Buch mit leinenbezogenem Deckel und hier handgemalte Titelvignette, fest eingebunden elf Mischtechniken, jeweils unter der Darstellung bezeichnet, um 1920, jedes Blatt signiert "Arnold Brede", stärkere Erhaltungsmängel, Blattmaße ca. 26,5 x 35,5 cm, beigegeben weitere Mischtechnik zum Thema Auktion.
Lot-No.: 3875
Limit: 20.00 €
bestehend aus 13 Aquarellen/aquarellierten Zeichnungen und einer Zeichnung aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers, teils vogtländische Landschaftsmotive wie Triebtal, Blick zum Kuhberg und wohl von seinem Wohnort Hohndorf sowie eine Portraitzeichnung, datiert zwischen 1941–46, je monogrammiert oder signiert, meist gut erhalten, Blattmaße max. ca. 36 x 25 cm. Künstlerinfo: auch genannt Fritz Degenkolb, dt. Maler, Pädagoge und Holzbildhauer (1914 Pöllwitz bis 1993 Hohndorf), Schulbesuch in Zeulenroda, 1934 Abitur, 1934–37 Lehramtsstudium in Religion, Zeichnen, plastischem Gestalten und Sport an der Universität Jena, ab 1937 Volksschullehrer in Hohndorf, 1940–42 Fortbildung zum Realschullehrer, anschließend Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und bis 1946 Gefangenschaft, 1946 Entlassung als Lehrer, 1947 Umschulung zum Holzbildhauer in Zeulenroda, 1952 Rehabilitation und erneut bis 1975 Lehrer in Hohndorf, Quelle: Ostthüringer Zeitung Greiz.
Lot-No.: 3876
Limit: 200.00 €
durch eine unbewachsene Hochebene führende Straße mit Schneefeld am Horizont, Farbholzschnitt auf leichtem Velinkarton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Chr. Ebersbach 2017", links nummeriert "31/80" sowie mittig betitelt "Schneefeld im Hochland", Darstellungsmaße ca. 28 x 35 cm, Blattmaße ca. 37 x 48 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin und Grafikerin (1954 in Strelln geboren), 1972–73 Praktikum beim Seemann-Verlag in Leipzig, 1973–78 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Dietrich Burger und Rolf Kuhrt, nachfolgend freischaffend, lebt und arbeitet seit 1993 in Wurzen, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“.
Lot-No.: 3877
Limit: 80.00 €
Blick von einer Anhöhe in weite, wohl vogtländische Sommerlandschaft, mit Bauern auf dem Feld vorm Dorf, beim Einfahren der Strohpuppen, lasierende, partiell minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert "P. Ehrenberg", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "Erntezeit" sowie signiert, ortsbezeichnet und datiert "pinxit Paul Ehrenberg-München 1942", das Bild ist eine Variante des 1943 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München gezeigten gleichnamigen Gemäldes, Altersspuren, schön in patinierter Silberleiste gerahmt, Falzmaße ca. 71 x 100 cm. Künstlerinfo: eigentlich Paul Friedrich Emil Ehrenberg, dt. Genre-, Landschafts- und Tiermaler sowie Violinist (1876 Dresden bis 1949 Hof in Bayern), Schüler seines Vaters, des Historienmalers Carl Ehrenberg (1840-1914), studierte ab 1893 an der Akademie Dresden bei Leonhard Gey, Leon Pohle und Friedrich Preller dem Jüngeren, ab 1897 an der Münchner Akademie bei Heinrich von Zügel, beschickte ab 1906 Ausstellungen im Münchner Glaspalast, Studienaufenthalte in Paris, Mitglied der Münchner Künstlervereinigung „Luitpoldgruppe“ und der Münchner Künstlergenossenschaft sowie im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, 1939-44 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, tätig bis ca. 1935 in München, anschließend in Plauen, hier 1945 ausgebombt, verzog er nach Weischlitz, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Matrikel der Dresdner Akademie, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Lot-No.: 3878
Limit: 800.00 €
