Gemälde

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Paul Morró, Zwei junge Frauen im Garten

zwei Mädchen in eleganten Kleidern, am Bistrotisch mit Flasche und Glas, in sommerlicher Gartenlandschaft, dekorative, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten signiert "P. Morró", geringe Altersspuren, schön passend original gerahmt, Falzmaße ca. 90 x 80 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ingfried Paul Henze, verwandte den Künstlernamen „Morró“, auch Henze-Morro, dt. Maler (1925 Leipzig bis 2013 München), studierte an der Akademie Leipzig, nach 1945 Fortsetzung der Studien an der Akademie München, hier Meisterschüler von Adolf Schinnerer und Hans Gött, lebte zeitweise in Tanger (Marokko), beschickte Ausstellungen in Paris, München und Düsseldorf, tätig in Verona und am Gardasee, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4125
Limit: 130.00 €

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Georg Hering, "Der Besuch"

junge schüchterne Holländerin mit Haube, einem Herrn mit Zylinder Tee servierend, im Hintergrund die Eltern des Mädchens, Genremalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert "G. Hering 1923", eine weitere Fassung des Motivs aus dem Jahr 1922 befindet sich beim Wikipediaeintrag des Künstlers, leichtes Craquelure, geringe Erhaltungsmängel, im gestuckten goldbronzierten Rahmen, Falzmaße ca. 71 x 81 cm. Künstlerinfo: eigentl. Georg Wilhelm Richard Hering, dt. Maler (1884 Aurich bis 1936 Edam), Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Hamburg bei Lovis Corinth, ab 1910 in Volendam tätig, erlangte vor allem durch seine holländischen Dorfansichten und Bauerportraits Bekanntheit, Quelle: Wikipedia.

Lot-No.: 4126
Limit: 500.00 €

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F. von Herrenburger, Windmühle im Mondenschein

nächtliche Szene mit Holländerwindmühle und Häusern am Seeufer, im effektvollen Mondlicht, stimmungsvolle, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in dezent gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten teils undeutlich signiert "F. von Herrenburger fec.", Altersspuren, sehr schön neuzeitlich antikisierend gerahmt, Falzmaße ca. 45,5 x 66,5 cm.

Lot-No.: 4127
Limit: 120.00 €

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Carl Hessmert, "Abend-Gehöft in Pommern"

unter Bäumen stehender Bauernhof im warmen Licht der untergehenden Sonne, Malerei in freundlicher Farbigkeit und mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Karton, um 1910–20, links unten signiert "C. Hessmert", auf der Rückseite handschriftlich Nummeriert "N. 321" sowie signiert "C. Hessmert" und betitelt "Abend-Gehöft in Pommern", im Bereich des Himmels geringe Retuschen, im handgefertigten Rahmen mit teilweiser Weißgoldauflage, Falzmaße ca. 51,5 x 73 cm. Künstlerinfo: auch Karl Heßmert, dt. Landschaftsmaler (1869 Fürstenberg/Oder bis 1928 Berlin), studierte 1892–99 an der Berliner Akademie, hier Schüler von Eugen Bracht, beschickt ab 1896 die Große Berliner Kunstausstellung, ab 1902 die Ausstellung der Münchner Sezession und 1907 und 1908 die Ausstellungen im Glaspalast München, 1916–18 Kriegsmaler an der Westfront, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und Internet.

Lot-No.: 4128
Limit: 450.00 €

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Charlotte Hilmer-Wegel, "Akttorso"

Teilansicht eines stehenden Frauenakts, in warmen, erdigen Farben gehaltene Aktmalerei mit pastosem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., links unten signiert "Lotte Hilmer-W.", auf der Keilrahmenrückseite bezeichnet "Charlotte Wegel Akttorso" und Anschrift "Lotte Hilmer-Wegel Hamburg 13 Alsterchaussee 11 III", gut erhalten, im handgefertigten Rahmen mit partieller Weißgoldauflage, Falzmaße ca. 62,5 x 51,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Charlotte Hilmer, geb. Wegel, dt. Malerin und Graphikerin (1919 Hamburg bis 1958 Hamburg), 1928–29 Besuch der Landeskunstschule in Hamburg, 1929–30 Studium an der Kunstakademie in Königsberg und 1930–33 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1950–58 mehrere Studienreisen, Quellen: AKL, Vollmer und Wikipedia.

Lot-No.: 4129
Limit: 200.00 €

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Karel Hodr, "Trübe Stimmung" am Meeresstrand

Strandszene mit sanfter Meeresbrandung unter wolkenverhangenem Himmel, melancholische lasierende, partiell gering pastose Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Sperrholzplatte, um 1960, links unten signiert "Hodr", rückseitig tschechisch bezeichnet, betitelt und signiert "original olej/plátno na dřevě »Téžká nálada« Hodr – Za původnost oríginau ručim [dt.: Original-Ölgemälde auf Holz »Trübe Stimmung« Hodr – Ich garantiere die Originalität des Originals]" sowie weitere Annotationen und Fragment eines deutsch-tschechischen Beförderungsscheins, Altersspuren, im älteren Rahmen, Falzmaße ca. 61 x 70 cm. Künstlerinfo: tschechischer Maler, Graphiker und Exlibriskünstler (1910 Prag bis 2002 Konstanz), studierte 1945–49 an der Akademie Prag bei Otakar Nejedlý, hier später zeitweise Professor, 1949–65 künstlerisch freischaffend in Prag, unternahm ab 1966 Studienreisen nach Frankreich, Italien, Österreich, Schweden, Dänemark und Deutschland, unterhielt und leitete ab 1972 in Konstanz eine private Malschule die „Konstanzer Kunstmaler-Akademie“, Quelle: Internet und Karrenbauer "Maler sehen den Bodensee ...", Manfred Neureiter "Lexikon der Exlibriskünstler".

Lot-No.: 4130
Limit: 100.00 €

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Walther Hoeck, attr., Pflügender Bauer

sonnige frühlingshafte Szene, alter Bauern hinter dem mit zwei Kaltblütern bespannten Pflug bei der Feldarbeit, fein lasierende Malerei über Bleistiftvorzeichnung auf kräftiger Grundierung, typisches der Blut- und Boden-Propaganda verpflichtetes Werk der NS-Zeit, Öl auf Leinwand, um 1940, unsigniert, beigefügt Foto des Braunschweiger Ateliers des Künstlers mit dem Maler vor einem ähnlichen, seitenverkehrten großformatigen Gemälde, rückseitig Teilskizze mit Quadratgitter zum 1935 für die Empfangshalle des Braunschweiger Bahnhofs geschaffenen Gemälde "Das Junge Deutschland" von Walther Hoeck, weiterhin neuzeitliches Etikett "Walter [sic.] Hoeck", Erhaltungsmängel, im handgearbeiteten Designerrahmen mit Basis, Falzmaße ca. 160 x 270 cm. Künstlerinfo: irrtümlich Walter Hoeck, mitunter auch Höck, dt. Maler und Bildhauer (1885 Holzminden bis 1956 Eglofs im Allgäu), 1902–03 Schüler einer Münchner Kunstschule, 1903–07 Studium an der Berliner Akademie und Atelierschüler von Lovis Corinth, 1907–08 Studium der Bildhauerei an der Münchner Akademie bei Adolf von Hildebrand, 1911–14 Schüler bei Arnold Waldschmidt und Meisterschüler bei Friedrich Kallmorgen in Berlin, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1920 Umzug nach Braunschweig und und im Ortsteil Lehndorf bis 1954 künstlerisch freischaffend, in den 1920er Jahren Mitglied der Vereinigung freier bildender Künstler Braunschweigs, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und im Kunstverein "Block", nach 1933 Mitglied und Funktionär der Reichskammer der Bildenden Künste, beschickte 1937–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, während des 2. Weltkriegs tätig als „Künstler im Kriegseinsatz“ für NS-Propaganda, bewohnte meist in den Sommermonaten parallel bis 1941 ein eigenes Berghaus in Matrei im Osttiroler Gau Kärnten, ab 1941 zeitweise in Krakau, 1942 Ehrung mit dem NS-Kunstpreis der Stadt Braunschweig, 1944 Aufnahme in die "Gottbegnadeten-Liste", 1954 Übersiedlung nach Eglofs im Allgäu, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Davidson, Dressler und Internet.

Lot-No.: 4131
Limit: 1800.00 €

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Albert Holz, Sommer auf dem Land

an Buschwerk vorbeifließender Bach, in leicht hügeliger Landschaft mit saftig grünen Wiesen und Wäldern, pastose Landschaftsmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe und auf Platte kaschiert, rechts unten signiert "Alb. Holz", gering restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule (1884 Düsseldorf bis 1954 Düsseldorf), ab 1908 Privatschüler von Christian Kröner und Georg Hacker, mit Hacker im Malsaal des Stadttheaters tätig, Quelle: Vollmer, AKL und Wikipedia.

Lot-No.: 4132
Limit: 180.00 €

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Adolf Hosse, Pferde beim Hufschmied

altehrwürdiger sonniger Innenhof mit zwei Schmieden, beim Beschlagen zweier Pferde, gering pastose Genremalerei mit schönem Licht und fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten signiert "A. Hosse", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse alte Nummernetiketten und auf der Rahmenrückseite Rahmungsetikett Frankfurt am Main, geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 58,5 x 78,56 cm. Künstlerinfo: auch Adolph Hosse, dt. Pferde- und Genremaler sowie Graphiker (1875 Hanau bis 1958 Hammelburg), bis 1894 Schüler der Zeichenakademie Hanau, studierte 1894–97 an der Akademie Düsseldorf bei Arthur Kampf und Peter Janssen dem Älteren, weitergebildet in München, anschließend freischaffend in Düsseldorf-Oberkassel, 1896–97 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", bereits vor 1911 Sommerwohnsitz in Rothenburg ob der Tauber, hier Mitglied des Vereins Alt-Rothenburg, später in Würzburg und zuletzt in Hammelburg tätig, ab 1939 unter dem Flößernamen "Cavallo" Mitglied der Künstlervereinigung "Hetzfelder Flößerzunft", beschickte die Großen Kunstausstellungen in Düsseldorf, Berlin, den Münchner Glaspalast und 1938–42 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Ries und Wikipedia.

Lot-No.: 4133
Limit: 280.00 €

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Hermann Otto Hoyer, Bauern bei der Rast

rastender Bauer mit Sense und auf der Wiese sitzende Frau, auf karger Alm vor imposanter Hochgebirgskulisse, lasierende, teils gering pastose Genremalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten undeutlich signiert, ortsbezeichnet und datiert "H. O. Hoyer Oberstdorf [19]32", rückseitig aufgeheftetes Foto mit Werken Hoyers und altes Etikett "Münchner Sezession – auf dem Kunstwerk zu befestigen" sowie Annotation auf dem Keilrahmen "H. Otto Hoyer/Oberstdorf – Ausgestellt Münchner Sezession 1932", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 160,5 x 122,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1893 Bremen bis 1968 Oberstdorf), zunächst Lehre zum Glasmaler, Praktikum in Italien, zeitweise in Metz, Nancy und Basel tätig, 1913–14 kurzzeitig Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden, ab 1914 als Freiwilliger Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1914 Verwundung und frz. Kriegsgefangenschaft, wegen wiederholter Fluchtversuche zeitweise in einem Straflager in Tunesien, hier Erkrankung an Typhus und Malaria, später in Marseille, während der Kriegsgefangenschaft Hinwendung zur Malerei, im Oktober 1917 erneuter Fluchtversuch, bei dem er den rechten Arm verlor und Rückführung nach Deutschland, studierte ab 1919 an der Münchner Akademie bei Hermann Groeber, Carl von Marr und Franz von Stuck, ab 1925 in Oberstdorf im Allgäu ansässig, beschickte unter anderem 1921–24 den Münchner Glaspalast und 1937–40 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, er erlangte Popularität durch sein 1937 auf der GDK gezeigtes Propagandagemälde „Am Anfang war das Wort“, welches durch Postkarten und Kunstdrucke weite Verbreitung erfuhr, 1943 Ehrung mit dem Professorentitel und der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft, 1945–47 als NS-Aktivist Gefangenschaft, Mitglied in der Münchner Künstlergenossenschaft und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie, Dressler, Davidson und Internet.

