Ignatius Taschner, attr., "Spielmann"
Flöte spielender Mann mit seinem Hund, vor der Kulisse einer mittelalterlichen Stadt, Radierung in Rötel, rechts unten ligiertes Monogramm "IT" und datiert "1900", unter der Darstellung in Blei rechts betitelt "Spielmann" und links teils unleserlich bezeichnet "Prof. D. Ti...", in der Platte oben rechts nummerieret "XI", leichte Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 28,5 x 10,7 cm. Künstlerinfo: auch Ignatz Taschner, dt. Bildhauer, Gestalter, Graphiker und Illustrator (1871 Kissingen bis 1913 Mitterndorf bei Dachau), Kindheit in Lohr am Main, 1885–88 Lehre als Steinmetz, 1889–1895 Studium an der Akademie in München, 1894 erster öffentlicher Auftrag, durch Karl von Marr Vermittlung von mehreren Aufträgen, Arbeit für den Verleger Martin Gerlach in Wien, 1899–1905 war der Bildhauer Hermann Nolte sein Assistent, Teilnahme an der Pariser Weltausstellung, ab 1903 Dozent an der Kunst- und Gewerbeschule Breslau und enge Freundschaft mit Ludwig Thoma, Mitarbeit am Simplicissimus, ab 1904 in Berlin tätig, Entwurf des Tafelsilbers für Kronprinz Wilhelm, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, 1906 Umzug nach Mitterndorf bei Dachau, Gestaltung des Märchenbrunnens im Volkspark Friedrichshain/Berlin, 1911 Fertigstellung seiner Künstlervilla, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.