Gemälde

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Paar barocke Gegenstücke zum Handel

zwei Szenen, Kaufleute an der Meeresküste, mittels Beibooten ihre Ware zu Segelschiffen transportierend und weitere Szene mit Händlern mit Pferden, auf felsigem Pfad in gebirgiger Landschaft mit Fluss ihre Waren transportierend, lasierende, partiell gering pastose Malerei in delikater Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh., unsigniert, doubliert, Altersspuren, als Pendants in Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße je ca. 65 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 4125
Limit: 1200,00 €

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Der Quacksalber

Mann mit angewinkeltem Bein, bei der Behandlung seines Fußes durch den Dorfchirurgen, hinter ihnen eine auf die Behandlung wartende Frau, mit ihrem Arm in der Schlinge, das Sujet ähnlich der allegorischen Genremalerei von Adriaen van Ostade und Adriaen Brouwer, lasierende Malweise, Öl auf Holz, 17./18. Jh., unsigniert, rückseitig alt bezeichneter Klebezettel, nur teilweise lesbar "Joannes Fabritius ..." sowie Wachssiegel, Retuschen, Erhaltungsmängel, in goldfarbenem Profilrahmen, Falzmaße ca. 34,5 x 25 cm.

Katalog-Nr.: 4126
Limit: 450,00 €

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Der Rattenfänger

den Betrachter anblickender Mann, vor der Stadt mit Rattenkäfig an Stab, verschmitzt den Betrachter anblickend, Öl auf Holztafel, 18. Jh., rückseitig unleserlich bezeichnet, geringe Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 26,5 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 4127
Limit: 120,00 €

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Brauerei an der Küste, Barock

der Betrachter des Gemäldes erblickt rechts eine Brauerei mit diversen Wirtschaftsgebäuden, auf dem Hof stehen neben zahlreichen Holzfässern Transportwagen bereit, ein Knecht führt zwei Pferde zur Tränke im Fluss, drei vornehm gekleidete Herren, mit einem Bierglas und Papieren in den Händen, scheinen geschäftliche Dinge zu besprechen, rechts blickt man durch geöffnete Türen ins Sudhaus und im Hintergrund entlädt ein Brauer eine Kiepe mit Sudresten in einen Wagen, links ist eine Magd zu sehen, welche Reitern auf der Landstraße ein Glas Bier anbietet, lasierende, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, doubliert, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 170 cm.

Katalog-Nr.: 4128
Limit: 280,00 €

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Jagdszene Hirschhatz

vier Jagdhunde bei der Hirschhatz vor Baumstumpf und Buschwerk, den fliehenden Hirsch umzingelnd, die bewegte Szene im unteren Bereich des Gemäldes bildet einen Kontrapunkt zur linken Bildhälfte, in welcher die weite Landschaft und der Himmel vorherrschen, lasierende Malweise, Öl auf Leinwand, doubliert, 18. Jh., unsigniert, Retuschen, Altersspuren, Conzen-Rahmung, Falzmaße ca. 31,5 x 42 cm

Katalog-Nr.: 4129
Limit: 280,00 €

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Hunde im Kampf mit einem Wolf

dramatische Jagdszene mit Hunden, einen Wolf in abendlicher Sommerlandschaft stellend, pastose barocke Malerei in dunkeltoniger Farbigkeit und mit effektvollen Lichtern, Öl auf Leinwand, wohl 17. Jh., unsigniert, auf Hartfaserplatte aufgezogen, Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 93 x 126 cm.

Katalog-Nr.: 4130
Limit: 800,00 €

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Barocke Jagdszene

mit Lanzen und Gewehren bewaffnete, teils berittene Jagdgesellschaft in phantastischer abendlicher Sommerlandschaft mit Ruinen und Turmhügel, mit ihren Hunden ein an einen Bären oder einen Wolf erinnerndes Tier zur Strecke bringend, gering pastose Malerei über rotem Bolus, Öl auf Leinwand, 17. Jh., unsigniert, doubliert und auf neueren Keilrahmen montiert, rückseitig altes Eigentümeretikett Giebelstadt, Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 61 x 91 cm.