Lot-No.: 4134
Limit: 1000.00 €

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Lipòt Illencz, Junge Frau am Seeufer

elegant gekleidet junge Frau mit Sonnenhut und prächtigem Blumenstrauß in ihren Händen und in die Ferne gerichtetem Blick, vor sommerlichem Landschaftspanorama mit See, pastose Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "Illencz", Craquelure, geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 40,5 x 51 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler, Illustrator und Graphiker (1882 Üjárad [dt.: Neu-Arad] bis ca. 1950 Arad), studierte mit einem Stipendium der Stadt Arad an den Azbé- und Hollósy-Schulen in München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, beschickte ab 1902 den Nationalsalon in Budapest, tätig in München-Baldham und ab 1933 in Arad, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Internet.

Lot-No.: 4135
Limit: 190.00 €

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Imré, Damenportrait

Bildnis einer jüngeren Frau vor Grünpflanzen, mit in die Ferne gerichtetem Blick, pastose Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert "Imré (19)28", Craquelure, Altersspuren und einige Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 50,5 cm.

Lot-No.: 4136
Limit: 360.00 €

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Heinrich Iser, Erzgebirgische Klöpplerin

ältere Dame im Interieur, in typische erzgebirgische Tracht gewandet, an einem Klöppelstock arbeitend, fein mit spitzem Pinsel erfasste Genremalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert signiert "H. Iser.", datiert 1920, Alterscraquelé, sonst gering restaurierungsbedürftig, im Rahmen der Zeit, Falzmaße 100 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Portraitmaler (1869 Reischdorf/Erzgebirge bis 1932 Berlin), Schüler der Kunstgewerbeschule Prag, anschließen an der Porzellanmanufaktur in Fünfkirchen (Pécs in Ungarn) tätig, dann Übersiedlung nach Wien und freischaffend tätig, später 15 Jahre in Stettin, ab 1909 in Berlin-Wilmersdorf ansässig, zum Hofbildnismaler ernannt, Quelle: Dressler und Internet.

Lot-No.: 4137
Limit: 300.00 €

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Julius Paul Junghanns, "Idyll"

Rastender Hirte mit Ziegen unter knorrigen Laubbaum am Fluss in frühlingshafter Landschaft, links unten in rotbraun signiert, um 1940, Öl auf Leinwand, fein mit spitzem Pinsel erfasste Szenerie am Fluss, hinter Glas gerahmt mit Inlay in reich verzierter Goldstuckleiste, geringe Altersspuren, Falzmaße ca. 105 x 76 cm. Künstlerinfo: auch Junghanns, dt. Lithograph, Tiermaler, Radierer und Illustrator (1876 Wien bis 1958 Düsseldorf), 1877 Übersiedlung nach Dresden, 1891-95 Lehre zum Lithographen bei der Lithographischen Kunstanstalt Schupp & Nierth in Dresden, ab 1894 parallel zur Lehre Schüler der Dresdener Kunstgewerbeschule, ab 1896 Studium an der Akademie Dresden bei Max Frey und Leon Pohle, 1899-1904 Studium an der Akademie München bei Heinrich von Zügel, ab 1902 Illustrator für die Münchner Zeitschrift "Jugend", seit 1903 Mitglied des "Bundes Zeichnender Künstler in München", 1904 auf Empfehlung Zügels zum Leiter der Meisterklasse für Tier- und Freilichtmalerei an die Akademie Düsseldorf berufen, 1905 Mitglied des “Künstler-Bund Hagen”, 1906 zum Prof. ernannt und bis 1945 an der Düsseldorfer Akademie tätig, 1914-18 Kriegsdienst im 1. WK, beschickte zahlreiche Ausstellungen unter anderem die Große Deutsche Kunstausstellung München, 1945 Zusammenbruch und bis 1949 im Marienhospital Erwitte, 1949 Rückkehr nach Düsseldorf, in zahlreichen Museen vertreten, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Lot-No.: 4138
Limit: 390.00 €

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Jürgens, Sonniger Wintertag

vereinzelte Bauernhäuser in verschneiter Landschaft im hellen Sonnenlicht, leicht pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., links unten teils unleserlich signiert und bezeichnet "... Jürgens Mchn (München)", gerahmt, Falzmaße ca. 38,5 x 47,5 cm.

