Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

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Diosl, Ruhender Frauenakt

auf einem Lager aus Decken und Kissen schlafende nackte junge Frau, Pastell auf Papier, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert "Diosl", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 48 x 96 cm.

Lot-No.: 3950
Limit: 120.00 €

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Ludwig Fellner, Sant´ Angelo auf Ischia

Blick über eine lichtdurchflutete mediterrane Dachlandschaft, Aquarell über Bleistift, im unteren Bereich rechts signiert und datiert "Fellner 1952" und links betitelt "S. Angelo Ischia", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 49 x 61 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler, Graphiker und Bildhauer (1917 Dettenheim bis 2006 Neustadt-Königsbach an der Weinstraße), Kindheit in Nürtingen am Neckar, ab 1929 in Heidelberg, 1935–37 Ausbildung zum Landwirt, 1938 Einziehung zum Reichsarbeitsdienst, 1939–44 Kriegsdienst in Holland, Norwegen und Italien, 1944–47 Kriegsgefangenschaft in Ägypten, 1947 Rückkehr nach Heidelberg, studierte 1947 an der Freien Akademie Mannheim, ab 1948 Schüler der Landeskunstschule Hamburg bei Ivo Hauptmann, 1950–51 auf Sylt, unternahm Studienreisen durch Europa, Teilnehmer der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst unter Oskar Kokoschka und Marcello Mascherini, weitergebildet an der Freskoschule in Bozen und an der Akademie der Schönen Künste in Luxemburg, 1974–1993 Dozent an der Volkshochschule Wachenheim, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, der Pfälzer Künstlergenossenschaft, der Künstlergilde Buslat und der Heinrich-von-Zügel-Gesellschaft, ab 1962 tätig in Königsbach, Quelle: Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland", Wikipedia und Homepage des Künstlers.

Lot-No.: 3951
Limit: 120.00 €

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Hanns Hagenauer, Winter in den Bergen

tief verschneite Berglandschaft mit einem einzeln im Tal gelegenen Bauernhof vor imposanter Bergkulisse, Aquarell, rechts unten signiert und datiert "H. Hag. (19)54", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 35 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1896 Lindenberg im Allgäu bis 1975 Oberammergau), ab 1914 Soldat im 1. Weltkrieg und schwere Verwundung, ab 1918 Studium an der Akademie in Stuttgart bei Arnold Waldschmidt und Robert Poetzelberger, nachfolgend freischaffend in Vorarlberg tätig, 1933 Umzug nach Gießen, 1943 Mitbegründer des Oberhessischen Künstlerbundes, 1952 Umzug nach Garmisch-Partenkirchen, Quelle: Rainer Zimmermann „Expressiver Realismus“ und Wikipedia.

Lot-No.: 3952
Limit: 120.00 €

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Hartmut Hansen, Konvolut abstrakte Arbeiten

neun auf vier Bogen arrangierte Papierarbeiten, auf zwei Bogen signiert "Hartmut Hansen" sowie betitelt "Triumvirat" und "dunkle Etage", unterschiedliche Techniken, teils datiert "1690", leichte Altersspuren, der Unterlagekarton teils fleckig, Maße Unterkarton ca. 50 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957-66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3953
Limit: 110.00 €

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Hartmut Hansen, Aquarellkonvolut

drei Blatt, "Halle Moritzkirchhof"; "Halle - Neue Residenz (Geiseltal Museum)" und Altes Haus, Tusche und Aquarell auf Papier, 2. Hälfte 20. Jh., zwei Arbeiten auf Passepartout signiert "Hansen", fest in einfaches Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 29 x 41 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Mediziner (1939 Oschersleben/Bode bis 2021 Berlin), frühe Hinwendung zur Malerei, 1957-66 Studium der Medizin in Halle/Saale, parallel Kontakte zur Hochschule für Formgestaltung Burg Giebichenstein, ab 1966 Arzt am Krankenhaus Neuruppin, parallel freischaffend als Maler, regelmäßige Aufenthalte in Ahrenshoop, ab 1975 tätig als Anästhesist in Berlin, hier Kontakt zu Günter Gaus, dem Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die Gemälde des Künstlers erwarb, die Wohnung des Künstlers in der Wilhelm Pieck-Straße [heue: Torstraße] in Berlin-Mitte wurde zum kulturellen Ort des Austauschs einer unabhängigen und kritischen Gruppe kulturell Interessierter, hier las unter anderem Günter Grass 1978 aus seinem Buch "Butt", tätig in Berlin-Mitte, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3954
Limit: 80.00 €

