Sächsische Künstler

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Maximilian Trübe, Jugend und Alter

junges Mädchen im weißen Gewand, einem sitzenden Bergmann mit seiner Frau einen üppigen Rosenstrauß reichend, im Hintergrund Schneeberg mit dem Bergmannsdom St. Wolfgang, erschienen in der Kunstanstalt Robert Starke in Schneeberg, Farblithographie, um 1920, in der Darstellung rechts signiert und bezeichnet "Maxim Trübe Schneeberg", leicht wasserrandig, an der oberen Blattkante ca. 7 cm langer Einriss, gerollt, Blattmaße ca. 55 x 65 cm. beigegeben Messtischblatt von Schneeberg und Umgebung. Künstlerinfo: dt. Maler und Kunstgewerbler der 1. Hälfte des 20. Jh., Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler.

Lot-No.: 3925
Limit: 120.00 €

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Hermann Vogel, Autograph

gedrucktes Eigenexlibris, als Karte verwendet und rückseitig handschriftliche Zeilen mit Signatur von Hermann Vogel, datiert "Jagdhaus Krebes... 26. Sept. 1903", mittig saubere Faltspur, minimal fleckig, Maße ca. 16,5 x 11,5 cm. Künstlerinfo: auch genannt "Hermann Vogel-Plauen", dt. Zeichner, Illustrator und Malerpoet (1854 Plauen bis 1921 Krebes), gefördert durch seinen kunstsinnigen Vater Wilhelm Traugott Vogel, 1873 kurzzeitig Jurastudium in Leipzig, studierte Ostern 1874 kurzzeitig an der Dresdner Akademie, autodidaktisch weitergebildet, 1877–78 Studienreise nach Italien (Rom), schuf zahlreiche Illustrationen, unter anderem für den Verlag Braun & Schneider München unter anderem für die Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1909 Ernennung zum Professor, Gründungsmitglied der "Deutschen Künstlergesellschaft", Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte unter anderem die Große Berliner Kunstausstellung, tätig in Plauen, später in Dresden-Loschwitz und Krebes bei Gutenfürst im Vogtland, Quelle: Thieme-Becker, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Akademie Dresden, Boetticher, Dressler, Müller-Singer und Wikipedia.

Lot-No.: 3926
Limit: 280.00 €

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Otto Westphal, Paar Skizzenbücher

ein Skizzenbuch mit Angabe des Zeitraums 1890–91 mit Tier- und Landschaftsdarstellungen, ca. 30 Seiten, Maße ca. 10 x 16,5 cm und Skizzenbuch mit Motiven aus verschiedenen Sujets, ca. 200 Seiten und zu 3/4 bezeichnet, Maße ca. 21 x 15 cm, unterschiedliche Techniken und Erhaltungen, beigegeben zwei Briefe von Louise Westphahl. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Otto Westphal, dt. Maler, Zeichner, Kunstgewerbler, Illustrator und Graphiker (1878 Leipzig bis 1975 Dresden-Loschwitz), ab 1885 in Schmalkalden und privater Zeichenunterricht, 1894–96 Schüler der Kunstgewerbeschule Kassel, 1896–99 Ausbildung zum Textilzeichner an der Preußischen Höheren Fachschule für Textilindustrie-Webschule Krefeld, ab 1899 Abendkurse bei Eugen Hanetzog an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin und Atelierschüler der Lewin-Funcke-Schule Berlin, 1904–07 Studium bei Richard Müller und ab 1906 bei Carl Bantzer an der Akademie Dresden, mit Bantzer 1906 und 1907 in Willingshausen, Mitglied des Goppelner Künstlerkreises, ab 1907 freischaffend in Dresden, unternahm Studienreisen nach Danzig, Thüringen, Hessen, der Lausitz, ins Erzgebirge und auf die Insel Rügen, 1914–16 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1924 Studienaufenthalt in Italien und der Schweiz, 1930 für das Deutsche Archäologische Institut in Rom und Pompeji tätig, Mitglied der Willingshauser Malerkolonie, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Deutschen Künstlerbund, im Dresdner "Märzbund" und der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden-Loschwitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Künstler am Dresdner Elbhang", Bantzer "Hessen in der Deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshäuser Künstlerkolonie und die Künstlerkolonie Kleinsassen", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Kassel 1777–2000", Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Eisold "Künstler in der DDR" und Wikipedia.

