Heinz Mack, "Silbersonne"
zentrales Element im Werk Macks ist die Beschäftigung mit Licht, 1961 schreibt Heinz Mack hierzu „… Der offene und tiefe Raum, der noch im Horizont nicht seine Begrenzung finden will, ist die freie Sphäre für den Blick meiner Augen, der die Nähe und die Ferne richtungslos, absichtslos und ohne Schwere durcheilt, bis mein Blick zu mir zurückkehrt. ... In solchen Räumen breitet sich die Klarheit des Lichtes und die Fülle der Ruhe beständig aus. Durch das Licht hat der Raum seine Sinnlichkeit, seine Atmosphäre, seine Transparenz. Das Licht macht den Raum leicht…“, im vorliegenden Werk "Silbersonne" arbeitet Mack mit intensiv das Licht reflektierender Silberfolie vor schwarzem Grund, geprägte Serigraphie, links unten nummeriert "63/100" und rechts unten in der Darstellung signiert und datiert "Mack [19]86", rückseitig Etikett "Kroh – neue Mode ... Mönchengladbach ..." und handschriftliche Dedikation "Zur Eröffnung! 30. Jan. 1987 A. u. H. Kroh", geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Falzmaße ca. 48,5 x 45 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Heinz Mack, dt. Bildhauer, Maler und Graphiker (geboren 1931 Lollar), ab 1950 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 1953 Studium der Philosophie an der Universität Köln, ab 1955 gemeinsames Atelier mit Otto Piene in Düsseldorf, 1957 zusammen mit Otto Piene Gründung der Gruppe ZERO, ab 1958 Entstehung erster „Rotoren“, 1961 tritt Günther Uecker der Gruppe ZERO bei, 1958, 1964 und 1977 Teilnahme an der documenta in Kassel, 1970 Teilnahme an der Biennale in Venedig, 1970 Berufung zum Professor in Osaka (Japan) und Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, 1984 Brand seines Atelierhauses in Mönchengladbach, 2008 Gründung der ZERO foundation, 2015 Ernennung zum Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf, Quelle: Wikipedia und Internet.