Sächsische Künstler

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Manfred Leibl, Alter Hindu

Kopfbildnis eines alten hinduistischen Pilgers in landestypischer Tracht, fein lasierende, nahezu fotorealistische Malerei, Öl auf Malplatte, links unten signiert und datiert "M. Leibl 2008", geringe Altersspuren, im originalen Künstlerrahmen, Falzmaße ca. 80 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.

Lot-No.: 3900
Limit: 120.00 €

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Manfred Leibl, Alter indischer Töpfer

alter Mann an der Töpferscheibe in landestypischer Tracht, in höhlenartiger Umgebung, in das Drehen von Gefäßen vertieft, fein lasierende, nahezu fotorealistische Malerei, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 2005", geringe Altersspuren, hinter Passepartout im originalen Künstlerrahmen, Passepartoutausschnitte ca 70 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.

Lot-No.: 3901
Limit: 120.00 €

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Walter Löhner, Im Wudel

saftig grüne Wiesen und einige Baumgruppen in dem bei Oberreichenbach gelegenen sanften Tal, welches neben Walter Löhner auch für Fredo Bley das bevorzugte Malgebiet wurde, mit kurzen Strichfolgen ausgeführte Landschaftsmalerei in kraftvoller, leuchtender Farbigkeit, Öl auf Pappe oder auf kaschiertem Papier, Mitte 20. Jh., unsigniert, die Struktur des angerauten Malträgers erkennbar, Retuschen, gerahmt, Sichtmaße ca. 38,5 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1899 Reichenbach bis 1968 Rodewisch), künstlerisch Autodidakt, zeitweise als Hafenarbeiter in Hamburg tätig, 1933-45 wegen Ablehnung von Arbeitsverpflichtung und kritischen Äußerungen zeitweilig inhaftiert, nach 1945 weiter unangepasst, tätig in Reichenbach und später in Mylau, starb verarmt und nervlich zerrüttet in der Psychiatrie Rodewisch, Quelle: Frank Weiß „Malerei im Vogtland“ und Info seines Schülers Fredo Bley.

Lot-No.: 3902
Limit: 140.00 €

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Wolfgang Mattheuer, "Fastnacht"

drei verkleidete Personen am Straßenrand in schemenhafter Landschaft, Holzschnitt auf Papier, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "W. Mattheuer (19)79" sowie links bezeichnet "Pr." (Probedruck), minimale Altersspuren, dezente Knitterspur, Werksverzeichnis Koch 237, Darstellungsmaße ca. 31 x 45 cm, Blattmaße ca. 34 x 47,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (1927 Reichenbach/Vogtland bis 2004 Leipzig), neben Werner Tübke und Bernhard Heisig Hauptvertreter der imaginären "Leipziger Schule", zunächst 1941–44 Lehre zum Lithographen bei der Firma Carl Werner in Reichenbach, 1946–47 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig bei Karl Miersch und Kurt Querner, 1947–51 Studium an der HGB Leipzig bei Egon Pruggmayer, Walter Arnold und Elisabeth Voigt, 1951–52 tätig für die "Illustrierte Rundschau" Berlin, ab 1952 Lehrtätigkeit an der HGB in Leipzig, 1965–74 als Professor, ab 1974 freiberuflich in Leipzig und Reichenbach tätig, Mitglied des VBK der DDR, ab 1978 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, unternahm zahlreiche Studienreisen, u.a. Mexiko, BRD, Ungarn, Schweden, Österreich, Niederlande, Frankreich, New York, ab 1958 regelmäßig auf zahlreichen Kunstausstellungen im In- und Ausland vertreten, u. a. "documenta 6" in Kassel, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. den Nationalpreis der DDR, das Bundesverdienstkreuz und die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig "Viribus unitis“, Quelle: u. a. Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Heinz Schönemann "Wolfgang Mattheuer", Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.

Lot-No.: 3903
Limit: 390.00 €

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Wolfgang Mattheuer, Gewitter vor Schöneck

Blick vom alten Söll auf die vogtländische Stadt Schöneck mit markantem Kirchturm, unter unheilvoll bewölktem Gewitterhimmel, Holzschnitt auf Papier, links unter der Platte mit "PR.[Probedruck]", bezeichnet sowie rechts handsigniert, datiert und betitelt "W. Mattheuer [19]79 »Gewitter vor Schöneck«", WVZ Koch 227, Altersspuren, provisorisch hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaße ca. 44,5 x 54,5 cm. Künstlerinfo: bedeutender dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (1927 Reichenbach/Vogtland bis 2004 Leipzig), neben Werner Tübke und Bernhard Heisig Hauptvertreter der imaginären "Leipziger Schule", zunächst 1941–44 Lehre zum Lithographen bei der Firma Carl Werner in Reichenbach, 1946–47 Studium an der Kunstgewerbeschule Leipzig bei Karl Miersch und Kurt Querner, 1947–51 Studium an der HGB Leipzig bei Egon Pruggmayer, Walter Arnold und Elisabeth Voigt, 1951–52 tätig für die "Illustrierte Rundschau" Berlin, ab 1952 Lehrtätigkeit an der HGB in Leipzig, 1965–74 als Professor, ab 1974 freiberuflich in Leipzig und Reichenbach tätig, Mitglied des VBK der DDR, ab 1978 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, unternahm zahlreiche Studienreisen, u.a. Mexiko, BRD, Ungarn, Schweden, Österreich, Niederlande, Frankreich, New York, ab 1958 regelmäßig auf zahlreichen Kunstausstellungen im In- und Ausland vertreten, u. a. "documenta 6" in Kassel, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. den Nationalpreis der DDR, das Bundesverdienstkreuz und die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig "Viribus unitis“, Quelle: u. a. Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Heinz Schönemann "Wolfgang Mattheuer", Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.

Lot-No.: 3904
Limit: 600.00 €

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Reinhard Minkewitz, Sich umarmendes Paar

stehendes, sich innig umarmendes Paar, mit überlegtem Strich ausgeführte Zeichnung, Graphit auf grünlich grundiertem Bütten, rechts unten datiert "1993" und signiert "Minkewitz", leicht wellig, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 79 x 41,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1957 in Magdeburg), Kindheit in Berlin, 1979–84 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, 1984–86 Förderstipendium der Städtischen Bühnen Leipzig, 1987–89 Meisterschüler von Gerhard Kettner, 1986 und 1989 Preisträger bei den 100 ausgewählten Grafiken, 1987/88 Teilnahme an der X. Kunstausstellung der DDR, 1990–96 Lehrtätigkeit für figürliches Zeichnen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, seit 1997 freischaffend in Leipzig tätig, seit 2007 Beschäftigung mit dem von Erich Loest angeregten Bildprojekt „Aufrecht stehen“, seit 2005 befindet sich hierzu die Endfassung im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig, Werke in zahlreichen Museen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Internetseite des Künstlers und Wikipedia.

Lot-No.: 3905
Limit: 200.00 €

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Rudolf Otto, "Kartoffelernte im Sudetengau" GDK 1942

Mutter mit zwei Kindern am Ochsenkarren, beim Füllen von Säcken mit Kartoffeln, vor spätsommerlicher, sanft bewegter Landschaft mit imposanter Bergkulisse – wohl der Schneekoppe (tschechisch Sněžka, polnisch Śnieżka) dem höchsten Berg der Sudeten, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, vor 1942, rechts unten signiert "R. Otto", rückseitig auf der Leinwand signiert, ortsbezeichnet und betitelt "Rudolf Otto Dresden-Loschwitz »Kartoffelernte im Sudetengau«" und jüngeres Eigentümeretikett "Persönliches Eigentum von Frau Lieselotte Ebrecht Cappenberg Borkerstraße 14", das Gemälde wurde 1942 als "Kartoffelernte im Sudetengau" auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München gezeigt und entsprechend im Katalog aufgeführt, beigefügt Fotokopie der Hängesituation des Gemäldes in der GDK, Altersspuren, mit Messingrahmenschild "Rudolf Otto" gerahmt, Falzmaße ca. 150 x 241 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1887 Großschönau [Velký Šenov] bis 1962 Dresden), zunächst Lehre zum Steinbildhauer in Nixdorf, studierte 1905–13 an der Akademie Dresden bei Robert Sterl, hier Meisterschüler bei Carl Bantzer, ab 1907 Malaufenthalte in Willingshausen und Amöneburg in der Schwalm, 1912 Arbeitsaufenthalt auf Sylt und Bekanntschaft mit Alfred Lichtwark, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1918 bis zum Tod tätig im Künstlerhaus in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Carl Bantzer, "Hessen in der deutschen Malerei", Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Dresdner Akademie, Eisold "Künstler in der DDR", "Künstler am Dresdner Elbhang" und Wikipedia.