Lot-No.: 3927
Limit: 180.00 €

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Paul Wilhelm, Paar Graphiken

über die Elbe führende Albertbrücke in Dresden, mit der heutigen Staatskanzlei im Hintergrund, Radierung, Plattenmaße ca. 14,5 x 20 cm sowie Kirche mit Friedhof, Lithographie, Darstellungsmaße ca. 14,5 x 8,5 cm, jeweils in Blei signiert "P. Wilhelm", unterschiedliche Erhaltung, beigegeben Radierung von Mini Herzing. Künstlerinfo: eigentlich Paul Alfred Wilhelm, dt. Maler, Zeichner und Grafiker (1886 Greiz bis 1965 Radebeul), Kindheit in Greiz, 1903–05 Schüler der Kunstgewerbeschule Dresden bei Paul Hermann Naumann, studierte 1905–12 an der Akademie Dresden bei Richard Müller, Oskar Zwintscher und Osmar Schindler, ab 1908 Meisterschüler von Gotthardt Kuehl, 1910 erste Ausstellung im Kunstsalon Emil Richter Dresden, ab 1911 in Niederlößnitz tätig, 1915–18 Militärdienst, ab 1922 zahlreiche Studienreisen nach Italien, Frankreich, Holland, der Schweiz, England sowie Salzburg und Wien, 1930 Ehrung mit dem Albrecht-Dürer-Preis Nürnberg, Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, des Deutschen Künstlerbundes Weimar und der Dresdner Künstlervereinigung (Sezession), ab 1935 Mitglied des "Kreis der Sieben", 1944–45 Kriegsdienst und -gefangenschaft, 1946 Ernennung zum Prof. h.c., Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1956 Ehrenbürgerwürde der Stadt Radebeul und ab 1960 Ehrenpension, tätig in Radebeul, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Singer, Eisold "Künstler in der DDR", Schülerlisten der Dresdner Akademie und Wikipedia.

Lot-No.: 3928
Limit: 100.00 €

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Alfred Winkler, Ansicht von Dresden

sommerlicher Blick vom Neustädter Ufer über die Elbe, auf die Silhouette der Dresdner Altstadt mit Frauenkirche, Ständehaus, Rathaus, katholischer Hofkirche, italienischem Dörfchen und Residenzschloss im hellen, warmen Sonnenlicht, pastose, impressionistische Vedutenmalerei, Öl auf Karton, um 1940, rechts unten signiert "Alfred Winkler", rückseitig Rahmungsetikett "art + form ... Dresden" sowie Etikett "Eigentum der Commerzbank AG ...", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 120 cm. Künstlerinfo: dt. Stadtplaner und Maler (1896 Nünchritz bis 1962 Radebeul), ab Anfang der 1920er Jahre in Dresden ansässig, hier Beamtenlaufbahn beim Rat der Stadt Dresden im Stadtplanungsamt bis kurz vor seinem Tod, malte in seiner Freizeit Ansichten von Dresden, der Alpen und der Sächsischen Schweiz, Quelle: Otto Schubert in "Neue Bauwelt" 1946, Heft 9 "Brief aus Dresden" und Internet.

Lot-No.: 3929
Limit: 240.00 €

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Walter Witting, Konvolut

bestehend aus zehn Zeichnungen, einem Aquarell und einem Ölgemälde, Landschaftsdarstellung (teils sächsische Motive), Personen und Entwurf für Wagnerausgaben, meist monogrammiert oder signiert, geringe Altersspuren, Blattmaße max. ca. 35 x 31 cm. Künstlerinfo: auch Walter, eigentlich Walther Günther Julian Witting, dt. Maler, Grafiker, Autor und Kunstgewerbler (1864 Dresden bis 1940 Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, studierte 1883-87 an der Akademie Dresden bei Leon Pohle und Friedrich Preller dem Jüngeren, 1887 krankheitsbedingt Abbruch des Studiums, 1888-90 Studium an der Kunstschule Weimar bei Max Thedy, beschickte 1890 die Ausstellung im Kristallpalast London (Ehrung mit großer Silbermedaille), anschließend Umzug an den Rhein und in Wiesbaden tätig, 1891 in Paris und Studienreise durch Frankreich, Belgien und Holland, 1894 Italienaufenthalt und Rückkehr nach Dresden-Blasewitz, 1912 zum Hofrat ernannt, schuf zahlreiche Arbeiten für öffentliche Repräsentationsbauten, unter anderem das Reichstagsgebäude in Berlin, Mitglied in der Allgemeinen deutschen Kunstgenossenschaft, dem Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und der Dresdner Kunstgenossenschaft, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Internet.

