Adolf Hosse, Pferde beim Hufschmied
altehrwürdiger sonniger Innenhof mit zwei Schmieden, beim Beschlagen zweier Pferde, gering pastose Genremalerei mit schönem Licht und fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten signiert "A. Hosse", rückseitig auf dem Keilrahmen diverse alte Nummernetiketten und auf der Rahmenrückseite Rahmungsetikett Frankfurt am Main, geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 58,5 x 78,56 cm. Künstlerinfo: auch Adolph Hosse, dt. Pferde- und Genremaler sowie Graphiker (1875 Hanau bis 1958 Hammelburg), bis 1894 Schüler der Zeichenakademie Hanau, studierte 1894–97 an der Akademie Düsseldorf bei Arthur Kampf und Peter Janssen dem Älteren, weitergebildet in München, anschließend freischaffend in Düsseldorf-Oberkassel, 1896–97 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", bereits vor 1911 Sommerwohnsitz in Rothenburg ob der Tauber, hier Mitglied des Vereins Alt-Rothenburg, später in Würzburg und zuletzt in Hammelburg tätig, ab 1939 unter dem Flößernamen "Cavallo" Mitglied der Künstlervereinigung "Hetzfelder Flößerzunft", beschickte die Großen Kunstausstellungen in Düsseldorf, Berlin, den Münchner Glaspalast und 1938–42 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Ries und Wikipedia.