Lot-No.: 3906
Limit: 2600.00 €

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Rudolf Poeschmann, "Dresden vom Palasgarten"

sommerlicher Blick vom Palaisgarten des Japanischen Palais des Neustädter Elbufers, über die Elbe mit Dampfschiff, auf die Altstädter Seite mit Frauenkirche, Secundogenitur, Ständehaus, Rathausturm, Hofkirche und Schloss und dem Italienischen Dörfchen, stimmungsvolle Vedute der berühmten Dresdner Altstadtsilhouette vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, links unten signiert und ortsbezeichnet "Rud. Poeschmann Dresden", rückseitig auf dem Keilrahmen undeutlich betitelt "Dresden v. Palasgarten [sic. – meint Palaisgarten]" und rechts nochmals schwach signiert, ortsbezeichnet und wohl datiert "Rud. Poeschmann Dresden 1924", gerahmt, Falzmaße ca. 61, x 80,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Julius Rudolf Poeschmann, auch Rudolph, dt. Landschafts- und Genremaler, Zeichner und Graphiker (1878 Plauen/Vogtland bis 1954 Dresden), Kindheit in Plauen, hier Förderung durch den Zeichenlehrer Hermann Reinstein (1844–1935), anschließend Privatschüler einer Münchner Kunstschule, studierte ab 1896 an der Akademie München bei Johann Caspar Herterich, ab 1897 Studium an der Akademie Dresden bei Carl Bantzer und Meisterschüler bei Gotthard Kuehl, anschließend freischaffend in Dresden, regelmäßige sommerliche Studienreisen durch Sachsen (besonders das Vogtland, Erzgebirge und die Lausitz), nach Franken, in den Harz sowie nach Österreich, Holland, Frankreich (Paris) und in die Schweiz, beschickte diverse Ausstellungen wie den Glaspalast München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, in der Dresdner Künstlervereinigung, im Dresdner "Märzbund" und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Matrikel der Dresdner und der Münchner Akademie, Glaspalastkataloge und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Lot-No.: 3907
Limit: 800.00 €

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Thomas Ranft, "Grasbergtalgras"

feinnervige filigrane Komposition, Radierung von zwei Platten, links unten in der Platte signiert und datiert "Ranft [19]97", links unter der Platte in Blei betitelt "Grasbergtalgras" und rechts unten handsigniert "Ranft", sehr schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße 49,5 x 64,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Graphiker und Illustrator (geboren 1945 in Königsee in Thüringen), 1961–66 Lehre und Tätigkeit als Baumschulgärtner in Weimar und Markkleeberg, 1966–67 tätig am Städtischen Theater Leipzig, studierte 1967–72 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Fritz Fröhlich, Irmgard Horlbeck-Kappler, Heinz Wagner und Hans Mayer-Foreyt, ab 1972 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Mitglied der Karl-Marx-Städter "Galerie Oben", 1977 zusammen mit Carlfriedrich Claus, Michael Morgner, Dagmar Ranft-Schinke und Gregor-Thorsten Schade Gründungsmitglied der Künstlergruppe und Produzentengalerie "Clara Mosch" im Karl-Marx-Städter Stadtteil Adelsberg, 1978 Studienreise nach Südfrankreich, 1986–89 Lehrtätigkeit an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, 1994 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Kunst für Chemnitz“, tätig in Dittersdorf/Striegistal, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3908
Limit: 120.00 €

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Thomas Ranft, "Der Anfang ist immer das Ende"

filigrane Komposition in Rot und Blau, Radierung von zwei Platten, um 1997, links unter der Platte in Blei betitelt "Der Anfang ist immer das Ende" und rechts handsigniert "Ranft", minimale Altersspuren, sehr schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 49,5 x 64,5 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Graphiker und Illustrator (geboren 1945 in Königsee in Thüringen), 1961–66 Lehre und Tätigkeit als Baumschulgärtner in Weimar und Markkleeberg, 1966–67 tätig am Städtischen Theater Leipzig, studierte 1967–72 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Fritz Fröhlich, Irmgard Horlbeck-Kappler, Heinz Wagner und Hans Mayer-Foreyt, ab 1972 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Mitglied der Karl-Marx-Städter "Galerie Oben", 1977 zusammen mit Carlfriedrich Claus, Michael Morgner, Dagmar Ranft-Schinke und Gregor-Thorsten Schade Gründungsmitglied der Künstlergruppe und Produzentengalerie "Clara Mosch" im Karl-Marx-Städter Stadtteil Adelsberg, 1978 Studienreise nach Südfrankreich, 1986–89 Lehrtätigkeit an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, ab 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, 1994 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Kunst für Chemnitz“, tätig in Dittersdorf/Striegistal, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3909
Limit: 120.00 €

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Frank Ruddigkeit, "Groteske Szenen"

von Hand gefertigte Rolle, hierin 25 (statt 24) Siebdrucke auf grobem Japanpapier nach Skizzenbuchzeichnungen des Künstlers aus verschiedenen Jahrzehnten sowie Titelblatt bezeichnet "A. Groteske Szenen/aus meinem Mittelalter", Auflage 25 Exemplare, hier Exemplar VI, erschienen 1991, jedes Blatt von Hand signiert "Ruddigkeit", Größe der Blätter ca. 50 x 33 cm. Künstlerinfo: deutscher Maler, Grafiker und Buchkünstler (1939 Grenzberg Ostpreußen bis 2025 Leipzig), studierte von 1957–1962 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig unter Heinz Wagner und Hans Mayer-Foreyt, Lehrauftrag am Institut für Kunsterziehung der Universität Leipzig 1962–1963, Aspirantur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, anschließend freischaffend als Maler, Grafiker, Bildhauer und Medailleur tätig, 1974–2004 lehrte er an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle, 1981 zum Professor berufen, 1974–1978 Vorsitzender des Bezirksverbands Leipzig des Verbandes Bildender Künstler der DDR, eines der bedeutendsten Werke des Künstlers ist das Auftragswerk für den öffentlichen Raum zur Geschichte des Leipziger Marktplatzes. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3910
Limit: 180.00 €

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Hans Sachs, Kinder

vier auf einer Wiese im Sonnenlicht sitzende Kinder, interessiert zum Betrachter blickend, teils mit breitem Pinsel ausgeführte Malerei, Öl auf Pappe, links unten signiert und datiert "Hans Sachs 1921", auf der Rückseite nochmals signiert und datiert, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 37,5 x 45,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1904 Jocketa bis 1944 in Afrika gefallen), Mitglied der vogtländischen Malerfamilie Sachs, Schüler der Kunstschule Plauen und seines Vaters Richard Sachs, tätig in Plauen und Jocketa, Mitglied der "Künstlergruppe Vogtland", ab Mitte der 1930er Jahre durch Heirat in Kiel, Quelle: Familie des Künstlers, Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, ..." und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Lot-No.: 3911
Limit: 80.00 €

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Richard Sachs, Winterabend

einsames Gehöft in tief verschneiter vogtländischer Winterlandschaft, im Licht der untergehenden Sonne, hierzu bemerkt Frank Weiß "... So könnte Richard Sachs ... besonders als der Maler der vogtländischen Winterlandschaft und der über ihr liegenden Stimmungen hervorgehoben werden, …", gering pastose Malerei, Öl auf Pappe, um 1920–30, rechts unten signiert "Rich. Sachs", leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 52,5 x 79 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Entwerfer (1875 Plauen bis 1947 Speziallager Jamlitz bei Lieberose), Begründer der vogtländischen Malerfamilie Sachs, bis 1892 Schüler der Königlichen Industrieschule in Plauen (Kunstschule), anschließend Wanderschaft durch Bayern und Tirol, zeitweise in Trient als Klostermaler tätig, 1902 erste eigene Ausstellung, ab 1905 freischaffend in Jocketa tätig, unterhielt hier ein Musterzeichenatelier, Mitglied der "Malergruppe Vogtland", ab ca. 1934 Hilfslehrer an der Plauener Kunst- und Gewerbeschule, beschickte 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung in München, 1945–47 in Bautzen und später im Speziallager Jamlitz bei Lieberose interniert, tätig in Jocketa, Quelle: Familie des Künstlers, Thieme-Becker, Dressler, Müller-Singer, Kalkoff "Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, ...", Flämig "Staatliche Kunst- und Fachschule für Textilindustrie Plauen/Vogtl." und Frank Weiß "Malerei im Vogtland".

Lot-No.: 3912
Limit: 150.00 €

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Rudolf Scheffler, Blumenstillleben

Sommerliches Blumenarrangement in einer schwarzen runden Vase vor dunkelrotem Hintergrund, Öl auf Leinwand, rechts unten in dunklem Violett signiert, 1950er Jahre, in goldbronziertem Historismusrahmen mit reliefierten Palmetten und Ornamentbändern, geringe Altersspuren, Falzmaße ca. 81 x 61 cm. Künstlerinfo: dt.-amerikanischer Maler und Graphiker (1884 Zwickau bis 1973 Connecticut/USA), Lehre als Lithograph, Studium an der Akademie in Dresden bei Otto Gußmann und Hermann Prell, zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, England und Holland, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3913
Limit: 120.00 €

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Rudolf Scheffler, Zu "Jedermann"

vielfigürliche Szene aus dem 1911 in Berlin uraufgeführten Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal, Radierung mit partiellem Plattenton, unter der Darstellung in Blei rechts gewidmet, radiert und datiert "Seinen lieben Eltern zugeeignet Rudolf Scheffler 15.10.1917" sowie links bezeichnet "Aus Jedermann v. Hugo von Hofmannsthal", leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 20 x 26,5 cm. Künstlerinfo: dt.-amerikanischer Maler und Graphiker (1884 Zwickau bis 1973 Connecticut/USA), Lehre als Lithograph, Studium an der Akademie in Dresden bei Otto Gußmann und Hermann Prell, zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, England und Holland, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3914
Limit: 120.00 €

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Rudolf Scheffler, Teilnachlass

umfangreiches Konvolut, bestehend aus schätzungsweise 15 Zeichnungen/Aquarellen, 150 Fotos, vorwiegend aus Amerika/New York und von ihm ausgeführten Arbeiten sowie ca. 50 Briefen, meist aus Amerika an Familienmitglieder des Künstlers in Zwickau, das vorliegende Konvolut zeigt einen Querschnitt aus den verschiedenen Lebensstationen des Künstlers, meist auch vom Künstler bezeichnet, unterschiedliche Erhaltung. Künstlerinfo: dt.-amerikanischer Maler und Graphiker (1884 Zwickau bis 1973 Connecticut/USA), Lehre als Lithograph, Studium an der Akademie in Dresden bei Otto Gußmann und Hermann Prell, zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, England und Holland, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3915
Limit: 120.00 €

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Rudolf Scheffler, Selbstportrait

Bildnis des Künstlers in blauer Jacke mit weißem Hemd, den Betrachter durch die Nickelbrille anschauend, im Hintergrund angedeutetes Interieur, Öl auf Malpappe, rechts unten in Rot signiert und datiert (19)49, gerahmt, Oberfläche leicht kratzspurig, Falzmaße ca. 46 x 35 cm. Künstlerinfo: dt.-amerikanischer Maler und Graphiker (1884 Zwickau bis 1973 Connecticut/USA), Lehre als Lithograph, Studium an der Akademie in Dresden bei Otto Gußmann und Hermann Prell, zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, England und Holland, Quelle: Thieme-Becker.

Lot-No.: 3916
Limit: 180.00 €

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Michael Schmidt, "Zwei Wege"

Straßenecke im fahlen blauen Licht mit einzelner Person, Öl und Tempera auf Leinwand, rechts unten ligiertes Monogramm "WS" und datiert "(19)95", Keilrahmenrückseite mit Etikett und hier bezeichnet "Zwei Wege 94 Öl/Tempera auf Leinwand Michael Schmidt", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 120 x 95,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1963 in Stollberg/Erzgebirge geboren), 1980–82 Lehre als Zimmermann, 1990–91 Studium an der Freien Kunstschule Ravensburg, 1992–97 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink, lebt und arbeitet in Leipzig. Quelle: Internetseite VNG-Art.

