malerischer Blick von einer Almwiese auf den rot beleuchteten Rosengarten, Öl auf Leinwand, auf Keilrahmen gerahmt, zwei größere Risse im Bild, Maße ca. 101 x 101 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Gardelegen bis 1947 Altenberg), 1895–99 Studium der Malerei an der Kunstakademie in Dresden bei Friedrich Preller, lebte ab 1908 in Altenberg – hier fand er seine Themen wie Handwerk, Bergbau, Wiesen und Wälder, Studienreisen in die Alpen, Tirol und Dolomiten, 1922 Illustration des Märchenbuchs Vom guten König Quirlequitsch und anderen lustigen Gesellen von Gertrud Reinhold, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4300
Limit: 100,00 €
Blick über tief verschneite Bachaue, vorbei an Bauernpaar und Schlitten auf den Ortsteil Partenkirchen der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen im Werdenfelser Land, mit seiner römisch-katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, vor der imposanten Kulisse des Wettersteingebirges mit Alpspitze, Zugspitze und Waxenstein, lasierende, partiell gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "W. Heinz", rückseitig auf dem Rahmen undeutliche Annotationen, geringe Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 61 x 80,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Genremaler (1930 Schopfheim Kreis Lörrach bis 2006 Lörrach), künstlerisch ausgebildet in München, Düsseldorf und Darmstadt, unternahm Studienreisen durch Italien, Frankreich, Spanien und Holland, beschickte Ausstellungen in München, Frankfurt, Hamburg, London, Los Angeles und New York, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4301
Limit: 250,00 €
dabei melancholische genuesische Küstenlandschaft "Nervi" und frühlingshafte Szene aus dem Dachauer Moor, pastose Malerei mit charaktervollem Pinselduktus, je Öl auf Hartfaserplatte, 1980er Jahre, je handsigniert "Otto Hellmeier", rückseitig bezeichnet "»Küste bei Nervi« Otto Hellmeier *" und "»Dachauer Moor« Otto Hellmeier *", minimale Altersspuren, je gerahmt, Falzmaße je ca. 20 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Musiker (1908 Weilheim bis 1996 Weilheim), zunächst Ingenieurstudium, danach Musikstudium am Konservatorium München, als Maler Schüler von Carl Otto Müller und Prof. Wilhelm Funk, unternahm Studienreisen nach der Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich, Mitglied der Königlich-Bayerischen Privilegierten Künstlergenossenschaft von 1868, tätig in Raisting im oberbayerischen Fünfseenland, Quelle: Internet und Info der Otto-Hellmeier-Stiftung Raisting.
Katalog-Nr.: 4302
Limit: 120,00 €
naturalistische wie altmeisterliche Darstellung von Hauspflaumen und Pfirsichen in Schalen auf grauer Tischplatte, kontemplative, fein lasierende Stilllebenmalerei im Stil des "Goldenen Zeitalters" der alten Niederländer des 17. Jh., mit trefflich erfasster Stofflichkeit und schönem Licht, Öl auf Hartfaserplatte, links unten signiert und datiert "H. F. N. Helmantel 2023", rückseitig signiert, datiert und bezeichnet "H. F. N. Helmantel 15. Aug. 2023 33½/75 cm.", schön im Designerrahmen gefasst, Falzmaße ca. 33,5 x 75 cm, beigegeben zwei Dokumente zum Erwerb des Gemäldes. Künstlerinfo: eigentlich Hindrik Frans Nicolaas Helmantel, nennt sich als Maler Henk Helmantel, niederländischer Maler und Sammler (geboren 1945 in Westeremden), frühzeitig Interesse an bildender Kunst, 1960 Bekanntschaft mit den Altmeistern im Rijksmuseum in Amsterdam, 1961–65 Studium an der Kunstakademie Minerva in Groningen, 1967 Erwerb des Pfarrhofes Westeremden und 1974–81 Rekonstruktion des alten Pfarrhauses "De Weem", ab 1967 regelmäßig auf niederländischen Ausstellungen vertreten, beschickte darüber hinaus Ausstellungen in Tainan (Taiwan), in den USA, der Schweiz, Deutschland, Italien, England, Belgien und Tschechien, 1973 Besuch der niederländischen Königin Juliana beim Künstler in Westeremden, 1985 Eröffnung der eigenen Kunstausstellung "De Weem", 1987 Königin Besuch der Beatrix im Künstleratelier in Westeremden, 2008 Auszeichnung als niederländischer Künstler des Jahres mit dem Wessel-Gansfort-Preis, 2014 Ehrung als Ritter des Ordens von Oranje-Nassau, 2016 Gründung der Stiftung Museum Helmantel, 2024 Schlaganfall, von dem er genest, tätig in Loppersum-Westeremden, Teil der Gemeinde Eemsdelta in der Provinz Groningen, Quelle: Homepage des Künstlers und Internet.