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Emil van Hauth, attr., Knabenbildnis

neusachliches Portrait eines in die Ferne blickenden Knaben mit Spitzenkragen, Aquarell, um 1920-30, links unten monogrammiert "EvH", minimale Erhaltungsmängel, im Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 33 x 26 cm. Künstlerinfo: eigentlich Gustaf Emil Hoffmann auch Hauth-Hegesa, dt. Maler und Graphiker (1899 Mayen bis 1974 München), Kindheit in Mayen und Boppard, studierte zwei Jahre an der Kunstgewerbeschule München, Studienunterbrechung durch Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, Verletzung und Lazarettaufenthalte in Engers, Koblenz, Kolberg und Andernach, um 1918 Umzug nach Engers, 1918-19 Schüler der Königlichen Keramikfachschule in Höhr-Grenzhausen, anschließend Studium an der Kunstgewerbeschule Darmstadt und Privatschüler von Kay Heinrich Nebel, ab Anfang der 1920er Jahre Verwendung des Künstlernamens "Emil van Hauth", 1922 Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft "Das Boot" in Koblenz, 1925 Hochzeit mit der UFA-Filmschauspielerin Grit Hegesa und Umzug nach Berlin-Charlottenburg, hier Schüler von Arthur Segal und Bekanntschaft mit Max Beckmann, Ernesto de Fiori, Gustav Gründgens, Emil Nolde, George Grosz, Philipp Harth, 1926/27 Studienaufenthalt in Paris, ab 1930 Aufenthalte in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, Mitglied der Novembergruppe und ab 1932 der Berliner Secession, 1933 kurzzeitig Mitglied des "Kampfbundes für Deutsche Kultur" und Mitglied der Reichskulturkammer, ab 1934 zunehmend Rückzug in die innere Emigration, 1943 Zerstörung seines Ateliers durch Bombenangriff und Umzug nach Bollendorf/Eifel, anschließend zeitweilig in Neuwied, Königstein im Taunus, Frankfurt am Main und Dießen am Ammersee, ab 1953 in München ansässig, Quelle: Vollmer, Zimmermann "Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation", Dressler, Akten Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Wikipedia.

Lot-No.: 3955
Limit: 180.00 €

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Martin Hertrampf, Zwei Mittelgebirgslandschaften

zwei sanft kolorierte Bleistiftzeichnungen, jeweils rechts unten signiert und datiert 20.10.(19)43 bzw. 15.04.-17.04.(19)43, eine Zeichnung zusätzlich undeutlich bezeichnet, minimal gebräunt, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Rahmen leicht bestoßen, Bildausschnitt 19,5 x 32,5 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler und Grafiker (1892 Hirschberg/Schlesien bis 1972 Freiburg/Breisgau), vor allem im Schwarzwald tätig, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3956
Limit: 80.00 €

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Ernst Holzhäuser, Damenakt

sich mit einem Arm abstützende, auf dem Boden liegende nackte Frau mit in die Ferne gerichtetem Blick, blaue Kreide auf Papier, rechts unten monogrammiert und datiert "EH (19)29.", rechts oben nummeriert "21.)", leichte Erhaltungsmängel, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 33,5 x 33,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1907 Gera bis verschollen im 2. Weltkrieg), 1930–36 Studium an der Akademie in Dresden bei Richard Müller, Einzelschüler bei Otto Dix, 1936 Ehrenzeugnis und Stipendium der Hugo-Göpfert-Stiftung, Quelle: Kopie Akademiezeugnis und Internet.

Lot-No.: 3957
Limit: 120.00 €

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Egon von Kameke, Paar Zeichnungen Ostsee

Dünenlandschaft und Boote am Strand, teils lavierte Tuschefeder auf Papier, um 1920, jeweils monogrammiert "E. v. K.", ein Blatt zusätzlich mit Nachlassstempel, geringe Altersspuren, je unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt max. ca. 26 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalasts in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3958
Limit: 100.00 €

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Egon von Kameke, Drei Arbeiten auf Papier

Tuschezeichnung "Landstraße im Gegenlicht", Kohlezeichnung "Baumgruppe" und Lithographie "Abends im Hafen", 1. Hälfte 20. Jh., jeweils von Hand monogrammiert bzw. signiert, rückseitige Bezeichnung teils leicht durchschlagend, geringe Erhaltungsmängel, Blattmaße max. ca. 56 x 63 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalasts in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3959
Limit: 100.00 €

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Egon von Kameke, Paar Zeichnungen

zerbombte Häuser in der Persiusstraße in Potsdam und Bockwindmühle, Tuschefeder und Pinsel auf leichtem Karton, Mitte 20. Jh., ein Blatt signiert "E. v. Kameke" und ein Blatt rückseitig mit Stempel "Nachlass v. Kameke", minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 39 x 41 cm, Blattmaße max. ca. 46 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalasts in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3960
Limit: 100.00 €

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Robert Kämmerer, "Landschaft bei Zehlendorf"

flache, parkähnliche Landschaft mit vereinzelten Baumgruppen und gelb blühenden Stauden, unter locker bewölktem Himmel, Deckfarben auf leichtem Karton, 1917, unten rechts signiert "Rob. Kämmerer", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 21 x 17 cm, Provenienz: Auktionshaus Villa Grisebach 6/2009. Künstlerinfo: dt. Maler (1870 Lippstadt bis 1950 Berlin?), Schüler der Kunstgewerbeschule in Kassel, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Frankreich, Österreich, die Niederlande und die Schweiz, zunächst in Wahlershausen bei Kassel und ab 1897 in Berlin-Zehlendorf tätig, beschickte ab 1916 die Große Berliner Kunstausstellung, ab 1922, gemeinsam mit seinem Sohn, dem Maler Robert Kämmerer-Rohrig (1893–1977) regelmäßige Sommeraufenthalte in Schwalenberg, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3961
Limit: 80.00 €

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Rudolf Kargl, Paar Ansichten

jeweils betitelt "Königssee" und "Zell a./See", Aquarelle, um 1930, jeweils signiert "R. Kargl", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 20,7 x 28 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1878 Wien bis 1942 Mödling), Studium an der Akademie in Wien bei Franz von Matsch, ab 1912 Mitglied des Österreichischen Künstlerbundes, Teilnahme an Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus und im Münchner Glaspalast, Quelle: Wikipedia und Fuchs.

Lot-No.: 3962
Limit: 80.00 €

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Max Kaus, Dünen auf Sylt

Blick auf die spärlich bewachsenen Dünen und im Hintergrund das Meer, wohl während seiner alljährlichen Aufenthalte auf Sylt entstanden, Faserstifte und Kreiden auf Papier, unten links signiert "M Kaus", datiert "(19)66" und bezeichnet "Sylt", rückseitig Galerieetikett "Commetersche Kunsthandlung Hamburg", leichte Gebrauchsspuren, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 29,5 x 40,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator (1891 Berlin bis 1977 Berlin), zunächst Malerlehre, 1908-13 Schüler der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums, 1913 eigenes Atelier, 1913-14 Studium an der Akademie in Berlin bei Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner, 1914 mit Reisestipendium in Paris, ab 1920 Mitglied der “Freien Sezession” und Bekanntschaft mit Karl Schmidt-Rottluff und Otto Mueller, weiterhin Mitglied der "Berliner Sezession" und der "Münchner Expressionistischen Werkstätten", ab 1926 Dozent an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, 1936-39 Professor an den Vereinigten Staatsschulen Berlin, 1945-59 tätig als Professor und stellvertretender Direktor der Hochschule der Bildenden Künste Berlin, Mitglied der “Neuen Gruppe” Berlin, erhielt diverse Ehrungen, u. a. 1927 den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und 1929 den Villa-Romana-Preis, in zahlreichen Museen vertreten, u. a. in der Nationalgalerie und im Kupferstichkabinett Berlin, dem Städelinstitut Frankfurt am Main, dem Museum Moritzburg Halle, dem Wallraf-Richartz-Museum Köln sowie den Museen in Stettin, Erfurt, USA (Detroit), Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und im Deutschen Künstlerbund Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Goldstein und Internet.

