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Dagmar Hooge, "Junge Eichen im Winter"

schneebedeckte Landschaft mit schwach belaubten Bäumen, im Vordergrund ein Bachlauf und ein Reh, in der Formensprache des Jugendstils, Farbholzschnitt auf Papier, um 1900, unter dem Druck in Blei rechts signiert "Dagmar Hooge", mittig betitelt "Junge Eichen im Winter" sowie links als "Originalholzschnitt No 25 Handdruck" bezeichnet, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 22,5 x 31,5 cm, Blattmaße ca. 24 x 31,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphikerin (1870 Hamburg bis 1931 München), Schwester der Künstlerin Helen Hooge, 1891-1915 Schülerin von Adolf Hölzel, Ludwig Schmidt-Reutte und Christian Landenberger, ab 1906 Teilnahme an zahlreichen großen Kunstausstellungen z. Bsp. International Kunstausstellung Bremen, den Kunstausstellungen im Glaspalast von München und Deutsche Kunstausstellung, ab 1905 Beschäftigung mit dem Farbholzschnitt, nach dem Ersten Weltkrieg Zuflucht ins Kloster Warnberg in München, schied mit ihrer Schwester gemeinsam aus dem Leben, Mitglied im Künstlerinnenverein München, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3675
Limit: 80,00 €

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Alfred Hrdlicka, Graphikkonvolut

aus der Serie "Striptease in Soho", drei von vier Blatt mit der Darstellung von teils unbekleideten Frauen in dunklem Interieur, erschienen im Verlag Anton Schroll & Co. in Wien und München, Farbradierungen auf Velin, 1968, jeweils unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Hrdlicka", teils minimal fingerspurig, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 18 cm, Blattmaße ca. 24 x 22 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Maler, Graphiker, Bildhauer, Bühnenbildner und Schriftsteller (1928 Wien bis 2009 Wien), zunächst Lehre als Zahntechniker, studierte 1946-52 an der Wiener Akademie Malerei bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky, 1953-57 hier Bildhauerei bei Fritz Wotruba, ab 1960 erste Ausstellungen, 1964 Vertretung Österreichs auf der Biennale Venedig, übernahm mehrere Professuren, 1971-73 und 1975-86 Akademie Stuttgart, 1973-75 Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Hamburg, 1986-89 Universität der Künste Berlin und ab 1989 Universität Wien, zahlreiche angetragene Ehrungen wurden vom Künstler ausgeschlagen, war tätig in Wien, Quelle: Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3676
Limit: 70,00 €

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Franz Maria Jansen, Malcesine am Gardasee

Blick auf die Stadt am Gardasee mit mittelalterlicher Wehranlage, Kaltnadelradierung auf Velin, um 1925, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "F. M. Jansen", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 39,5 x 53 cm, Blattmaße ca. 48 x 60,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Lambert Jansen, auch "F. M. Jansen" oder "Franz M. Jansen", dt. Maler und Graphiker (1885 Köln bis 1958 Büchel (Ruppichteroth) im Siegkreisl), 1905–06 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Karlsruhe bei Emil Läuger, weitergebildet in Architektur bei Otto Wagner in Wien, 1906–10 Meisterschüler der Akademie der Künste Wien, anschließend Rückkehr nach Köln und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes Weimar, 1911 Gründungsmitglied der Kölner Sezession und des Gereonsklubs, 1912 Mitglied der Berliner Sezession, Freundschaft zu Carlo Mense und Hermann Hesse, 1919 Umzug nach Winterscheid, 1920 zeitweise in Hamburg, beschickte 1928–30 Ausstellungen in Paris, Zürich, Amsterdam, Warschau, Cleveland, Detroit, Chicago und Buenos Aires, 1934 Umzug nach Büchel, ab 1933 Mitglied der Reichskulturkammer, 1933–45 teilweise als "entartet" diffamiert, 1946 Mitbegründer des Rheinisch-Bergischen Künstlerkreises, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3677
Limit: 80,00 €