Lot-No.: 4139
Limit: 20.00 €

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Estelle Juste, Stillleben mit Melonen

Tisch mit blauer Decke, darauf ein Tablett mit Melonenstücken und eine Teekanne in neusachlicher Auffassung, rechts unten signiert und datiert 1918, auf Keilrahmen gespannt, Farbfehlstellen, Alterscraquelé, Falzmaße 40,5 x 60 cm. Künstlerinfo: belgische Malerin (1894 bis 1962), tätig in Brüssel und Südfrankreich, Vertreterin der „École Belge“, bekannt für atmosphärische Stadtansichten, Hafenmotive (u. a. Marseille, Antibes) und Portraits (z. B. Bildnis des Malers Philibert Cockx), ihre Werke zeichnen sich durch einen lockeren, teils pastosen Pinselduktus und ein ausgeprägtes Gespür für Lichtstimmungen aus, regelmäßig auf dem internationalen Kunstmarkt (insbesondere in Belgien und Frankreich) vertreten. Quelle: Internet.

Lot-No.: 4140
Limit: 20.00 €

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Herbert Kampf, "Blumenstück" GDK 1942

feinst naturalistisch wiedergegebenes opulentes Blumenstillleben, der Künstler verwandte im vorliegenden Gemälde einen eigenwilligen Kunstgriff, indem er zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühende bzw. reifende Pflanzen kunstvoll miteinander arrangierte, als Boten des Frühlings verbildlichte er prächtige, teils gefüllte Tulpen und einen Zweig knospender Kastanie, später im Jahr sind dann die abgebildeten weißen Pfingstrosen, blauen Iris und gelben Schwertlilien zu finden und danach künden dürre Gräser, Kornähren, Maiskolben und dunkle Weintrauben vom Erntesegen des Herbstes, die trefflich vor dunklem Grund arrangierte Komposition besticht zudem durch ihren Detailreichtum, wie mehrere im Bild integrierte Schmetterlinge und eine Wespe, die neben der brillant erfassten Stofflichkeit den großen Reiz des Gemäldes ausmachen, lasierende Malerei, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "Herbert Kampf [19]42", rückseitig auf dem Rahmen Etikett "Große Deutsche Kunstausstellung 1942 im Haus der Deutschen Kunst zu München ...", das Gemälde befindet sich noch im originalen Rahmen und wurde so 1942 im Saal 26 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München gezeigt und erlangte große Popularität durch farbige Kunstdruckreproduktionen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, beigegeben Fotokopien der Hängesituation in der Ausstellung und Infos der Website der GDK, Altersspuren, im Goldstuckrahmen mit Rahmenschild "Herbert Kampf" gefasst, Falzmaße ca. 120,5 x 90 cm. Künstlerinfo: eigentlich Herbert Wolfram Kampf, dt. Maler, Grafiker und Illustrator (geboren 1896 in Düsseldorf), Sohn und Schüler seines Vaters, des Malers Arthur Kampf (1864–1950), Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste, 1937–43 vertreten auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, tätig in Berlin-Wilmersdorf, um 1950 tätig erwähnt in Berchtesgaden-Oberkälberstein, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Archiv Preußische Akademie der Künste Berlin, Davidson, "Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit." und Wikipedia.

Lot-No.: 4141
Limit: 950.00 €

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Richard Klein, Die Badenden

zwei nackte Frauen unter Bäumen am Seeufer in lichter Sommerlandschaft, gering pastose Genremalerei des Art déco mit charaktervollem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "Rich. Klein", geringe Altersspuren, sehr schön neuzeitlich in versilberter Stuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 121 x 91 cm. Künstlerinfo: dt. Stukkateur, Maler, Graphiker, Medailleur, Bildhauer, Kunstgewerbler, Briefmarkenentwerfer und Funktionär (1890 München bis 1967 Weßling bei München), zunächst Lehre zum Stukkateur, parallel sechs Jahre Schüler im Atelier für Architekturplastik von Julius Seidler, 1908–15 Studium an der Münchner Akademie zunächst Bildhauerei bei Balthasar Schmitt (1861–1949), später Malerei bei Angelo Jank und Franz von Stuck, ab 1917 künstlerisch freischaffend in München, ab 1928 Professor an der Staatsschule für Angewandte Kunst München und ab 1935 deren Direktor, ab 1919 Mitglied der Münchner Sezession, Mitglied des Deutschen Werkbundes und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, entwarf 1933 das Signet und Erkennungszeichen der „Großen Deutschen Kunstausstellung“, 1935 Ernennung zum Mitglied des Reichskultursenats durch Goebbels, Mitglied und ab 1936 Präsidialrat der Reichskammer der bildenden Künste, ab 1937 mit Fritz Todt, Albert Speer und Leonhard Gall künstlerischen Beirat der Zeitschrift »Die Kunst im Dritten Reich«, beschickte den Münchner Glaspalast und 1937–43 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1944 Aufnahme in die "Gottbegnadeten-Liste", fertigte zahlreiche Entwürfe für Briefmarken des 3. Reiches, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, "Franz von Stuck und seine Schüler", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Davidson, Ries, Ernst Klee "Das Kulturlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945" und Internet.

