Woldemar Rau, "Villa Malta"
sommerlicher Blick in den Park der "Villa Malta (Pincio)" in Rom mit Laubengang und Brunnen, fein mit spitzem Pinsel festgehaltenes Aquarell über Bleistiftvorzeichnung, links unten Ortsbezeichnung und datiert "Villa Malta 14. Juli 1859" und rechts signiert "W. Rau", Provenienz: Nachlass des Plauener Architekten Emil Rösler (1874 Wolfsberg [tschechisch: Vlčí Hora] bis 1954 Plauen), Atelier- und Altersspuren, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 24,5 x 34,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Woldemar Rau, dt. Maler, Zeichner und Graphiker (1827 Dresden bis 1889 Dresden), anfänglich in der Lithographischen Anstalt seines Vaters Johann Heinrich Gottlob Rau tätig, 1841–52 Studium an der Kunstakademie in Dresden, hier Schüler von Ludwig Richter, 1858–62 Italienaufenthalt (unter anderem Olevano im Sabinergebirge), 1866–67 weitere Italienreise nach Olevano und Rom mit Albert Venus, Paul Mohn und Carl Wilhelm Müller, 1873–87 Zeichenlehrer am Polytechnikum in Dresden, parallel bis 1886 mehrere Jahre Lehrer für Aquarellmalerei an der Dresdner Akademie, 1877 Ernennung zum Professor, beschickte Dresdner Kunstausstellungen, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Müller-Singer, Schülerlisten der Dresdner Akademie und Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis".