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Erich Heckel, "Der Spaziergang"

Vater im Gespräch mit seinem Sohn, vor Landschaft unter strahlender Sonne, Werksverzeichnis Dube 317, Holzschnitt, unter der Darstellung rechts in Blei signiert und datiert "Erich Heckel (19)20", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 46 x 32 cm. Künstlerinfo: bedeutender deutscher Maler und Graphiker (1883 Döbeln bis 1970 Radolfzell/Bodensee), studierte ab 1904 Architektur an der Technischen Hochschule Dresden, Anfang 1906 Abbruch des Studiums, Mitarbeit (bis 1907) in einem Dresdner Architekturbüro und autodidaktische Hinwendung zur Malerei und Graphik, 1905 zusammen mit Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl Gründung der Künstlergruppe „Brücke“ in Dresden, 1907–10 Studienaufenthalte mit Schmidt-Rottluff in Dangast, 1909 Italienreise und Ateliergemeinschaft mit Kirchner in Dresden, 1909–11 Sommeraufenthalte der Brückekünstler an den Moritzburger Teichen, 1911 Umzug nach Berlin, hier 1912 Freundschaft mit Lyonel Feininger, Franz Marc und August Macke, 1913 Auflösung der Brücke und erste Einzelausstellung bei Fritz Gurlitt in Berlin, entdeckte 1913 das Dörfchen Osterholz in der Flensburger Förde für sich und verbrachte hier bis 1943 die Sommer- und Herbstmonate, 1914 bei Heinrich Nauen in Dilborn und Teilnahme an der Werkbundausstellung in Köln, 1915–18 Kriegsdienst als Sanitäter, 1918 Mitglied des „Arbeitsrats für Kunst“ und Mitglied der Ankaufskommission der Nationalgalerie, ab 1920 regelmäßige Studienreisen durch Deutschland, Südfrankreich, Italien, England und die Alpen, 1931 Retrospektive in der Kunsthütte Chemnitz, ab 1937 Ausstellungsverbot und als „entartet“ verfemt, bei der Bilderverbrennung am 20.3.1939 im Hof der Berliner Feuerwache werden 1004 Gemälde sowie 3825 Aquarelle und Graphiken Erich Heckels vernichtet, 1941–43 Aufenthalt in Kärnten, 1944 Zerstörung des Ateliers in Berlin durch Bombenangriff und Übersiedlung nach Hemmenhofen am Bodensee, 1949–55 Professor an der Akademie Karlsruhe, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 1955 Teilnahme an der documenta 1 in Kassel, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und im Deutschen Künstlerbund Weimar, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3815
Limit: 600.00 €

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Thomas Theodor Heine, "Henkell Trocken"

Werbeannonce für die Sektmarke "Henkel Trocken", erschienen in der Zeitschrift "Jugend", Strichätzung, rückseitig Text, 1907, unten rechts ligiertes Künstlermonogramm "TTH", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28 x 20 cm. Künstlerinfo: geboren als David Theodor Heine, dt.-jüdischer Maler, Zeichner, Graphiker, Illustrator und Kunstgewerbler (1867 Leipzig bis 1948 Stockholm), studierte an der Akademie Düsseldorf bei Janssen, Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und der "Jugend", Gründer des "Simplizissimus", tätig in Leipzig und München, 1918-33 tätig in Diessen am Ammersee, emigrierte 1933 über Prag, Brünn, Oslo nach Stockholm, Ehrenmitglied der Akademie Dresden und Mitglied der Akademie Berlin, Mitglied der Neuen Sezession München, des Deutschen Künstlerbundes Weimar und Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Lot-No.: 3816
Limit: 150.00 €

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Alfred Helberger, Graphikkonvolut

fünf Blatt mit Landschaftsdarstellungen und einer Marktszene, Lithographien/Farblithographien auf Japanpapier, um 1920, jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "A. Helberger", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 21,5 x 29 cm, Blattmaße ca. 37 x 46 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alfred Hermann Helberger, dt. Maler und Graphiker (1871 Eberstadt bis 1946 Berlin), studierte 1889-90 am Städelschen Institut in Frankfurt am Main und 1890-96 an der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber, Ernst Schurth und Carlos Grethe, ab ca. 1900 in Berlin ansässig, unternahm Studienreisen nach Italien, Holland, Portugal, Brasilien und Norwegen, 1905 in Paris und beeinflusst vom französischen Impressionismus, später Hinwendung zum Fauvismus, 1937 als "entartet" diffamiert, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Akten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin und Wikipedia.

