Adriæn van de Velde, Bukolische Szene
rastendes Hirtenpaar unter einem Baum, neben ihren Kühen und Schafen am Seeufer, in abendlicher Sommerlandschaft, gering pastose Tiermalerei, Öl auf Leinwand, doubliert, rechts unten undeutlich signiert und datiert "A. v. Veld... f. 1668", Altersspuren, im prächtigen jüngeren Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 57 x 69,5 cm. Künstlerinfo: auch Adrian oder Adriaen van de Velde, niederländischer Maler und Radierer (1636 Amsterdam bis 1672 Amsterdam), entstammt bedeutender holländischer Malerfamilie, zunächst Schüler seines Vaters, des Zeichners Willem van de Velde (ca. 1611–1693), später Schüler von Jan Wijnants (auch Jean Wynants, ca. 1632–1684) und Paulus Potter (1625–1654) in Haarlem, beeinflusst von Philips Wouwerman (1619–1668) und Nicolaes Pieterszoon Berchem (1620–1683), anschließend Rückkehr nach Amsterdam und zunächst Mitarbeit im Atelier von Karel Dujardin (1622–1678), danach freischaffend, teilweise als Staffagemaler (Tiere und Menschen) für Jan Hackaert, Jacob Isaackszoon van Ruisdael, Meindert Hobbema, David de Koninck, Jan van der Hagen, Adrien Verboom, Guilam Dubois, Jan Hackaert, Frederik de Moucheron, Jan Wijnant und Jan van der Heyden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Allgemeine Deutsche Biographie.