, tätig in Wien, Quelle: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Österreichisches Biographisches Lexikon, Deutsche Biographie und Internet.

Katalog-Nr.: 3514
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Matthäus Seutter, Karte Baden-Württemberg

oben links figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Circulus Suevicus in quo Ducatus Wirtenbergensis... Matthaei Seutteri...", Darstellung des Gebiets zwischen Mannheim im Norden, Landsberg im Osten, Vaduz im Süden und Florimont im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, leichte Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 49 x 57 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3515
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 60,00 €

Mehr Informationen...

...

Theodor Alphons, Blick auf Salzburg

Blick vom Gersberg über die Salzach und die Altstadt, zur imposant auf hohem Fels thronenden Festung Hohensalzburg, feine Radierung auf Karton, das Blatt ist bei AKL wie folgt erwähnt "... Bedeutender als seine Landschafts- und Architekturmalerei (meist Aquarelle mit Motiven aus Wien-Neustadt, Südtirol, Venedig, Nürnberg) sind die sehr stimmungsvollen und in den Lichtwerten fein differenzierten Radierungen, die nach eigenen Entwürfen (z.B. Dachstein vom Gosausee; Monte Cristallo; Salzburg; Heidelandschaft) [entstanden] ...", um 1895, rechts unter der Darstellung in Blei handsigniert "Theodor Alphons", Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 50 x 74,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker und Kunsterzieher (1860 Krakau bis 1897 Graz), studierte ab 1879 an der Akademie der bildenden Künste Wien Kupferstich bei Johannes Sonnenleiter und Malerei bei Eduard Peithner von Lichtenfels, ab 1885 Schüler von William Unger an der Kunstgewerbeschule des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien, ab 1893 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, ab 1894 Mitglied des Aquarellisten-Clubs, 1888–95 entstanden Radierungen nach Gemälden der Fürstlichen Sammlungen des Hauses Liechtenstein, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs, Österreichisch-Biographisches Lexikon, Österreichisches Künstlerlexikon und Internet.

Katalog-Nr.: 3521
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Cornelius Nozeman, Mittelsäger

seitliche Ansicht eines Exemplars der Entenart, oberhalb in der Darstellung bezeichnet "Mergus Serrator, Mas.", nuancenreich kolorierter Stahlstich auf Bütten, im Bereich des Kopfes etwas fleckig, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 35,5 x 43 cm. Künstlerinfo: niederländischer Theologe und Naturforscher (1720 Amsterdam bis 1786 Moordrecht), Ausbildung zum Prediger, ab 1749 in Haarlem und Gründer eines Wissenschaftsvereins, 1759 nach Haarlem berufen, Verfasser des Buchs über niederländische Vögel, welches seine Nachfahren 1829 fertigstellten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3524
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 60,00 €

Mehr Informationen...

...

Cornelius Nozeman, Löffelente

detaillierte Seitenansicht der weit verbreiteten Entenart, oberhalb der Darstellung im Druck bezeichnet "Anas Clypeata, mas.", sauber kolorierter Stahlstich auf Bütten, 1. Hälfte 19. Jh., hinter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 40 x 34 cm. Künstlerinfo: niederländischer Theologe und Naturforscher (1720 Amsterdam bis 1786 Moordrecht), Ausbildung zum Prediger, ab 1749 in Haarlem und Gründer eines Wissenschaftsvereins, 1759 nach Haarlem berufen, Verfasser des Buchs über niederländische Vögel, welches seine Nachfahren 1829 fertigstellten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3525
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Konvolut Stadtansichten

59 Blatt, unter anderem mit der Darstellung von Dresden, Eisenach mit Wartburg, Leipzig, Wernigerode, Schwarzenberg, Meiningen, Sangerhausen und Rostock, Stahlstiche, 19. Jh., meist unter Passepartout, unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße max. ca. 18 x 25 cm.