Blick über den Markt auf den Renaissancegiebel des Alten Rathauses, Radierung auf leichtem Karton, um 1910, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Albin Enders" und links bezeichnet "Selbstdruck", minimal fleckig, Darstellungsmaße ca. 16,5 x 13 cm, Blattmaße ca. 23 x 18 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1869 Meßbach bis 1946 Oberweischlitz), frühe Förderung durch seinen Lehrer Louis Riedel (1847-1919), studierte 1884-89 an der Plauener Kunstschule, anschließend zweijähriger Militärdienst, ab 1891 Anstellung im Berliner Druck- und Verlagshaus W. Hagelberg AG als Zeichner chromolithographischer Karten und Luxuspapiere, 1893 Hinwendung zur freien Malerei, unternahm zusammen mit Albin Schlehahn regelmäßig Wanderfahrten in den Schwarzwald, die Fränkische Schweiz, die Alpen und an die Ostsee, gefördert vom Direktor der Plauener Kunstschule Richard Hofmann und dem Plauener Sammler und Mäzen Robert Wirth, erhielt in München Privatunterricht, studierte an der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber und Robert Poetzelberger und 1899-1900 Studium an der Akademie Stuttgart bei Carlos Grethe, ab 1907 freischaffend tätig in Oberweischlitz bei Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Müller-Singer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3879
Limit: 80.00 €
Blick über Tannen in die hügelige, von Feldern, Wiesen und Wäldern durchzogene Landschaft des Vogtlands mit für den Künstler kraftvollem bewegten Himmel, hierzu bemerkt Frank Weiß in "Malerei im Vogtland": "... Die Größe der Natur, ihre Vielfalt und Wandlungsfähigkeit ins Bild umzusetzen, war für ihn [Albin Enders] eine ernstzunehmende Aufgabe, der er sich in ganz eigener Erfassung des Wesentlichen und unbeirrt von allen Strömungen und Modeerscheinungen immer neu stellte. ... Albin Enders erkannte die Kunstwürdigkeit der Mittelgebirgslandschaft, ihre schlichte, unspektakuläre Schönheit im Reiz... Wichtiges Bildelement war für ihn stets die Darstellung des Himmels. Logische Konsequenz war das Malen vor der Natur. ...", teils pastose Landschaftsmalerei in leicht gedeckter harmonischer Farbigkeit, Öl auf Pappe, links unten ligiertes Monogramm "AE" und datiert "1924", am Rand geringe Verluste, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 100 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1869 Meßbach bis 1946 Oberweischlitz), frühe Förderung durch seinen Lehrer Louis Riedel (1847-1919), studierte 1884-89 an der Plauener Kunstschule, anschließend zweijähriger Militärdienst, ab 1891 Anstellung im Berliner Druck- und Verlagshaus W. Hagelberg AG als Zeichner chromolithographischer Karten und Luxuspapiere, 1893 Hinwendung zur freien Malerei, unternahm zusammen mit Albin Schlehahn regelmäßig Wanderfahrten in den Schwarzwald, die Fränkische Schweiz, die Alpen und an die Ostsee, gefördert vom Direktor der Plauener Kunstschule Richard Hofmann und dem Plauener Sammler und Mäzen Robert Wirth, erhielt in München Privatunterricht, studierte an der Akademie Karlsruhe bei Gustav Schönleber und Robert Poetzelberger und 1899-1900 Studium an der Akademie Stuttgart bei Carlos Grethe, ab 1907 freischaffend tätig in Oberweischlitz bei Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Müller-Singer, Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.
Lot-No.: 3880
Limit: 280.00 €
Blick über eine blütenreiche Wiese auf eine Baumgruppe, im Hintergrund hügelige Landschaft mit sommerlichem Wolkenbild, Öl auf Sperrholz, um 1290, links unten signiert, Farbfehlstellen, reinigungsbedürftig, in späterer gekehlter Leiste, rückseitig Rahmenetikett Weber Mainz, Falzmaße ca. 21 x 27 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Theater- und Marinemaler (1879 Leipzig bis 1955 Leipzig), studierte an der Akademie Leipzig, Studienaufenthalte in der Schweiz, Italien, Island und Österreich, bereiste darüber hinaus ganz Deutschland und malte auch im Vogtland, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Leipzig, Quelle: Vollmer, Dressler und Wikipedia.