Katalog-Nr.: 4303
Limit: 20000,00 €
junge schlanke, laszive Orientalin mit schwarzem Haar, der Oberkörper nur mit knappem Bolerojäckchen bekleidet und ihre Arme hinter ihrem Kopf verschränkt, gering pastose erotische Malerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert "Herrfeldt", geringe Altersspuren, im älteren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 95,5 x 74,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Marcel René Klein, nannte sich ab 1921 nach dem Geburtsnamen seiner Mutter Marcel René Herrfeldt, dt. Aktmaler (1889 Boulogne-Billancourt bei Paris bis 1965 München), Sohn des spanischen Aktmalers Luis Ricardo Falero (1851–1896) und der Malerin Alice Herrfeldt, Kindheit in Budapest, zunächst Ausbildung an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1910 an der Münchner Akademie bei Peter von Halm, Unterbrechung des Studiums und Teilnahme am 1. Weltkrieg, nach russischer Kriegsgefangenschaft in Sibirien Rückkehr über China und Indien, anschließend Fortsetzung des Studiums bei Franz von Stuck an der Münchner Akademie, beschickte ab 1921 den Münchner Glaspalast, Studienaufenthalte in Italien, Paris und an der Côte d’Azur, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Zerstörung seiner Münchner Wohnung im 2. Weltkrieg, Auflösung des Schwabinger Ateliers und bis 1951 in Kochel ansässig, danach Rückkehr nach München, Quelle: "Franz von Stuck und seine Schüler", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4304
Limit: 3600,00 €
rauchende Dame in der Mode des zweiten Biedermeier um 1910, in bühnenartiger Kulisse mit rotem Vorhang vor dunklem Grund, anmutig auf einer Fußspitze balancierend, gering pastose Malerei in stark kontrastierender Farbigkeit, die einen deutlichen Einfluss Franz von Stucks auf seinen Freund Otto Hierl-Deronco erkennen lässt, Öl auf Karton, um 1910, links oben undeutlich signiert "Hierl-Deronco", rückseitig diverse Nummernannotationen, altes Etikett "Galerie Heinemann, München 15476" und neuere Etiketten, geringe Altersspuren, im originalen Tabernakelrahmen (rest.bed.) mit altem Messingrahmenschild "O. Hierl-Deronco" gefasst, Falzmaße ca. 50 x 41 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Hierl, nannte sich ab 1879, nach der Wiederverheiratung seines Vaters, wie dieser Barone Hierl-Deronco, dt. Landschafts-, Portrait- und Genremaler sowie Raumkünstler (1859 Memmingen bis 1935 München), Kindheit in München, studierte ab 1875 an der Akademie München bei Ludwig von Löfftz, später Meisterschüler bei Wilhelm von Diez, unternahm Studienreisen nach Frankreich und England, regelmäßige Aufenthalte beim Onkel mütterlicherseits, dem Grafen Fabio di Ricciardelli in Italien, Freundschaft zu Franz von Lenbach und Franz von Stuck, 1892 Gründungsmitglied des Vereins bildender Künstler Münchens, der späteren Münchner Sezession, 1905 Ernennung zum Professor der Münchner Akademie, beschickte Ausstellungen in Barcelona, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Karlsruhe, London, Mannheim, Paris, Venedig, Weimar und den Glaspalast München, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4305
Limit: 360,00 €
romantischer Blick durch einen Winterwald mit von der Sonne beschienenem leuchtenden Schnee, ausdrucksstarke Landschaftsmalerei mit breitem, pastosem Pinselduktus, Öl auf Sperrholzplatte, rechts unten in Schwarz signiert, in moderner grün lackierter Leiste mit goldenem Innenband gerahmt, geringe Altersspuren, Falzmaße ca. 56 x 36 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1918 Stargard/Pommern bis 1997 Neubrandenburg), weitgehend autodidaktische Hinwendung zur Malerei mit starkem Bezug zur norddeutschen Landschaft, ansässig und tätig in Burg Stargard, ab 1970 langjährige Leitung des dortigen Zirkels für Malerei und Grafik, Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, posthum mit Ausstellungen des Marie-Hager-Kunstvereins gewürdigt, Teile des Nachlasses im Museum der Stadt Burg Stargard, Quelle: Eisold „Künstler in der DDR“ und Internet.