Katalog-Nr.: 4131
Limit: 1800,00 €

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Rettung der Schiffbrüchigen

effektvolle Küstenszene bei dramatisch bewegter See, vor Palast mit klassischer Säulenarchitektur und Helfern beim Bergen von Schiffbrüchigen eines an den Klippen havarierten Segelschiffs, unter unheilvoll bewölktem Gewitterhimmel, das melodramatische Motiv erfreute sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit und wurde von diversen Künstlern teils leicht modifiziert geschaffen, so wurde eine mit 1771 datierte Variante im Kunsthistorischen Museum Wien von Philipp Jakob de Loutherbourg (1740 Straßburg bis 1812 Chiswick bei London) gemalt, eine weitere Variante des Nationalmuseums Warschau schuf 1840 Franz Xaver Lampi (1782 Klagenfurt bis 1852 Warschau), darüber hinaus existieren seitenverkehrte und seitenrichtige Kopien, dünn lasierende Kopie, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 19. Jh., unsigniert, doubliert, Erhaltungsmängel, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 70,5 x 101,5 cm.

Katalog-Nr.: 4132
Limit: 1500,00 €

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Träumender

junger Mann mit aufgestütztem Arm und geschlossenen Augen vor Architektur, Öl auf Leinwand und alt auf Leinwand doubliert, einfacher Spannrahmen, vermutlich 16./17. Jh., auf Spannrahmenrückseite ungeprüfte Zuschreibung "Alessandro Moretti/geb. 1798 in Brescisa/+1555/insbesondere Bildnisse), Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 36 x 43,5 cm. Provenienz: Lot 454, Auktion 539, Auktionshaus Spik/Berlin, 12/1986 (Katalog beigegeben).

Katalog-Nr.: 4133
Limit: 300,00 €

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"Bildnis einer lesenden Frau"

Kopfbildnis einer älteren Dame im Profil bei der Buchlektüre, vergrößerte Teilkopie nach dem im Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim verwahrten Original von Jan Boeckhorst (1604–1668) und Peter Paul Rubens (1577–1640), die ab ca. 1633 eng zusammen arbeiteten, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten teils unleserlich signiert, bezeichnet und datiert "F. Re.... c. n. Rubens 1880", Altersspuren, im alten Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 50,5 x 33,5 cm.

Katalog-Nr.: 4134
Limit: 80,00 €

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Ideallandschaft

zwischen steil aufsteigenden Bergen, kleinen Ortschaften und Burgen dahinfließender Fluss, unter locker bewölktem Himmel mit aufgehender Sonne, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Landschaftsmalerei, Öl auf dünner Holztafel, wohl 17./18. Jh., unsigniert, minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 15,5 x 26,5 cm.

Katalog-Nr.: 4135
Limit: 180,00 €

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Sommerlandschaft

baumbestandene bergige Landschaft mit kleiner Kirche auf einer Bergkuppe, im Hintergrund in einer Senke gelegener See oder Fluss, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Landschaftsmalerei, Öl auf Holztafel, 19. Jh., Erhaltungsmängel, in gekehlter und vergoldeter Leiste gerahmt (nicht passend), Falzmaße ca. 19 x 25 cm.

Katalog-Nr.: 4136
Limit: 180,00 €

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Im Hafen ankommendes Segelschiff

bereits von Händlern und Reisenden erwartetes Segelschiff mit dominanter französischer Flagge und schon zu Wasser gelassenen Ruderbooten und im rechten Bereich an eine Felswand gebauter Wachturm, angelehnt ist das Motiv an ein Gemälde von Charles François Lacroix de Marseille (ca. 1700–1782), hier jedoch mit anderer Flagge, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte altmeisterliche Malerei, Öl auf Papier und auf Pappe kaschiert, um 1800, auf dem Fass bezeichnet "TC Nr. 1", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 30,5 x 45 cm.

