stark abstrahierte sommerliche Landschaftsdarstellung, pastose Malerei in Spachteltechnik mit flächigem, breitem Farbauftrag, Öl auf Sperrholzplatte, rechts unten signiert und datiert "Hermann Naumann 1991", rückseitig betitelt und Maßangabe "Dittersbacher Landsch. 105 x 140", Altersspuren, in ca. 10 cm breiter schwarzer Lackleiste mit Goldinlay gerahmt, Falzmaße ca. 105 x 140 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Illustrator und Bildhauer (1930 Kötzschenbroda/Radebeul bis 2025), ab 1946 Steinmetzlehre, parallel Privatausbildung zum Plastiker bei Burkhart Ebe, 1947–50 Bildhauerstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Herbert Volwahsen, ab 1950 Mitglied im VBK der DDR und freischaffend im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1950 autodidaktische Hinwendung zur Malerei und Graphik (Litho, Radierung, Punzenstich), 1994 Umzug nach Dittersbach in das „Künstlerhaus Hofmannsches Gut“, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.
Lot-No.: 3950
Limit: 390.00 €
dunkelrote Farbfläche mit gelben, orangen und roten Strichstrukturen sowie skurriler Figur auf blauem Grund, pastose Malerei mit breitem, teils flächigem Pinselduktus, Öl auf grüner Leinwand und Spannrahmen, um 1990, rechts unten mit "XXX" signiert, ungerahmt, Maße ca. 140 x 110 cm. Künstlerinfo: dt. bildender Künstler (geboren 1959 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)), Lehre als Landschaftsgärtner, Studium der Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, seit 1985 freischaffend, hatte Lehraufträge an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg und am Bilbao Arte Centre, seit 2002 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, gilt als Begründer der Kunstgattung Spottkunst, lebt und arbeitet in Chemnitz, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3951
Limit: 500.00 €
lockeres Arrangement aus verschiedenfarbigen Flächen, Strichen und Schraffuren, Mischtechnik (Collage, Tusche, Aquarell und Kreiden) auf dünnem, geknittertem Japanpapier und auf grobem gelblichen Papier montiert, rechts unten signiert und datiert "Gil Schlesinger (19)79", auf der Rückseite Widmung des Künstlers in Blei, wohl technikbedingt kleinere Fehlstelle, Montagepunkte durchschlagend, Maße Japanpapier ca. 32 x 69 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1931 in Ústi nad Labem bis Pfaffenhofen an der Ilm), war von 1942–45 als rassisch Verfolgter gezwungen, in der Illegalität zu leben, lebte von 1948–56 in Israel, Übersiedlung in die DDR, 1960–62 Besuch der Fachschule für angewandte Kunst in Leipzig mit Abschluss als Theatermaler, 1968 Aufnahme in den VBK der DDR, 1980 Übersiedlung nach München, seit 1992 Ehrenmitglied im Bund Bildender Künstler in Leipzig, ab 1994 Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.
Lot-No.: 3952
Limit: 80.00 €
verfremdete Flächen und Strukturen, an Satellitenaufnahmen erinnernd, erschienen als Teil einer Folge, Farblichtdruck auf Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Sylvester (19)87" sowie links nummeriert "9/20", geringe Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 39 x 49,5 cm, Blattmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1937 Saalfeld bis 2007 Leipzig), 1951–54 Lehre zum Chemigraphen, 1954–64 tätig im Beruf in Erfurt, Jena und ab 1958 in Leipzig, 1955/56 erste malerische Versuche, in Jena Gasthörer im Archäologischen und Kunsthistorischen Institut der Universität, als Maler Autodidakt, später Studium der Graphik an der Abendakademie der HGB Leipzig bei Gerhard Eichhorn und Horst Arloth, ab 1964 freischaffender Werbegraphiker für die Leipziger Messen, 1967–90 Mitglied des VBK der DDR, künstlerisch freischaffend, 1972 Gründungsmitglied der "Leipziger Grafikbörse" und 1991–2007 deren Leiter, unternahm Studienreisen nach Jugoslawien, die BRD, Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich, 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte in Aix-en-Provence und Morlans, ab 1993 Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure Paris, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1987 den Kunstpreis der Stadt Leipzig, ab 2005 Mitglied des BBK Leipzig, tätig in Lindenthal bei Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Publikation "Peter Sylvester 1976" der Galerie Arkade des Staatlichen Kunsthandels der DDR und Internet.