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Rudolf Jettmar, "Nacht der Träume"

drei nur mit Tüchern bedeckte Frauen, umgeben von schwebenden Putti, verortet ist die Szene in einem hallenartigen dunklen Raum, siehe Hofstaetter RW 59, Radierung in Dunkelbraun auf blaugrauem Papier, 1904, unter der Darstellung links in Blei signiert "Rudolf Jettmar", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 15 x 24 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1869 Zawodzie/Österreich-Ungarn bis 1939 Wien), ab 1887 Studium der Malerei an der Akademie in Wien bei Griepenkerl und Franz Rumpler, anschließend Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Werk von Anselm Feuerbach und Arnold Böcklin, 1893 Wanderung in die Schweiz, kurzzeitig in Leipzig und Dresden ansässig, 1895 Verleihung des Rompreises in Wien und Romaufenthalt durch Stipendium, 1897–98 Meisterschüler von William Unger an der Akademie in Wien, ab 1898 Mitglied der Wiener Sezession und Mitarbeit an der Zeitschrift Ver Sacrum, 1910 Ernennung zum Professor, ab 1924 Leiter der Meisterklasse für Graphik, Quelle: Thieme-Becker, Österreichisches Biographisches Lexikon, AKL und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3678
Limit: 80,00 €

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Egon von Kameke, Hochseedampfer

imposantes Schiff auf hoher See, mit sicherem Strich eingefangene maritime Szene, Kreidelithographie auf leichtem Bütten, um 1920, rechts unten in Blei signiert "E. v. Kameke", minimale Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 34 x 43 cm, Blattmaße ca. 50,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalasts in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3679
Limit: 20,00 €

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Joachim Karsch, "Victoria"

Bildnis einer schreibenden Frau mit langem Haar, mit sicherem Strich ausgeführte Arbeit mit Einflüssen der Neuen Sachlichkeit, Radierung (Kaltnadelradierung) in Braun mit schönem Plattenton, unter der Darstellung in Blei rechts monogrammiert und datiert "JK (19)28", in der Platte monogrammiert, datiert, nummeriert "10" und mit "Victoria" betitelt, Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 39 x 24,5 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Graphiker der Klassischen Moderne (1897 Breslau bis 1945 Groß Gandern), 1911–14 Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau, 1915–17 Studium an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin bei Peter Breuer, 1920 Verleihung des Staatspreises für Bildhauerei und Stipendium für die Villa Massimo in Rom, welchen er 1932 annahm und hier Kontakt zu Arno Breker, im Zuge der Aktion Entartete Kunst wurden mehrere Arbeiten aus deutschen Museen entfernt, 1943 bei Bombenangriff Zerstörung seines Berliner Ateliers, um 1945 der Verschleppung durch die Sowjetische Armee zu entgehen, wählte er mit seiner Frau den Freitod, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3680
Limit: 120,00 €

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Ernst Kelle, Erscheinung

von einer Bergkette begrenzte Ebene mit zwei Figuren und am Horizont eine Art Rauchsäule, Lithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Ernst Kelle (19)22", sowie links bezeichnet "Orig. Lith.", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 23 x 18,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker der Verschollenen Generation (1885 Magdeburg bis 1954 Hamburg), 1910–35 in den Hamburger Hafenbetrieben beschäftigt, 1922–24 Studium an der Abendschule der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Hamburg, während des Nationalsozialismus verfemt, 1943 nach Bombenangriffen auf Hamburg Umzug nach Marburg, Mitglied des Oberhessischen Künstlerbundes, 1952 Rückkehr nach Hamburg, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3681
Limit: 20,00 €

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Will Kissmer, Frauentorso

spärlich mit Shirt und Strapsen bekleideter Frauentorso mit durchscheinender erotischer Körperlichkeit, Aquatinta-Radierung auf Bütten, links unter der Platte nummeriert "36/250" und rechts undeutlich in Blei handsigniert, sehr schön freigestellt im Passepartout hinter Glas in Silberleiste gerahmt, Blattmaße ca. 92 x 39 cm, Plattenmaße ca. 69 x 19,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Rockmusiker (1951 Duisburg bis 2018 Duisburg), 1971–76 Studium an der Folkwangschule in Essen, ab 1976 Studienreisen in die Türkei, Griechenland, Südamerika, Italien, Ägypten und Sowjetunion, 1984 erste Tuchbilder, 1986–87 längerer Studienaufenthalt in Indien, 1989 Kauf des Homburger Hebeturms, ab 1990 auf zahlreichen Ausstellungen und Messen vertreten, ab 2001 Sommeratelier in der Bourgogne, Quelle: Wikipedia und Internetseite des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3682
Limit: 120,00 €

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Friedrich Wilhelm Kleukens, Ausstellungswerbung Darmstadt 1914

Ankündigung zu der im Jahr 1914 stattfindenden Ausstellungen "Künstlerkolonie" und "Jahrhundertausstellung Deutscher Kunst", Lithographie, im rechten Bereich in der Darstellung monogrammiert "FWK", rückseitig Werbeanzeige "Pössenbacher Werkstätten München – Berlin", geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas im geschnitzten Modellrahmen, Passepartoutausschnitt ca. 17 x 11 cm. Künstlerinfo: dt. Buch- und Schriftgestalter, Kunstgewerbler, Maler und Graphiker (1878 Achim bei Bremen bis 1956 Nürtingen/Württemberg), zunächst Lehre als Zeichner in der Silberwarenfabrik Wilkens & Söhne in Hemelingen, anschließend Studium an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Emil Döpler, ab 1900 freischaffend, betrieb mit Fritz Helmut Ehmcke und Georg Belwe 1900–03 das Entwurfsatelier „Steglitzer Werkstatt“, 1903–06 Professor an der Leipziger Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe, 1906 Berufung an die Künstlerkolonie Darmstadt "Mathildenhöhe" und 1907–11 Lehrer an den großherzoglichen Lehrateliers für angewandte Kunst, parallel 1907–14, zusammen mit seinem Bruder Christian Heinrich Kleukens, Leiter der Ernst-Ludwig-Presse, betrieb 1919–30 mit Rudolf Ludwig Wittich und Wilhelm Rudolf Wittich die Ratio-Presse in Darmstadt, 1924 Berufung an die Schriftgießerei "D. Stempel AG" nach Frankfurt am Main als deren künstlerischer Leiter, entwarf zahlreiche Schriften wie die „Kleukens-Antiqua“, die „Ingeborg-Antiqua“, die „Kleukens-Fraktur“, die „Helga Antiqua“, die „Gotische Antiqua“ und die „Ratio-Latein“ sowie die „Omega“ und die „Kleukens-Scriptura“, unternahm Studienreisen durch Deutschland, Italien und Spanien und lebte zeitweise auf Mallorca, Mitglied im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Neue Deutsche Biographie und "Die Künstler der Mathildenhöhe".

Katalog-Nr.: 3683
Limit: 20,00 €

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Mieczyslaw Koscielniak, "14 Bilder von Auschwitz"

Zyklus von 14 Arbeiten, die das Leben, Leiden und Hoffen der Häftlinge von Auschwitz thematisieren, eingelegt in Flügelmappe und Begleittext beigegeben, erschienen 1982 in einer Nachauflage von nur 28 Exemplaren, Radierungen auf Velin, jedes Blatt in Blei unter der Darstellung handsigniert "Koscielniak" und Angabe der Zahl "6", Mappe und Begleitblatt mit Erhaltungsmängeln, Graphiken sehr gut erhalten, Blattmaße ca. 53 x 39,5 cm. Künstlerinfo: poln. Maler und Graphiker (1912 Kalisz bis 1993 Slupsk), 1941 Verschleppung in das Konzentrationslager Auschwitz, hier Entstehung eines umfangreichen Werkes, welches das Leben im KZ Auschwitz dokumentiert und Freundschaft mit Bronislaw Czech (dreimaliger Olympiateilnehmer) und Maximilian Kolbe (wurde 1982 heiliggesprochen), war nachfolgend tätig in Warschau, Ustka und Slupsk, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3684
Limit: 80,00 €

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Alfred Kubin, Der wilde Mann

