nach Franz Pforr, "Allegorie der Freundschaft"
die freundschaftlich verbundenen Künstler Friedrich Overbeck und Franz Pforr ersannen gemeinsam die Mädchengestalten Maria und Sulamith, über Jahre entstanden hierzu zahlreiche Zeichnungen, welche sie sich gegenseitig übereigneten, 1832 ließ der Frankfurter Kunstverein die 1808 entstandene Zeichnung in diese Lithographie umsetzen, Federlithographie über Tonplatte auf leichtem Karton, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 23,7 x 18 cm, Blattmaße ca. 31 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Maler der Romantik (1788 Frankfurt am Main bis 1812 Albano Laziale bei Rom), nach frühem Tod der Eltern unter Obhut und Förderung von Johann Heinrich Tischbein, ab 1805 Studium an der Kunstakademie in Wien, durch den strengen, an den Klassizismus orientierten Stil der Akademie, kam es immer mehr zu Konflikten und schließlich 1809 zum Ausschluss aus der Akademie, was Pforr jedoch als Befreiung verstand, 1809 Gründungsmitglied des Lukasbundes, ab 1810 in Rom ansässig und Mitentwicklung des Stils der Nazarener Kunst, welche eine wichtige Strömung der Romantik wurde, im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose verstorben. Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie und Wikipedia.