Lot-No.: 3953
Limit: 100.00 €
frisches Grün austreibender, schon Tod scheinender Olivenbaum in karger Landschaft, großformatige Farbradierung, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Sylvester/(19)85" sowie links nummeriert und bezeichnet "5/15 blaugrün", hinter Glas gerahmt (verrutscht), Darstellungsmaße ca. 69,5 x 50 cm, Blattmaße ca. 75 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1937 Saalfeld bis 2007 Leipzig), 1951–54 Lehre zum Chemigraphen, 1954–64 tätig im Beruf in Erfurt, Jena und ab 1958 in Leipzig, 1955/56 erste malerische Versuche, in Jena Gasthörer im Archäologischen und Kunsthistorischen Institut der Universität, als Maler Autodidakt, später Studium der Graphik an der Abendakademie der HGB Leipzig bei Gerhard Eichhorn und Horst Arloth, ab 1964 freischaffender Werbegraphiker für die Leipziger Messen, 1967–90 Mitglied des VBK der DDR, künstlerisch freischaffend, 1972 Gründungsmitglied der "Leipziger Grafikbörse" und 1991–2007 deren Leiter, unternahm Studienreisen nach Jugoslawien, die BRD, Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich, 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte in Aix-en-Provence und Morlans, ab 1993 Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure Paris, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1987 den Kunstpreis der Stadt Leipzig, ab 2005 Mitglied des BBK Leipzig, tätig in Lindenthal bei Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Publikation "Peter Sylvester 1976" der Galerie Arkade des Staatlichen Kunsthandels der DDR und Internet.
Lot-No.: 3954
Limit: 150.00 €
vier verfremdete Satellitenaufnahmen in Lichtdruck und im unteren Bereich fein nuancierte Radierung, frühe experimentelle Komposition auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Sylvester (19)76" sowie links nummeriert "13/60", an der unteren Blattkante betitelt "zu Veränderungen I", Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 77 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1937 Saalfeld bis 2007 Leipzig), 1951–54 Lehre zum Chemigraphen, 1954–64 tätig im Beruf in Erfurt, Jena und ab 1958 in Leipzig, 1955/56 erste malerische Versuche, in Jena Gasthörer im Archäologischen und Kunsthistorischen Institut der Universität, als Maler Autodidakt, später Studium der Graphik an der Abendakademie der HGB Leipzig bei Gerhard Eichhorn und Horst Arloth, ab 1964 freischaffender Werbegraphiker für die Leipziger Messen, 1967–90 Mitglied des VBK der DDR, künstlerisch freischaffend, 1972 Gründungsmitglied der "Leipziger Grafikbörse" und 1991–2007 deren Leiter, unternahm Studienreisen nach Jugoslawien, die BRD, Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich, 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte in Aix-en-Provence und Morlans, ab 1993 Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure Paris, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1987 den Kunstpreis der Stadt Leipzig, ab 2005 Mitglied des BBK Leipzig, tätig in Lindenthal bei Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Publikation "Peter Sylvester 1976" der Galerie Arkade des Staatlichen Kunsthandels der DDR und Internet.
Lot-No.: 3955
Limit: 150.00 €
typische Arbeit des Künstlers mit kristallin anmutenden Strukturen und sphärischen Farbverläufen, Unikat, laut rückseitigem Künstleretikett "»Symmetrische Ausdehnungen« 1989, Deckfarben, Hartfaser, Plexiglas-Gravur", rückseitig des Weiteren vom Künstler signiert, ortsbezeichnet und betitelt "Sylvester Leipzig »Symmetrische Ausdehnungen«" neben weiteren Annotationen, rückseitig weiterhin altes Etikett "Eigentum der Commerzbank-AG ...", Altersspuren, schlicht hinter Plexiglas gerahmt, Falzmaße ca. 126 x 88 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1937 Saalfeld bis 2007 Leipzig), 1951–54 Lehre zum Chemigraphen, 1954–64 tätig im Beruf in Erfurt, Jena und ab 1958 in Leipzig, 1955/56 erste malerische Versuche, in Jena Gasthörer im Archäologischen und Kunsthistorischen Institut der Universität, als Maler Autodidakt, später Studium der Graphik an der Abendakademie der HGB Leipzig bei Gerhard Eichhorn und Horst Arloth, ab 1964 freischaffender Werbegraphiker für die Leipziger Messen, 1967–90 Mitglied des VBK der DDR, künstlerisch freischaffend, 1972 Gründungsmitglied der "Leipziger Grafikbörse" und 1991–2007 deren Leiter, unternahm Studienreisen nach Jugoslawien, die BRD, Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich, 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte in Aix-en-Provence und Morlans, ab 1993 Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure Paris, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1987 den Kunstpreis der Stadt Leipzig, ab 2005 Mitglied des BBK Leipzig, tätig in Lindenthal bei Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Publikation "Peter Sylvester 1976" der Galerie Arkade des Staatlichen Kunsthandels der DDR und Internet.