Katalog-Nr.: 4306
Limit: 200,00 €
Blick in ein maurisches Interieur, ein Händler zwei Frauen feilbietend, fein mit spitzem Pinsel erfasste anrüchige Szenerie, Öl auf Malkarton, rechts unten signiert Hofer und datiert 1957, in schlichter Leiste der Zeit, Falzmaße ca. 39 x 29 cm.
Katalog-Nr.: 4307
Limit: 120,00 €
naturalistisch wiedergegebener Blumenstrauß mit Narzissen, Rosen, Tulpen, Stiefmütterchen und anderen Blüten in asiatisch anmutender Porzellanvase, neben Obstarrangement aus Pfirsichen, Granatäpfeln, Weintrauben und Mandarine auf einer barocken Kommode, fein lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "Hohenberger", rückseitig auf der Leinwand, dem Keilrahmen und dem Rahmen nur unter UV-Licht sichtbare Vorbesitzerkennung "Erhart 1110 Wien", doubliert, geringe Altersspuren, im durchbrochen gearbeiteten Florentiner Rahmen, Falzmaße ca. 70 x 56 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler und Illustrator (1867 Wien bis 1941 Wien), Zeichenschüler bei Joseph Eugen Hörwarter, studierte 1883–86 Malerei an der Wiener Kunstakademie bei Christian Griepenkerl, Siegmund L’Allemand und August Eisenmenger, 1886–91 Meisterschüler in Historienmalerei bei Leopold Carl Müller an der Wiener Akademie, 1891–93 Studienaufenthalt in Paris, hier Schüler von Jacques Charles Ferdinand Humbert, Henri Alexandre Gervex sowie von Tony Robert-Fleury und Jules Joseph Lefebvre an der Académie Julian in Paris, in Paris auch Schüler an der École des Beaux-Arts bei Jean-Léon Gérôme und Beeinflussung durch die Impressionisten, 1893–94 entstanden Malereien für den Zirkus Somossy in Budapest, ab 1894 Fassadengestaltungen, zusammen mit Maximilian Lenz und Josef Engelhart in Wien, 1895–97 als Begleiter des Japan-Sammlers Prof. Adolf Fischer Studienreise nach Indien, Japan und China, Rückkehr über Station in Dresden nach Wien, ab 1898 Mitglied der Wiener Secession und 1906–08 deren Vorsitzender, betrieb 1902–16 zusammen mit Ferdinand Kruis eine Malschule in Wien, 1916 Einberufung als Kriegsmaler im 1. Weltkrieg und tätig in Lublin, nach dem 1. Weltkrieg Ehrung mit dem Professorentitel, ab 1938 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", ÖBL, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4308
Limit: 600,00 €
an Buschwerk vorbeifließender Bach, in leicht hügeliger Landschaft mit saftig grünen Wiesen und Wäldern, pastose Landschaftsmalerei in heller, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe und auf Platte kaschiert, rechts unten signiert "Alb. Holz", gering restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 29 x 39,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule (1884 Düsseldorf bis 1954 Düsseldorf), ab 1908 Privatschüler von Christian Kröner und Georg Hacker, mit Hacker im Malsaal des Stadttheaters tätig, Quelle: Vollmer, AKL und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4309
Limit: 130,00 €
elegant gekleidet junge Frau mit Sonnenhut und prächtigem Blumenstrauß in ihren Händen und in die Ferne gerichtetem Blick, vor sommerlichem Landschaftspanorama mit See, pastose Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "Illencz", Craquelure, geringe Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 40,5 x 51 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler, Illustrator und Graphiker (1882 Üjárad [dt.: Neu-Arad] bis ca. 1950 Arad), studierte mit einem Stipendium der Stadt Arad an den Azbé- und Hollósy-Schulen in München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, beschickte ab 1902 den Nationalsalon in Budapest, tätig in München-Baldham und ab 1933 in Arad, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4310
Limit: 20,00 €
vermutlich Darstellung des heutigen Nationalparks Brijuni bei Pula im nördlichen Kroatien, mit traditionellen Segelbooten und Felsformationen, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert 1904, im reich verzierten vergoldeten Stuckrahmen gerahmt, alles reinigungsbedürftig, sonst normale Altersspuren, Falzmaße ca. 47 x 70 cm.
