Gemälde

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Moritz Müller junior, Auffliegende Enten

morgendlicher Blick über See, in bayerischer Sommerlandschaft, mit auffliegenden Stockenten, minimal pastose, fein mit spitzem Pinsel naturalistisch erfasste Tiermalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten dediziert und signiert ”z. f. E. (zur freundlichen Erinnerung) M. Müller jun.”, gering reinigungsbedürftig, schön im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 18 x 28 cm. Künstlerinfo: genannt Moritz Müller der Jüngere (II.) oder ”M. Müller Junior” bzw. ”M. Müller-München”, dt. Tier- und Jagdmaler (1869 München bis 1934 München), Schüler seines Vaters Moritz Gustav Müller (1841–1899), schuf zahlreiche Vorlagen für populäre jagdliche Künstlerpostkarten, tätig in München, Quelle: Boetticher und Internet.

Katalog-Nr.: 4351
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Jacobus Nooteboom, Mühle am Fluss

lichte Sommerlandschaft mit wanderndem Paar, neben Mühle am Fluss, lasierende, partiell minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Blech, um 1870, rechts unten signiert ”J. Nooteboom”, rückseitig niederländische Info zum Künstler, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 26,5 x 30 cm. Künstlerinfo: eigentlich Jacobus Hendricus Johannes Nooteboom, niederländischer Landschafts- und Marinemaler (1811 Groningen bis 1878 Amsterdam), 1830–31 Schüler von Johannes Coucke in Gent, weitestgehend Autodidakt, unternahm Studienreisen durch Brabant, das Gelderland, Drente, Overijssel und die Ardennen, 1836 Aufenthalt in Deutschland, 1837 in der Schweiz und 1839 in Hannover, tätig in Amsterdam, Quelle: Thieme-Becker, Scheen, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Wurzbach ”Niederländisches Künstlerlexikon”.

Katalog-Nr.: 4352
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Adelsteen Normann, Abend am Fjord

Hütten am Wasser, in sommerlicher norwegischer Fjordlandschaft, unter dramatisch bewölktem Himmel im abendlichen Licht, pastose Landschaftsstudie mit lockerem breitem Pinselduktus, Öl auf Karton, um 1900, rechts unten signiert ”A. Norman”, rückseitig diverse, teils unleserliche Annotationen, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 34 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eilert Adelsteen Normann, norwegischer Landschaftsmaler (1848 Insel Vågøya bei Bodø bis 1918 Christiania [heute: Oslo]), ab1860 Schulbesuch in Trondheim und 1863–67 in Bergen, 1867–69 kaufmännische Ausbildung in Kopenhagen, studierte 1869–74 an der Akademie Düsseldorf, hier 1869–70 Schüler bei Andreas Johann Jakob Heinrich Müller, 1871–72 bei Albert Flamm und Oswald Achenbach sowie 1872–74 bei Eugen Dücker, beschickte ab 1872 Ausstellungen in Düsseldorf und Kopenhagen, ab 1873 in Düsseldorf ansässig, der Künstler hatte mit seinen norwegischen Landschaften schnell große Erfolge, so war er auf den Weltausstellungen Wien (1873), Philadelphia (1876) und Paris (1878) vertreten, beschickte ab 1874 Ausstellungen in Berlin und die Royal Academy in London, hier Ehrung mit der „Albert-Edward-Medaille“ und einer Silbermedaille (1877), es folgten Ausstellungen im Pariser Salon, in Göteborg, Boston, Budapest, Antwerpen, Versailles, Madrid und München, seine Gemälde erweckten früh Zuspruch durch die europäische Hocharistokratie, zu seinen Käufern gehörten unter anderem König Oskar II. von Schweden, Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este und Kaiser Wilhelm II., bis 1887 in Düsseldorf tätig, 1876–88 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein ”Malkasten”, 1888 Umzug nach Berlin, hier Mitglied im Verein Berliner Künstler, 1890/91 Bau einer Villa in Balestrand am Sognefjord als Sommerhaus, hier regelmäßige Besuche durch Kaiser Wilhelm II. auf seinen Nordlandfahrten, betrieb ab 1903 in Berlin und Balestrand eine Malschule für Damen, 1917 gesundheitsbedingter Rückzug nach Norwegen, Quelle: Thieme-Becker, Seubert, Müller-Singer, Boetticher, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Bruckmann ”Düsseldorfer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4353
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Otto Progel, Reiter am Marterl