Katalog-Nr.: 3530
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Großer Konvolut Portraits europäische Regenten

35 Standportraits wichtiger Politiker und Adeliger in Uniform, unter der Darstellung jeweils bezeichnet und mit faksimiliertem Schriftzug versehen, Lithographien, Mitte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, identisch hinter Glas gerahmt (Rahmen teils zerkratzt), Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,5 x 19 cm, Falzmaße ca. 37 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 3532
Limit: 330,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Carl Bantzer, Portrait Frau Seng

Bildnis einer nachdenklich nach unten blickenden Frau, hierbei handelt es sich um die Wirtin einer Gastwirtschaft in Armsheim, welche ein beliebtes Ausflugsziel der Künstler der Willingshäuser Malerkolonie war, Kreidelithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Carl Bantzer s/c F Fennel" (Widmung an Friedrich Fennel), oben links nochmals im Stein signiert und datiert "1915", auf Rahmenrückwand bezeichnet, Knitterspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Carl Ludwig Noah Bantzer, dt. Maler und Hochschullehrer (1857 Ziegenhain bis 1941 Marburg), 1863 Umzug nach Marburg, 1875–80 Studium an der Berliner Akademie, kam 1884 und 1885 für mehrere Wochen nach Marburg zurück, um hier mit dem Dresdner Maler Wilhelm Claudius zu arbeiten, Mitglied der Künstlerkolonie Goppeln, ab 1887 in Willingshausen in der Schwalm ansässig, Anfang 1890 Aufenthalt in Paris, 1891 in Dresden, aber bereits 1892 wieder in Willingshausen, 1896 ließ er die Holzkirche am Forsthaus in Willingshausen neben sein Atelier versetzten, 1896 Berufung zum Professor an der Königlichen Kunstakademie in Dresden und im gleichen Jahr erhielt er auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin die kleine Goldmedaille zuerkannt, Teilnahme an den Weltausstellungen 1900 und 1904, 1903 Verleihung der großen Goldmedaille in Berlin, 1918 Berufung an die Kunstakademie Kassel, dessen Direktor er wurde, 1937 Verleihung der Goethemedaille, 1941 letzter Aufenthalt in Willingshausen, ein Teil des schriftlichen Nachlasses wird im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg verwahrt, Carl Bantzer war unter anderem Lehrer von Conrad Felixmüller, Josef Hegenbarth und Kurt Schwitters, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Königlichen Akademie der Künste in Dresden, seine Tochter Marigard Bantzer wurde die Ehefrau von Erich Ohser (E. O. Plauen), Quelle: Thieme-Becker, Dressler, AKL, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3533
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Willy von Beckerath, "Joseph Joachim"

Bildnis des bedeutenden Geigers beim Spiel der Violine, Lithographie auf grauem Papier, an der unteren Darstellungskante im Druck links signiert "Willy von Beckerath" und rechts bezeichnet und datiert "München 1902", unterhalb der Darstellung faksimilierte Signatur "Joseph Joachim", minimale Erhaltungsspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 48 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Düsseldorfer Schule (1868 Krefeld bis 1938 Irschenhausen), 1894-95 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf, nachfolgend Studium an der Akademie in München und hier Freundschaft mit Alexej von Jawlensky und Rudolf Czapek, 1902 Mitbegründer der Münchner Werkstätten für Handwerkskunst, 1907-30 Professor an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, ein Teil des schriftlichen Nachlasses wird im Germanischen Nationalmuseum verwahrt, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3534
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Klaus Böttger, "Tätowierter Akt"

vollflächig tätowierte Frau, dem Betrachter entgegentretend, Farbradierung, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Klaus Böttger", links bezeichnet "Probedruck" und mittig signiert "Tätowierter Akt", geringe Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 26,8 x 24,8 cm, Blattmaße ca. 53 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Klaus Boettger, dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Zeichner (1942 Dresden bis 1992 Wiesbaden), 1950-51 in Berlin und Aachen, ab 1951 in Wiesbaden, 1964-1969 Studium der Kunstgeschichte, Kunsterziehung, Philosophie und Biologie in Mainz, ab 1964 verstärkt Hinwendung zur Druckgraphik, ab 1969 vor allem als Radierer freischaffend, arbeitete für die Büchergilde Gutenberg, tätig in Wiesbaden, Quelle: AKL, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3535
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Georges Braque, Möwen