Katalog-Nr.: 4137
Limit: 500,00 €

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Barockes Blumenstillleben

üppiges Blumenarrangement aus Tulpen, Rosen, Mohn und anderen Blüten in kelchförmiger Vase auf Tischplatte, vor dämmriger Sommerlandschaft, neben irdener Schale und chinesischen Teeschalen, qualitätvolle, gering pastose barocke Stilllebenmalerei, Öl auf Leinwand, um 1700, unsigniert, alt doubliert, Altersspuren, im späteren prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 100 x 81 cm.

Katalog-Nr.: 4138
Limit: 1800,00 €

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Lot und seine Töchter

Darstellung der Szene, als seine Töchter ihm einen Kelch mit Wein reichen, um ihn betrunken zu machen, Malerei mit schöner Behandlung des Lichts, Öl auf Leinwand, 18./19. Jh., Craquelure, geringe Erhaltungsmängel, ansprechend gerahmt, Falzmaße ca. 89 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 4139
Limit: 390,00 €

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Nicolai von Astudin, "Auf dem Weg nach Gondorf"

sommerliche Gebirgslandschaft in Gewitterstimmung, mit Planwagen vorm morbiden Anwesen, romantische, gering pastose Malerei mit schönem Licht, Öl auf Holzplatte, um 1890, Malplatte unten wohl original vom Künstler geringfügig angestückt, rechts unten signiert "Astudin", rückseitig vom Künstler betitelt, signiert und mit Künstleranschrift versehen "»Auf dem Weg nach Gondorf« (Mosel) gem. N. Astudin, München, Luisenstr. 30", rückseitig auf dem alten Rahmen mehrfach Annotation "München" und altes Etikett „Konrad Barth & Comp. Vergolderwaaren-Geschäft München.", Altersspuren, original hinter Glas im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 20,5 x 31,5 cm. Künstlerinfo: auch Nikolai oder Nicolai (Nikolaus) Lwowitsch Astudin, russisch Николай Львович Астудин, verwendete auch das Pseudonym "Emil Winter" und fügte seinen Namen mitunter ein "von" hinzu, russischer Landschaftsmaler, Aquarellist und Radierer (wohl 1849 bei Moskau bis 1925 Oberlahnstein), Schulausbildung in Sankt Petersburg, dann kurzzeitiger Aufenthalt in Berlin, ab ca. 1864 Schüler des Landschaftsmalers Armand-Théophile Cassagne (1823–1907) in Paris, besuchte in Frankreich auch Buc und Fontenay les Roses, auf Anregung von Édouard Manet Hinwendung zur deutschen Rheinromantik, 1875 in Berlin ansässig, wo er 1876–78 Ausstellungen beschickte, ab 1882 in München tätig, hier beeinflusst von Carl Rottmann und Eduard Schleich, unternahm in der Folge Studienreisen in die Alpen, nach Finnland und Italien, 1885 beschickte er eine Ausstellung in Zürich, es folgte ein längerer Aufenthalt in Kassel, ab 1904 Zusammenarbeit mit dem Kölner Verlag Hoursch & Bechstedt, 1904–05 in Bonn tätig, zeitweise in Gießen und Wetzlar lebend, 1912 Umzug nach Oberlahnstein, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Artikel zum Künstler von Sarah Traub, Busse, Brauksiepe-Neugebauer "Künstlerlexikon Rheinland Pfalz Maler und Grafiker von 1450 bis 1950", Ries und Internet.