Lot-No.: 3817
Limit: 120.00 €

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Paul Herrmann, Orientalische Szene

zwei, auf einem Lager aus Decken und Kissen, ruhende Frauen im orientalischen Gewand, feintonige Arbeit, Radierung mit dezentem Plattenton auf Bütten, um 1910, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Paul Herrmann", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 25,5 x 23 cm, Blattmaße ca. 38 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Lorenz Otto Heinrich Herrmann, auch genannt Henri Héran, dt. Maler und Graphiker (1864 München bis 1940 Berlin), aufgewachsen im Kreis seines Onkels Paul Heyse, zum Architekturstudium vorgesehen, heimlich Malunterricht und Zerwürfnis mit Heyse, später Schüler der Malschule von Max Ebersberger und zwei Jahre Schüler von Ferdinand Barth, 1883 kurzzeitige Immatrikulation an der Akademie München, später Panoramenmaler und Restaurator von Fresken in Bayern und Schwaben, anschließend einige Jahre in New York und Chicago (Weltausstellung 1893), 1895 Übersiedlung nach Paris und Annahme des Künstlernamens "Henri Héran", verkehrte hier im Freundeskreis um Edvard Munch, Strindberg und Oscar Wilde, 1906 Übersiedlung nach Berlin, schuf hier u. a. Deckengemälde für die Hotels Adlon und Eden, tätig für die Zeitschriften "Pan" und "Le Centaure", erhielt diverse Ehrungen, u. a. die Goldene Staatsmedaille Berlin und 1914 die Sächsische Staatsmedaille sowie den Großen Ehrenpreis der Stadt Leipzig, Mitglied im Verein Berliner Künstler, der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin und der Münchner Sezession, Quelle: Thieme-Becker, Singer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3818
Limit: 80.00 €

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Paul Herrmann, Orientalische Szene

junge, kaum bekleidet Frau auf einer Chaiselongue, beim Spiel mit einem Äffchen und zu ihren Füßen musizierende Dienerin, in Dunkelbraun gedruckte nuancenreiche Radierung auf schwachem Bütten, um 1900, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Paul Herrmann", minimale Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 45,5 x 37,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Lorenz Otto Heinrich Herrmann, auch genannt Henri Héran, dt. Maler und Graphiker (1864 München bis 1940 Berlin), aufgewachsen im Kreis seines Onkels Paul Heyse, zum Architekturstudium vorgesehen, heimlich Malunterricht und Zerwürfnis mit Heyse, später Schüler der Malschule von Max Ebersberger und zwei Jahre Schüler von Ferdinand Barth, 1883 kurzzeitige Immatrikulation an der Akademie München, später Panoramenmaler und Restaurator von Fresken in Bayern und Schwaben, anschließend einige Jahre in New York und Chicago (Weltausstellung 1893), 1895 Übersiedlung nach Paris und Annahme des Künstlernamens "Henri Héran", verkehrte hier im Freundeskreis um Edvard Munch, Strindberg und Oscar Wilde, 1906 Übersiedlung nach Berlin, schuf hier u. a. Deckengemälde für die Hotels Adlon und Eden, tätig für die Zeitschriften "Pan" und "Le Centaure", erhielt diverse Ehrungen, u. a. die Goldene Staatsmedaille Berlin und 1914 die Sächsische Staatsmedaille sowie den Großen Ehrenpreis der Stadt Leipzig, Mitglied im Verein Berliner Künstler, der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin und der Münchner Sezession, Quelle: Thieme-Becker, Singer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Lot-No.: 3819
Limit: 140.00 €

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Helene Hoge, attr., "Papageientulpen"

Strauß mit Papageientulpen in schlichter Glasvase, kraftvoller Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1920, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "H. Hoge" und mittig betitelt "Papageientulpen", auf Rahmenrückseite Zuschreibung "Helene Hoge 1873–1931", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 32,5 x 41,5 cm.

Lot-No.: 3820
Limit: 120.00 €

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Louis Icart, "Badende"

drei Frauen unter einer Baumgruppe am Wasser, Farbradierung, 1926, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Louis Icart", oberhalb der Darstellung, in der Platte Druckvermerk, gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 51,2 x 43,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Justin Louis Laurent Icart, auch genannt “Helli”, bedeutender frz. Maler, Zeichner und Graphiker des Art déco (1888 Toulouse bis 1950 Paris), frühzeitig Hinwendung zur Kunst, zunächst als Modezeichner für die wichtigsten Designer seiner Zeit tätig, ab 1907 in Paris ansässig und verstärkte Hinwendung zur Druckgraphik vor allem zur Radierung, Ausstellungen im Salon der Société des Artistes Francais und im Salon des Humoristes, ab 1922 zahlreiche Ausstellungen in den USA unter anderem in New York und Philadelphia, Quelle: Vollmer und Internet.

Lot-No.: 3821
Limit: 200.00 €

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Hermann Kätelhön, Graphikkonvolut

zwei unter Passepartout montierte Holzschnitte, hiervon eine Bergbaudarstellung sowie eine hinter Glas gerahmte Landschaftsradierung, jede Arbeit in Blei signiert "Hermann Kätelhön", um 1920, unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße max. ca. 49,5 x 37 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Keramiker und Graphiker (1884 Hofgeismar bis 1940 München), Jugend in Marburg, 1903-05 Schüler der Kunstschule Karlsruhe, studierte 1905-07 an der Akademie München bei Peter von Halm, 1908 erster Aufenthalt in der Künstlerkolonie Willingshausen und 1910-16 ständig in Willingshausen ansässig, hier Schüler von Carl Bantzer und Wilhelm von Thielmann, 1917 Übersiedlung nach Essen-Margaretenhöhe, später in Wamel und München, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, im Deutschen Werkbund und im Freien Verein Darmstädter Künstler, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Lot-No.: 3822
Limit: 150.00 €

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Wilhelm Lefebre, Graphikkonvolut

drei Blatt, betitelt "Beethoven", "Im Urwald" und aus dem Wasser steigende Frauen, Radierungen, um 1910, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "WLefebre", jeweils eines von 30 Exemplaren, zwei Blatt mit rotem Künstlerstempel, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 30 x 23,5 cm, Blattmaße ca. 61 x 45 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Wilhelm Lefèbre, dt. Maler und Radierer (1873 Mannheim bis 1974 Meran), zunächst Schüler der Malschule von Ludwig von Rössler in Frankfurt am Main, studierte 1889–95 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Hugo Crola, Peter Johann Theodor Janssen und Arthur Kampf, 1895–98 Weiterbildung bei Karl von Marr in München, 1898–1903 Studium an der Academie Julian Paris bei Jean Paul Laurens, bis 1914 tätig in Paris, beschickte hier den Salon des Indépendants und den Salon d’Automne, in Paris Bekanntschaft mit Hans Purrmann, Oskar Moll, Henri Matisse und Pablo Picasso, 1914–66 in Frankfurt am Main tätig, 1966 Umzug nach Meran, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Frankfurter Künstlerbund und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3823
Limit: 180.00 €

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Hans Leu, "Die Tänzerin Elvira Roné"

freundlich zum Betrachter blickende junge Balletttänzerin, Farbradierung auf Papier, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Hans Leu" und links betitelt "Die Tänzerin Elvira Roné", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 29 x 23 cm.

Lot-No.: 3824
Limit: 80.00 €

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Max Liebermann, Bildnis Karl Scheffler

Portrait des bekannten Kunstkritikers und Verfechters des deutschen Impressionismus, geschaffen von seinem wichtigsten Vertreter, Max Liebermann, Werksverzeichnis Achenbach 111, Kreidelithographie auf Japanpapier, 1926, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "MLiebermann", leichte Erhaltungsmängel, auf Unterlagekarton montiert, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 19,5 cm, Blattmaße ca. 43 x 32 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker und Illustrator (1847 Berlin bis 1935 Berlin), 1866–68 Malschüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck, studierte 1868–72 an der Akademie Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Wilhelm Pauwels, mit Theodor Hagen 1871 Reise nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Mihály Munkácsy, anschließend Studienreise nach Amsterdam und Scheveningen, 1873–78 Atelier in Montmartre in Paris und Aufenthalte in Barbizon, 1875 Reisen nach Zandvoort und Haarlem in Holland, 1889 Berufung in die Jury der Pariser Weltausstellung, 1892 Mitglied der Künstlergruppe "Vereinigung der XI", 1896 Parisaufenthalt und Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, 1897 Professorentitel, 1898 Aufnahme in die Akademie der Künste, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession, ab 1909 Landsitz am Wannsee, Ehrenmitglied der Kunstakademien München, Weimar, Dresden, Wien, Brüssel, Mailand und Stockholm, 1917 Ehrung mit dem Roten Adlerorden III. Klasse durch Kaiser Wilhelm II., 1920–33 Präsident bzw. Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1927 Ehrenbürgerwürde von Berlin, Ehrung mit dem "Adlerschild des Deutschen Reiches" durch Paul von Hindenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3825
Limit: 150.00 €