Lot-No.: 3956
Limit: 390.00 €
typische Landschafts- und Vegetationslandschaft des Künstlers, Radierung mit Aquatinta auf Bütten, links unter der Platte nummeriert 11/20 sowie rechts unter der Platte handsigniert und datiert "Uhlig [19]79/80", am unteren Büttenrand mittig, teils undeutlich betitelt "Buschwerk" (Stecklenburg?)!, leichte Altersspuren, freigestellt hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 24 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951–54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954–55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955–60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960–61 freiberuflich tätig, 1961–63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982–98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995–2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 den Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsischen Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959–96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Lot-No.: 3957
Limit: 180.00 €
aus einem Liniengeflecht geformtes Frauenportrait, Radierung mit leichtem Plattenton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Uhlig (19)89" sowie links nummeriert "7/20", an der unteren Blattkante betitelt "Frauenbildnis mit aufgestützter Hand", im Passepartoutausschnitt lichtrandig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 33 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951–54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954–55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955–60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960–61 freiberuflich tätig, 1961–63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982–98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995–2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 den Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsischen Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959–96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Lot-No.: 3958
Limit: 80.00 €
figurative Komposition, Farblithographie auf Bütten, links unter der Darstellung in Blei nummeriert "4/15", mittig betitelt "Haltung, Handeln" und rechts handsigniert und datiert "Volmer [19]94", schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker (geboren 1955 in Dresden), 1974–76 tätig als Bühnenarbeiter und Mitarbeiter der Deutschen Werbe- und Anzeigengesellschaft (DEWAG), 1976–81 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig bei Hans Mayer-Foreyt, Dietrich Burger, Heinz Wagner und Hartwig Ebersbach, ab 1981 freischaffend, 1982–84 Meisterschüler bei Gerhard Kettner an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden, 1981–84 Fördervertrag mit den städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Chemnitz, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR".
Lot-No.: 3959
Limit: 80.00 €
stark abstrahierte Darstellung einer Frau, ihr Kind umarmend, Farblithographie auf Bütten, links unter der Platte nummeriert "19/20", mittig betitelt "Umarmung" sowie rechts handsigniert und datiert "Volmer [19]93“, schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Darstellungsmaße ca. 50 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker (geboren 1955 in Dresden), 1974–76 tätig als Bühnenarbeiter und Mitarbeiter der Deutschen Werbe- und Anzeigengesellschaft (DEWAG), 1976–81 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig bei Hans Mayer-Foreyt, Dietrich Burger, Heinz Wagner und Hartwig Ebersbach, ab 1981 freischaffend, 1982–84 Meisterschüler bei Gerhard Kettner an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden, 1981–84 Fördervertrag mit den städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Chemnitz, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR".
Lot-No.: 3960
Limit: 80.00 €
nahezu die gesamte Blatthöhe ausfüllende abstrahierte Figur, schwarze Kreide und Deckfarben auf leichtem Karton, unten rechts monogrammiert und datiert "CW (19)95", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Entwerfer, Naturschützer und Denkmalpfleger (1924 Tannenberg bis 2008 Tannenberg), 1940–42 Lehre und Tätigkeit als Dekorationsmaler, 1947 Meisterabschluss, 1951–56 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Bert Heller, Arno Mohr, Theo Balden, Toni Mau, Walter Womacka und Kurt Robbel, 1956–57 Praktikum im Wismut-Bergbau Johanngeorgenstadt, ab 1957 freischaffend, parallel künstlerische Leiter von Malzirkeln in Zschopau und Annaberg-Buchholz, Mitglied im Freundeskreis "Bildende Kunst" im Kulturbund, ab 1957 Mitglied und 1965–88 Vorsitzender der Sektion Malerei und Graphik im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR im Bezirk Karl-Marx-Stadt [Chemnitz], ab 1963 parallel im Naturschutz und ab 1965 in der Denkmalpflege engagiert, nach 1990 Ehrenvorsitzender des Erzgebirgsvereins Tannenberg, 2003 Initiator und Mitbegründer der "Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst" auf Schloss Schlettau, erhielt diverse Ehrungen wie 1979 die Verdienstmedaille der DDR, 1976 den Kunstpreis des FDGB, 1989 den Max-Pechstein-Preis Zwickau und 2004 den Ehrenpreis der Initiative Südwestsachsen, tätig in Tannenberg im Erzgebirge, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Rochhaus "Künstlerlexikon Erzgebirge", Katalog der Bezirkskunstausstellung Karl-Marx-Stadt 1985/86 und Wikipedia.