idyllische Sommerlandschaft mit Reiter hoch zu Pferd, auf sonnigem Waldweg reitend, einem Marienbild mit gezogenem Hut die Ehre erweisend, unbeachtet dessen schreitet ein kleiner Hund der Gruppe aus Reiter und drei Pferden keck voran, links öffnet sich die Szene zu einer weiten besonnten Talaue, mit Städtchen zu Füßen einer Burg auf hohem Berg, lasierende, partiell minimal pastose Malerei mit sehr schönem Licht, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert ”Otto Progel 1872”, minimale Craquelure, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas restauriert, sehr schön in Goldstuckleiste gerahmt, Packmaß ca. 48,5 x 61 cm. Künstlerinfo: dt. Pferde- und Genremaler (1815 bis 1887), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4354
Limit: 190,00 €, Zuschlag: 330,00 €

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I. Schmitz, Fischerhütten am Steilufer

über eine Küstenregion bricht ein schwerer Sturm herein, die Wolken verfinstern fast schon vollständig den Himmel, am felsigen Ufer schäumt die Gischt, Öl auf Leinwand, undatiert, 19. Jh., unten links signiert ”I. Schmitz”, starkes Craquelure, größere Farbverluste, reinigungsbedürftig, restaurierungsbedürftig, in Goldstuckrahmen, Falzmaß ca. 46,5 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 4355
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Werner Schuch, ”Der Tod reitet in die Schlacht”

der personifizierte Tod, als rot bemäntelter Klappermann in der Tracht der Zeit des 30-jährigen Krieges, reitet auf schwarzem Pferd über Schlachtfeld in der Morgendämmerung, minimal pastose Historienmalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1890, links unten signiert ”W. Schuch”, im Randbereich etwas restaurierungsbedürftig, in Berliner Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 50 cm. Künstlerinfo: eigentlich Werner Wilhelm Gustav Schuch, dt. Architekt, Historien- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1843 Hildesheim bis 1918 Berlin), studierte 1860–64 Architektur an der Polytechnischen Hochschule Hannover bei Conrad Wilhelm Hase, 1864–66 Mitarbeit im Büro Hases, anschließend als Bauleiter tätig, 1866–67 Aufenthalt in Paris, ab 1867 als freischaffender Architekt tätig,1872–82 Lehrer und 1875 Architekturprofessor an der Polytechnischen Hochschule Hannover, parallel ab 1872 Hinwendung zur Malerei und 1876–77 Studium an der Akademie Düsseldorf, 1881–93 künstlerische Weiterbildung in München, als Maler weitestgehend Autodidakt, 1883 Beendigung der Architektur-Lehrtätigkeit und als Maler freischaffend, fortan zeitweise in München, Dresden und Berlin ansässig, ab 1871 Mitglied im Hannoverschen Kunstverein, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Verein Berliner Künstler, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Seubert, Bruckmann ”Lexikon der Düsseldorfer Malerschule”, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4356
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 1900,00 €