Katalog-Nr.: 4140
Limit: 360,00 €

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Wilhelm Bauer, Herr mit Schnupftabakdose

Biedermeier-Brustbildnis eines elegant gekleideten Mannes in mittleren Jahren im schwarzen Hausmantel, weißer Weste und weißer Halsbinde über Jabot mit Rüschen, vor dunklem Grund, in seiner linken Hand hält er eine unscheinbare Schnupftabakdose, aus der seine Rechte eine Prise entnimmt, fein lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, links unten ligiert signiert und datiert "WBauer. pinx. 1820", doubliert, Altersspuren, im alten Biedermeierrahmen mit geweitetem Falz, Falzmaße ca. 77 x 65 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Gottfried Bauer, dt. Bildnismaler und Kopist (wohl 1790 Frohburg/Sachsen bis 1855 Leipzig), studierte ab 1807 kurzzeitig an der Akademie Dresden, Abbruch des Studiums wegen Gehörlosigkeit, anschließend Archidiakonus in Leipzig, ab 1817 Studium der Portraitmalerei an der Akademie München, ab ca. 1820 als Portraitmaler in Leipzig tätig, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Dresdner Akademie, Matrikel der Akademie München, Müller-Singer, Nagler, Todesanzeige in der "Leipziger Zeitung" vom 27.04.1855 und Internet.

Katalog-Nr.: 4141
Limit: 390,00 €

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Ludwig Behringer, "Belgier"

Darstellung des aus Brabant stammenden Kaltblüters, Mischtechnik auf Karton, Ende 19. Jh., rechts unten signiert "Behringer" und betitelt "Belgier", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 18 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Militärmaler (1824 bis 1903), erlangte Bekanntheit durch seine Gemälde zum Deutsch-Französischen Krieg, Quelle: Deutsche Biographien.

Katalog-Nr.: 4142
Limit: 180,00 €

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Ludwig Behringer, Stute mit Fohlen

Bauer mit Stute und Fohlen, Mischtechnik auf Karton, Ende 19. Jh., im unteren Bereich signiert "Behringer" und nicht eindeutig betitelt "ung. Land...", minimale Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 18,5 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Militärmaler (1824 bis 1903), erlangte Bekanntheit durch seine Gemälde zum Deutsch-Französischen Krieg, Quelle: Deutsche Biographien.

Katalog-Nr.: 4143
Limit: 180,00 €

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Ludwig Behringer, "Ardenner"

Seitenansicht des Pferdes, mit die Zügel haltender Person, Mischtechnik auf Karton, Ende 19. Jh., im unteren Bereich signiert "Behringer" und betitelt "Ardenner", minimale Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 18,5 x 24 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Militärmaler (1824 bis 1903), erlangte Bekanntheit durch seine Gemälde zum Deutsch-Französischen Krieg, Quelle: Deutsche Biographien.

Katalog-Nr.: 4144
Limit: 180,00 €

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Ludwig Behringer, "Anglo-Normanne"

seitliche Ansicht der aus der Normandie stammenden Pferderasse, Deckfarben auf Karton, Ende 19. Jh., im unteren Bereich signiert "Behringer" und betitelt "Anglo-Normanne", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 18 x 19 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Militärmaler (1824 bis 1903), erlangte Bekanntheit durch seine Gemälde zum Deutsch-Französischen Krieg, Quelle: Deutsche Biographien.

Katalog-Nr.: 4145
Limit: 180,00 €

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Anton Biester, Paar Sommerlandschaften

zwei ländliche Szenen in sanft bewegter sommerlicher Mittelgebirgslandschaft, einmal Bauer auf Weg am Fluss mit Burg im Hintergrund (wohl Ansicht der Burg Kleve), das andere mit Bauern vor Hütte am Dorfrand, lasierende, teils gering pastose Malerei, je Öl auf älterer Holzplatte in Zweitverwendung, einmal signiert und datiert "A. Biester fet [fecit = hat es angefertigt] 1863", Altersspuren, als Pendants in Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße je ca. 32 x 41 cm. Künstlerinfo: auch Anthony Biester, dt.-amerikanscher Portrait- und Landschaftsmaler (1837 Kleve/Rheinprovinz bis 1917 Cincinnati-Madisonville/Ohio), zunächst Schüler von Barend Cornelis Koekkoek (1803–1862) in Kleve, künstlerisch weitergebildet im Umfeld der Düsseldorfer Akademie, im März 1871 Auswanderung mit seiner Familie in die USA, zunächst ansässig in Covington/Kentucky, 1872 Übersiedlung nach Cincinnati-Madisonville/Ohio, hier als Maler freischaffend, Mitglied des Cincinnati Art Club, beschickte diverse Kunstausstellungen in den USA, unter anderem 1897–1902 das Art Institute of Chicago, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schweers, "Who‘s Who in American Art" und Internet.