Lot-No.: 3917
Limit: 300.00 €

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Adolf Schuhknecht, Segelyacht auf dem Meer

kleines Segelboot auf sanft bewegter See im Sonnenlicht, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "A. Schuhknecht", geringe Altersspuren, in schöner schwarzer Lackleiste mit Goldinlay gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 90 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Gustav Schuhknecht, dt. Maler (1889 Reichenbach im Vogtland bis 1963 Rotenburg an der Wümme), zunächst Lehre zum Elektromonteur, als Maler weitestgehend Autodidakt, belegte Kurse in Malerei, unternahm zahlreiche Studienreisen nach Griechenland, Italien, Skandinavien (Norwegen), Ägypten und Süd-Amerika, tätig in Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg, 1944 Übersiedlung nach Rotenburg an der Wümme, Mitglied im Leipziger Künstler-Verein, Quelle: Dressler und polnische Wikipedia.

Lot-No.: 3918
Limit: 180.00 €

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Adolf Schuhknecht, Alpenlandschaft

Blick über einen winterlichen See auf schneebedeckte Berggipfel, Öl auf Malplatte, teils stärker pastose Malweise, links unten Ritzsignatur, in leinenbezogenem Rahmen, etwas reinigungsbedürftig, Falzmaße ca. 22 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Gustav Schuhknecht, dt. Maler (1889 Reichenbach im Vogtland bis 1963 Rotenburg an der Wümme), zunächst Lehre zum Elektromonteur, als Maler weitestgehend Autodidakt, belegte Kurse in Malerei, unternahm zahlreiche Studienreisen nach Griechenland, Italien, Skandinavien (Norwegen), Ägypten und Süd-Amerika, tätig in Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg, 1944 Übersiedlung nach Rotenburg an der Wümme, Mitglied im Leipziger Künstler-Verein, Quelle: Dressler und polnische Wikipedia.

Lot-No.: 3919
Limit: 100.00 €

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Klaus Süß, Geschlechterkampf

an afrikanische Masken erinnernde Komposition, formatfüllender Holzschnitt und Aquarell auf Papier (Unikat", unten mittig in Blei signiert und datiert K. Süß (19)93", technikbedingt wellig, auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 79,5 x 59,5 cm. Künstlerinfo: auch Süss, dt. Maler, Graphiker und Plastiker (geboren 1951 in Crottendorf im Erzgebirge), zunächst Lehre zum Heizungsmonteur, Ingenieurstudium der Luft- und Kältetechnik, anschließend tätig für die Wismut Aue und Kulturmitarbeiter des Heckertkombinats Karl-Marx-Stadt, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, 1975–84 Zeichenzirkel bei Wolfgang Einmahl, 1978–82 Mitarbeiter der Produzentengalerie "Clara Mosch" in Karl-Marx-Stadt, ab 1987 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Mitglied des VBK der DDR, unternahm Studienreisen nach Afrika und auf die Atlantikinseln vor Afrika, tätig in Chemnitz, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3920
Limit: 120.00 €

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Peter Sylvester, Phantastische Landschaft

kristalline Gebirgsstrukturen, Farbradierung mit Aquatinta, links unter der Platte nummeriert und bezeichnet "III/XV Colourzustand II" und rechts handsigniert und datiert "Sylvester [19]89", hinter Glas und Passepartout gerahmt (Erhaltungsmängel), Plattenmaße ca. 24 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1937 Saalfeld bis 2007 Leipzig), 1951–54 Lehre zum Chemigraphen, 1954–64 tätig im Beruf in Erfurt, Jena und ab 1958 in Leipzig, 1955/56 erste malerische Versuche, in Jena Gasthörer im Archäologischen und Kunsthistorischen Institut der Universität, als Maler Autodidakt, später Studium der Graphik an der Abendakademie der HGB Leipzig bei Gerhard Eichhorn und Horst Arloth, ab 1964 freischaffender Werbegraphiker für die Leipziger Messen, 1967–90 Mitglied des VBK der DDR, künstlerisch freischaffend, 1972 Gründungsmitglied der "Leipziger Grafikbörse" und 1991–2007 deren Leiter, unternahm Studienreisen nach Jugoslawien, die BRD, Dalmatien, Mittelasien, Italien und Frankreich, 1983, 1984 und 1985 Arbeitsaufenthalte in Aix-en-Provence und Morlans, ab 1993 Mitglied der Assocation du Chemin Vert-Atelier Gravure Paris, erhielt diverse Ehrungen, unter anderem 1987 den Kunstpreis der Stadt Leipzig, ab 2005 Mitglied des BBK Leipzig, tätig in Lindenthal bei Leipzig, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Publikation "Peter Sylvester 1976" der Galerie Arkade des Staatlichen Kunsthandels der DDR und Internet.