Lot-No.: 4142
Limit: 650.00 €

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Josef Koch, Bei Beuerberg

sich über ein weites Tal erstreckende Blumenwiesen mit vereinzelt Häusern und Baumgruppen, im Hintergrund die Alpen, etwas pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert und bezeichnet "Jos. Koch Mch.", auf der Rückseite bezeichnet "Motiv bei Beuerberg mit Benediktenwand", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 68 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1886 bis 1966?), Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler und Internet.

Lot-No.: 4143
Limit: 20.00 €

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Johannes Köhler, "Motiv bei Ehringsdorf"

herbstliche, dunstige Landschaft mit kleinem See und einigen Baumgruppen, Motiv bei Weimar, Öl auf Pappe, links unten monogrammiert, datiert und ortsbezeichnet "J.K. (19)26 W(eimar)", auf der Rückseite in Blei bezeichnet "Johannes Köhler/Weimar/Original 1926/Motiv bei Ehringsdorf", geringe Erhaltungsmängel, Retuschen, gerahmt, Falzmaße ca. 32,5 x 45 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Koehler, dt.-jüdischer Landschaftsmaler (1896 Küstrin bis 1976 Bernartice u Trutnova), ab 1918 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen und anschließend ab 1919 Schüler am Staatlichen Bauhaus bei Lyonel Feininger, parallel Studium der Naturwissenschaften in Leipzig, 1920 Heirat mit der Bauhausschülerin Marcella Müller, zunächst freischaffend in Weimar, unternahm in den 1920er und 1930er Jahren zahlreiche Studienreisen durch Europa und Nordafrika, um 1933 Emigration in die Schweiz, hier tätig als Wissenschaftler und Übersetzer hinduistischer religiöser Werke, parallel künstlerisch schaffend, später Übersiedlung nach Frankreich, nach der Besetzung von Frankreich 1940 zunächst Übersiedlung nach Lyon in die "unbesetzte Zone", schließlich Internierung im Lager Les Milles/Provence und Verschleppung nach Litauen, von hier Flucht durch Bestechung des Wachpersonals und bis Kriegsende Versteck bei einem Landwirt bzw. Verleger an der Ostseeküste, 1945 Anschluss an einen Flüchtlingstransport nach Polen, gelangten schließlich 1946 über Královec nach Žacléř in der Tschechoslowakei, später in Prkenný Důl und schließlich in Vrchová bei Bernartice lebend, ihre Ausreiseanträge nach Israel bzw. in die Schweiz wurden abgelehnt, fortan lebte die Familie unter ärmlichsten Verhältnissen von Landwirtschaft, da ihnen jegliche staatliche Unterstützung verwehrt blieb und durch die Nichtanerkennung beider Studium der Verkauf ihrer Gemälde offiziell nicht gestattet war, Quelle: Dressler, Wikipedia, Daniel Mach und Eva Heidenreichová in "Vesely Vylet" vom Sommer 2006 und Internet.

Lot-No.: 4144
Limit: 20.00 €

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Kamillo Kolozsvary, Flucht vor dem Sturm

dramatische Szenerie eines ungarischen Bauern mit Pferdegespann, vor dem Gewitter seinen Heuwagen in Sicherheit bringend, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert, in schlichter patinierter Silberleiste gerahmt, geringe Altersspuren, rückseitig Papierklebereste, Falzmaße ca. 60 x 79 cm. Künstlerinfo: Kamillo Kolozsvary (1936 Budapest bis 2008), Quelle: Internet.