Lot-No.: 3930
Limit: 120.00 €

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Wolfgang E. Biedermann, Blaue Komposition

schriftartige Strukturen in differenzierten Blau- und Grüntönen, Mischtechnik (Acryl, Kreiden und Tempera) wohl auf Papier und angestückter Leinwand, rechts unten unscheinbar signiert und datiert "Biedermann [19]95", geringe Altersspuren, hinter Plexiglas gerahmt, Falzmaße ca. 167 x 148 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1940 Plauen bis 2008 Leipzig), studierte 1961–67 an der HGB Leipzig bei Gerhard Kurt Müller, ab 1967 freischaffend in Leipzig, 1994–95 Aufbau eines Kunsthauses in Leipzig-Gohlis, ab 2001 Studienreisen nach Italien, Indonesien, Frankreich und den USA, 2003 Brand und anschließend Wiederaufbau des Kunsthauses, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem in Tokio, Berlin, Paris, Stockholm und Teilnahme an der Expo 2000, ab 1996 Mitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig, tätig in Leipzig-Gohlis, Quelle: AKL und Internet.

Lot-No.: 3931
Limit: 450.00 €

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Wolfgang E. Biedermann, Großes Schriftbild

abstrakte Komposition aus verschiedenfarbigen Schriftstrukturen vor blaugrauem Grund, Mischtechnik (Tempera, Öl und Kreiden) auf zusammengesetzten Papierbogen auf angestückter Leinwand, um 1980, rechts unten monogrammiert "W.E.B.", Altersspuren, schlicht mit angenagelten Leisten gerahmt, Bildmaße ca. 161 x 170,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1940 Plauen bis 2008 Leipzig), studierte 1961–67 an der HGB Leipzig bei Gerhard Kurt Müller, ab 1967 freischaffend in Leipzig, 1994–95 Aufbau eines Kunsthauses in Leipzig-Gohlis, ab 2001 Studienreisen nach Italien, Indonesien, Frankreich und den USA, 2003 Brand und anschließend Wiederaufbau des Kunsthauses, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem in Tokio, Berlin, Paris, Stockholm und Teilnahme an der Expo 2000, ab 1996 Mitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig, tätig in Leipzig-Gohlis, Quelle: AKL und Internet.

Lot-No.: 3932
Limit: 450.00 €

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Frieder Heinze, "Strom"

Komposition aus verschiedenen Figuren und Zeichen, Farblichtdruck auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Heinze (19)95", links bezeichnet "Druckerexempl." sowie mittig betitelt "Strom", hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 68 x 98 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Buchkünstler (geboren 1950 in Leipzig), 1966–69 Ausbildung als Maurer mit Abitur, 1969–74 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, 1974–77 Meisterschüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke, ab 1977 Mitglied im VBK der DDR, ab 1980 Zusammenarbeit mit Olaf Wegewitz, Mitinitiator des „1. Leipziger Herbstsalons“, 1983–86 Arbeit am Kunstbuch „unaulutu“, seit 1985 Zusammenarbeit mit der Keramikerin Claudia Rückert, 1989–90 Studienreise nach Mexiko und Kuba, lebt und arbeitet in Groß-Pelsen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR und Internet.

Lot-No.: 3933
Limit: 80.00 €

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Albert Hennig, Abstrakte Komposition

vorwiegend aus Dreiecken bestehende Komposition in gedeckter harmonischer Farbigkeit, Pastell auf Velourpapier, unten links von Hand signiert und datiert "AHennig (19)92", ansprechend in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 21 x 18,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Fotograf und Graphiker (1907 Leipzig bis 1998 Zwickau), studierte 1932–33 mit Stipendium am Bauhaus Dessau/Berlin bei Joost Schmidt, Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, anschließend arbeitslos, 1935–45 als Bauarbeiter dienstverpflichtet, nach 1945 Gründungsmitglied der Gruppe „Bildender Künstler“ beim Kulturbund Zwickau, ab 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, wegen Auseinandersetzung mit dogmatischen Kulturfunktionären 1952–72 als Betonbauer tätig, in seiner Freizeit wächst ein bedeutendes Werk in der Tradition des Bauhauses, ab 1972 freischaffend und auch in der DDR zunehmende Anerkennung seines Schaffens, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Max-Pechstein-Preis und das Bundesverdienstkreuz, tätig in Zwickau, Quelle: Vollmer, Eisold “Maler in der DDR” und Internet.