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Prof. Max Thedy, attr., Hinterhofidylle

poesievolle Ansicht eines verwinkelten Hinterhofs, mit diversen Utensilien des täglichen bäuerlichen Gebrauchs und altem, neben einer Katze auf einer Treppe sitzenden Mann, vier Kaninchen beim Fressen zusehend, detailreiche, lasierende Malerei in fein abgestimmter, akademischer Farbigkeit, Öl auf Platte, unsigniert, rückseitig Zuschreibung ”Prof. Thedy Weimar (Idyll) 1893 – No. 62” sowie undeutliche spätere Dedikation, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 32 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1858 München bis 1924 Polling bei Weilheim in Oberbayern), typischer Vertreter der Weimarer Malerschule, früh verwaist wurde der Junge ab 1870 von dem Maler Georg Friedrich Louis Reinhardt aufgezogen und erhielt bei diesem seine malerischen Grundlagen, gefördert von Johann Baptist Hofner, ab 1872 erste berufliche Ausbildung an der Freisinger Gewerbeschule, ab 1873 Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Akademie München bei Ludwig von Löfftz, Sándor (Alexander) Wagner und Wilhelm von Diez, 1882 Berufung durch den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach als Professor an die Kunstschule Weimar und 1883 bis 1919 hier als Lehrer tätig sowie 1914–19 vertretungsweise Direktor der Einrichtung, 1919–1920 kurzzeitig Formmeister am Bauhaus Weimar, ab 1921 Professor an der wiedererrichteten Weimarer Kunsthochschule, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule”, Boetticher, Ausstellungskatalog Stadtmuseum Weimar 2002 und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4357
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Carl Tiefenbronn, Alte Frau am Spinnrad

Spinnstube mir älterer Frau in Tracht, beim Spinnen am Fenster, das geöffnete Fenster gibt den Blick auf eine auf dem Fensterbrett balancierende Katze vor sommerlicher Dorflandschaft frei, effekt- und poesievolle, minimal pastose Genremalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Karton, rechts unten undeutlich signiert ”C. Tiefenbron” und datiert 1850, ungerahmt, Maße ca. 29,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Jagd- und Genremaler, Architekturzeichner, Illustrator und Restaurator (1831 Schwäbisch-Gmünd bis 1885), tätig in Schwäbisch-Gmünd in Baden-Württemberg, Quelle: Thieme-Becker, Nagel ”Schwäbisches Künstlerlexikon”, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon” und Internet.

Katalog-Nr.: 4358
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Carl von Werner, Orientalische Flusslandschaft

Blick vom Ufer eines Flusses, mit orientalischem Wachhäuschen unter Palmen und Personen in fernöstlicher Tracht auf der Landstraße im gleißenden Sonnenlicht, wohl Ansicht des Nils mit Feluken und Dampfschiff bei Assuan, Werner bereiste 1862 sowie 1864 Ägypten und Hermann Arthur Lier schreibt in der Allgemeinen Deutschen Biographie bezüglich der zweiten Orientreise Werners ”Im J. 1864 kehrte er mit seiner Frau zu längerem Aufenthalt nach Aegypten zurück. Auf dieser Reise drang er bis jenseits des ersten Kataraktes nach Nubien vor und besuchte die Prachtmonumente Oberägyptens, namentlich auch die Insel Philae und die Landschaft von Theben.”, seltenes Ölgemälde Werners, welches den meisterhaften Aquarellisten nicht verleugnen kann, fein lasierende, mit spitzem Pinsel festgehaltene Malerei mit wenigen pastosen Partien, Öl auf Holz, rechts unten signiert ”C. Werner f. 1889”, rückseitig Pariser Malgrundstempel, gerahmt, Falzmaße ca. 24 x 35 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl Friedrich Heinrich Werner, dt. Orientalist, Landschafts-, Genre- und Architekturmaler, Zeichner, Lithograph sowie Illustrator (1808 Weimar bis 1894 Leipzig), Kindheit in Mannheim und Würzburg, zunächst Lehre zum Zimmermann, ab 1824 Schüler von Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld an der Akademie in Leipzig, 1826–27 Studium an der Universität Leipzig, studierte ab 1828 Architektur bei Friedrich von Gärtner an der Akademie München, 1831 Hinwendung zur Malerei und malerische Studien in Sachsen, 1832 mit großem sächsischen Reisestipendium Studienreise nach Italien, 1832–55 in Italien (Venedig, Bologna, Florenz, Rom, Pompeji, Sizilien), 1840 Gründer und ab 1847 zeitweise Präsident des Deutschen Künstlervereins in Rom, betrieb ab 1851 in Venedig ein Meisteratelier für Aquarellmalerei, ab 1856 in Leipzig tätig, unternahm in der Folge Studienreisen nach Spanien, England, Griechenland, Italien, Palästina (Jaffa, Betlehem, Hebron, Jerusalem), den Libanon (Beirut) und Ägypten (Kairo, Alexandria, Theben), Damaskus, in den1870er Jahren kurzzeitig in Hamburg tätig, ab 1882 Professor an der Leipziger Akademie, Ehrenprofessur und Mitglied der Akademie Venedig, Mitglied der englischen Aquarellmalergesellschaft, Ehrung mit dem Albrechtsorden und der Weimarischen Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Nagler, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Saur ”Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon”, Seubert, Allgemeine Deutsche Biographie, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4359
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Julius Weyde, Damenportrait