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Max Liebermann, "Die Pestleichen"

zwei Männer, die Körper der Verstorbenen zum Scheiterhaufen bringend, entstanden zu "Bassompierre" aus Goethes "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter", erschienen bei Bruno Cassirer, Werksverzeichnis Schiefler 213, Lithographie auf schwachen Bütten, 1915, rechts unten in Blei signiert "MLiebermann", in der unteren linken Blattecke Prägestempel von Bruno Cassirer, minimale Altersspuren, auf Unterlagekarton montiert, Darstellungsmaße ca. 11,5 x 16 cm, Blattmaße ca. 34 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker und Illustrator (1847 Berlin bis 1935 Berlin), 1866–68 Malschüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck, studierte 1868–72 an der Akademie Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Wilhelm Pauwels, mit Theodor Hagen 1871 Reise nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Mihály Munkácsy, anschließend Studienreise nach Amsterdam und Scheveningen, 1873–78 Atelier in Montmartre in Paris und Aufenthalte in Barbizon, 1875 Reisen nach Zandvoort und Haarlem in Holland, 1889 Berufung in die Jury der Pariser Weltausstellung, 1892 Mitglied der Künstlergruppe "Vereinigung der XI", 1896 Parisaufenthalt und Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, 1897 Professorentitel, 1898 Aufnahme in die Akademie der Künste, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession, ab 1909 Landsitz am Wannsee, Ehrenmitglied der Kunstakademien München, Weimar, Dresden, Wien, Brüssel, Mailand und Stockholm, 1917 Ehrung mit dem Roten Adlerorden III. Klasse durch Kaiser Wilhelm II., 1920–33 Präsident bzw. Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1927 Ehrenbürgerwürde von Berlin, Ehrung mit dem "Adlerschild des Deutschen Reiches" durch Paul von Hindenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Lot-No.: 3826
Limit: 150.00 €

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Curt Meyer-Eberhardt, Graphikkonvolut

sieben Blatt mit der Darstellung von Katzen und ein Blatt mit der Darstellung eines jungen sitzenden Fuchses, Farbradierungen, Mitte 20. Jh., in Blei signiert/nachlasssigniert, unterschiedliche Erhaltungen, Darstellungsmaße max. ca. 28 x 38 cm, Blattmaße max. ca. 44 x 54 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Ernst Meyer, nannte sich ab 1916 unter Beifügung des Mädchennamens der Mutter "Curt Meyer-Eberhardt", dt. Tiermaler, Illustrator und Radierer (1895 Leipzig bis 1977 München), ab 1899 Kindheit in Erfurt, studierte 1911–15 an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Theodor von Hagen und Meisterschüler von Walter Klemm, 1915 Übersiedlung nach München und kurzzeitig Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, auf Grund seiner sehr populären und ab 1917 im Verlag von Hanfstaengl München verlegten Radierungen mit Tier- und Jagdszenen erlangte er früh finanzielle Unabhängigkeit, 1919–20 kurzzeitig Schüler am Bauhaus Weimar bei Lyonel Feininger, 1920 endgültig Übersiedlung nach München, hier künstlerisch freischaffend, beschickte bis 1926 die Neue Münchner Sezession, unternahm Studienreisen nach Italien, Südfrankreich und Jugoslawien, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, erhielt ab 1972 lebenslangen Ehrensold der Stadt München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3827
Limit: 20.00 €

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Armin Müller-Stahl, Thomas Mann