Lot-No.: 3961
Limit: 120.00 €
einsame nackte Figuren am nächtlichen Ufer, lasierende Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, unsigniert, rückseitig auf dem Rahmen betitelt »Ufer II« und auf der Malplatte rückseitig datiert "1984", original gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1941 Plauen bis 1995 Zwickau), studierte 1962-64 am Pädagogischen Institut Leipzig und 1964-69 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Harry Blume, Fritz Fröhlich und Hans Mayer-Foreyt, anschließend freischaffend in Plauen und Dozent an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach/Vogtland, unternahm Studienreisen in die UdSSR, ab 1972 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Leiter des "Förderkollektivs Malerei/Grafik" in Plauen, bis 1992 in Plauen tätig, anschließend in Zwickau, Quelle: AKL, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Seidel/Wolf, Katalog der Ausstellung ZEITREISE, 2001.
Lot-No.: 3962
Limit: 80.00 €
expressive Darstellung einer nackten Frau und eines männlichen Rückenaktes vor flirrend unruhigem Hintergrund, lasierende, teils gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert "J. Adler", rückseitig auf dem Rahmen bezeichnet, betitelt und datiert "Jürgen Adler »Paar II« 1989", original gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1941 Plauen bis 1995 Zwickau), studierte 1962-64 am Pädagogischen Institut Leipzig und 1964-69 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Harry Blume, Fritz Fröhlich und Hans Mayer-Foreyt, anschließend freischaffend in Plauen und Dozent an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach/Vogtland, unternahm Studienreisen in die UdSSR, ab 1972 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Leiter des "Förderkollektivs Malerei/Grafik" in Plauen, bis 1992 in Plauen tätig, anschließend in Zwickau, Quelle: AKL, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Seidel/Wolf, Katalog der Ausstellung ZEITREISE, 2001.
Lot-No.: 3963
Limit: 80.00 €
zwei stark abstrahierte Figuren vor dunklem Grund, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in effektvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert "J. Adler", rückseitig bezeichnet, betitelt und datiert "Jürgen Adler »Begegnung« 1981", original gerahmt, Falzmaße ca. 100 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1941 Plauen bis 1995 Zwickau), studierte 1962-64 am Pädagogischen Institut Leipzig und 1964-69 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Harry Blume, Fritz Fröhlich und Hans Mayer-Foreyt, anschließend freischaffend in Plauen und Dozent an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach/Vogtland, unternahm Studienreisen in die UdSSR, ab 1972 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Leiter des "Förderkollektivs Malerei/Grafik" in Plauen, bis 1992 in Plauen tätig, anschließend in Zwickau, Quelle: AKL, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Eisold „Künstler in der DDR“ und Seidel/Wolf, Katalog der Ausstellung ZEITREISE, 2001.