Katalog-Nr.: 4311
Limit: 80,00 €
Blick in sommerlichen Garten, mit Pavillon und stehender Figurenplastik, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose konturierende Malerei mit breitem Pinselduktus und durchscheinendem Malgrund, partiell gespachtelt, Öl auf Leinwand in Zweitverwendung, im Randbereich Spuren eines von Jüchser übermalten Ölgemäldes, links unten signiert und datiert "Jüchser [19]73", rückseitig auf der Leinwand betitelt und datiert "»Kleine Parklandschaft mit Plastik« 1973 60 x 45", rückseitig beigefügt originaler handschriftlich ausgefüllter Rechnungsvordruck vom 18.5.1978 "Ölbild von Hans Jüchser »Parklandschaft mit Plastik« 6000,– M." ausgestellt von "Kunst der Zeit – Genossenschaft Bildender Künstler – 90 Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] ...", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1894 Chemnitz bis 1977 Dresden), 1910–15 Besuch des Lehrerseminars in Stollberg/Erzgebirge, 1919–23 Studium an der Akademie für Kunstgewerbe in Dresden bei Georg Erler und Arno Drescher, 1923–28 Studium an der Kunstakademie in Dresden, hier Meisterschüler von Ludwig von Hofmann und Otto Hettner, 1927 Studienreise nach Bornholm und Südschweden, 1920–34 Mitglied der Künstlervereinigung Dresden, 1930–32 Mitglied der ASSO, ab 1934 Mitglied im Kreis der Sieben, 1937 wurde ausgestellte Werke entfernt und vernichtet, 1940–49 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, seit 1950 freischaffend in Dresden tätig, Mitglied im VBK der DDR, Quelle: Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Dressler, Rainer Zimmermann "Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation", Dalbajewa "Neue Sachlichkeit in Dresden" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4312
Limit: 900,00 €
üppiger Strauß aus bunten Astern in einer bäuerlichen Keramikvase, in stark pastosem, buntem Farbauftrag, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert, in schlichter, später überlackierter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Georg Arthur Judersleben, dt. Landschaftsmaler und Grafiker sowie Lehrer, Heimatforscher, Konzert- und Opernsänger (1898 Stadtsulza [heute: Bad Sulza] bis 1962 Erfurt), 1913–19 Ausbildung zum Lehrer für Mathematik und Kunsterziehung am Lehrerseminar Weimar, parallel Konzert- und Opernsängerausbildung bei Quensel, 1919–21 Lehrer in Bad Sulza, 1921–27 Studium an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst Weimar bei Max Thedy, Walter Klemm, Felix Meseck und Hugo Gugg, anschließend als Lehrer und Maler in Bad Sulza tätig, ab 1945 ausschließlich freischaffend als Maler, zahlreiche Aufenthalte in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, 1950 Gründungsmitglied der Weimarer Künstlergenossenschaft "Lucas Cranach", Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, beschickte die Kunstausstellungen der DDR in Dresden, zunächst in Bad Sulza, später in Erfurt tätig, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Eisold "Künstler in der DDR", Jürgen Winter "Zwischen Wald und Welt – Der Kunstraum Thüringen im 20. Jh. ...", Ausstellungskataloge und Internet.
