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Katalog-Nr. 3601

Florentina Pakosta, "Bildnis Alfred Hrdlicka"

Kopfbildnis des Wiener Bildhauers, Malers, Zeichners, Graphikers und Schriftstellers Alfred Hrdlicka (1928–2009), Radierung auf Büttenkarton, um 1975, links unter der Platte in Blei undeutlich nummeriert "XLI/..." und rechts handsigniert "Pakosta", wohl Blatt aus dem ca. 1972–75 entstandenen Zyklus "Paraphrasen zu F. X. Messerschmidts Charakterköpfen", in dem die Künstlerin die Physiognomie berühmter Zeitgenossen festhielt, der Zyklus wurde unter anderem 1978 in der Galerie auf der Stubenbastei in Wien ausgestellt, Altersspuren, ungerahmt, Plattenmaße ca. 21,5 x 19,5 cm, Blattmaße ca. 38 x 31 cm. Künstlerinfo: auch Flora Pakosta, österreichische Malerin, Zeichnerin und Graphikerin (geboren 1933 in Wien), Vertreterin des österreichischen Feminismus, 1952 Matura, anschließend kurzzeitig Schülerin der Académie de la Grande Chaumière Paris/Montparnasse, studierte 1952–56 mit Stipendium an der Akademie der bildenden Künste in Prag bei Vladimír Silovský und Miroslav Holý, hier Konflikt mit dem politischen System und einmonatige Internierung in einem Arbeits- und Umerziehungslager, anschließende Observation, in deren Folge Aufgabe des Studiums in Prag, 1956–60 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Josef Dobrowsky, unternahm später Studienreisen nach Venedig, Prag, Amsterdam, studierte 1963 wieder in Paris, hier Schülerin bei Raymond Legeult an der École des Beaux-Arts, zunächst vor allem Zeichnerin und Graphikerin, ab 1988 zunehmend auch Malerin, ab 1971 Mitglied und 1975–83 Vorstandsmitglied der Wiener Secession, 1974 Ehrung mit dem Förderungspreis der Stadt Wien für bildende Kunst, 1984 Kunstpreis der Stadt Wien, 1987 Ehrung mit dem Professorentitel, tätig in Wien, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs "Maler des 20. Jh.", Info der Stadt Wien und Internet.

Limit:
80,00 €

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