Lot-No.: 3964
Limit: 100.00 €
Rückenansicht eines im Schein der Petroleumlampe am Klavier spielenden Paares, siehe Werksverzeichnis Hofmaier 59 und Gallwitz 41, in Braun gedruckte Radierung mit schönem Plattenton, 1913, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Beckmann", sehr leicht fleckig, breitrandiges Exemplar, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, auf Rahmenrückwand Infos zur Radierung und zum Künstler, Darstellungsmaße ca. 11 x 8,3 cm. Künstlerinfo: Max Carl Friedrich Friedrich Beckmann, bedeutender dt.-jüdischer Maler, Grafiker und Bildhauer (1884 Leipzig bis 1950 New York), 1901-03 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Carl Frithjof Smith, ab 1902 lebenslange Freundschaft mit Ugi Battenberg und Minna Tube, 1903 mehrmonatiger Parisaufenthalt, die 1904 geplante Italienreise führte ihn nur bis nach Genf und hier Besuch bei Ferdinand Hodler, 1906 Villa-Romana-Preis und Beteiligung an der 11. Ausstellung der Berliner Sezession, Beitritt zum deutschen Künstlerbund und Heirat mit Minna Tube, 1907 Beitritt zur Berliner Sezession, 1908 zweite Parisreise und Geburt des Sohns Peter, 1909 Bekanntschaft mit Julius Meier-Graefe, 1910 zum Vorstandsvorsitzenden der Berliner Sezession gewählt, 1913 Austritt aus der Berliner Sezession und Gründung der Freien Sezession, 1914 freiwilliger Sanitätshelfer im 1. Weltkrieg, 1915 durch Kriegserlebnisse Nervenzusammenbruch, 1924 lernte Beckmann in Wien Mathilde Kaulbach kennen (Tochter von Friedrich August Kaulbach) und Trennung von Minna Tube, ab 1925 Meisteratelier in der Kunstschule des Städel in Frankfurt am Main, 1928 Verleihung des Reichsehrenpreises Deutscher Kunst und Retrospektive in Mannheim, 1930 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1932 Einrichtung des Beckmann-Saals in der Nationalgalerie Berlin, 1933, nach Machtergreifung der Nationalsozialisten, fristlose Kündigung seiner Professur im Städel und Entfernung zahlreicher Werke aus deutschen Museen und Sammlungen, Beschäftigung mit der Plastik, 1937 auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ vertreten, Exil in Amsterdam, 1939 Versuch, ein Visum in die USA zu erhalten - wurde ihm bis 1947 verwehrt, ab 1947 Lehrer an der Art School der Washington University in St. Louis und ab 1949 Professor an der Art School des Brooklyn Museums in New York, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3965
Limit: 480.00 €
junges Paar beim Tanz, im zur linken Seite hin durch einen Vorhang begrenzten Bildausschnitt, siehe Werkverzeichnis Hofmaier 227 und Bibliographie Gallwitz 196, kontrastreicher Holzschnitt mit partiellen Schraffuren auf Maschinenbütten, 1922, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Beckmann", im linken Bereich durchschlagende Montagespuren, dezente Knickspuren und etwas ungleichmäßig beschnitten, im Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, auf Rahmenrückwand diverse Infos zum Künstler, Darstellungsmaße ca. 18,3 x 10,6 cm, Blattmaße ca. 20 x 13,5 cm. Künstlerinfo: Max Carl Friedrich Friedrich Beckmann, bedeutender dt.-jüdischer Maler, Grafiker und Bildhauer (1884 Leipzig bis 1950 New York), 1901-03 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Carl Frithjof Smith, ab 1902 lebenslange Freundschaft mit Ugi Battenberg und Minna Tube, 1903 mehrmonatiger Parisaufenthalt, die 1904 geplante Italienreise führte ihn nur bis nach Genf und hier Besuch bei Ferdinand Hodler, 1906 Villa-Romana-Preis und Beteiligung an der 11. Ausstellung der Berliner Sezession, Beitritt zum deutschen Künstlerbund und Heirat mit Minna Tube, 1907 Beitritt zur Berliner Sezession, 1908 zweite Parisreise und Geburt des Sohns Peter, 1909 Bekanntschaft mit Julius Meier-Graefe, 1910 zum Vorstandsvorsitzenden der Berliner Sezession gewählt, 1913 Austritt aus der Berliner Sezession und Gründung der Freien Sezession, 1914 freiwilliger Sanitätshelfer im 1. Weltkrieg, 