Josef Steiner, Landschaft mit Rädern
surrealistische Komposition vor lichter Sommerlandschaft, Mischtechnik (wohl Öl, Kreiden und Faserstifte) auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Jo. Steiner [19]70", rückseitig auf dem Keilrahmen gestempelt "Nachlaß –Original Josef Steiner München", Altersspuren, in alter furnierter Leiste in Zweitverwendung gerahmt, Falzmaße ca. 43 x 60,5 cm. Künstlerinfo: nannte sich als Künstler auch "Josef Steiner-Sendling", dt. Maler und Grafiker (1899 München-Sendling bis 1977 München), 1913–15 Schüler der Münchner Gewerbeschule und Lehre zum Bildhauer bei Karl Killer, später bis 1917 Studium bei Adolf Fleischmann an der Gewerbeschule München, 1918 Teilnahme am 1. Weltkrieg, 1918–19 Studium an der Münchner Akademie bei Angelo Jank, 1920 Übersiedlung nach Berlin-Schöneberg, ab 1921 Weiterbildung an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und ab 1924 an der Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst Berlin, hier Schüler von Hans Meid und Meisterschüler von Carl Hofer, ab 1923 Mitglied der Berliner Secession, 1933–45 als "entartet" diffamiert und mit Malverbot belegt, zeitweise in Konzentrationslager interniert, ab 1939 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und 1941 Verwundung, anschließend in München freischaffend, fand seine Motive auf Studienreisen durch Oberbayern, Frankreich, Italien, der Schweiz und an der Ostsee, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, ab 1946 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler München e.V., tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.