Blick zum Himmel mit zwei vorbeifliegenden Möwen, erschienen für "Descente aux Enfers" bei Nouveau Cercle Parisien du Livre/Paris im Jahr 1961, zarttonige Farblithographie auf Velin, unten rechts in Blei signiert "G Braque", Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 19,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker 1882 Argenteuil bis 1963 Paris), gilt zusammen mit Pablo Picasso als Begründer des Kubismus, 1890 Übersiedlung nach Le Havre, hier ab 1899 Lehre zum Dekorationsmaler und parallel Abendschüler der École des Beaux-Arts, 1902-04 Studium an der Académie Humbert in Paris, hier Bekanntschaft mit Francis Picabia und Marie Laurencin, es entstehen impressionistische Arbeiten, 1906 Ausstellungsbeteiligung am 22. Salon des Indépendants, hier Bekanntschaft mit Henri Matisse, Albert Marquet und André Derain und Hinwendung zum Fauvismus, in Le Havre Zusammenarbeit mit Othon Friesz und Raoul Dufy, ab 1906 künstlerisch beeinflusst von Paul Cézanne, ab 1907 in Paris und Bekanntschaft mit Picasso und Hinwendung zum Kubismus, 1914 Einzug zum Kriegsdienst, 1915 schwere Kopfverletzung und anschließend längere Genesung in Sorgues, 1917 Rückkehr nach Paris, ab 1930 Landhaus im Badeort Varengeville-sur-Mer, ab 1947 Zusammenarbeit mit dem Steindrucker Fernand Mourlot in Paris, beschickte mehrere documenten in Kassel, Quelle: Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3536
Limit: 650,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Georg Eisler, "Tänzerin im Nachtclub"

nackte Frau auf einer Bühne vor Publikum, Radierung und Aquatinta, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Eisler" und links bezeichnet "E. d`A.", etwas braunfleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45 x 34,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1928 Wien bis 1998 Wien), Sohn des Komponisten Hanns Eisler, 1936 Emigration, lebte mit seiner Mutter in Moskau und Prag, ab 1939 in England, hier Studium an der Stockport School of Art und der Manchester Academy, 1944 in London Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, welcher ihn unterrichtete, 1946 Rückkehr nach Wien, 1961 Gestaltung von Bühnenbildern und Kostümen für Otto Klemperers Inszenierung der Zauberflöte am Royal Opera House Covent Garden in London, 1968-72 Präsident der Wiener Sezession, 1972 Studienaufenthalt im österreichischen Kulturinstitut, 1974 Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, 1976 USA-Reise, ab 1981 Leitung von Klassen an der Sommerakademie in Salzburg, ab 1987 Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin, 1990 folgte weitere Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Hamburg, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3541
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Ernst Fuchs, "Das ungleiche Paar"

junge nackte Frau und sich an ihren Arm klammernder Greis, Lithographie mit Tonplatte auf Velin, 1967, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ernst Fuchs" und links nummeriert "94/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 93 x 64,5 cm, Blattmaße ca. 94 x 64,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945–50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950–62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3543
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Ernst Fuchs, "Flamboyanter Blumenstrauß"

prächtiger Blumenstrauß in schlichter Vase, aquarellierte Lithographie auf Velin, um 1980, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Ernst Fuchs" und links nummeriert "149/190", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 49,5 x 31 cm, Blattmaße ca. 64 x 42,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945–50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950–62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3544
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Karl Goldammer, "Hundertwasserhaus Wien"