1915 durch Kriegserlebnisse Nervenzusammenbruch, 1924 lernte Beckmann in Wien Mathilde Kaulbach kennen (Tochter von Friedrich August Kaulbach) und Trennung von Minna Tube, ab 1925 Meisteratelier in der Kunstschule des Städel in Frankfurt am Main, 1928 Verleihung des Reichsehrenpreises Deutscher Kunst und Retrospektive in Mannheim, 1930 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1932 Einrichtung des Beckmann-Saals in der Nationalgalerie Berlin, 1933, nach Machtergreifung der Nationalsozialisten, fristlose Kündigung seiner Professur im Städel und Entfernung zahlreicher Werke aus deutschen Museen und Sammlungen, Beschäftigung mit der Plastik, 1937 auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ vertreten, Exil in Amsterdam, 1939 Versuch, ein Visum in die USA zu erhalten - wurde ihm bis 1947 verwehrt, ab 1947 Lehrer an der Art School der Washington University in St. Louis und ab 1949 Professor an der Art School des Brooklyn Museums in New York, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3966
Limit: 1800.00 €
Harlekin mit Kostüm und maskiertem Affen, erschienen in "Deutsche Grafiker der Gegenwart" bei Kurt Pfister/Leipzig, siehe Hofmaier 173 und Gallwitz 146. Kreidelithographie auf leichtem Karton, 1920, gleichmäßig gebräunt, rückseitig typographisch bezeichnet "Beckmann: Pierrot mit Maske", Originallithographie, vorwiegend im Randbereich gebräunt, rückseitig Spuren alter Montierung, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 31,5 x 22 cm. Künstlerinfo: Max Carl Friedrich Friedrich Beckmann, bedeutender dt.-jüdischer Maler, Grafiker und Bildhauer (1884 Leipzig bis 1950 New York), 1901-03 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Carl Frithjof Smith, ab 1902 lebenslange Freundschaft mit Ugi Battenberg und Minna Tube, 1903 mehrmonatiger Parisaufenthalt, die 1904 geplante Italienreise führte ihn nur bis nach Genf und hier Besuch bei Ferdinand Hodler, 1906 Villa-Romana-Preis und Beteiligung an der 11. Ausstellung der Berliner Sezession, Beitritt zum deutschen Künstlerbund und Heirat mit Minna Tube, 1907 Beitritt zur Berliner Sezession, 1908 zweite Parisreise und Geburt des Sohns Peter, 1909 Bekanntschaft mit Julius Meier-Graefe, 1910 zum Vorstandsvorsitzenden der Berliner Sezession gewählt, 1913 Austritt aus der Berliner Sezession und Gründung der Freien Sezession, 1914 freiwilliger Sanitätshelfer im 1. Weltkrieg, 1915 durch Kriegserlebnisse Nervenzusammenbruch, 1924 lernte Beckmann in Wien Mathilde Kaulbach kennen (Tochter von Friedrich August Kaulbach) und Trennung von Minna Tube, ab 1925 Meisteratelier in der Kunstschule des Städel in Frankfurt am Main, 1928 Verleihung des Reichsehrenpreises Deutscher Kunst und Retrospektive in Mannheim, 1930 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1932 Einrichtung des Beckmann-Saals in der Nationalgalerie Berlin, 1933, nach Machtergreifung der Nationalsozialisten, fristlose Kündigung seiner Professur im Städel und Entfernung zahlreicher Werke aus deutschen Museen und Sammlungen, Beschäftigung mit der Plastik, 1937 auf der Ausstellung „Entartete Kunst“ vertreten, Exil in Amsterdam, 1939 Versuch, ein Visum in die USA zu erhalten - wurde ihm bis 1947 verwehrt, ab 1947 Lehrer an der Art School der Washington University in St. Louis und ab 1949 Professor an der Art School des Brooklyn Museums in New York, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3967
Limit: 360.00 €
Konvolut von acht unikatären, großformatigen Arbeiten mit experimentellem Charakter, Materialdrucke, Schablonentechnik, Airbrush und Rakel auf Karton, 1994-96, jeweils Künstlerstempel "HSR", auf der Rückseite jeweils von Hand bezeichnet, signiert und datiert sowie Künstleraufkleber, geringe Erhaltungsmängel, Bogenmaße max. ca. 75 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (1958 bis 2009), in Leipzig tätig, Ehefrau von Kurt Römhild. Quelle: Internet.