Halbfigurenbildnis einer edlen Dame im Samtkleid, mit Fächer und blumengeschmücktem Haar, auf dem Balkon, vor sommerlicher Landschaft, fein mit spitzem Pinsel erfasste Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, signiert und datiert Juli 1851, verso bezeichnet ”Meine Mutter Elisabeth Glaeser geb. Wentzel”, in breitem Prunkstuckrahmen der Zeit (etwas restaurierungsbedürftig), eine rückseitig hinterlegte Stelle, etwas Alterscraquelé, Falzmaß 86 x 63 cm, gesamt 113 x 92 cm. Künstlerinfo: deutscher Historien- und Figurenmaler (1822 Berlin bis 1860 Stettin), studierte an der Berliner Akademie, im Atelier K.F. Vennemann in Antwerpen und bei P. Delaroche in Paris, bereiste Österreich und Italien. Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4360
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 2200,00 €

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Julius Weyde, Mutter mit Kind

allegorische Szenerie am Fluss, mit einer halbnackten jungen Mutter, ihr Kind behutsam anziehend, fein mit spitzem Pinsel erfasste Figurenmalerei, Öl auf Leinwand, signiert und datiert Juli 1853, in breitem originalen Prunkstuckrahmen der Zeit mit ovalem Bildausschnitt (etwas restaurierungsbedürftig), eine rückseitig hinterlegte Stelle, etwas Alterscraquelé, Falzmaß 78 x 64 cm, gesamt 110 x 95 cm. Künstlerinfo: deutscher Historien- und Figurenmaler (1822 Berlin bis 1860 Stettin, studierte an der Berliner Akademie, im Atelier K.F. Vennemann in Antwerpen und bei P. Delaroche in Paris, bereiste Österreich und Italien. Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4361
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 1700,00 €

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Prof. Josef Willroider, Landschaft

Blick in eine weite Ebene, mit Feldern, Hühnern, Bauern und Passanten, seitlich ein Hügel mit Burg und im Hintergrund kann man eine Stadt erahnen, leicht pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Holz, in breiter Münchner Leiste mit Wellenbändern und goldener Innenleiste gerahmt, diese minimal restaurierungsbedürftig, Falzmaß 23 x 32,5 cm, gesamt 43,5 x 53,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Landschaftsmaler, Zeichner und Grafiker (1838 Villach/Kärnten bis 1915 München, ältester Bruder des Ludwig Willroider, Lehre als Tischler im väterlichem Betrieb, erster Malunterricht bei dem Maler Ludwig Canziani, ab 1860 in München ansässig und Bekanntschaft mit Eduard Schleich dem Älteren, ab 1866 in Düsseldorf und Bekanntschaft mit Oswald und Andreas Achenbach, ab 1870 Mitglied der Künstlervereinigung Malkasten, es folgten Studienreisen nach Holland und an die Nordsee, 1882 Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München, 1889 Rückkehr nach München und bezog hier mit seinem jüngeren Bruder ein Atelier, Ende des 19. Jh. zählte Josef Willroider mit seinem Bruder zu den wichtigsten Landschaftsmalern seiner Zeit, Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen, Quelle: Thieme-Becker, Wurzbach und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4362
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Flucht nach Ägypten

nächtliche biblische Szene, mit der auf einem Esel reitenden Maria mit dem Kinde in Begleitung Josefs, am Seeufer im Mondenschein, effektvolle, religiöse Genremalerei in dunkeltoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, Craquelure, Keilrahmen durchzeichnend, restaurierungsbedürftig, sehr schön im ca. 17 cm breiten Goldstuck-Prunkrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 35 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 4363
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Die Taufzeremonie

historisierende Darstellung einer Taufe, mit Priester im goldenen Ornat, umgeben von Ministranten und festlich gekleideten Angehörigen, im Inneren einer düsteren Kirche, mit lockerem Pinselstrich ausgeführte Malerei, Öl auf Holz, Ende 19. Jh., unsigniert, rückseitig ungeprüfte Zuschreibung „Skizzenhafte Copie nach Gallegos von Conrad Kiesel“ und Stempel „Oberndorfer Land Malutensilien München“, farbschwundrissig, Malschicht teilweise berieben, Holzplatte gewölbt, ungerahmt, Maße ca. 35 x 52 cm.

Katalog-Nr.: 4364
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Gedenkbild Fürst Otto von Bismarck

Putti, das Medaillon des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck (nach Defregger) unter einem Triumphbogen mit Rosenfestons schmückend, die Chronik des 19. Jahrhunderts tragend bzw. ein Schild mit den Lebensdaten ”1815–1898” des Fürsten in den Händen haltend, rechts unten auf Architekturkulisse Ausspruch des Fürsten ”Kostete es nicht Kraft das neue Reich zu begründen? Deutscher trachte mit Geist den Frieden der Welt zu erhalten”, minimal pastose Dekorationsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, unsigniert, ohne Keilrahmen, stärkere Erhaltungsmängel, ungerahmt, gerollt, Maße ca. 228 x 405 cm.

Katalog-Nr.: 4365
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Frau mit Kinderwiege am offenen Kamin

Blick in eine Stube mit offenem Kamin, am lichtbeschienenen Tisch eine nähende Frau mit Kinderwiege, Öl auf Karton, 19. Jh., unsigniert, verso in Blei unleserlich bezeichnet, ungerahmt, kleinere Randblessuren durch den ehemaligen Rahmen, Maße 30 x 38 cm.

Katalog-Nr.: 4366
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Fütterung der Nestflüchter

Blick ins dämmrige Kücheninterieur, mit Mann im Hausmantel und Kindern beim Füttern junger Vögel am Kamin, fein lasierende Genremalerei in biedermeierlicher Tradition, Öl auf Weißblech, zweite Hälfte 19. Jh., unsigniert, gerahmt, Falzmaße ca. 28,5 x 24 cm.

Katalog-Nr.: 4367
Limit: 490,00 €, Zuschlag: 490,00 €

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Knabe bei der Brotzeit

stehender junger Handwerksbursche im dämmrigen Interieur, eine Stulle essend, lasierende, teils gering pastose Genremalerei, Öl auf Karton, um 1890, unsigniert, etwas restaurierungsbedürftig, schön in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße 14 x 9 cm.