Katalog-Nr.: 4313
Limit: 180,00 €
Blick über sanft bewegte Wiesen zum See, vor herbstlich bunt verfärbten Bäumen und imposanter Bergkulisse, pastose Malerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1920, rechts unten signiert "Kaltenmoser", rückseitig auf dem Keilrahmen Bleistiftannotation "Kathan Lauterbach", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 55,5 x 77,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1853 München bis 1923 München), Sohn des Genremalers Kaspar Kaltenmoser, zunächst Postbeamter, hat sich erst in späteren Jahren der Malerei zugewandt und seine Bilder 1909–1922 im Münchner Glaspalast ausgestellt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker.
Katalog-Nr.: 4314
Limit: 80,00 €
Blick auf ein Bergmassiv am Meer im sommerlichen, warmen Licht, Öl auf Leinwand, auf Malpappe doubliert, um 1920, rückseitig Nachlassstempel, in schlichter gekehlter Leiste mit vergoldetem Innenrand gerahmt, diese mit kleinen Fehlstellen, sonst normale Altersspuren, Falzmaße ca. 30 x 51 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalast in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle. Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4315
Limit: 180,00 €
Rückenansicht einer auf einem Lager aus Fellen und Decken ruhenden nackten Frau, minimal pastose Malerei in heller, freundlicher Farbigkeit, Öl auf Pappe und auf Sperrholz kaschiert, 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "Kampis", rückseitig in Blei bezeichnet "János Kampis", leichte Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 54 cm. Künstlerinfo: ungarischer Maler und Restaurator (1886 Budapest bis 1968), 1908–12 Studium an der Akademie in Budapest, Mitglied der Künstlervereinigung Szövetség, vermutlich 1944 Übersiedlung nach Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer und AKL.
Katalog-Nr.: 4316
Limit: 480,00 €
Blick ins gediegene Biedermeierinterieur mit Nähtisch am Fenster und blühenden Geranien auf dem Fensterstock vorm offenen Fenster, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Paul Kauzmann 1934", rückseitig auf dem Keilrahmen signiert und betitelt "Paul Kauzmann »Blumen am Fenster«", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 98,5 x 93 cm. Künstlerinfo: dt. Interieur-, Stillleben- und Genremaler sowie Illustrator (1874 Geislingen an der Steige bis 1951 Kaufbeuren), zunächst Ausbildung und neun Jahre Tätigkeit als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften in Reutlingen, ab 1907 Hinwendung zur Malerei, künstlerisch gebildet an der Akademie Stuttgart und an den privaten Malschulen von Hermann Groeber und Hans Schildknecht in München sowie bei Bernhard Buttersack in Haimhausen, unternahm Studienreisen nach Korsika und an die Riviera, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, zunächst tätig in Geislingen, um 1916 in Ettlenschieß in Baden-Württemberg, 1917 in München, 1918 in Geislingen, 1919 bis ca. 1924 in Leipheim an der Donau, anschließend in Oberbeuren bei Kaufbeuren in Bayern tätig, beschickte unter anderem 1912–26 den Münchner Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Glaspalastkataloge, Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon" und Internet.
Katalog-Nr.: 4317
Limit: 220,00 €
Parkbank in herbstlicher Landschaft mit Zivilisationsmüll und blühenden Blumen, fein lasierende sachliche Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, mittig auf einer Blechdose signiert und datiert "Nick Kesten [19]74", minimale Altersspuren, schön gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 70 cm.
Katalog-Nr.: 4318
Limit: 280,00 €
Weidenkorb mit Gebirgsblumen wie Enzian, Edelweiß, Himmelschlüssel und Vergissmeinnicht im dämmrigen Interieur, gering pastose Stilllebenmalerei, Öl auf Karton, links unten signiert "M. Kistler", rückseitig altes handschriftliches Etikett "von Frau Kistler-Tillipaul [sic.] gekauft am 21.X.[19]22 KKDDDDD", Erhaltungsmängel, im Goldstuckrahmen (def.), Falzmaße ca. 48,5 x 64 cm. Künstlerinfo: geborene Maria Kistler, verehelichte Maria Tilipaul-Kistler, dt. Malerin (1884 Cles/Trient bis 1963 Innsbruck), Privatschülerin bei Ferdinand Gatt (1847–1909) in Brixen, Schülerin von Anna Stainer-Knittel (1841–1915), weitergebildet an der Gewerbeschule in Innsbruck, beschickte Ausstellungen in Innsbruck, Gastein, Salzburg und Wien, tätig in Innsbruck, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs "Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881–1900" und Internet.
Katalog-Nr.: 4319
Limit: 80,00 €
herbstliche Impression an einem von Bäumen und Wiesen umgebenen Teich in flacher Landschaft, mit schwach sichtbarer Silhouette der Alpen am Horizont, pastose Landschaftsmalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Pappe, 1. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert und ortsbezeichnet "J. Rolf Knobloch München", minimale Erhaltungsmängel, in ca. 9 cm breiter Münchner Leiste gerahmt, Sichtmaße ca. 47,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Schriftsteller (1891 Böhmisch Kamnitz [Ceská Kamenice] bis 1964 München), Schüler der Kunstschule Liebwerda, studierte ab 1911 an der Technischen Hochschule München, hier schließlich Hinwendung zur Malerei, als Künstler weitestgehend Autodidakt, beeinflusst von den Freilichtmalern Eduard Schleich dem Älteren und Adolf Lier, dem Impressionismus und der Schule von Barbizon, anschließend freischaffend in München, beschickte ab 1915 die Ausstellungen im Glaspalast, Mitglied und langjährig 1. Präsident der Münchner Künstlervereinigung "Die Juryfreien" und der "Freien Ausstellung", Mitglied im Landesverband Bayrischer Künstler, im Wirtschaftlichen Verband Bildender Künstler München und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jahrhunderts", Müller-Singer und Internet.
Katalog-Nr.: 4320
Limit: 100,00 €
Landschaftsgemälde in stimmungsvollen, gedeckten Farben, leicht pastose Malweise, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten in Schwarz monogrammiert LKW und datiert (19)23, rückseitig Klebeetikett und Bezeichnung in Graphit, in schwarzer Lackleiste gerahmt, geringe Altersspuren, Falzmaße ca. 33 x 48 cm. Künstlerinfo: auch Joannés Koehler, dt.-jüdischer Landschaftsmaler (1896 Küstrin bis 1976 Bernartice u Trutnova), ab 1918 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen und anschließend ab 1919 Schüler am Staatlichen Bauhaus bei Lyonel Feininger, parallel Studium der Naturwissenschaften in Leipzig, 1920 Heirat mit der Bauhausschülerin Marcella Müller, zunächst freischaffend in Weimar, unternahm in den 1920er und 1930er Jahren zahlreiche Studienreisen durch Europa und Nordafrika, um 1933 Emigration in die Schweiz, hier tätig als Wissenschaftler und Übersetzer hinduistischer religiöser Werke, parallel künstlerisch schaffend, später Übersiedlung nach Frankreich, nach der Besetzung von Frankreich 1940 zunächst Übersiedlung nach Lyon in die "unbesetzte Zohne", schließlich Internierung im Lager Les Milles/Provence und Verschleppung nach Litauen, von hier Flucht durch Bestechung des Wachpersonals und bis Kriegsende Versteck bei einem Landwirt bzw. Verleger an der Ostseeküste, 1945 Anschluss an einen Flüchtlingstransport nach Polen, gelangten schließlich 1946 über Královec nach Žacléř in der Tschechoslowakei, später in Prkenný Důl und schließlich in Vrchová bei Bernartice lebend, ihre Ausreiseanträge nach Israel bzw. in die Schweiz wurden abgelehnt, fortan lebte die Familie unter ärmlichsten Verhältnissen von Landwirtschaft, da ihnen jegliche staatliche Unterstützung verwehrt blieb und durch die Nichtanerkennung beider Studium der Verkauf ihrer Gemälde offiziell nicht gestattet war, Quelle: Dressler, Wikipedia, Daniel Mach und Eva Heidenreichová in "Vesely Vylet" vom Sommer 2006 und Internet.
Katalog-Nr.: 4321
Limit: 180,00 €
Bildnis eines jungen Mannes in Ritterrüstung auf weißem Pferd, vor blühendem Kirschbaum im hellen Sonnenlicht, mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei vorliegendem patriotischen Gemälde um jenes, welches 1915 unter dem Titel "Krieger im Frühling" auf der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt wurde (Kopie der Katalogseite beigegeben), pastose Malerei des Jugendstils mit lockerem, breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Rudolf Kohtz [19]14", rückseitig auf dem alten Keilrahmen Etikett der Malutensilien- und Rahmenhandlung Boesner von 2007, Altersspuren, sehr schön neuzeitlich in versilberter Schattenfugenleiste gerahmt, Bildmaße ca. 110,5 x 95,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Rudolf Peter Joh. Kohtz, dt. Figuren-, Stillleben-, Portrait- und Landschaftsmaler sowie Illustrator und Entwerfer (1874 Magdeburg bis 1945 Berlin), studierte 1894 ein Semester an der Düsseldorfer Akademie bei Heinrich Lauenstein, ab 1898 Studium an der Akademie München bei Karl von Marr, anschließend Meisterschüler bei Arthur Kampf an der Berliner Akademie, lieferte 1899 ein Titelblatt für die Münchner Zeitschrift "Jugend", beschickte ab 1900 Berliner Ausstellungen, unter anderem 1900–1928 die Große Berliner Kunstausstellung, vertreten auch auf Ausstellungen der Berliner Secession, Ausstellungen in Düsseldorf und den Münchner Glaspalast, 1914 vertreten auf der Esposizione Internazionale d’Arte della Città in Venedig, Mitglied des Verbandes deutscher Illustratoren, des Vereins Berliner Künstler und der Allgemeinen Deutschen Künstlergenossenschaft, tätig in Berlin, um 1930 in Dabendorf bei Zossen lebend, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer, G. Hirth "3000 Kunstblätter der Münchner »Jugend«", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Busse und Internet.
Katalog-Nr.: 4322
Limit: 1200,00 €
Blick über sonnige Wiese zum Dorfrand, vor bunt verfärbten Bäumen und Sträuchern, stimmungsvolle, stark pastose impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus in warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "P. Komincz 1977 ...", rückseitig auf dem Spannrahmen diverse Annotationen wie "Piotr Komincz" und polnische Annotation "Jesień na przedmieściu Pragi [Herbst am Stadtrand von Prag]", weiterhin deutsche Annotation "Herbst" und auf der Leinwand unleserlich gestempelt, geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 65 x 79,5 cm. Künstlerinfo: polnisch-belarussischer Maler (1927 Noniżki Bezirk Lida [Lidzki na Kresach] in der Provinz Nowogródek bis 2017), Studium der Malerei in Minsk in Belarus, anschließend tätig in Warschau, Mitglied im Verband Bildender Künstler, vertreten auf zahlreichen polnischen Ausstellungen sowie auf Ausstellungen in Berlin, Plowdiw, Bobruisk, Nowogródek, Florenz, London, Nowosibirsk, Kassel und Minsk, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4323
Limit: 280,00 €
Blick auf mit Holzschindeln gedecktes urwüchsiges Bauernanwesen mit Marienfigur im hellen Sonnenlicht, im Hintergrund Burganlage auf hohem Bergrücken, lasierende bzw. gering pastose Malerei mit stellenweiser Sichtbarkeit des Malgrunds, Öl auf Leinwand, um 1940, rechts unten signiert "Adolf Körber", rückseitig Info aus Toman, geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 66,5 cm. Künstlerinfo: tschechischer Maler (1887 Prag bis 1967 Jestřebice [Jestrebitz]), Sohn des Verlegers Pavel Körber, studierte an der Prager Akademie bei Vlaho Bukovac und František Ženíšek, anschließend Assistent bei Adolf Liebscher dem Jüngeren, mit dem er bis zum 1. Weltkrieg diverse Kirchen wie die Kapelle der Prager Gebäranstalt und die Kirchen in Zlonice und Ratenice in Mittelböhmen ausgestaltete, parallel freischaffend als Portrait- und Landschaftsmaler, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Toman und Internet.
Katalog-Nr.: 4324
Limit: 450,00 €