Lot-No.: 3968
Limit: 100.00 €
feingliedrige Komposition unter Verwendung von Schriftfragmenten, siehe WVZ G 25, Hochdruck der Radierplatte, um 1977, unter der Darstellung in Blei links signiert "Carlfriedrich Claus", mittig betitelt "Politpsychologische Notiz" und rechts bezeichnet "EA", schöner gratiger Druck, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 12,5 x 11,5 cm, Blattmaße ca. 39 x 28 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Zeichner, Literat und Philosoph (1930 Annaberg-Buchholz bis 1998 Chemnitz), 1948-59 kaufmännischer Angestellter, anschließend freischaffend, ab 1951 erste künstlerische Versuche mit Texten und Klangbildern, 1953/54 Mitarbeiter der Freien Presse als Theaterkritiker, 1959 erste Vibrationstexte, Entstehung des „Geschichtsphilosophisches Kombinat“, ab 1968 Interesse an der graphischen Vervielfältigung seiner Arbeiten, 1977 Gründungsmitglied der Produzentengalerie Clara Mosch, intensiver Briefkontakt unter anderem mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Ernst Bloch und Michel Leiris und Gerhard Altenbourg, unter ärmlichsten Verhältnissen wuchs über Jahrzehnte ein riesiges Werk, welches heute von der Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv verwaltet und dokumentiert wird, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3969
Limit: 150.00 €
Komposition aus sich überlagernden, teils transparenten Farbschichten vor dunklem Grund, Mischtechnik auf Papier, rechts unten signiert und datiert "Jeschke (19)90", technikbedingt etwas wellig, Blattmaße ca. 55,5 x 43 cm. Künstlerinfo: geborene Elke Marietta Thiele, dt. Malerin, Bildhauerin, Objektkünstlerin und Graphikerin (1945 in Reichenbach geboren), Lehre als Landwirtin, anschließend in verschiedenen Berufen tätig, 1988 Aufnahme in den VBK der DDR, 1989 Gründung der Produzentengalerie „Maison d´Art“, Quelle: Wikipedia.
Lot-No.: 3970
Limit: 20.00 €
Künstlerbuch mit sieben (davon sechs handsignierten) Radierungen von Max Uhlig zu einem Text von Jan Volker Röhnert, erschienen in der Burgart-Presse Rudolstadt im Jahr 2006, weiterhin im Impressum von Jan Volker Löhnert und Max Uhlig signiert und mit Widmung an den Drucker versehen, eines der 20 römisch nummerierten Künstlerexemplare, neuwertige Erhaltung, Maße ca. 40 x 28 cm. Künstlerinfo Max Uhlig: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1937 in Dresden), 1951-54 Lehre als Schrift- und Schildermaler, 1954-55 Schriftzeichner an der TU Dresden, 1955-60 Studium an der HBK Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1960-61 freiberuflich tätig, 1961-63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter, anschließend freiberuflich tätig, arbeitete bis 1979 auch als Lohndrucker im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, Studienaufenthalte in Brodowin bei Chorin und (zusammen mit Gerda Lepke) in Lübow bei Penzlin, Glowe und im Erzgebirge, 1982-98 Sommeraufenthalte bei Deutschneudorf, 1989 Gastdozent an der Akademie Nürnberg, 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung Hamburg, 1995-2002 Professor an der HBK Dresden, 1996 Vernichtung zahlreicher Arbeiten beim Brand des Künstlerhauses Loschwitz, unternahm Studienreisen nach Bulgarien, Polen, London, Mittelasien, die USA, Dänemark und Holland, Mitglied des VBK der DDR, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1887 den Käthe-Kollwitz-Preis, 1998 den Hans-Theo-Richter-Preis und den Sächsischen Verdienstorden, 2005 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom in der Villa Massimo, zeitweise in Berlin Pankow ansässig, 1959-96 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, ab 1996 in Dresden-Helfenberg, seit 1991 jeweils im Frühjahr und Herbst Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich (Faucon), Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Lot-No.: 3971
Limit: 220.00 €
spannendes Konvolut aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers, bestehend aus zwei Künstlerbüchern "Reif bedecktes Land" und "Auf dem Seil", sowie zwei Kaltnadelradierungen, ein Holzschnitt und zwei Farbholzschnitte, jeweils signiert, eine Arbeit gerahmt, Darstellungsmaße ca. 41 x 31 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Bildhauer (geboren 1955 in Greiz), bereits in der Schule Förderung durch seine Zeichenlehrer, Lehre als Metallarbeiter, 1979-86 Besuch der Spezialschule Malerei und Grafik in Rudolstadt bei Ullrich Kafka, 1984-98 Besuch verschiedener Lehrgänge bei Wolfram Ebersbach und Günther Albert-Schulz, 1986-2016 Mitarbeiter am "Museum im Unteren Schloss" Greiz, zahlreiche Studienreisen ins In- und Ausland, lebt und arbeitet in Elsterberg im Vogtland, Quelle: Internetseite des Künstlers und Internet.
Lot-No.: 3972
Limit: 20.00 €