Lot-No.: 3963
Limit: 300.00 €

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Erhard Klepper, Der Liebhaber

junge, elegant gekleidete Dame, mit ihrem älteren Liebhaber im Hintergrund, Mischtechnik auf Papier, links oben signiert und datiert "Erh. Klepper (19)48", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 38,5 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Illustrator (1906 Beuthen bis 1980 Berlin), Bruder des Dichters Jochen Klepper, intensive Auseinandersetzung mit der französischen Literatur, Quelle: Vollmer.

Lot-No.: 3964
Limit: 100.00 €

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Erhard Klepper, Hinter der Bühne

mit weiten Kleidern und aufwendigen gekleidete Damen hinter der Bühne, kurz vor ihrem Auftritt, Mischtechnik auf Papier, links oben signiert und datiert "Erh. Klepper (19)47", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 49,5 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Illustrator (1906 Beuthen bis 1980 Berlin), Bruder des Dichters Jochen Klepper, intensive Auseinandersetzung mit der französischen Literatur, Quelle: Vollmer.

Lot-No.: 3965
Limit: 100.00 €

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Rudolf Koch, "Bretonisches Dorf"

ineinander verschachtelte, ortstypische Häuser mit ihren Schornsteinen am Giebel, Aquarell auf Papier, rechts unten datiert und signiert "11.7.(19)56 RKoch", auf Passepartout betitelt "Bretonisches Dorf", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 42 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1902 Braunschweig bis 1985), Besuch der Kunstgewerbeschule in Braunschweig, ab 1939 als Zeichenlehrer tätig, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3966
Limit: 50.00 €

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Diether Kressel, attr., Hamburger Hafen

Dampfboote im Hafen vor Industrieanlagen, flott erfasste Mischtechnik (Aquarell und Pastellkreide) unter Freilassung weißer Stellen des Papiers, um 1950, rechts unten signiert "Kressel", rückseitig Etikett mit gedruckter und maschinenschriftlich und handschriftlich ergänzter Dedikation "Senat der Freien und Hansestadt Hamburg - Sportamt - der siegreichen Mannschaft beim Fecht-Turnier der Groß-Flottbeker Spielvereinigung von 1912 e.V. - d. 22. April 1956 - gegeben vom Sportamt - Gerhard Stöck - Direktor - Anschrift: Hamburg 36, Kaiser-Wilhelm-Strasse 85 ...", Altersspuren, original hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 32 x 46 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Dieter Kressel, dt. Maler und Grafiker (1925 Düsseldorf bis 2015 Hamburg), Anfang der 1930er Jahre Umzug der Familie nach Hamburg, Soldat und Kriegsgefangenschaft im 2. Weltkrieg, 1945-48 Studium an der Landeskunstschule Hamburg bei Willi Tietze und Erich Hartmann, auf Sylt Bekanntschaft mit Axel Springer, in den 1950er Jahren intensive Beschäftigung mit dem Holzschnitt und Tätigkeit als Illustrator für das Hamburger Abendblatt und den Stern, ab 1965 intensive Beschäftigung mit der Radierung, Anfang der 1970er Jahre erwirbt der Künstler in Schleswig-Holstein ein altes Friesenhaus, von nun an abwechselnd auf dem Land und in Hamburg tätig, Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen Sammlungen und Museen, Quelle: Wikipedia, Der neue Rump, Hamburger Abendblatt und Internet.

Lot-No.: 3967
Limit: 20.00 €

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Prof. Christian Kröner, Rehe am Waldrand

vier Rehe im Unterholz, am hellen Rand eines dicht bewachsenen Waldes, Deckfarben auf Papier, Anfang 20. Jh., rechts unten signiert "Ch. Kröner", leichte Altersspuren, im verzierten Stuckrahmen mit Künstlerplakette "Prof. Chr. Kröner" hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 17 x 26,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Christian Kröner, dt. Jagd- und Landschaftsmaler sowie Graphiker (1838 Rinteln/Weser bis 1911 Düsseldorf), Lehre als Stubenmaler, ging nach München in die Künstlerkolonie Brannenburg und hier Bekanntschaft mit Louis Hugo Becker, Wilhelm Busch, Carl Irmer und Julius Rollman, ging 1863 nach Düsseldorf, hier Beitritt zum Künstlerverein Malkasten, Studienreisen nach Westfalen, Thüringen und Oberbayern, dabei autodidaktische Weiterbildung, erlangte Bekanntheit als Jagdmaler, gab auch Privatunterricht, zu seinen Schülern zählt unter anderem Magda Helmcke (spätere Ehefrau), Edmund Osthaus, Franz Gehrts und Anton Henker, erhielt auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine Goldmedaille, 1893 Ernennung zum königlichen Professor, auf zahlreichen Weltausstellungen vertreten, ab 1885 Mitglied der Berliner Akademie, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Lot-No.: 3968
Limit: 80.00 €