Lot-No.: 3934
Limit: 280.00 €

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Daniela Hussel, "Weites Land"

ungegenständliche Komposition in ausgewogener Farbigkeit, großformatige, pastose Malerei, Leinwand auf Acryl, rückseitig signiert oder bezeichnet "Daniela Hussel, Weites Land 1995", in einfacher Leiste gefasst, Leinwandmaße ca. 100,5 x 120 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Bühnenbildnerin (1963 in Berlin geboren), 1983–84 Unterricht bei Erhard Monden, 1984–87 Studium an der Hochschule der bildenden Künste Dresden, 1992–95 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, lebt und arbeitet in Leipzig, Quelle: Webseite der Künstlerin.

Lot-No.: 3935
Limit: 180.00 €

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Uwe Kowski, "Fischendes Kind"

spontan wirkende, dynamische Komposition des aus Leipzig stammenden Künstlers, Mischtechnik auf Papier und auf starken Karton kaschiert, oben mittig signiert, datiert und betitelt "Kowski (19)93 fischendes Kind", geringe Altersspuren, hinter Glas in Objektrahmen freigestellt, Blattmaße ca. 72 x 102 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1963 in Leipzig geboren), Lehre als Schriftmaler, 1984–89 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, in zahlreichen Museen im In- und Ausland vertreten, lebt und arbeitet in Berlin. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3936
Limit: 390.00 €

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Uwe Kowski, "Stuhl I-18"

an Konstruktionszeichnungen erinnernde Komposition über braun changierendem Grund, Kohle und Deckfarben auf Karton, an der unteren Kante von Hand signiert und datiert "Kowski (19)98" sowie betitelt "Stuhl I-18", leichte Wischspuren wohl vom Künstler beabsichtigt, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 140,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1963 in Leipzig geboren), Lehre als Schriftmaler, 1984–89 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, in zahlreichen Museen im In- und Ausland vertreten, lebt und arbeitet in Berlin. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3937
Limit: 390.00 €

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Uwe Kowski, "Stuhl I-27"

strenges geometrisches Liniengerüst über blauem, nicht deckend blau überarbeitetem Grund, Kohle und Deckfarben auf Karton, unter der Darstellung links von Hand signiert und datiert "Kowski (19)98" und betitelt "Stuhl I-27", hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 140,5 x 101 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1963 in Leipzig geboren), Lehre als Schriftmaler, 1984–89 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, in zahlreichen Museen im In- und Ausland vertreten, lebt und arbeitet in Berlin. Quelle: Internet.

Lot-No.: 3938
Limit: 390.00 €

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Gregor Torsten Kozik, Abstraktion

an eine Figur erinnernde, feintonige Komposition, Kreiden auf grobem Bütten, rechts unten von Hand signiert und datiert "Kozik (19)93", auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 54 x 39,5 cm, ehemals Kunstsammlung der Schmidt-Bank, Künstlerinfo: eigentlich Gregor Torsten Schade bzw. Gregor Torsten Schade-Adelsberg, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, Video- und Installationskünstler (geboren 1948 in Hildburghausen/Thüringen), Kindheit in Streufdorf, 1954 Zwangsumsiedlung nach Leipzig, 1965–67 Lehre zum Offsetretuscheur und parallel Besuch der Abendakademie der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig, studierte 1967–72 an der HGB Leipzig bei Fritz Fröhlich, Hans Mayer-Foreyt und Gerhard Brose, anschließend freischaffend, ab 1974 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) ansässig, 1976 Mitbegründer der Künstlergruppe „Clara Mosch“, 1980 Heirat mit Vera-H. Kozik und Namensänderung, Mitglied des Verbands Bildender Künstler (VBK) der DDR, 1987 Umzug nach Kirchbach, unternahm Studienreisen unter anderem nach Bulgarien, 1983 Paris, 1986 BRD und Bagdad, Südafrika, New York und mit Arbeitsstipendium der Walther-Bischoff-Galerie Stuttgart nach San José (Kalifornien/USA) sowie 2007 Venezuela, beschickte zahlreiche Museen, Ausstellungen und Kunstmessen wie die Art Cologne, Art Basel und Arco Madrid, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.