Bildnis des deutschen Nobelpreisträgers, Farblithographie auf Velin, Anfang 21. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert "M-Stahl" und links nummeriert "19/120", in der unteren linken Blattecke Prägestempel des Lithodruckers Christian Müller, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 39 x 28 cm, Blattmaße ca. 54 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Schauspieler, Maler, Musiker und Schriftsteller (1930 in Tilsit/Ostpreußen geboren), 1938 Übersiedlung der Familie nach Prenzlau, Musikstudium am städtischen Konservatorium in Berlin und Abschluss als Musiklehrer, ab 1952 Mitglied des Ensembles am Theater am Schiffbauerdamm, 1954 Wechsel an die Volksbühne, ab 1960 für den Film tätig, 1980 Ausreise aus der DDR, ab Ende der 1980er Jahre nahm er auch Rollen in Hollywood an, 1990 erlangte er große Anerkennung für seine Rolle im Film „Avalon“, 1992 Verleihung des silbernen Bären für den Film „Utz“, 1997 Nominierung für einen Oscar, Hauptrolle des Thomas Mann in dem Dreiteiler „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“, ab 2001 Präsentation seiner Zeichnungen und Graphiken, 2009 Wahl in den Hochschulrat der Hochschule für Musik und Theater Rostock, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 3828
Limit: 50.00 €

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Hans Neumann, Sommertag

Blick vom schilfbewachsenen Ufer auf einen See mit Segelbooten und am Himmel kreisenden Möwen, Farbholzschnitt auf Japanpapier, Anfang 20. Jh., im Stock ligiertes Monogramm "HN", minimale Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 18,5 x 27,5 cm. Künstlerinfo: auch Neumann junior, dt. Maler u. Graphiker (1873 Kassel bis 1957 München), Sohn des Emil Neumann, studierte an den Akademien in Kassel und Berlin, Mitglied zahlreicher Künstlerverbände, u. a. des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Lot-No.: 3829
Limit: 80.00 €

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Hans Neumann, Fliegende Krähe

über einen Berghang fliegende Krähe, mit See im Gebirge, Farbholzschnitt auf Japanpapier, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Hans Neumann jr." sowie links datiert "1908" und bezeichnet "Handdruck", leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 25 x 15 cm. Künstlerinfo: auch Neumann junior, dt. Maler u. Graphiker (1873 Kassel bis 1957 München), Sohn des Emil Neumann, studierte an den Akademien in Kassel und Berlin, Mitglied zahlreicher Künstlerverbände, u. a. des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Lot-No.: 3830
Limit: 80.00 €

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Hans Neumann, "Aus Venedig"

Gondoliere vor der imposanten Kulisse der Lagunenstadt, Farbholzschnitt auf Japanpapier, Anfang 20. Jh., unter der Darstellung in Blei rechts signiert und bezeichnet "Hans Neumann jr. München" und links "Aquarellhanddruck", im unteren Bereich betitelt "Aus Venedig", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 17 x 16,5 cm. Künstlerinfo: auch Neumann junior, dt. Maler u. Graphiker (1873 Kassel bis 1957 München), Sohn des Emil Neumann, studierte an den Akademien in Kassel und Berlin, Mitglied zahlreicher Künstlerverbände, u. a. des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Lot-No.: 3831
Limit: 80.00 €

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Sophie Noske, attr., Glockenblume

Glockenblume mit leuchtend violetten Blüten, aufwendiger Farblinolschnitt, teils mit changierenden, an Aquarell erinnernden Blau- und Violetttönen, um 1930, unsigniert, minimale Erhaltungsmängel, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 26 x 20,5 cm. Künstlerinfo: auch Sophie Sander-Noske, österr. Goldschmiedin, Emaillekünstlerin und Graphikerin (1884 Wien bis 1958 Wien), 1902-04 Studium an der Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Kultur in Wien, Besuch der Wiener Frauenkunstschule, Lehre als Goldschmiedin in Pforzheim, Paris und Oslo, ab 1911 hielt sie Emaillekurse zur Gewerbeförderung in Cortina d´Ampezzo ab, 1911-12 Professorin an der Kunstgewerbeschule Haarlem, 1923-25 Mitarbeiterin der Wiener Werkstätte, ab 1927 vorwiegend als Malerin und Graphikerin tätig, Teilnahme an Ausstellungen der Vereinigung bildender Künstlerinnen in Österreich, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Lot-No.: 3832
Limit: 20.00 €

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Meta Plückebaum, Konvolut Radierungen

vier Arbeiten, jeweils mit für die Künstlerin typischen Katzendarstellungen, Farbradierungen, um 1930, jeweils unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Meta Plückebaum", drei Arbeiten betitelt mit "Waschkatzen", "Muschie und Peter" sowie "Was ist das?", meist gut erhalten, Darstellungsmaße max. ca. 26,5 x 23,5 cm, Blattmaße max. ca. 45 x 34 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (1876 Dortmund bis 1945 Düsseldorf), Privatunterricht bei Hermann Emil Pohle, eines der ersten Mitglieder des 1911 gegründeten Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen, Heirat mit dem Maler und Radierer Carl Plückebaum, nachfolgend in Düsseldorf tätig, Quelle: Vollmer, AKL und Wikipedia.