Lot-No.: 4145
Limit: 80.00 €

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Günter König, Herbstliche Bachlandschaft

Bäuerin mit ihren Schafen, am Bach in morgendlicher, nebliger Herbstlandschaft, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten signiert "G. König", geringe Altersspuren, im Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 50,5 x 60 cm. Künstlerinfo: verwandte auch das Pseudonym "Günter Kessler", dt. Genre- und Landschaftsmaler (1926 Gießen bis 2007), Kindheit im Westerwald, Schulbesuch in Holland, künstlerisch Autodidakt, Quelle: Internet.

Lot-No.: 4146
Limit: 20.00 €

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Max Kuchel, An der Flottbek

herbstlicher Blick entlang eines Bachs, auf knorrige Bäume und einem kleinen Haus im Hintergrund, leicht pastose, flott erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, doubliert, in schlichter Leiste der 1960er Jahre, diese beschädigt, Falzmaße 40 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Hermann Robert Dietrich Max Kuchel, dt. Landschafts- und Portraitmaler (1859 Altona bis 1933 Klein Flottbek), Sohn und Schüler des Malers Theodor Kuchel (1819-1885) sowie Cousin von Friedrich Kallmorgen, Ausbildung zum Kunstlehrer, studierte 1881 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, 1883-85 tätig als Zeichenlehrer in Hamburg-Altona, 1885-88 Weiterbildung bei Fritz Baer in München-Pasing, Malaufenthalte in Dachau, künstlerisch beeinflusst von Wilhelm Busch und Giovanni Segantini, unterhielt Künstlerfreundschaft zu Robert Sterl in Dresden, Ludwig von Kalckreuth und Rudolf Jacob Zeller, unternahm regelmäßig Studienreisen nach Holland, Böhmen und in die Holsteinische Schweiz, zwischen 1881 und 1911 regelmäßige Malaufenthalte auf Rügen, Vilm und den Darss, ab 1888 in Hamburg ansässig, unterhielt 1889-1909 ein Schülerinnen-Atelier für Landschafts- und Stilllebenmalerei in Hamburg, Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft, im Verein Norddeutscher Künstler, ab 1888 Mitglied und zeitweise Schriftführer des Hamburger Künstlervereins von 1832, 1917-19 Mitglied des Altonaer Künstlervereins, ab 1912 Errichtung eines Wohn- und Atelierhauses in Klein-Flottbek - Hamburg-Othmarschen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Der neue Rump, Rump, Heydorn, Schulz "Ahrenshoop Künstlerlexikon", Feddersen "Schleswig-Holsteinisches Künstler-Lexikon", Jansa, Dressler, Müller-Singer und Internet.

Lot-No.: 4147
Limit: 180.00 €

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Klaus Kugler, Wurzelkaskade-Hommage á Altdorfer

fantasievolle Komposition aus Wurzeln und Bäumen vor surrealer Architektur und Bergketten, altmeisterliche Malerei in gekonnter Abstufung der Farbwerte, Öllasur auf Holz, in der Darstellung signiert und datiert "K. Kugler (19)79", auf der Rahmenrückwand Ausstellungsetikett der Künstlergilde e. V. mit verschiedenen handschriftlichen Angaben, gute Erhaltung, gerahmt, Sichtmaße ca. 55,5 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1942 in Wostitz/Südmähren geboren), 1963 Besuch der Freien Kunstschule Stuttgart, 1963–65 Studium an der Akademie der Künste, 1965–66 Studium an der Akademie der Künste in Wien, ab 1979 Atelier in Simmozheim, Quelle: Internetseite des Künstlers.

Lot-No.: 4148
Limit: 120.00 €

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Hans Leciejewski, Madonna

ungewöhnliche lebensgroße Halbfigur der betenden Maria in abendlicher Landschaft, pastose Genremalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten undeutlich signiert und ortsbezeichnet "Hans Leciejewski München", geringe Altersspuren, im Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 91 x 80,5 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler (erwähnt 1926 bis 1944), 1926 und 1930 in Breslau [polnisch: Wrocław] erwähnt, hier Mitglied des Breslauer Künstlervereins, später in München tätig, beschickte 1942 und 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Quelle: Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes" (1926), Dressler (1930) und Kataloge der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München.

Lot-No.: 4149
Limit: 190.00 €

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