Katalog-Nr.: 4368
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Mönch mit Knabe am Fluss

abendliche Hochgebirgslandschaft mit Ministranten, einen betagten Mönch mit Monstranz durch einen Fluss führend, fein lasierende, religiöse Genremalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1850, unsigniert, ungerahmt, Maße ca. 35 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 4369
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Rast im Gebirge, Spätromantiker

rastende Bauernfamilie, neben hoch mit Stroh beladenem Ochsenkarren am Wegesrand, in sommerlicher Hochgebirgslandschaft, stimmungsvolle, fein lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet und datiert ”Ida Weber Sept. 1860”, Craquelure, etwas restauriert, im prächtigen, originalen Goldstuckrahmen der Zeit, Falzmaße ca. 39 x 52 cm.

Katalog-Nr.: 4370
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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”Die kleine Fruchthändlerin” nach Esteban Murillo

der spanische Maler Bartolomé Esteban Murillo (1618 Sevilla bis 1682 Sevilla) schuf die Vorlage für dieses Motiv zweier, am Fuße einer Stadtmauer, in abendlicher herbstlicher Landschaft Weintrauben und Zitronen feilbietenden Kinder, beim Geld zählen, lasierende Kopie nach dem Originalgemälde der Alten Pinakothek München, Öl auf Blech, Mitte 19. Jh., unsigniert, rückseitig eingeritzte Nummer 373, Pendant zur nachfolgenden Position, im originalen Goldstuckrahmen um 1850 (minimal restaurierungsbedürftig), Falzmaße ca. 32 x 26,5 cm.

Katalog-Nr.: 4371
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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”Die kranke Frau” nach Kaspar Netscher

Kaspar Netscher (1639 Heidelberg bis 1684 Den Haag) orientiert sich bei dem vorliegenden Motiv an Gerard Dou (1613 Leiden bis 1675 Leiden), indem er, durch einen Fensterbogen blickend, die genrehafte Szene rahmt, er führt den Betrachter in ein Krankenzimmer, im Vordergrund sitzt eine in Pelze und Tücher gehüllte Frau am Tisch, ihre rechte Hand ans Herz fassend, während die Linke von einem jungen Arzt zur Bestimmung des Pulses gehalten wird, der besorgte Blick des Arztes gilt einem gefüllten Matula zur Uroskopie, im Hintergrund bereitet eine Dienerin das Himmelbett der Erkrankten, fein lasierende Kopie nach dem Originalgemälde der Dresdner Gemäldegalerie, Öl auf Blech, Mitte 19. Jh., unsigniert, rückseitig eingeritzte Nummer 340, Pendant zur vorhergehenden Position, im originalen Goldstuckrahmen um 1850 (restaurierungsbedürftig), Falzmaße ca. 32 x 26,5 cm.

Katalog-Nr.: 4372
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 170,00 €

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Straßenmusikanten

Musikant mit Drehleier und Knabe mit Violine, umringt von Kindern in dörflicher Kulisse, im Abendlicht, fein erfasste, barock anmutende Straßenszene, lasierende Genremalerei in der Art von Christian Wilhelm Ernst Dietrich, genannt Dietricy (1712–1774), Öl auf Weißblech, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, minimal restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 39 x 32 cm.

Katalog-Nr.: 4373
Limit: 490,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Familie bei der Hausmusik

dämmriges Kücheninterieur mit 10-köpfiger Familie, am Tisch vorm Kamin musizierend, fein lasierende, stimmungsvolle Genremalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, 19. Jh., geringe Rahmen- und Altersspuren, unsigniert, Craquelure, ungerahmt, Maße ca. 57 x 49,5 cm.

Katalog-Nr.: 4374
Limit: 490,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Arkadische Hirtenszene

abendliche mediterrane Sommerlandschaft, mit spärlich bekleideter Gruppe aus Flöte blasenden Knaben und zwei lasziv auf einer Decke ruhenden Mädchen, neben ihrer Schafherde am Fuße eines Baumes, vor weiter gebirgiger Landschaft mit Tempel, im effektvollen Licht der Dämmerung, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, unsigniert, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 47 cm.

Katalog-Nr.: 4375
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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