Lot-No.: 3833
Limit: 20.00 €

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Lauretta Rix, zwei Blatt "Mädchenakt auf der Decke"

auf einer farbenfrohen Decke liegende nackte junge Frau, beim Lesen eines Buches, Linolschnitt, Aquarell und Deckfarben auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Lauretta Rix/L. Rix", datiert "(19)66/(19)69", ein Blatt betitelt "Mädchenakt auf der Decke", minimale Altersspuren, Darstellungsmaße Maße ca. 25 x 18 cm, Blattmaße max. ca. 34,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: geb. Spector, kanadische Malerin, Illustratorin und Graphikerin (1926 Montreal/Kanada bis 2009 Berlin), Studium an der Kunstschule in Montreal, 1947 Heirat mit Karl Rix, Auswanderung in die DDR, ab 1972 für das DEFA-Studio für Trickfilme als Puppengestalterin und Szenenbildnerin tätig, Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 3834
Limit: 20.00 €

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Fritz Schaefler, "Heinrich Wölfflin"

Portrait des Schweizer Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin (1864 Winterthur bis 1945 Zürich), kraftvolle Radierung mit ausgeprägtem Plattenton auf Velin, um 1925 (Entstehung der Platte), unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schaefler" und links nummeriert "74/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 39,5 x 33 cm, Blattmaße ca. 76 x 53,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Freskant, Innenraum- und Farbfenstergestalter des Expressionismus sowie Bühnenbildner und Szenograph (1888 Eschau im Spessart bis 1954 Köln), Kindheit in Eschau, 1899-1900 Schulbesuch in Aschaffenburg, 1900 Umzug nach Eggenfelden/Niederbayern, bis 1905 Gymnasium und Internat in Landshut, studierte ab 1905 Architektur an der Technischen Hochschule München, 1906 Wechsel an die Königliche Kunstgewerbeschule München, studierte 1908-11 an der Münchner Akademie bei Martin Feuerstein und Angelo Jank, ab 1910 freischaffend im eigenen Atelier in München-Schwabing und regelmäßige Aufenthalte am Simssee bei Rosenheim, 1914-17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und schwere Verwundung in der Schlacht an der Somme, 1915-17 vertreten in Ausstellungen der Berliner und Münchner Sezession, 1918-19 aktive Beteiligung an der Münchner Räterepublik, Mitglied und Schriftführer des "Aktionsausschuss Revolutionärer Künstler" sowie Schriftleiter für bildende Kunst der kulturrevolutionären Zeitschrift "Der Weg", 1919 Flucht zu Alfred Kubin nach Wernstein, 1920 Übersiedlung nach Ernsdorf bei Prien am Chiemsee und später nach Prien, 1923 Reise mit Kurt Gerstenberg nach Italien, mäzenatisch gefördert durch den rheinischen jüdischen Industriellen Joseph Heymann (1887-1954), 1927, auf Anraten seines Freundes, des Architekten Hans Hansen, Umzug nach Köln, 1937 als "entartet" verfemt und mit Malverbot belegt, 1942-45 Flucht vor den Kriegswirren nach Remerscheid (Engelskirchen) ins Bergische Land, 1945 Rückkehr nach Köln und Lehrtätigkeit an Kölner Berufsschulen sowie regelmäßige Aufenthalte im Bergischen Land, unterhielt Kontakte zur Avantgarde der Zeit wie Klee, Felixmüller, Schmidt-Rottluff, Campendonk, Feininger, Heckel, Schrimpf, Davringhausen und anderen, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Köln, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Flemig, Homepage des Enkels Christoph Schaefler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Lot-No.: 3835
Limit: 100.00 €