älterer, verwahrlost wirkender Mann mit Lanze vor verschneiten Tannen, Federlithographie, um 1920, unter der Darstellung rechts in Blei signiert "Kubin", im Stein nochmals signiert, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 34 x 24 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Graphiker, Schriftsteller und Illustrator (1877 Leitmeritz bis 1959 Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn), zunächst Lehre zum Landschaftsfotograf beim Onkel in Klagenfurt und Schüler der Kunstgewerbeschule Salzburg, ab 1898 in München, hier Schüler der Malschule von Ludwig Schmidt-Reutte, ab 1899 Studium an der Münchner Akademie bei Nicolaus Gysis, 1905–06 Studienreisen, anschließend auf Schloss Zwickledt ansässig, 1909 mit Kandinsky, Jawlensky, Münter, Erbslöh, Werefkin und Hofer Gründungsmitglied der „Neuen Künstlervereinigung München“, des Vorgängers des „Der Blaue Reiter“, 1933–45 als „entartet“ verfemt, nach 1945 zahlreiche Ehrungen, unter anderem Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der bildenden Künste Wien, in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, Mitglied der Münchner Secession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3685
Limit: 20,00 €

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Alfred Kubin, Kneipenszene

fünf Gäste an einem Tisch im Wirtshaus, beim Diskutieren, Zeitung lesen und Trinken, Federlithographie, teils gesprüht, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Kubin", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 23 x 25 cm. Künstlerinfo: österreichischer Zeichner, Graphiker, Schriftsteller und Illustrator (1877 Leitmeritz bis 1959 Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn), zunächst Lehre zum Landschaftsfotograf beim Onkel in Klagenfurt und Schüler der Kunstgewerbeschule Salzburg, ab 1898 in München, hier Schüler der Malschule von Ludwig Schmidt-Reutte, ab 1899 Studium an der Münchner Akademie bei Nicolaus Gysis, 1905–06 Studienreisen, anschließend auf Schloss Zwickledt ansässig, 1909 mit Kandinsky, Jawlensky, Münter, Erbslöh, Werefkin und Hofer Gründungsmitglied der „Neuen Künstlervereinigung München“, des Vorgängers des „Der Blaue Reiter“, 1933–45 als „entartet“ verfemt, nach 1945 zahlreiche Ehrungen, unter anderem Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der bildenden Künste Wien, in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, Mitglied der Münchner Secession, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3686
Limit: 20,00 €

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Wilhelm Lefébre, Satyr und Nymphe

Satyr auf einem Felsvorsprung eine nackte Nymphe in die Luft hebend, links unter der Darstellung Remarque, Radierung auf Van Gelder Zonen-Bütten, unter der Darstellung in Blei rechts signiert, bezeichnet und datiert "W. Lefébre Paris 1905", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 18,5 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Albert Wilhelm Lefébre, dt. Maler und Graphiker (1873 Mannheim bis 1974 Meran), studierte 1889–95 an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Peter Janssen und Arthur Kampf, 1895–98 Studium an der Akademie München bei Carl von Marr, 1898–1903 Studium an der Academie Julian in Paris bei Jean-Paul Laurens, anschließend bis 1914 freischaffend in Paris, hier Bekanntschaft mit Hans Purrmann, Oskar Moll, Henri Matisse und Pablo Picasso, beschickte in Paris die Ausstellungen des Salon des Indépendants und der Societé du Salon d´ Automne (Herbstsalon), 1914 Rückkehr nach Frankfurt am Main, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Frankfurter Künstlerbund und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, 1966 Umzug nach Meran, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3687
Limit: 20,00 €

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Max Liebermann, Konvolut Lithographien