Darstellung des berühmten Wiener Gebäudeensembles, welches in Zusammenarbeit der Architekten Josef Krawina und später Peter Pelikan mit Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) entstand, Farbradierung, wohl 1990, links unter der Platte als "E.A." bezeichnet, mittig vom Künstler betitelt, dediziert und wohl datiert "»Hundertwasserhaus Wien« Herzlich für Rainer Engstfeld ... Goldammer [19]90" sowie rechts signiert "Goldammer", geringe Altersspuren, hinter Glas und Passepartout im Designerrahmen gefasst, Plattenmaße ca. 40 x 53 cm. Künstlerinfo: eigentl. Karl Strnad, österr. Maler und Lithograph (1950 Wien bis 2020), 1964–69 Besuch der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, ab 1969 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, seit 1972 freischaffend als Künstler tätig, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3546
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Richard Hartwell, "Soothsayer"

Holztür mit einem Werbeschild für einen Wahrsager sowie, teils plastisch ausgearbeiteter Detailausschnitt der gleichen Tür und des Schildes, Deckfarben, Profil und verschiedene Kartons, im unteren Bereich in Blei rechts signiert und datiert "Richard Hartwell (19)75" sowie mittig betitelt "Soothsayer", geringe Erhaltungsmängel, Maße gesamt ca. 50,5 x 70 cm. Künstlerinfo: britischer Künstler (1946 in March/England geboren), Kunststudium in Cambridge, London und Hamburg, 1978 erster Preis der Mostra D´Art Multiple Barcelona, 1979-80 Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen, 1989 Romstipendium, lebt und arbeitet in Zürich, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3548
Limit: 390,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Alfred Hrdlicka, Graphikkonvolut

aus der Serie "Striptease in Soho", drei von vier Blatt mit der Darstellung von teils unbekleideten Frauen in dunklem Interieur, erschienen im Verlag Anton Schroll & Co. in Wien und München, Farbradierungen auf Velin, 1968, jeweils unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Hrdlicka", teils minimal fingerspurig, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 18 cm, Blattmaße ca. 24 x 22 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Maler, Graphiker, Bildhauer, Bühnenbildner und Schriftsteller (1928 Wien bis 2009 Wien), zunächst Lehre als Zahntechniker, studierte 1946-52 an der Wiener Akademie Malerei bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky, 1953-57 hier Bildhauerei bei Fritz Wotruba, ab 1960 erste Ausstellungen, 1964 Vertretung Österreichs auf der Biennale Venedig, übernahm mehrere Professuren, 1971-73 und 1975-86 Akademie Stuttgart, 1973-75 Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Hamburg, 1986-89 Universität der Künste Berlin und ab 1989 Universität Wien, zahlreiche angetragene Ehrungen wurden vom Künstler ausgeschlagen, war tätig in Wien, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3549
Limit: 110,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Alois Kolb, Zyklus zu "Bayard Balladenkranz"

graphische Folge zu "Bayard Balladenkranz" von Freiherr von Münchhausen (eigentl. H. Albrecht), erschienen im Eigenbrödler-Verlag Berlin im Jahr 1922, Radierungen, jedes Blatt unter der Darstellung in Blei signiert "Alois Kolb", leichte Altersspuren, gemeinsam unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15,5 x 11 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Radierer, Illustrator und Lithograph (1875 Wien bis 1942 Leipzig), Studium an der Kunstschule von Friedrich Fehr und Ludwig Schmid-Reutte, ab 1896 Studium an der Akademie in München bei Karl Raupp und Ludwig von Löfftz, als Radierer Autodidakt, schuf er hier Bedeutendes, Professor an der Kunstschule Magdeburg und der Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig, schuf Illustrationen für die Zeitschrift "Jugend", in zahlreich dt. und österr. Sammlungen vertreten, Mitglied im Verein Deutscher Buchgewerbekünstler, dem Bund zeichnender Künstler Münchens, der Wiener Sezession und dem Leipziger Künstlerbund, tätig in Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie in München, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3551
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Horst Sakulowski, "Nostalgie"

