junge Frau, an einem Marktstand Fasane und Hasen anpreisend, mit spitzem Pinsel ausgeführte Genremalerei, Öl auf Eisenblech, 19. Jh., Altersspuren, in gekehlter und vergoldeter Leiste gerahmt, Falzmaße ca. 20 x 17 cm.
Katalog-Nr.: 4209
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €
junger Mann mit rotem Barett und üppigem Bart, am Tisch gesenkten Hauptes ins Geld zählen vertieft, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, wohl 16. Jh., alt doubliert, unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen des 19. Jh. und auf der Leinwand alte gedruckte englische Etiketten mit Versuchen einer Zuschreibung an Hans Holbein den Jüngeren, Erhaltungsmängel, schön im geschnitzten Rahmen des 18./19. Jh. in Zweitverwendung gefasst, Falzmaße ca. 58 x 49,5 cm.
Katalog-Nr.: 4212
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bruststück eines Herrn im nachtblauen, zweireihig geknöpften Gehrock, sogenanntem "Vatermörderkragen" und Halsbinde, vor gedecktem grünlichen Hintergrund, der Kopf leicht nach rechts gewandt mit zum Betrachter gerichtetem Blick, in feiner, minimal pastoser Malweise, um 1830/40, unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen nummeriert "4412/60", leichte Altersspuren, im goldgefassten gekehlten Rahmen, Falzmaße ca. 65,5 x 50,5 cm
Katalog-Nr.: 4220
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick vom felsigen Ufer eines Baches mit Brücke, vorbei an rastender Bäuerin unter Laubbäumen auf einer Alm, zur imposanten Gebirgskulisse mit schneebedeckten Gipfeln, laut Vorbesitzerangabe eventuell Ansicht des Watzmann, lasierende, partiell gering pastose Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand 2. H. 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, im etwas zu kleinen Goldstuckrahmen in Zweitverwendung gerahmt, Bildausschnitt des Rahmens ca. 37 x 53 cm, Bildmaße ca. 43 x 53,5 cm.
Katalog-Nr.: 4229
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick, vorbei an Palmen und orientalisch anmutenden Kuppelbauten, aufs Meer mit Segelbooten, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, doubliert, Pendant zur nachfolgenden Position, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 40 x 61 cm.
Katalog-Nr.: 4233
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick, vorbei an Laubbäumen und Terrasse mit Blumentöpfen sowie orientalisch anmutenden Kuppelbauten, aufs Meer mit Segelbooten, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, doubliert, Pendant zu vorhergehender Position, Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 40 x 61 cm.
Katalog-Nr.: 4234
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €
junge dunkelhäutige Frau mit Goldschmuck und Früchten in ihren Händen, vor blauem Grund in mit Rocaillen verziertem Ausschnitt, umgeben von floralem Zierwerk, Öl auf Leinwand und auf Leinwand doubliert, wohl 19. Jh., Erhaltungsmängel, im geschweiften, geschnitzten und farbig gefassten Rahmen, Falzmaße ca. 68,5 x 120,5 cm.
Katalog-Nr.: 4239
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Frühlingslandschaft mit Bauern hinterm Pflug mit Pferden, sein Feld bestellend, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten signiert "Willy Ahrweiler", rückseitig auf der Leinwand Info zum Maler und auf dem Rahmen Kaufquittung zum Gemälde von 1982 über 2700,– DM, geringe Altersspuren, im über Eck gearbeiteten Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 16,5 x 31,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Genre-, Tier- und Marinemaler (1895 oder 1905 Krefeld bis 1987), studierte 1924–25 an der Akademie Düsseldorf bei Wilhelm Döringer und Julius Paul Junghanns, ab 1934 Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule München unter Josef Hillerbrand und Meisterschüler bei Prof. Richard Klein, tätig in München, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4246
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
stimmungsvolle abendliche Sommerlandschaft, mit Teich unter Bäumen vor Dorfkulisse, unter dramatisch bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten undeutlich signiert "E. Ballug", Altersspuren, im neueren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 35,5 x 65,5 cm.
Katalog-Nr.: 4249
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick von einer Anhöhe, über üppig blühende Wiese mit Bach, zum Waldrand und weiter zum kleinen Kirchdorf am Fluss, poesievolle, gering pastose Landschaftsmalerei mit lockerem, impressionistischem Pinselduktus und effektvoller Farbigkeit, möglicherweise Kopie, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "A. Balsam kp.", geringe Altersspuren, original in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 65 x 98,5 cm.
Katalog-Nr.: 4250
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Reiter auf sommerlichem Weg unter Laubbäumen vorm Dorf, gering pastose Genremalerei in stimmungsvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert "A. Berg", hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restauriert, Pendant zur nachfolgenden Position, gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 37 cm.
Katalog-Nr.: 4252
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €
zwei junge Mädchen, mit Tragekorb auf dem Rücken, spazieren durch einen lichten Birkenwald über eine Brücke, welche über einen ruhig dahinfließenden Fluss führt, lasierende, minimal pastose Malweise, welche gekonnt Flächen ausspart und so mit der Farbigkeit und Struktur des Malgrunds spielt, Öl auf Karton, um 1900, unten rechts signiert "Hugo Charlemont", leichte Altersspuren, breite schwarze Schellackrahmung, Falzmaße ca. 52,5 x 72 cm. Künstlerinfo: auch Hugo de Charlemont, österreichischer Maler, Graphiker und Illustrator (1850 Jamnitz in Mähren [Jemnice] bis 1939 Wien), Sohn des Miniaturmalers Matthias Adolf Charlemont, studierte ab 1873 an der Akademie Wien bei Eduard Peithner Ritter von Lichtenfels, weitergebildet als Schüler seines Bruders Eduard Charlemont und Hans Makart im Atelier Makarts, Radierschüler von William Unger, unternahm Studienreisen nach Holland und lebte zeitweise in Venedig, tätig in Wien, vertreten in den Sammlungen des österreichischen Kaiserhauses und in zahlreichen Sammlungen in Wien, Budapest, Prag, Chicago u. a., beschickte Ausstellungen in Wien, Berlin, München, Düsseldorf, Florenz, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und der Wiener Künstlergenossenschaft, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Benezit und Internet.
Katalog-Nr.: 4261
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €
abendlicher Blick über umgeackertes Feld mit Pflug, vorbei an mächtigen Laubbaum, in weite spätsommerliche Landschaft mit aufgestellten Strohpuppen auf abgeerntetem Feld, pastose impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Wilh. Claudius 1920", rückseitig auf dem Keilrahmen undeutliche Annotationen, Altersspuren, im schönen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 76 x 110,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Ludwig Heinrich Claudius, dt. Maler, Zeichner und Illustrator (1854 Hamburg-Altona bis 1942 Dresden), studierte 1871–72 an der Akademie in Dresden und 1875–79 an der Akademie in Berlin bei Karl Gussow, ab 1879 wieder in Dresden ansässig, 1885 Studienaufenthalt bei Carl Bantzer in Niederwalgern in der Schwalm, 1903 zum Professor ernannt, 1909 goldene Medaille auf der Großen Kunstausstellung in München, Mitglied der Künstlerkolonie Goppeln und der Willingshauser Malerkolonie, tätig in Hamburg, Thalheim und Dresden-Strehlen, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.
Katalog-Nr.: 4263
Limit: 700,00 €, Zuschlag: 0,00 €
herbstliche Stadtansicht mit Blick über einen Fluss, zu altehrwürdigen Häusern hinter einer Stadtmauer, von imposantem Kirchengebäude überragt, gering pastose, studienhaft-flott, unter Einbeziehung unbemalter Stellen des Malgrunds, festgehaltene Vedutenmalerei mit breitem Pinselduktus in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1915, rechts unten signiert "G. Decker", rückseitig auf dem Keilrahmen fragmentarisch erhaltenes Etikett "Große Berliner Kunstausstellung 191? ...", Altersspuren, sehr schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 50,5 x 67 cm. Künstlerinfo: dt. Architekt, Bauingenieur und Maler (geboren wohl 1881 bis nach 1930), beschickte 1914–16 die Große Berliner Kunstausstellung mit Architekturmalerei, tätig in Aachen, 1925–30 erwähnt als Freund von Carl Grossberg (1894 Elberfeld bis 1940 in der Nähe von Laon), mit dem er 1925 nach Amsterdam und Zandvoort reist, um 1927 in Köln tätig erwähnt, Quelle: Kataloge der "Großen Berliner Kunstausstellung" und Internet.
Katalog-Nr.: 4265
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
fünf das Bild nahezu komplett ausfüllende Sonnenblumen, in expressionistischer pastoser Malweise, durch ihre Anordnung und das ausschweifende Blattwerk dynamisch wirkende, großformatige Blumenmalerei, Öl auf Leinwand, 1947, unten links signiert und datiert "Fritz Dehn 1947", leichte Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 98 x 94 cm. Künstlerinfo: dt.-polnischer Künstler (1906 Nipperwiese/Pommern bis 1979 Appeln), geboren im heutigen Ognica, 1931–32 Kunstgewerbeschule Stettin, 1936 Heirat mit der Künstlerin Maria Dehn-Misselhorn, 1939 Eintritt in den Pommerschen Künstlerbund, ab 1945 freischaffend tätig, 1947 Staatliche Kunsthochschule Bremen. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4266
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €
herrschaftliches Arrangement aus Blumensträußen neben Früchteschalen, und lose auf der Tischplatte verteiltem Obst, Deckelpokal mit Rotwein und Porzellanfigur eines Geigers in barocker Tracht, fein lasierende, nahezu sachliche Stilllebenmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "F. X. Diblik 1934", Erhaltungsmängel, im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 63,5 x 97 cm. Künstlerinfo: korrekt František Xaver Diblík, auch Francis Xavier oder Franz Xaver Diblik, tschechischer Maler, Grafiker und Legionär (1887 Nalžovice bei Sedlčany bis 1955 Prag), Studium an der Akademie der bildenden Künste in Prag, zunächst bei Vlaho Bukovac, anschließend Meisterschüler bei Hanuš [Hans] Schwaiger, 1913–14 mit Stipendium Studienreise nach Rom, im 1. Weltkrieg Kriegsdienst zunächst als Soldat der österreichisch-ungarische Armee in Italien, 1917 Kriegsgefangenschaft, ab 1918 Kriegsfreiwilliger für die tschechoslowakischen Legionen in Italien, 1919 Beförderung zum Leutnant, während seines Aufenthalts in Italien entwarf er die Regimentsbanner der tschechoslowakischen Legionen in Italien und verfasste zahlreiche Ansprachen an den italienischen Hochadel, Ende 1919 Rückkehr nach Prag, 1925–43 Mitglied des Verbandes bildender Künstler und Mitglied des Verbandes tschechoslowakischer bildender Künstler, beschickte Ausstellungen in Prag und anderen Städten, tätig in Prag-Vršovice, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Toman, Info Nationalgalerie Prag und Internet.
Katalog-Nr.: 4267
Limit: 1000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Darstellung der 1905 für die Hamburger Reederei Laeisz gebaute Viermastbark unter vollen Segeln auf stark bewegter See, gering pastose Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten betitelt und signiert "»Pamir« S. Didszus", Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 70 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Marinemaler (1912 bis 1979), schuf vor allem Schiffsbilder, aber auch Landschaften vom Walchensee, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4269
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Männer und Frauen in der Oase am Brunnen beim Wasserschöpfen, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Karton, rechts unten undeutlich signiert, datiert und ortsbezeichnet "Giessen 1916? R. Drouart", rückseitig auf dem Rahmen neuzeitliche Annotation "Raphael Drouart 1894–1972, 1916 Kriegsgefangenenlager Gießen", minimale Altersspuren, schön gerahmt, Falzmaße ca. 37,5 x 47,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Maurice Raphaël (Raphael) Drouart, frz. Graphiker, Maler, Plastiker und Illustrator (1884 Choisy-le-Roi/Val-de-Marne bis 1972 Nogent-sur-Marne), ab 1903 Studium an der École des Beaux-Arts in Paris bei Fernand Cormon, beschickte ab 1909 den Salon der Société Nationale des Beaux-Arts in Paris, unternahm 1910 eine Studienreise nach Italien, Deutschland und den Niederlanden, anschließend Schüler der Académie Ranson beim Symbolisten und Mitbegründer der Künstlergruppe "Les Nabis" Maurice Denis, 1912–13 Mitarbeiter von Maurice Denis bei der Bemalung der Decke des Théâtre des Champs-Élysées, ab ca. 1914 vor allem als Graphiker tätig, als Freiwilliger Teilnahme am 1. Weltkrieg in der Argonne, geriet hier 1915 in Kriegsgefangenschaft und bis 1918 Internierung im Kriegsgefangenenlager Gießen, ab 1918 vor allem als Radierer, Kupferstecher, Lithograph und Mezzotintokünstler in Paris tätig, Mitglied der Société de la gravure sur bois originale, beschickte ab 1919 den Pariser Salon, in den 1920er Jahren Mitglied der Künstlergruppe "L’Evolution", 1938 Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion, ab 1940 auf der Île de Ré in Les Portes-en-Ré ansässig, ab 1965 im Künstlerheim in Nogent-sur-Marne, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Info des Musée Ernest Cognacq Saint-Martin-de-Ré und Internet.
Katalog-Nr.: 4272
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
rotbackige Äpfel und blaue Hauspflaumen neben Netz im Korb, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand und Karton, links unten signiert und datiert "Otto Eberle 1919", geringe Altersspuren, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 14,5 x 20 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Freskant, Mosaikkünstler, Graphiker, Illustrator, Plastiker und Innenraumgestalter (1909 Schwäbisch Gmünd bis 1981 Schwäbisch Gmünd), zunächst Lehre als Porzellan- und Glasmaler in der Silberwarenfabrik Gebrüder Deyhle, Schüler an der Kunstgewerbeschule und später an der Staatlichen Höheren Fachschule in Gmünd, anschließend als Stubenmaler und Graphiker in Schwäbisch Gmünd tätig, 1930 erste Aquarellausstellung, 1937 Gründung eines eigenen Ateliers für Gebrauchsgraphik, 1944-1945 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg, bis 1946 Kriegsgefangenschaft in Südfrankreich, wo er künstlerisch tätig ist und unter anderem die Lagerkapelle in Montpellier künstlerisch ausgestaltet, 1946 Rückkehr nach Schwäbisch Gmünd und freischaffend als Maler, Dekorations- und Schriftenmaler sowie Graphiker, insbesondere umfangreiche Tätigkeit als Kirchenmaler und -gestalter, parallel 1947-72 Zeichen- und Kunsterziehungslehrer an der Gewerbeschule, am Pädagogischen Institut sowie an der Kaufmännischen Berufsschule Gmünd, Mitarbeiter des Schwaben-Verlages, Mitglied im Bund Deutscher Graphiker, in der Gesellschaft für Christliche Kunst München, im Württembergischen Kunstverein und im Kunstverein der Diözese Rottenburg, tätig in Schwäbisch Gmünd, Quelle: Vollmer, Kürschners Graphikerhandbuch, Info Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Kürschners Graphikerhandbuch und Internet.
Katalog-Nr.: 4273
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €
idyllische Parklandschaft mit Büschen und Bäumen, am linken Rand Architektur, gering pastose Malerei, Öl auf Malpappe, 1934, unten links signiert und datiert "1934 Josef Haunstetter", rückseitig Klebeetikett, dort betitelt "Englischer Garten München", Altersspuren und geringe Retuschen, Profilrahmung, Falzmaße ca. 51 x 66 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.
Katalog-Nr.: 4296
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €
dramatisch verdunkelte, stürmische Gebirgslandschaft mit Bauernpaar, neben einer Schutzhütte einem Boot mit Besatzung auf tosendem Gebirgsfluss nachschauend, pastose Malerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Karton, um 1900, links unten signiert "Josef Haunstetter", rückseitig altes handschriftliches Etikett mit Bildmaßen "67 x 63,5 cm", Altersspuren, neuer gerahmt, Falzmaße ca. 67 x 63,5 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.
Katalog-Nr.: 4297
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerlich-sonniger Winkel auf urwüchsigem Bauernhof mit Bauernmädchen unter mächtigem Laubbaum, beim Hühner füttern, lasierende, partiell gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Josef Haunstetter 1936", rückseitig auf dem Keilrahmen altes unleserlich beschriftetes Etikett und Stempel einer Malutensilienhandlung, auf dem Rahmen altes Münchner Rahmungsetikett, geringe Altersspuren, sehr schön im Goldstuckrahmen gefasst (bestoßen), Falzmaße ca. 98 x 73,5 cm. Künstlerinfo: auch Joseph Haunstetter, dt. Landschafts-, Stillleben- und Genremaler, Radierer, Kunstpädagoge sowie Restaurator (1858 München bis 1944), Schüler der Lateinschule, später ausgebildet an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1875 an der Münchner Akademie, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler 1930, Matrikel der Münchner Akademie, Busse und Internet.
Katalog-Nr.: 4298
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick über verschneite Landstraße mit Reisigfrau und Kind, neben Flusslauf einem Anwesen mit rauchendem Schornstein am Waldrand zustrebend, während am Horizont über dem See effektvoll die Sonne untergeht, stimmungsvolle, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten signiert "K. Heffner", rückseitig auf der Leinwand nummeriert und bezeichnet "16 Berlin", auf dem Keilrahmen Kopie der Künstlerbiographie aus Thieme-Becker, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 38 x 60 cm. Künstlerinfo: auch Carl Heffner, dt. Landschaftsmaler (1849 Würzburg bis 1925 Berlin), studierte zunächst Musik in München und Anhänger Richard Wagners, parallel autodidaktische Hinwendung zur Malerei, Schüler von Johann Nepomuk Otto und Adolf Stademann, beeinflusst von Adolf Heinrich Lier und der Schule von Barbizon, unternahm ab Anfang der 1870er Jahre Studienreisen, unter anderem nach England und Italien, 1883 bis 1888 regelmäßige Winteraufenthalte in Rom, ab 1886 Ehrenmitglied der Münchner Akademie, 1887 Verleihung des Professorentitels durch den Prinzregent Luitpold von Bayern, 1889 in Florenz, ab 1894 in Dresden tätig, später in Freiburg im Breisgau und letztendlich in Berlin ansässig, Mitglied im Verein Berliner Künstler, fand seine Motive in Bayern, den Alpen, England, Holland, der römischen Campagna (Rom und Ostia), Florenz, der Eifel, später an der Ostsee bei Prerow und auf der Insel Rügen, beschickte Ausstellungen, unter anderem in Paris, Wien, München, Berlin und London, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Boetticher, Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Bosl "Bayerische Biographie" und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4299
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
malerischer Blick von einer Almwiese auf den rot beleuchteten Rosengarten, Öl auf Leinwand, auf Keilrahmen gerahmt, zwei größere Risse im Bild, Maße ca. 101 x 101 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Gardelegen bis 1947 Altenberg), 1895–99 Studium der Malerei an der Kunstakademie in Dresden bei Friedrich Preller, lebte ab 1908 in Altenberg – hier fand er seine Themen wie Handwerk, Bergbau, Wiesen und Wälder, Studienreisen in die Alpen, Tirol und Dolomiten, 1922 Illustration des Märchenbuchs Vom guten König Quirlequitsch und anderen lustigen Gesellen von Gertrud Reinhold, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4300
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €
junge schlanke, laszive Orientalin mit schwarzem Haar, der Oberkörper nur mit knappem Bolerojäckchen bekleidet und ihre Arme hinter ihrem Kopf verschränkt, gering pastose erotische Malerei, Öl auf Leinwand, um 1960, rechts unten signiert "Herrfeldt", geringe Altersspuren, im älteren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 95,5 x 74,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Marcel René Klein, nannte sich ab 1921 nach dem Geburtsnamen seiner Mutter Marcel René Herrfeldt, dt. Aktmaler (1889 Boulogne-Billancourt bei Paris bis 1965 München), Sohn des spanischen Aktmalers Luis Ricardo Falero (1851–1896) und der Malerin Alice Herrfeldt, Kindheit in Budapest, zunächst Ausbildung an der Münchner Kunstgewerbeschule, studierte ab 1910 an der Münchner Akademie bei Peter von Halm, Unterbrechung des Studiums und Teilnahme am 1. Weltkrieg, nach russischer Kriegsgefangenschaft in Sibirien Rückkehr über China und Indien, anschließend Fortsetzung des Studiums bei Franz von Stuck an der Münchner Akademie, beschickte ab 1921 den Münchner Glaspalast, Studienaufenthalte in Italien, Paris und an der Côte d’Azur, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Zerstörung seiner Münchner Wohnung im 2. Weltkrieg, Auflösung des Schwabinger Ateliers und bis 1951 in Kochel ansässig, danach Rückkehr nach München, Quelle: "Franz von Stuck und seine Schüler", Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Dressler und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4304
Limit: 3600,00 €, Zuschlag: 0,00 €