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Karl Schmoll von Eisenwerth, "Im Garten"

junge Frau mit Obstkorb in ihren Händen, Farbholzschnitt, 1908, im unteren Bereich in Blei signiert "K. Schmoll von Eisenwerth", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15 x 13 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Schmoll, nannte sich wie sein Vater "Schmoll von Eisenwerth", dt-österr. Maler, Zeichner, Graphiker, Kunstgewerbler, Plakat- und Glaskünstler (1879 Wien bis 1948 Gut Osternberg bei Braunau am Inn), Kindheit in Wien, ab 1889 in St. Wendel und ab 1895 in Darmstadt, hier erster Malunterricht bei Richard Hoelscher und Kontakt zum Jugendstil, 1898–1902 Studium an der Akademie in München bei Ludwig von Herterich und Paul Hoecker, beeinflusst von Joseph Maria Olbrich und Ferdinand Hodler, unterhielt Kontakte zur Dachauer Künstlerkolonie, zur Osternberger Künstlerkolonie und zu Emil Reynier in Braunau am Inn, regelmäßige Malaufenthalte in Dachau, Burghausen und am Chiemsee, parallel als Designer für die Glashütte von Ferdinand von Poschinger in Buchenau tätig, beschickte 1900 die Weltausstellung in Paris sowie 1901 und 1909 die Ausstellungen der Darmstädter Künstlerkolonie, 1902 Reise mit Carl Kaspar, Hermann Haller und Paul Klee nach Rom, ab 1903 Atelier in München-Schwabing, 1904–07 Lehrer für Zeichnen und Drucktechnik an der privaten Debschitz-Schule in München, 1907–46 Professor an der Technischen Hochschule Stuttgart, Schaffung mehrerer Wandgemälde, seit 1924 Gutsbesitzer im österreichischen Osternberg bei Braunau am Inn, 1927–29 Rektor der Technischen Hochschule Stuttgart, 1905–39 Mitglied der Wiener Secession, ab 1924 Mitglied und Gildemeister der Innviertler Künstlergilde, Mitglied im Künstlerbund Stuttgart, in der St.-Lukasgilde Amsterdam, in der Freien Vereinigung Düsseldorfer Künstler, im Deutschen Künstlerbund Weimar, im Bund zeichnender Künstler Münchens und im Deutschen Werkbund, tätig in Stuttgart und Osternberg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Akademie in München, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Davidson, Fuchs, Müller-Singer, ÖBL, Dressler und Wikipedia.

Lot-No.: 3836
Limit: 100.00 €

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Daniel Staschus, Baumgruppe im Abendlicht

imposante Baumgruppe in flacher Heidelandschaft, im warmen Licht des zur Neige gehenden Tages, Farbholzschnitt auf Japanpapier, Anfang 20. Jh., rechts unten monogrammiert "D. St", formatfüllende Darstellung, Blattmaße ca. 14 x 18 cm. Künstlerinfo: Maler, Grafiker und Schriftsteller (1879 Girreninken bis 1953 Lindau), 1887–94 Studium an der Kunstakademie Königsberg, 1900–10 in München und Dachau tätig, anschließend in Königsberg, in der Künstlerkolonie Nidden, in Berlin und Lindau tätig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3837
Limit: 80.00 €

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Daniel Staschus, Abendstimmung

von mächtigen Bäumen gesäumter, gemächlich dahinfließender Fluss, im gedämpften Licht des zur Neige gehenden Tages, Farbholzschnitt auf Japanpapier, Anfang 20. Jh., rechts unten monogrammiert "D. St", farbfrisch erhalten, formatfüllende Darstellung, Blattmaße ca. 22 x 13,2 cm. Künstlerinfo: Maler, Grafiker und Schriftsteller (1879 Girreninken bis 1953 Lindau), 1887–94 Studium an der Kunstakademie Königsberg, 1900–10 in München und Dachau tätig, anschließend in Königsberg, in der Künstlerkolonie Nidden, in Berlin und Lindau tätig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3838
Limit: 80.00 €

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Daniel Staschus, Kurische Kähne

zwei Kähne auf stillem Wasser, mit Küstenlinie im Hintergrund, malerisch wirkendes Blatt, Farbholzschnitt auf Japanpapier, Anfang 20. Jh., links oben monogrammiert "D. St", gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 15,5 x 14 cm, Blattmaße ca. 17 x 21 cm. Künstlerinfo: Maler, Grafiker und Schriftsteller (1879 Girreninken bis 1953 Lindau), 1887–94 Studium an der Kunstakademie Königsberg, 1900–10 in München und Dachau tätig, anschließend in Königsberg, in der Künstlerkolonie Nidden, in Berlin und Lindau tätig, Quellen: Thieme-Becker und Internet.

Lot-No.: 3839
Limit: 80.00 €

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