vier Arbeiten, dabei "Der englische Rechenfehler - Die letzte Milliarde entscheidet den Krieg", "Englands schwerer Traum" sowie zwei Mal "Extrablatt", Lithographie auf Japanpapier, je rechts unter dem Druck nummeriert (Limitierung auf 30 Exemplare), überwiegend veröffentlicht in der Zeitschrift "Kriegszeit", herausgegeben von Paul Cassirer, Heft 6, 1914 (Sonderausgabe Max Liebermann), geringe Erhaltungsmängel, Blattmaße je ca. 43 x 31 cm. Künstlerinfo: dt.-jüdischer Maler, Graphiker und Illustrator (1847 Berlin bis 1935 Berlin), 1866-68 Malschüler von Carl Constantin Heinrich Steffeck, studierte 1868-72 an der Akademie Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Wilhelm Pauwels, mit Theodor Hagen 1871 Reise nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Mihály Munkácsy, anschließend Studienreise nach Amsterdam und Scheveningen, 1873-78 Atelier in Montmartre in Paris und Aufenthalte in Barbizon, 1875 Reisen nach Zandvoort und Haarlem in Holland, 1889 Berufung in die Jury der Pariser Weltausstellung, 1892 Mitglied der Künstlergruppe "Vereinigung der XI", 1896 Parisaufenthalt und Ehrung als Ritter der Ehrenlegion, 1897 Professorentitel, 1898 Aufnahme in die Akademie der Künste, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Sezession, ab 1909 Landsitz am Wannsee, Ehrenmitglied der Kunstakademien München, Weimar, Dresden, Wien, Brüssel, Mailand und Stockholm, 1917 Ehrung mit dem Roten Adlerorden III. Klasse durch Kaiser Wilhelm II., 1920-33 Präsident bzw. Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1927 Ehrenbürgerwürde von Berlin, Ehrung mit dem "Adlerschild des Deutschen Reiches" durch Paul von Hindenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3688
Limit: 80,00 €

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Fritz Mock, Winterliche Alpenlandschaft

verschneites Bergdorf vor der imposanten Kulisse der schroffen Berggipfel, Farbholzschnitt auf schwachem Bütten, um 1910, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "F. Mock" in Monogrammstempel "FM" sowie links nummeriert "Nr. 12/50", farbfrisch erhalten, Darstellungsmaße ca. 20 x 30,5 cm, Blattmaße ca. 25 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1867 Böblingen bis 1919 Basel), ab 1886 Studium an der Akademie der Künste in München, seit 1893 in Solothurn/Schweiz ansässig, Quelle: Matrikel der Akademie der Künste München und sikart.

Katalog-Nr.: 3689
Limit: 80,00 €

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Hans Neumann, Segelboote

zwei Segelboote auf bewegtem See, im Vordergrund Schilf, am Himmel fliegende Wasservögel, Graphik in der Art des Jugendstils, Farbholzschnitt auf Japanpapier, unter dem Druck in Blei rechts signiert "Hans Neumann jr. München" und links als "Aquarellhanddruck" bezeichnet, zusätzlich im Druck ligiert monogrammiert "HN", geringe Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 18,5 x 27,5 cm, Blattmaße ca. 27 x 37,5 cm. Künstlerinfo: auch Neumann junior, dt. Maler u. Graphiker (1873 Kassel bis 1957 München), Sohn des Emil Neumann, studierte an den Akademien in Kassel und Berlin, Mitglied zahlreicher Künstlerverbände u. a. des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Katalog-Nr.: 3690
Limit: 80,00 €

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Hans Neumann, Kühe auf der Weide

fünf stehende, liegende bzw. grasende Rinder auf der Weide, im Hintergrund ein Hügel, Farbholzschnitt auf Büttenpapier, links unten im Druck ligiertes Monogramm "HN", unter dem Druck in Blei rechts signiert und links datiert "Hans Neumann jr. 1908" sowie als "Handdruck" bezeichnet, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 21 x 18 cm, Blattmaße ca. 27 x 27 cm. Künstlerinfo: auch Neumann junior, dt. Maler u. Graphiker (1873 Kassel bis 1957 München), Sohn des Emil Neumann, studierte an den Akademien in Kassel und Berlin, Mitglied zahlreicher Künstlerverbände, u. a. des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Katalog-Nr.: 3691
Limit: 80,00 €