vor olivfarbenen Grund schwebende surreale Komposition, Radierung (Aquatinta und Strichätzung), unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "H Sakulowski (19)76", links betitelt und nummeriert "Nostalgie 16/30", sauberer Druck, Papier leicht gegilbt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24,2 x 34,4 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Grafiker und Videokünstler (geb. 1943 in Saalfeld), 1961–62 Lehre als Keramiker bei Gerda Körting, 1962–67 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Bernhard Heisig, Hans Mayer-Foreyt, Fritz Fröhlich, Harry Blume und Werner Tübke, ab 1967 freischaffend in Weida tätig, 1984 Kunstpreis der DDR und Beschäftigung mit der Plastik, zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Quellen: Eisold „Künstler in der DDR“, Bildatlas „Kunst in der DDR“, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3557
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Fritz Schaefler, "Heinrich Wölfflin"

Portrait des Schweizer Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin (1864 Winterthur bis 1945 Zürich), kraftvolle Radierung mit ausgeprägtem Plattenton auf Velin, um 1925 (Entstehung der Platte), unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schaefler" (wohl posthum durch den Sohn) und links nummeriert "74/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 39,5 x 33 cm, Blattmaße ca. 76 x 53,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Freskant, Innenraum- und Farbfenstergestalter des Expressionismus sowie Bühnenbildner und Szenograph (1888 Eschau im Spessart bis 1954 Köln), Kindheit in Eschau, 1899-1900 Schulbesuch in Aschaffenburg, 1900 Umzug nach Eggenfelden/Niederbayern, bis 1905 Gymnasium und Internat in Landshut, studierte ab 1905 Architektur an der Technischen Hochschule München, 1906 Wechsel an die Königliche Kunstgewerbeschule München, studierte 1908-11 an der Münchner Akademie bei Martin Feuerstein und Angelo Jank, ab 1910 freischaffend im eigenen Atelier in München-Schwabing und regelmäßige Aufenthalte am Simssee bei Rosenheim, 1914-17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und schwere Verwundung in der Schlacht an der Somme, 1915-17 vertreten in Ausstellungen der Berliner und Münchner Sezession, 1918-19 aktive Beteiligung an der Münchner Räterepublik, Mitglied und Schriftführer des "Aktionsausschuss Revolutionärer Künstler" sowie Schriftleiter für bildende Kunst der kulturrevolutionären Zeitschrift "Der Weg", 1919 Flucht zu Alfred Kubin nach Wernstein, 1920 Übersiedlung nach Ernsdorf bei Prien am Chiemsee und später nach Prien, 1923 Reise mit Kurt Gerstenberg nach Italien, mäzenatisch gefördert durch den rheinischen jüdischen Industriellen Joseph Heymann (1887-1954), 1927, auf Anraten seines Freundes, des Architekten Hans Hansen, Umzug nach Köln, 1937 als "entartet" verfemt und mit Malverbot belegt, 1942-45 Flucht vor den Kriegswirren nach Remerscheid (Engelskirchen) ins Bergische Land, 1945 Rückkehr nach Köln und Lehrtätigkeit an Kölner Berufsschulen sowie regelmäßige Aufenthalte im Bergischen Land, unterhielt Kontakte zur Avantgarde der Zeit wie Klee, Felixmüller, Schmidt-Rottluff, Campendonk, Feininger, Heckel, Schrimpf, Davringhausen und anderen, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Köln, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Flemig, Homepage des Enkels Christoph Schaefler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 3558
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Auguste H. Thomas, Vogelpaar

zwei auf einem Ast sitzende Vögel, umgeben von kontrastreichen Art déco-Ornamenten, aus einer Serie von ca. 20 Ornamententwürfen, Pochoir auf leichtem Karton, 1920–30, farbfrisch erhalten, Darstellungsmaße ca. 37 x 24 cm, Blattmaße ca. 38,5 x 26 cm.

Katalog-Nr.: 3564
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

Wie funktioniert eine Auktion