Katalog-Nr.: 4146
Limit: 900,00 €

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Georg Buchner, Mädchenstudie

Schulterstück eines jungen Mädchens mit nach links gewandtem Kopf, langem welligen Haar und rotem Gewand, dem Betrachter zugewandt, vor dunklem Hintergrund, feine lasierende Malweise mit gekonnter Lichtwirkung, Öl auf Holz, Ende 19. Jh., oben links signiert "G. Buchner", Erhaltungsmängel, ungerahmt, ca. 21 x 16 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Illustrator (1858 Ampfing bis 1914 München-Pasing), studierte ab 1880 an der Akademie München bei Gyula Benczúr, Wilhelm von Lindenschmit und Franz von Defregger, zunächst tätig als Illustrator unter anderem für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter", ab 1890 Hinwendung zur Malerei, ab 1893 Mitglied der Münchner Sezession, deren Ausstellungen er im Münchner Glaspalast beschickte, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Münchner Akademie und Dressler 1908.

Katalog-Nr.: 4147
Limit: 120,00 €

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Georg Burmester, bäuerliches Stillleben

zahlreicher Hausrat wie Krüge, Schüsseln, Geschirrteile und andere Hafnerware, in mehreren Ebenen verteilt in einem Heuhaufen, vor einem drapierten Vorhang, pastose Malweise in lebhaftem Duktus, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., unten rechts signiert "G. Burmester", rückseitig nummeriert "1461", Galeriezettel der Galerie Peters, dort betitelt "Chaos im Stroh", Altersspuren, in Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 49 x 37,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Marinemaler, Wandmaler, Kunstgewerbler und Illustrator (1864 Barmen bis 1936 Heikendorf-Möltenort bei Kiel), 1882–83 Düsseldorfer Kunstakademie bei Heinrich Lauenstein und Hugo Crola, 1883–89 Karlsruher Kunsthochschule bei Gustav Schönleber, 1886 Studienaufenthalt in Italien, unternahm weitere Studienreisen nach Norwegen und Dänemark, zeitweise Aufenthalt in der Künstlerkolonie Willingshausen in der Schwalm, 1889–1912 in Möltenort bei Kiel tätig, 1894 beteiligt an der Gründung der Schleswig-Holsteinischen Kunstgenossenschaft, 1907 Preisträger des Villa-Romana-Stipendiums und 1907–08 Aufenthalt in der Villa Romana in Florenz, 1912–30 Dozent an der Kunstakademie in Kassel, 1917 Berufung zum Professor, 1930 Pensionierung und Rückkehr nach Möltenort, Mitglied der Künstlerkolonie Heikendorf, Mitglied der Vereinigung westfälischer Kunstfreunde und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, beschickte ab 1899 Kunstausstellungen, unter anderem in Bremen, Weimar, Düsseldorf, Dresden und ab 1904 den Münchner Glaspalast, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Mülfarth, Schweers, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Gorenflo, Busse, Wollmann "Die Willingshäuser Malerkolonie und die Malerkolonie Kleinsassen", Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Müller-Singer, Feddersen "Schleswig-Holsteinisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4148
Limit: 260,00 €

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M. Circe, "Katze im Schuh"

Darstellung eines jungen Kätzchens, sich in einem hohen Schnürschuh verbergend, fein naturalistisch erfasste, lasierende Tiermalerei in zurückhaltender grautoniger Farbigkeit, Öl auf Holzplatte, um 1890, rechts unten signiert "M. Circe", rückseitig altes fragmentarisches Etikett, hier nummeriert, signiert und betitelt "3773 – M. Circe – »Katze im Schuh«", Erhaltungsmängel, im originalen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 21 x 16 cm.

Katalog-Nr.: 4149
Limit: 180,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion