Gemälde

Katalog-Nr. 4211

Paul Schroeter, attr., Damenportraitstudie

Schulterstück einer jungen Frau mit zum Dutt geformten brünetten Zöpfen im verlorenen Profil, studienhaft-flott mit breitem Pinsel gering pastos festgehaltene Malerei, Öl auf Karton, um 1900, unsigniert, rückseitig bezeichnet "Nachlaß Paul Schroeter", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 31 cm. Künstlerinfo: auch Schröter, eigentlich Paul Karl Alfred Schroeter, dt. Maler, Illustrator und Radierer (1866 Kempen [Kępno] bei Posen bis 1946 Rheinsberg-Linow), Realschulbesuch in Hamburg-Uhlenhorst, studierte 1884–88 an der Akademie Düsseldorf bei Peter Janssen dem Älteren, Eduard Gebhardt, Heinrich Lauenstein und Adolf Schill, hier Mitglied der Studentenvereinigung "Tartarus", 1888 Abbruch des Studiums wegen Militärdienst, bis 1891 in Düsseldorf, anschließend Weiterbildung in München, unternahm Studienreisen durch Schleswig-Holstein, Holland, Belgien und Spanien, ab 1893 freischaffend in München, lieferte Beiträge für die Münchner Zeitschrift "Jugend", um 1914 kurzzeitig Aufenthalt in der Künstlerkolonie Willingshausen, 1898–1901 in Hamburg tätig, auf Anregung seiner Freunde Mackensen, Modersohn und Overbeck 1901 Übersiedlung in die Künstlerkolonie Worpswede, 1904–08 in Bremen-Horn tätig, 1905 Reise nach Paris, ab 1908 in Berlin-Lichterfelde, 1943 in Berlin ausgebobt und Übersiedlung nach Rheinsberg, ab 1893 Mitglied der Münchner Sezession, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Verein Berliner Künstler, beschickte diverse Ausstellungen wie den Münchner Glaspalast, die Große Berliner Kunstausstellung und die Hamburger Kunsthalle, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann, Der neue Rump, Dressler, Boetticher, Akten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin und Wikipedia.

Limit:
80,00 €

Wie funktioniert eine Auktion