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Hans Neumann, "Badefreuden"

vier Damen beim Strandbad in zeitgenössischer Badekleidung, im Hintergrund zwei Umkleidewagen, Farbholzschnitt auf Japanpapier, im Druck ligiertes Monogramm "HN", unter dem Druck in Blei rechts signiert und links datiert "Hans Neumann jr. München 1903" sowie als "Handdruck" bezeichnet, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Bildausschnitt ca. 23,5 x 17 cm, Blattmaß ca. 28 x 21 cm. Künstlerinfo: auch Neumann junior, dt. Maler u. Graphiker (1873 Kassel bis 1957 München), Sohn des Emil Neumann, studierte an den Akademien in Kassel und Berlin, Mitglied zahlreicher Künstlerverbände, u. a. des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Katalog-Nr.: 3692
Limit: 80,00 €

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Hugo Noske, "Blühende Epiphyllum"

blühender Kaktus in dekorativem Gefäß vor von Hell zu Dunkel verlaufendem Grund, Farbholzschnitt und Aquarell auf Japanpapier, um 1930, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Noske", geringe Altersspuren, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 25,5 x 36,3 cm, Blattmaße ca. 29 x 42 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1886 Wien bis 1960), Studium an der Wiener Akademie und in München, Mitglied des Österreichischen Werkbundes und der Society of Graver-Printers in Colour in London, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3693
Limit: 80,00 €

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Sophie Noske, Kamelien

blühende Kamelienzweige in bauchiger Vase mit asiatischem Dekor, großformatiger Farbholzschnitt, teils mit Farbverlauf auf Japanpapier, um 1920-30, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Noske", Altersspuren, unter Passepartout und in Folie, Darstellungsmaße ca. 43,5 x 39,5 cm. Künstlerinfo: auch Sophie Sander-Noske, österr. Goldschmiedin, Emaillekünstlerin und Graphikerin (1884 Wien bis 1958 Wien), 1902-04 Studium an der Kunstgewerbeschule des österr. Museums für Kunst und Kultur in Wien, Besuch der Wiener Frauenkunstschule, Lehre als Goldschmiedin in Pforzheim, Paris und Oslo, ab 1911 hielt sie Emaillekurse zur Gewerbeförderung in Cortina d´Ampezzo ab, 1911-12 Professorin an der Kunstgewerbeschule Haarlem, 1923-25 Mitarbeiterin der Wiener Werkstätte, ab 1927 vorwiegend als Malerin und Graphikerin tätig, Teilnahme an Ausstellungen der Vereinigung bildender Künstlerinnen in Österreich, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3694
Limit: 80,00 €

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Adolf Oberländer, Mappe "Zehn Federzeichnungen"

zehn Blatt mit für den Künstler typischen humoristischen Darstellungen sowie ein Deckblatt und Blatt Impressum, Heliogravüre auf Kupferdruckkarton, 1923 in einer Auflage von 500 Exemplaren im Verlag Braun & Schneider erschienen, Impressum vom Künstler in Blei signiert "AOberländer", außerhalb der Darstellungen braunfleckig, Altersspuren, Mappe nur teilweise vorhanden, Blattmaße je ca. 43,5 x 57 cm. Künstlerinfo: dt. Zeichner, Maler und Karikaturist (1845 Regensburg bis 1923 München), studierte ab 1861 an der Akademie München bei Hermann Anschütz und Carl von Piloty, ab 1863 als Zeichner Mitarbeiter der Münchner "Fliegenden Blätter", die ihm schnell Popularität sicherten, ab 1869 auch Zeichner für die "Münchner Bilderbogen", ab 1879 Herausgabe des "Oberländer-Albums", Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3695
Limit: 100,00 €

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Hermann Max Pechstein, "Südsee-Frisieren"