Lot-No.: 3881
Limit: 120.00 €
auf dem Fensterbrett oder einer Brüstung stehender irdener Krug mit prachtvollem Sommerblumenstrauß aus Margeriten, Kornblumen, Mohn und Gräsern, im Hintergrund breitet sich die hügelige Landschaft des Vogtlands aus, lockere Blumenmalerei, Aquarell und Deckweiß, rechts unten ligiertes Monogramm "KG" und datiert "(19)38", etwas gebräunt, hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca. 81 x 67,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Entwerfer (1902 Netzschkau bis 1944 bei Montélimar), studierte 1917–21 an der Kunstschule Plauen, anschließend kurzzeitig als Entwerfer in Berlin, schuf Illustrationen für die "Leipziger Illustrierte" und "Westermanns Monatshefte", gefördert von Hermine Reuß ältere Linie (1887–1947), der letzten Frau Kaiser Wilhelm II., 1929 große Studienreise in den Orient (über Venedig, die Türkei, Israel nach Ägypten), ab 1933 Lehrer an der Kunstschule Plauen, im 2. Weltkrieg Soldat in Frankreich (in der Provence, in den Pyrenäen und in Paris), beschickte 1941–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Künstlervereinigungen "Akanthus" und "Burgsteiner", hier genannt "Schuss", tätig in Netzschkau und Plauen, Quelle: Vollmer, Dressler, Archivunterlagen der "Burgsteiner", Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Internet.
Lot-No.: 3882
Limit: 200.00 €
Blick von einem Plateau auf die charakteristische Gebirgssilhouette unter locker bewölktem Himmel, Aquarell auf Fabriano-Bütten, um 1930, rechts unten signiert, "G. Gelbke", in Passepartout freigestellt und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 19 x 27,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Hermann Gelbke, dt. Maler und Grafiker (1882 Rochlitz bis 1947 Dresden), ab 1901 in Dresden zunächst Schüler der Kunstgewerbeschule bei Oskar Seyferth, studierte ab 1902 an der Dresdner Akademie bei Richard Müller, Schindler und Oskar Zwintscher, studierte 1906 kurzzeitig an der Akademie München bei Carl von Marr und Ludwig von Herterich, 1907 Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl in Dresden, 1907 Mitbegründer der Künstlergruppe Chemnitz, unternahm Studienreisen nach Böhmen, Mecklenburg, Norwegen, Dalmatien, Sylt, Ostpreußen, Paris und Kärnten, ab 1910 freischaffend in Dresden tätig, befreundet mit Richard Birnstengel, ab 1934 regelmäßige Sommeraufenthalte in der Künstlerkolonie Nidden an der Kurischen Nehrung, Mitglied der künstlerischen Sachverständigenkammer Dresden, der Dresdner Künstlervereinigung (Sezession), der Künstlergruppe Chemnitz und Vorstand des Sächsischen Künstlerrats, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.
Lot-No.: 3883
Limit: 150.00 €
abstrakte Komposition in Schwarz und Rot, Lithographie von zwei Platten, auf Bütten, links unten mit "E.A.!" bezeichnet, mittig betitelt le visible et invisible und rechts handsigniert und datiert "Giebe" [19]97“, sehr schön freigestellt hinter Glas und Passepartout gerahmt, Blattmaße: ca. 66,5 x 85,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1953 in Dohna geboren), 1969–72 Abendstudium der Malerei und Graphik an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden (HfBKD), 1972–74 Wehrdienst, ab 1974 intensive Freundschaft mit Eva und Erwin Strittmatter, 1974–76 Studium der Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden (HfBKD), 1976 auf eigenen Wunsch Exmatrikulation, 1978 Abschluss des Studiums mit externem Diplom, 1979 Meisterschüler von Bernhard Heisig in Leipzig, 1982–86 Leiter des Grundlagenstudiums an der HfBKD, Beteiligung an den Demonstrationen im Herbst 1989, lebt und arbeitet in Dresden, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“, Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3884
Limit: 80.00 €
Gesellschaft mit zahlreichen nackten jungen Frauen, beim Tanz und Ritt auf den Besen, im Mittelpunkt ältere beleibte Frau, das Treiben beobachtend, Werksverzeichnis Vogel 91, 6 Zustand, mit feinsten Nuancen ausgeführte Radierung auf Velin, unter der Darstellung rechts in Blei signiert, bezeichnet und datiert "O. Gr. Roma 22.1.(19)08", gebräunt, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 12,5 x 37,5 cm, Blattmaße ca. 17,5 x 47 cm. Künstlerinfo: eigentlich „Ernst Otto Greiner“, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1869 Leipzig bis 1916 München), ab 1884 Lithographenlehrling im Institut von Julius Klinkhardt in Leipzig, hier Schüler im Lithographieren und Zeichnen von Arthur Haferkorn, studierte 1888–91 an der Akademie in München bei Sandor (Alexander) von Liezen-Mayer, 1891 Italienreise und Bekanntschaft mit Max Klinger, der ihn stark beeinflusst und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet, 1892–98 wechselnd in München und Leipzig ansässig, 1892 Übersiedlung nach Rom, 1915 kriegsbedingte Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Akademie in München und Internet.
Lot-No.: 3885
Limit: 800.00 €
freundlich den Betrachter anblickender und auf einem Klapphocker sitzender junger Mann, Tuschelithographie auf dünnem Papier, im Stein unten rechts monogrammiert und datiert "O. Gr. 18.8.(18)89", im oberen Bereich in Blei "Gratuliere", sehr selten, abgebildet in Kunst für Alle, Jahrgang 16, Heft 13, Seite 297, mittig Faltlinie, im oberen Bereich Spuren alter Montierung, unter Passepartout montiert, Blattmaße ca. 22 x 15 cm. Künstlerinfo: eigentlich „Ernst Otto Greiner“, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1869 Leipzig bis 1916 München), ab 1884 Lithographenlehrling im Institut von Julius Klinkhardt in Leipzig, hier Schüler im Lithographieren und Zeichnen von Arthur Haferkorn, studierte 1888–91 an der Akademie in München bei Sandor (Alexander) von Liezen-Mayer, 1891 Italienreise und Bekanntschaft mit Max Klinger, der ihn stark beeinflusst und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet, 1892–98 wechselnd in München und Leipzig ansässig, 1892 Übersiedlung nach Rom, 1915 kriegsbedingte Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Akademie in München und Internet.
Lot-No.: 3886
Limit: 150.00 €
auf den Boden kauernde Harpyie, im oberen rechten Bereich Textzeilen, Lithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "H. H. Grimmling" sowie links nummeriert "4/10 "Die Wolkenbrücke", geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 47 x 62 cm, Blattmaße ca. 61 x 74 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1947 in Zwenkau), ab 1969 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden und an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer, 1974–77 Meisterschüler von Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, nachfolgend freischaffend in Leipzig, Mitglied im Künstlerkreis „Tangente“ und Mitinitiator des 1. Leipziger Herbstsalons, 1986 Ausreise nach Westberlin, 2006–17 Professor an der Technischen Kunsthochschule Berlin, Quelle: Internetseite des Künstlers und Wikipedia.
Lot-No.: 3887
Limit: 80.00 €
sommerliche Erzgebirgslandschaft mit Blick von einer Anhöhe über das Tal der Zschopau zum Schellenberg mit dem kurfürstlichen Jagdschloss Augustusburg und der Pfarrkirche St. Petri, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und undeutlich datiert "H. Grosser [19]62", schön in Eichenleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 80 cm.
Lot-No.: 3888
Limit: 180.00 €
sommerlicher Blick auf die Elstertalbrücke im sächsischen Vogtland, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Platte, rechts unten signiert "H. Hancke" und betitelt sowie datiert "Elsterthalbrücke [sic.] 1924", rückseitig Rahmungsetikett Greiz, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 39 cm.
Lot-No.: 3889
Limit: 80.00 €
liegender Bison mit zum Betrachter gerichtetem Kopf, Pastellkreiden, teils gewischt, auf gelblichem Maschinenbütten, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Walter Helfenbein 1928" sowie links betitelt "Bison", im ehemaligen Passepartoutausschnitt gebräunt und in den Ecken kleine Löchlein, Blattmaße ca. 37 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Dresden bis 1984 Dresden-Pappritz), kurzzeitiger Besuch an der Kunstgewerbeschule in Dresden, sonst künstlerisch Autodidakt, Quelle: Vollmer.
Lot-No.: 3890
Limit: 90.00 €
neun von zwölf Blatt, in mit "R. R. Junghanns/Zwölf Radierungen/Ernst Rowohlt Verlag Leipzig" typographisch bezeichneter Flügelmappe eingelegt, in verschiedenen Farben gedruckte Radierungen, in der Platte unterschiedlich monogrammiert und teils datiert zwischen 1909 und 1912, Blattaußenkanten teils bestoßen, teils minimal fleckig, Darstellungen gut erhalten, Darstellungsmaße max. ca. 15,5 x 13,5 cm, Blattmaße ca. 35,5 x 27 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Bildhauer und Graphiker (1884 Zwickau bis 1967 Zürich), studierte an der Akademie Dresden bei Robert Sterl und Oskar Zwintscher, ab 1908 Studium an der Akademie München bei Angelo Jank, 1916 Kuraufenthalt und Übersiedlung in die Schweiz, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, beschickte die Juryfreien Ausstellungen und die Ausstellungen der Münchner Sezession, zunächst in Sils-Baselgia im Engadin tätig, ab 1922 in Bern und ab 1930 in Zürich, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Sikart und Internet.
Lot-No.: 3891
Limit: 120.00 €
acht Blatt mit diversen Ansichten von Bad Elster wie Albertbad, Kurtheater und Kurhaus sowie Panoramaansichten, ein Selbstportrait und zwei bäuerliche Darstellungen, meist Lithographien (ein Blatt koloriert) auf verschiedenen Papieren, um 1920, teils von Hand signiert "Hermann Knothe", unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße ca. 33,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1891 Leipzig bis 1961 Bad Elster), 1906–09 Lehre als Lithograph, 1909 zeitweise Zeichner im Leipziger Kunstverlag Eckert & Pflug, parallel 1907–09 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, später bei Carl Bantzer, Robert Sterl, Ferdinand Dorsch und Walter Tiemann in Dresden, Privatlehrer eines Sohnes König Friedrich August III. von Sachsen, ab 1915 Kriegsdienst und schwere Kriegsverletzung im 1. Weltkrieg, 1916 zur Kur nach Bad Elster, daraufhin zunächst wechselnd in Leipzig und Bad Elster tätig, ab 1936 ausschließlich in Bad Elster, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3892
Limit: 120.00 €
neun Blatt mit der Darstellung verschiedener Sehenswürdigkeiten von Bad Elster wie Theater und Gondelteich und Panoramaansichten sowie drei Blatt Graphik von Hermann Knothe, meist Lithographien auf verschiedenen Papieren, um 1920, teils von Hand signiert "Hermann Knothe", unterschiedliche Erhaltung, Darstellungsmaße max. 33 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1891 Leipzig bis 1961 Bad Elster), 1906–09 Lehre als Lithograph, 1909 zeitweise Zeichner im Leipziger Kunstverlag Eckert & Pflug, parallel 1907–09 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, später bei Carl Bantzer, Robert Sterl, Ferdinand Dorsch und Walter Tiemann in Dresden, Privatlehrer eines Sohnes König Friedrich August III. von Sachsen, ab 1915 Kriegsdienst und schwere Kriegsverletzung im 1. Weltkrieg, 1916 zur Kur nach Bad Elster, daraufhin zunächst wechselnd in Leipzig und Bad Elster tätig, ab 1936 ausschließlich in Bad Elster, Quelle: Frank Weiß "Malerei im Vogtland", Wikipedia und Internet.
Lot-No.: 3893
Limit: 120.00 €
drei Blatt, St. Georg mit Drachen zu seinen Füßen; Galantes Paar und Blatt zu dem Roman "Die Richterin", Radierungen, 1910–20, zwei Blatt in Blei unter der Darstellung signiert "Alois Kolb", teils geringe Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße max. ca. 24,5 x 18 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Radierer, Illustrator und Lithograph (1875 Wien bis 1942 Leipzig), Studium an der Kunstschule von Friedrich Fehr und Ludwig Schmid-Reutte, ab 1896 Studium an der Akademie in München bei Karl Raupp und Ludwig von Löfftz, als Radierer Autodidakt, schuf er hier Bedeutendes, Professor an der Kunstschule Magdeburg und der Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig, schuf Illustrationen für die Zeitschrift "Jugend", in zahlreichen deutschen und österreichischen Sammlungen vertreten, Mitglied im Verein Deutscher Buchgewerbekünstler, dem Bund zeichnender Künstler Münchens, der Wiener Sezession und dem Leipziger Künstlerbund, tätig in Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Akademie in München, Dressler und Internet.
Lot-No.: 3894
Limit: 120.00 €
stimmungsvolle Abendlandschaft mit kahler Pappel am Feldrain am Waldrand, unter effektvoll bewölktem Himmel im Abendrot, lasierende, teils pastose sachliche Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "Küchenmeister", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "Abend am Möncherholz bei Glasten - Bad Lausick", original in schwarzer Lackleiste mit Goldinlay gerahmt, Falzmaße ca. 45 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1884 Neukirchen bis 1979 Nossen?), Schüler der Realschule Meißen, gefördert durch seinen Zeichenlehrer Prof. Max Näther, berufliche Laufbahn in der Justiz in Dresden und Plauen, später Festanstellung am Amtsgericht Nossen, als Künstler Autodidakt, beschickte Ausstellungen des Kunstvereins Meißen, Dresden, Freiberg und Nossen, Quelle: Internet.
Lot-No.: 3895
Limit: 600.00 €
vielfigürliche Komposition zu Kleists "Das Käthchen von Heilbronn", aufwendiger Farbholzschnitt von mehreren Platten, links unter der Platte in Blei betitelt "Es brennt die Burg (Kleist: Das Käthchen von Heilbronn)" und rechts unten handsigniert und datiert "Kuhrt [19]81", hinter Glas und Passepartout gerahmt, Druckmaße ca. 47,5 x 62,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Grafiker und Plastiker (1936 in Bergzow geboren), 1950 kurzzeitige Lehre als Chemiewerker und nachfolgend bis 1954 Lehre als Schrift- und Plakatmaler, 1954–56 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Magdeburg, 1956–62 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Albert Kapr, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer, ab 1962 Mitglied im VBK der DDR, 1962–65 Lehrbeauftragter an der HGB, seit 1965 freischaffend tätig, 1969–90 Dozent für Grafik und Illustration an der HGB, 1972–76 Prorektor der HGB, 1978–83 Vorsitzender der Bezirksorganisation Leipzig des VBK der DDR, 1980 Ernennung zum Professor, 1987 Verleihung des Nationalpreises der DDR, 1987–93 Leiter des Fachbereichs Grafik an der HGB, lebt und arbeitet in Kirch Rosin, auch als Illustrator tätig, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Wikipedia.
Lot-No.: 3896
Limit: 80.00 €
aufsteigende Nebel in idyllischer, von Fichten und Laubbäumen gesäumter Bachaue, unter effektvoll bewölktem Himmel, durch dessen Wolkenlücken der Mond und die Sterne hindurchleuchten, stimmungsvoll-romantische, lasierende Landschaftsmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Albert Kunze 1943", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "Frühlingsnacht" sowie signiert und ortsbezeichnet "Albert Kunze Sebnitz (Sachsen)", weiterhin auf dem Keilrahmen applizierte silberfarbene Plakette der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München 1943 und auf dem Rahmen Einlieferungsetikett zu eben dieser Ausstellung, beigegeben Fotoausdruck der Hängesituation des Gemäldes auf der GDK, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 90 x 80 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Oswald Kunze, dt. Maler (1877 Frankenhausen bei Crimmitschau bis 1949 Sebnitz), Besuch der Kunstgewerbeschule in Leipzig, anschließend Studium an der Kunstakademie in Leipzig, 1894–99 als Lithograph tätig, anschließend Leitung einer Kunstdruckerei in Intra/Italien, 1902 Rückkehr nach Deutschland, ab 1904 als freischaffender Maler in Sebnitz tätig, Quelle: Wikipedia und Sächsische Biographien.
Lot-No.: 3897
Limit: 2000.00 €
Kopfbildnis einer alten indischen Frau in landestypischer Tracht, mit Kleinkind auf dem Arm, anrührende, fein lasierende, nahezu fotorealistische Malerei, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 2000", geringe Altersspuren, im originalen Künstlerrahmen, Falzmaße ca. 58 x 76 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 3898
Limit: 120.00 €
stimmungsvolles Arrangement aus brennender Kerze, neben in Stroh eingeflochtener Weinflasche, Weinglas und Weinkaraffe, Schüssel mit Apfelsinen, Birnen, Brot, Eiern und Käse, im dämmrigen Interieur, fein lasierende Malerei, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert und datiert "M. Leibl 1987", Altersspuren, hinter Passepartout im originalen Künstlerrahmen, Passepartoutausschnitt ca. 53,5 x 74,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Aquarellmaler, Zeichner und Restaurator (geboren 1945 in Asch-Nassengrub [Aš-Mokřiny]), Kindheit und 1951–60 Schulbesuch in Schwarzenbach/Saale, 1960–64 Lehre als Maler und Lackierer bei der Firma Bernhard Lottes in Schwarzenbach, 1965–72 als Maler und Kunstmaler bei der Firma Ernst Hägili in Zürich/Schweiz, 1973–90 Maler und Kunstmaler in der Firma Peininger in Essen, 1991–95 Maler und Lackierer in Falkenstein/Vogtland, 1996–2007 freischaffend als Maler, Kunstmaler und Restaurator in Auerbach/Vogtland, künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen nach Nord- und Südafrika sowie auf den Balkan, tätig in Auerbach im Vogtland, Quelle: Info des Künstlers, Auerbacher Stadtanzeiger 13/2015 und Bernd Appel in der Freien Presse vom 24.09.2020.
Lot-No.: 3899
Limit: 80.00 €