Lot-No.: 3939
Limit: 150.00 €

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Peter Krauskopf, Geometrische Komposition

strenge Anordnung von schwarzen und grauen Flächen, Lichtdruck auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Krauskopf (19)96" sowie links nummeriert "9/10", leicht wellig, auf Unterlagekarton montiert und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 59 x 68 cm, Blattmaße ca. 62 x 71 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1966 in Leipzig geboren), 1989–95 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, nachfolgend Meisterschüler von Arno Rink, lebt und arbeitet in Berlin, Quelle: Internet.

Lot-No.: 3940
Limit: 120.00 €

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Rolf Kuhrt, "Folie i"

figurative Komposition mit ineinander verschlungenen Menschenleibern in Rot, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Platte, links signiert und datiert "Kuhrt [19]91", rückseitig weitere figurative Studie, auf der Rahmenrückseite altes Etikett, hier signiert und betitelt "Kuhrt »Folie 1«" und Etikett "Eigentum der Commerzbank AG ...", geringe Altersspuren, Pendant zur nachfolgenden Position, gerahmt, Falzmaße ca. 118 x 148 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Plastiker (1936 in Bergzow geboren), 1950 kurzzeitige Lehre als Chemiewerker und nachfolgend bis 1954 Lehre als Schrift- und Plakatmaler, 1954–56 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Magdeburg, 1956–62 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Albert Kapr, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer, ab 1962 Mitglied im VBK der DDR, 1962–65 Lehrbeauftragter an der HGB, seit 1965 freischaffend tätig, 1969–90 Dozent für Grafik und Illustration an der HGB, 1972–76 Prorektor der HGB, 1978–83 Vorsitzender der Bezirksorganisation Leipzig des VBK der DDR, 1980 Ernennung zum Professor, 1987 Verleihung des Nationalpreises der DDR, 1987–93 Leiter des Fachbereichs Grafik an der HGB, lebt und arbeitet in Kirch Rosin, auch als Illustrator tätig, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 3941
Limit: 1000.00 €

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Rolf Kuhrt, "Folie 2"

figurative Komposition mit umschlungenen Paar, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Sperrholzplatte, links signiert und datiert "Kuhrt [19]90", rückseitig kleinere Studien, auf der Rahmenrückseite altes Etikett, hier signiert und betitelt "Kuhrt »Folie 2«" und Etikett "Eigentum der Commerzbank AG ...", geringe Altersspuren, Pendant zur vorhergehenden Position, gerahmt, Falzmaße ca. 43 x 148 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Plastiker (1936 in Bergzow geboren), 1950 kurzzeitige Lehre als Chemiewerker und nachfolgend bis 1954 Lehre als Schrift- und Plakatmaler, 1954–56 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Magdeburg, 1956–62 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Albert Kapr, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer, ab 1962 Mitglied im VBK der DDR, 1962–65 Lehrbeauftragter an der HGB, seit 1965 freischaffend tätig, 1969–90 Dozent für Grafik und Illustration an der HGB, 1972–76 Prorektor der HGB, 1978–83 Vorsitzender der Bezirksorganisation Leipzig des VBK der DDR, 1980 Ernennung zum Professor, 1987 Verleihung des Nationalpreises der DDR, 1987–93 Leiter des Fachbereichs Grafik an der HGB, lebt und arbeitet in Kirch Rosin, auch als Illustrator tätig, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.

Lot-No.: 3942
Limit: 800.00 €

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Wolfgang KE Lehmann, aus der Serie "Der Fremde"

dynamische, großformatige Komposition des Leipziger Künstlers, Mischtechnik (Collage, Graphit, Kreiden und Tusche) auf leichtem Karton, unter der Darstellung ligiertes Monogramm und datiert "(19)91", auf Rahmenrückseite Verkaufsetikett der Galerie "ArtCo" Leipzig, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 69 x 89 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Bildhauer (1950 in Lichtentanne geboren), 1970–77 Arbeit am Theater Zwickau, 1977–82 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Mohr und Sighard Gille, 1999 Verleihung des Alois-Senefelder-Preises in Warschau. Quelle: Internetseite des Künstlers.

Lot-No.: 3943
Limit: 180.00 €

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Wolfgang KE Lehmann, aus der Serie "Der Fremde"

kraftvolle, großformatige Komposition des Leipziger Künstlers, Mischtechnik (Collage, Graphit, Kreiden und Tusche) auf leichtem Karton, unter der Darstellung ligiertes Monogramm und datiert "(19)91", auf Rahmenrückseite Verkaufsetikett der Galerie "ArtCo" Leipzig, in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 69 x 89 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Bildhauer (1950 in Lichtentanne geboren), 1970–77 Arbeit am Theater Zwickau, 1977–82 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Mohr und Sighard Gille, 1999 Verleihung des Alois-Senefelder-Preises in Warschau. Quelle: Internetseite des Künstlers.

Lot-No.: 3944
Limit: 180.00 €

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Gerda Lepke, "Elbhang Dresden"

typische Arbeit der Künstlerin, stark abstrahierte Elbuferlandschaft in Grün und Blau, gering pastose Malerei in Spritztechnik, wohl Acryl auf Leinwand, rückseitig auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt "Lepke Aug.–Sept. 1984 »Elbhang/Dresden«", gerahmt, Falzmaße ca. 78,5 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (geboren 1939 in Jena), ab 1941 Kindheit in Gera, 1953–57 Schülerin des evangelischen Proseminars in Neinstedt im Harz, 1957–60 Ausbildung und Tätigkeit als Krankenschwester in Güstrow, 1960 Übersiedlung nach Dresden und 1963–66 künstlerisches Abendstudium an der HBK bei Gerhard David und Karl Erich Schäfer, studierte 1966–71 an der HBK Dresden bei Herbert Kunze, Gerhard Kettner und Jutta Damme, parallel Tätigkeit als OP- und Krankenschwester, unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Leningrad, Moskau, Kiew, Georgien, Mittelasien und Brasilien, ab 1973 freischaffend und Beginn einer Arbeits- und Lebensgemeinschaft mit Max Uhlig, ab 1974 Mitglied des VBK der DDR, beschickte ab 1972 die Kunstausstellungen der DDR, 1984–89 jährliche Arbeitsaufenthalte in Hohen Wippel bei Feldberg, 1989 Mitbegründerin der Dresdner Sezession, 1991 Lehrauftrag an der Sommerakademie Paderborn, 1997 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste, vertreten auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, unter anderem in Dresden, Berlin, Schwerin, Biella, Erfurt, Karlsruhe und Gera, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1979 Graphikpreis der Stadt Biella, 1988 Graphikpreis "100 ausgewählte Graphiken der DDR", 1990/91 Kunstförderpreis der Sparkasse Bonn, 1993 Kunstpreis der Stadt Dresden, tätig in Gera und Dresden, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3945
Limit: 1500.00 €

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Gerda Lepke, "Elblandschaft Dresden"

typische abstrahierte Landschaftsdarstellung der Künstlerin, Mischtechnik (Aquarell, Gouache, schwarze Tusche), auf leicht beigem Papier, unten mittig in Blei betitelt "Elblandschaft Dresden", unten rechts handsigniert sowie datiert "Gerda Lepke 1992", geringe Altersspuren, freigestellt hinter Glas und Passepartout gerahmt, Blattmaße ca. 46 x 62 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Graphikerin (geboren 1939 in Jena), ab 1941 Kindheit in Gera, 1953–57 Schülerin des evangelischen Proseminars in Neinstedt im Harz, 1957–60 Ausbildung und Tätigkeit als Krankenschwester in Güstrow, 1960 Übersiedlung nach Dresden und 1963–66 künstlerisches Abendstudium an der HBK bei Gerhard David und Karl Erich Schäfer, studierte 1966–71 an der HBK Dresden bei Herbert Kunze, Gerhard Kettner und Jutta Damme, parallel Tätigkeit als OP- und Krankenschwester, unternahm zahlreiche Studienreisen, u. a. nach Leningrad, Moskau, Kiew, Georgien, Mittelasien und Brasilien, ab 1973 freischaffend und Beginn einer Arbeits- und Lebensgemeinschaft mit Max Uhlig, ab 1974 Mitglied des VBK der DDR, beschickte ab 1972 die Kunstausstellungen der DDR, 1984–89 jährliche Arbeitsaufenthalte in Hohen Wippel bei Feldberg, 1989 Mitbegründerin der Dresdner Sezession, 1991 Lehrauftrag an der Sommerakademie Paderborn, 1997 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste, vertreten auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, unter anderem in Dresden, Berlin, Schwerin, Biella, Erfurt, Karlsruhe und Gera, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1979 Graphikpreis der Stadt Biella, 1988 Graphikpreis "100 ausgewählte Graphiken der DDR", 1990/91 Kunstförderpreis der Sparkasse Bonn, 1993 Kunstpreis der Stadt Dresden, tätig in Gera und Dresden, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3946
Limit: 600.00 €

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Rosa Loy, "Gute Luft"

vegetative Strukturen vor Fensterausblick auf zwei abstrahierte Bäume, laut rückseitigem Aufkleber "Rosa Loy »Gute Luft« Lichtdruck-Originalgraphik" in kraftvoller Farbigkeit, unten in der Darstellung in Blei nummeriert "4/10", mittig betitelt "Gute Luft" und rechts signiert und datiert "Loy [19]96", hier auch Blindstempel "Leipziger Lichtdruck-Werkstatt", freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 94 x 56,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Sibille Rauch, dt. Gartenbauingenieurin, Malerin, Bühnenbildnerin und Graphikerin (geboren 1958 in Zwickau), Kindheit in Leipzig, 1976–1981 Studium zur Gartenbauingenieurin an der Humboldt-Universität Berlin, 1981–85 tätig als Gartenbauingenieurin, 1985 Eheschließung mit dem Maler Neo Rauch, 1985–90 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Rolf Felix Müller, 1990–93 Meisterschülerin von Rolf Münzner, ab 1993 künstlerisch freischaffend in ihrem Atelier Spinnereistraße 7 in Leipzig-Plagwitz, schuf zusammen mit ihrem Ehemann Neo Rauch 2018 Bühnenbild zur Oper Lohengrin für die Bayreuther Festspiele, tätig in Markkleeberg bei Leipzig, Quelle: Homepage der Künstlerin und Internet.

Lot-No.: 3947
Limit: 180.00 €

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Rosa Loy, "Gute Luft"

vegetative Strukturen vor Fensterausblick auf zwei abstrahierte Bäume, laut rückseitigem Aufkleber "Rosa Loy »Gute Luft« Lichtdruck-Originalgraphik" in verhaltener Farbigkeit, unten in der Darstellung in Blei nummeriert "2/10", mittig betitelt "Gute Luft" und rechts signiert und datiert "Loy [19]96", hier auch Blindstempel "Leipziger Lichtdruck-Werkstatt", freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 94 x 56,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Sibille Rauch, dt. Gartenbauingenieurin, Malerin, Bühnenbildnerin und Graphikerin (geboren 1958 in Zwickau), Kindheit in Leipzig, 1976–1981 Studium zur Gartenbauingenieurin an der Humboldt-Universität Berlin, 1981–85 tätig als Gartenbauingenieurin, 1985 Eheschließung mit dem Maler Neo Rauch, 1985–90 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Rolf Felix Müller, 1990–93 Meisterschülerin von Rolf Münzner, ab 1993 künstlerisch freischaffend in ihrem Atelier Spinnereistraße 7 in Leipzig-Plagwitz, schuf zusammen mit ihrem Ehemann Neo Rauch 2018 Bühnenbild zur Oper Lohengrin für die Bayreuther Festspiele, tätig in Markkleeberg bei Leipzig, Quelle: Homepage der Künstlerin und Internet.

Lot-No.: 3948
Limit: 180.00 €

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Michael Morgner, "Ecce Homo"

typisches Thema des Künstlers um die Probleme der menschlichen Existenz mit Schriftzug "Ecce Homo" und Prägung eines menschlichen Torsos, Farbradierung mit schwarzer Prägung auf Bütten, links unter der Platte in Blei nummeriert "27/30" und rechts unten handsigniert und datiert "Morgner [19]92", freigestellt hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca. 49,5 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Michael Kurt Thomas Morgner, dt. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker (geboren 1942 in Dittersdorf bei Chemnitz), 1960–61 Tätigkeit bei der DEWAG, 1961–66 Studium an der HGB Leipzig bei Heinz Wagner, Harry Blume und Irmgard Horlbeck-Kappler, ab 1966 freischaffend in Dittersdorf, 1974 Umzug nach Einsiedel, Gründungsmitglied der "Galerie oben", 1977 Mitbegründer der Produzentengalerie "Clara Mosch", bis 1988 Mitglied und zeitweise Bezirks-Vorstandsmitglied des VBK der DDR, unternahm Studienreisen, u. a. in die UdSSR und nach Polen, beschickte zahlreiche Ausstellungen, 1991 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden und der Freien Akademie der Künste zu Leipzig, tätig in Einsiedel, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Lot-No.: 3949
Limit: 280.00 €

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