zwei Knaben beim Kämmen der Haare, umgeben von Vegetation, Werksverzeichnis Krüger L 339, erschienen 1919 in "Reisebilder Italien-Südsee", Lithographie, unter der Darstellung in Blei links nummeriert "177/800", gebräunt, unter Passepartout und hinter Folie montiert, Passepartoutausschnitt ca. 22 x 32 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hermann Max Pechstein, dt. Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunstgewerbler (1881 Zwickau bis 1955 Berlin), 1896-1900 Dekorationsmalerlehre in Zwickau, anschließend Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und ab 1902 Meisterschüler von Otto Gussmann, ab 1903 Weiterbildung an der Akademie in Dresden, 1906 Begegnung mit Erich Heckel und Ernst-Ludwig Kirchner fortan Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“, 1907 mit Sächsischem Staatspreis Italienaufenthalt und 1907/08 in Paris, ab 1908 in Berlin, 1908 Mitglied der Berliner „Secession“ und 1910 Mitglied der „Neuen Secession“, was 1912 zum Ausschluss aus der „Brücke“ führte, ab 1909 regelmäßige Aufenthalte in Nidden (Ostpreußen) und in Italien, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem zu den Palau-Inseln und nach Südfrankreich, 1918 Mitbegründer der „Novembergruppe“, ab 1923 Professor und Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1933 als „entartet“ entlassen und mit Malverbot belegt, 1937 Ausschluss aus der Akademie, 1944 Verlust eines Großteils seines Lebenswerks durch Kriegseinwirkungen, 1945 erneut Professor an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Wikipedia, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin und Internet.

Katalog-Nr.: 3696
Limit: 20,00 €

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Otto Quante, Parkweg mit Reiter

leicht geschwungener, von hohen Bäumen gesäumter Weg mit Reiter zu Pferd, Radierung, um 1910–20, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Otto Quante" und links undeutlich nummeriert, Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 34,5 x 28 cm, Blattmaße ca. 54 x 44 cm. Künstlerinfo: auch Otto Quandt, dt. Mediziner, Maler und Radierer (1875 Minden/Westfalen bis 1947 Naumburg/Saale), studierte zunächst Medizin und praktizierte als Augenarzt, 1907 Aufgabe der Praxis, anschließend Schüler von Fritz Mackensen in Worpswede, studierte bei Walter Conz an der Akademie Karlsruhe sowie Schüler der Malschule von Heinrich Knirr und Ludwig Schmid-Reutte in München, Mitglied und stellvertretender Vorstand sowie 1. Gauschriftführer des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3697
Limit: 80,00 €

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Gerda Rotermund, attr., Einsame Frau

gehende Frau vor abstrahierter Stadtlandschaft, kolorierter Holzschnitt auf Japanpapier und auf Karton geheftet, um 1920, auf Unterlagekarton rückseitig bezeichnet "Gerda Rotermund/Farbholzschnitt Probedruck", leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 18 x 27 cm, Blattmaße ca. 18 x 29 cm. Künstlerinfo: eigentl. Gerda Magdalene Agathe Rosenthal, dt. Malerin und Graphikerin (1902 Berlin bis 1982 Berlin), Schülerin von Max Slevogt, Meisterschülerin von Emil Orlik, Freundschaft und Förderung durch Käthe Kollwitz, ab 1934 führte sie den Mädchennamen ihrer Mutter Rotermund, 1940 Verleihung des Albrecht-Dürer-Preises, mehrere Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3698
Limit: 80,00 €

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Ernst Rötteken, "Goldregen"

Zweig mit den typischen traubenförmigen Blüten, Farblinolschnitt auf Papier, um 1930, unter der Darstellung in Blei links signiert "Ernst Rötteken", mittig betitelt "Goldregen" und rechts bezeichnet "Handdruck", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 37 x 28 cm, Blattmaße ca. 39 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker, Bildnis- und Landschaftsmaler (1882 Detmold bis 1945 Detmold), studierte zunächst Botanik an der Universität Marburg, zum Forstmeister bestimmt, fand er keine Anstellung und wandte sich der Kunst zu, studierte anschließend bis 1908 an den Akademien Düsseldorf bei Peter Janssen und Karlsruhe bei Heinrich Wilhelm Trübner, unternahm Studienreisen in den Schwarzwald, die Alpen und nach Mecklenburg, ab 1908 freischaffend in Detmold, Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", zeitweise Mitglied des Karlsruher Künstlerbundes, ab 1913 Gründungsmitglied und ab 1932 Vorsitzender des Lippischen Künstlerbundes, 1926–38 Anstellung als Zeichenlehrer am Detmolder Gymnasium, tätig in Detmold-Hiddesen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Müller-Singer, Ebert Künstlerlexikon Westfalen-Lippe und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3699
Limit: 20,00 €

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