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Curt Lahs, Liebespaar

angedeuteter Raum mit Fenstern und hier sich küssendes Paar, Deckfarben auf Papier, Mitte 20. Jh., rechts unten in Blei signiert "Curt Lahs", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 21,5 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1893 Düsseldorf bis 1958 Berlin), 1919 Kollektivausstellung in der Galerie Flechtheim in Düsseldorf, ab 1921 Mitglied in der Künstlergruppe „Das Junge Rheinland“, ging 1928 nach Kolumbien und wurde Professor und Direktor an der Academia de pintura y escultura des Instituto Bellas Artes in Medellin, ab 1930 wieder in Deutschland und Professor an der Staatlichen Kunstschule in Berlin, 1933 seines Lehramts enthoben, ab 1950 Professor an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3969
Limit: 300.00 €

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Hans Lasko, Beim Unterricht

Schulklasse während des Unterrichts, mit einem Schüler helfender Lehrerin, Mischtechnik (Graphit, Aquarell und Deckfarben) auf Papier, links unten signiert und datiert "H. Lasko 1950", war gerollt, geringe Altersmängel, Blattmaße ca. 45 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1900 Trakies/Ostpreußen bis 1979 Jena), 1920-25 Studium an der Akademie in Königsberg, 1925-31 Meisterschüler von Artur Degner an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, nachfolgend in Berlin tätig, 1938 Rückkehr in seine ostpreußische Heimat, Soldat im 2. Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft, ab 1946 in Bad Klosterlausnitz und ab 1950 in Jena ansässig. Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3970
Limit: 20.00 €

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Gheorghe Leizer, “Blumendame”

auf dem Boden sitzende junge Frau mit Kopftuch, beim Anbieten ihrer Blumensträuße, Pastell, Mitte 20. Jh., rechts unten in Blei signiert “G. Lazar” minimale Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 47,5 x 68 cm. Künstlerinfo: Georg Lazar, auch Ghelman LAZAR oder Gheorghe Leizer, rumänischer Künstler (1887-1976), Quelle. Internet.

Lot-No.: 3971
Limit: 180.00 €

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Julie Madlener, Drei Blumenstillleben

Konvolut aus drei Blumenstücken - Mohnblumen, Sonnenblumen und Enzian, Mischtechniken (Gouache und Aquarell), um 1970, je monogrammiert "JM", einmal rückseitig in Kugelschreiber bezeichnet "Julie Madlener Amendingen", einmal rückseitig Artikel zum Vater Josef Madlener, je hinter Glas und Passepartout im Goldstuckrahmen, Passepartoutmaße maximal 11 x 15 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin, Illustratorin und Schriftstellerin (1910 Amendingen bis 1999 Memmingen), Tochter und Schülerin des Malers Josef Madlener (1881-1967), Schülerin der Höheren Töchterschule, künstlerisch gebildet an zwei privaten Münchner Malschulen, studierte 1932-33 an der Münchner Akademie, später tätig im Elternhaus in Amendingen sowie im elterlichen Sommerhaus am Memmingerberg in Kotzenbrühl, Mitglied der Alt-Memminger Künstlergilde und der Münchner Künstlergenossenschaft, bis 1997 tätig in Amendingen, anschließend Umzug ins Bürgerstift Memmingen, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie, Artikel in der Allgäuer Zeitung und Info Stadtmuseum im Hermansbau Memmingen.

Lot-No.: 3972
Limit: 80.00 €

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Ödön Marffy, attr., Alte Frau beim Nähen

Blick ins Interieur, mit alter Frau auf einem Sessel unter einer Stehlampe, in die Handarbeit vertieft, skizzenhaft-flott erfasste Mischtechnik (Bleistift, Kohle und Pastellkreide) auf grau getöntem Papier, Mitte 20. Jh., rechts oben undeutlich wohl signiert "Marffy ...", rückseitig je fragmentarischer ungarischer und italienischer Stempel auf der Blattkante, etwas unprofessionell in altes Passepartout montiert, hier rückseitig Aufkleber "Artbureau Budapest – H. – 1390 Budapest 62, No 167. Münnich F. U. 31 – Hungary Hongrie Ungarn", hier auch in Bleistift betitelt "Alte Frau beim Nähen" und ungarischer Ausfuhrstempel "Kivitelre engedélyezve MNG [dt.: Für den Export zugelassen MNG]", Alters- und Montierungsspuren, hinter Glas im Rahmen mit privater Widmung von "Erika und Werner" von 1978 gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 30 x 23 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ödön Márffy, dt. Edmund Marffy, ungarischer Maler, Zeichner und Graphiker (1878 Budapest bis 1959 Budapest), zunächst künstlerisch gebildet in Ungarn, 1902–06 mit Stipendium des Hauptstädtischen Rates Studienaufenthalt in Paris, hier Schüler von Jean-Paul Laurens an der Académie Julian, schließlich vierjähriges Studium an der Beaux-Arts de Paris bei Fernand Cormon, in Paris Hinwendung zur Moderne, beeinflusst durch die Kunst der Fauves und von Henri Matisse, Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Pierre Bonnard, in Paris Bekanntschaft mit avantgardistischen ungarischen Künstlern und Bekanntschaft mit dem Komponisten Béla Bartók und dem Dichter Endre Ady, beschickte 1906 den Salon d’Automne, 1906 Rückkehr nach Budapest, hier erhielt er nach einer Ausstellung den „Franz Joseph Krönungsjubiläum-Preis“, der ihm einen Aufenthalt in Italien und Dalmatien ermöglichte, 1908 mit Károly Kernstok in Neudorf an der Donau, Gründungsmitglied der Künstlerorganisation "MIÉNK [Magyar Impressionisták és Naturalisták Köre – Kreis Ungarischer Impressionisten und Naturalisten]", 1909 Gründungsmitglied der ungarischen Avantgardekünstlergruppe "Die Acht [ungarisch: Nyolcak]", 1924 Gründungsmitglied und 1927–37 Präsident der KUT [Neue Gesellschaft Bildender Künstler], 1928 Reise in die USA und Ausstellung in New York und Washington, beschickte unter anderem Ausstellungen des „Kölner Sonderbundes“, der "Berliner Sezession", des "Wiener Künstlerhauses" und 1933 die Münchener Galerie Heinemann, nach 1945 Repressalien wegen Verweigerung der Anpassung an den "sozialistische Realismus", 1956 Rehabilitation und 1958 Retrospektive im Ernst-Museum in Budapest sowie Ehrung als "Verdienter Künstler der Ungarischen Volksrepublik", tätig in Budapest, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.

Lot-No.: 3973
Limit: 120.00 €

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Max Märtens, Kapelle im Gebirge

von Licht durchflutete, tief verschneite alpine Landschaft mit einsamer Kapelle, Aquarell auf leichtem Karton, um 1940, unten rechts signiert und bezeichnet "M. Märtens München", leichte Altersspuren, auf Unterlagekarton montiert, Blattmaße ca. 43,5 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1887 Braunschweig bis 1970 Gstadt/Chiemsee), zunächst Schüler der Kunstgewerbeschule Braunschweig, studierte an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin, danach als Kirchenmaler und Kunstgewerbler zeitweise in Hamburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart, ab 1908 in München, unternahm Studienreisen nach Ungarn und Italien, ab 1918 Hinwendung zur Landschaftsmalerei, 1928 erster Aufenthalt in Gstadt am Chiemsee, in der Folge regelmäßige Aufenthalte am Chiemsee, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und im Künstlerbund Niedersachsen, beschickte 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1943 in München ausgebombt und Übersiedlung nach Gstadt am Chiemsee, hier 1948 Gründungsmitglied der "Notgemeinschaft Bildender Künstler Gstadt", die sich später in "Gemeinschaft Bildender Künstler Chiemsee" umbenannte, 1956–69 deren Vorsitzender, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Internet.

Lot-No.: 3974
Limit: 20.00 €

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