Lot-No.: 3921
Limit: 100.00 €

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Hanns Taeger, Hirsch auf Waldlichtung

stattlicher Hirsch auf einer Waldlichtung mit Wildwuchs, pastose Tiermalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, Anfang 20. Jh., links unten signiert "H. Taeger", auf dem Keilrahmen nicht vollständig lesbar "Abend am P... Lausitz", ungerahmt, Maße ca. 52,5 x 65,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl Hanns [Hans] Täger, dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Graphiker (1856 Neustadt bei Stolpen in Sachsen bis 1937 Langebrück bei Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, ab 1873 Studium an der Akademie in Dresden bei Paul Mohn und 1876–78 hier Atelierschüler bei Julius Hübner, ab Ostern 1876 für ein Jahr Schüler von Heinrich von Zügel in München, wirkte danach als Landschaftsmaler und bis 1905 als Lehrer an der Kunstakademie Dresden, beschickte die Ausstellungen des Sächsischen Kunstvereins und der Kunstakademie Dresden sowie auswärtige Ausstellungen wie die Bremer Kunstausstellung, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Künstlervereinigung „Goppelner Gruppe“ und der Dresdner Künstlergenossenschaft, 1894–1937 in Langebrück bei Dresden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Boetticher, Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Müller-Singer und Internet.

Lot-No.: 3922
Limit: 120.00 €

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Hanns Taeger, Am Gebirgsbach

über mächtige Felsbrocken fließender Bach, vor der imposanten Kulisse der schneebedeckten Berge, Mischtechnik (Kohle, Pastell, Deckfarben und Öl) auf Karton, um 1910, unten links signiert "H. Taeger", Altersspuren, ohne Glas gerahmt, Falzmaße ca. 53,5 x 41 cm. Künstlerinfo: auch Karl Hanns [Hans] Täger, dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Graphiker (1856 Neustadt bei Stolpen in Sachsen bis 1937 Langebrück bei Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, ab 1873 Studium an der Akademie in Dresden bei Paul Mohn und 1876-78 hier Atelierschüler bei Julius Hübner, ab Ostern 1876 für ein Jahr Schüler von Heinrich von Zügel in München, wirkte danach als Landschaftsmaler und bis 1905 als Lehrer an der Kunstakademie Dresden, beschickte die Ausstellungen des Sächsischen Kunstvereins und der Kunstakademie Dresden sowie auswärtige Ausstellungen wie die Bremer Kunstausstellung, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Künstlervereinigung „Goppelner Gruppe und der Dresdner Künstlergenossenschaft, 1894-1937 in Langebrück bei Dresden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Boetticher, Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Müller-Singer und Internet.

Lot-No.: 3923
Limit: 100.00 €

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Hanns Taeger, "Morgensonne"

Blick entlang eines sommerlichen Waldweges mit Wanderer im morgendlichen Sonnenlicht, stimmungsvolle, pastose impressionistische Malerei mit lockerem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten signiert "H. Taeger", rückseitig auf dem Keilrahmen fragmentarisches Etikett und teils unleserliche Bleistiftannotation "»Morgensonne« ...", Altersspuren, schön in originaler Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 85 x 63 cm. Künstlerinfo: auch Karl Hanns [Hans] Täger, dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Graphiker (1856 Neustadt bei Stolpen in Sachsen bis 1937 Langebrück bei Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, ab 1873 Studium an der Akademie in Dresden bei Paul Mohn und 1876-78 hier Atelierschüler bei Julius Hübner, ab Ostern 1876 für ein Jahr Schüler von Heinrich von Zügel in München, wirkte danach als Landschaftsmaler und bis 1905 als Lehrer an der Kunstakademie Dresden, beschickte die Ausstellungen des Sächsischen Kunstvereins und der Kunstakademie Dresden sowie auswärtige Ausstellungen wie die Bremer Kunstausstellung, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Künstlervereinigung „Goppelner Gruppe und der Dresdner Künstlergenossenschaft, 1894-1937 in Langebrück bei Dresden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Boetticher, Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Müller-Singer und Internet.

Lot-No.: 3924
Limit: 180.00 €

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